Marco Liembd

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Sozialstaat & Familie

Erhöhung Rentenalter

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Ich setze mich für den verdienten Ruhestand ein. Wer länger arbeiten will, soll dies ohne Hürden tun können, ebenso früher in Rente gehen wer will. Der Fachkräftemangel soll die Politik beheben und nicht auf dem Buckel der Bürgerinnen und Bürger korrigiert werden. Gleiches gilt für die Finanzierung der AHV. Dafür ist die Politik da: diese Probleme anzugehen und zu lösen. Abwälzen ist keine Lösung.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Seit der Tiefsteuer-Strategie nehmen öffentliche Dienstleistungen ab. Gleichzeitig steigen die Lebensunterhaltskosten. Working Poor ist im Land der Banken ein Unding und so lange es im Kanton Erwerbsarmut gibt, gilt es die Unternehmen nicht zu benachteiligen, aber auch nicht derart zu unterstützen.

Einführung Elternzeit

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Kinder sind unsere Zukunft und unser Kapital. Die Politik soll alles daran setzen, den Kindern einen wünschenswerten Lebensraum zu hinterlassen. Dazu gehört auch der Start ins Leben, den Eltern Zeit und Raum für die anstehende Veränderung zu geben. Dagegen sprechen wohl nur wirtschaftliche Gründe - dabei sehe ich nicht nur die Unternehmen, welche die Mehrkosten tragen sollen: Das Interesse an Nachwuchs geht über die Eltern hinaus. Ob 18 Wochen oder zwölf: Die Debatte sollte geführt werden.

Vergünstigung Kinderbetreuung

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Wir sprechen über Fachkräftemangel, also sollte die Politik die Rahmenbedingungen für Familien so ideal wie möglich gestalten. Auch für alleinerziehende Personen ist diese Frage entscheidend. Die Gesellschaft hat sich längst gewandelt, beide Elternteile arbeiten, alleinerziehende müssen arbeiten um die hohen Lebenskosten zu bewältigen. Unter einem bestimmten Steuereinkommen sollten hier Elternteile Unterstützung erhalten.

Verschärfung Sozialhilfe

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Eine Senkung des Existenzminimums in Zeiten in denen die Lebensunterhaltskosten ständig zunehmen und öffentliche Dienstleistungen abnehmen? Ziel der Politik sollte es sein, dass immer weniger Menschen im Kanton Anspruch auf Sozialhilfeleistungen haben müssen. Mit guten Integrationsprojekten, mutigen Ideen, Innovation. Klar ist, dass Betrugsfälle sanktioniert gehören, wenn sie seriös und belastend abgeklärt wurden.

Gesundheitswesen

Gebühr Spitalnotfall

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Niemand geht wegen lustig die die Notaufnahme! Stellt das Gesundheitswesen nötige Modelle zur Verfügung, das eine Person in Angst um ihre Gesundheit die für sie nötigen Abklärungen auf eine andere Art treffen kann? Sind die Alternativen da, ist eine zusätzliche Gebühr vertretbar. Fehlen diese Modelle, hat die Politik ihre Arbeit schlicht und einfach noch nicht erledigt.

Entschädigung pflegende Angehörige

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Das Gesundheitswesen leidet unter Personalmangel. Alle Personen, welche durch Angehörige verpflegt werden können, entlastet dieses. Eine solche Pflege braucht Zeit, Zeit die dann für eine Erwerbstätigkeit fehlt. Zudem braucht eine solche Pflege auch Know-how. Ist dieses abrufbar? Werden Personen, die ihre Angehörigen pflegen auch mit Fachwissen unterstützt? Pflege braucht Zeit und Wissen - beides sollte zur Verfügung gestellt werden. Das Gesundheitswesen könnte so entlastet werden.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Gesundheit darf nie eine Frage von Einkommen, Herkunft, Religion, etc. sein. Die Krankenkassenprämien steigen jährlich. Sie sind ständiges Thema, die Probleme im Gesundheitswesen sind ständiges Thema. Wir sollten als wohlhabendes Land, als attraktiver Kanton endlich über Lösungen und nicht Probleme sprechen. So lange die Lösungen nicht da sind, gilt es hier einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Und das sind die Prämienverbilligungen.

Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege

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Der Corona-bedingte Applaus auf den Balkonen war von kurzer Dauer. Heute dominieren wieder die Meldungen von ausgelasteten Spitälern. Wir sollten als Gesellschaft eine bestmögliche Pflege in den Spitälern ermöglichen und selbst hoffen, nie darauf angewiesen zu sein. Und wenn doch, sei es wegen Unfall oder dem nahenden Lebensabend erhoffen doch alle eine bestmögliche Pflege. Vielleicht sollten Menschen, welche eine Pflege beanspruchen diese Frage beantworten.

Förderung Hausarztpraxen in Randregionen

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Der Kanton unterstützt und lockt Unternehmen mit Steuer- und somit Standortvorteilen. Wir sind aber nicht bereit, selbiges für das Gesundheitswesen vor Ort zu tun. Wichtig ist, dass die Praxis in der Randregion öffnet. Sei dies mit einer Anschubfinanzierung oder einem zinslosen Darlehen. Solche Praxen entlasten schlussendlich die Notaufnahmen in den urbanen Zentren. Ein flächendenkendes Gesundheitswesen ist gerade für ältere Menschen zentral.

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Die Alternativen wären Sonderschulen und somit eine Ausgrenzung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. Eine Integration in den regulären Unterricht fördert Toleranz, fördert und fordert alle Beteiligten. Wichtig ist, dass eine solche Massnahmen nicht auf dem Buckel der Lehrpersonen ausgetragen wird. Wir sind auf Lehrpersonen als Gesellschaft angewiesen und erleben hier aktuell einen Fachkräftemangel. Hier ist die Politik stark gefordert.

Ausbau Tagesschulen

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Das ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Nicht jede Schule kann alleine aufgrund der Infrastruktur ein solches Modell anbieten. Wenn eine Schule das leisten kann, ist das ein Vorteil. Wo diese Möglichkeit fehlt, gilt es, das Betreuungsangebot in anderer Form anzubieten. Klar ist, dass es solche Modelle im Jahr 2023 braucht - es braucht aber nicht nur ein Modell, sondern verschiedene und ergänzende Modelle. Die Ansprüche an Betreuungsangebote sind verschieden - das ist vom Markt so gefordert.

Mehr Frontalunterricht

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Um Frontalunterricht anbieten zu können, braucht es motivierte Lehrpersonen. Es ist Aufgabe der Politik, diesen Berufstand zu stützen und schützen. Dies ist aktuell im Kanton Luzern nicht der Fall und eine klare Folge des Luzerner Sparkurses und Tiefsteuer-Strategie: Bildung ist Kapital, dem Kapital voraus geht Investition. Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass sich eine nachhaltige Investition in die Bildung auszahlt.

Begrenzung Gymnasialquote

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So lange die Wirtschaft auf möglichst viele Abschlüsse besteht, gibt es hier wenig Spielraum: Die Unternehmen suchen möglichst gut ausgebildete Mitarbeitende. Wer heute mit 40ig, einem Lehrabschluss und Berufserfahrung einen neuen Job sucht, hat es oft schwer oder keine Entwicklungsperspektiven. Ich würde hier gerne «Ja» schreiben und bin der Ansicht das jeder Job mit höchster Anerkennung gemacht werden muss. Hier muss die Wirtschaft aber erst umdenken.

Mindestpensum Lehrpersonen

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Über diese Frage kann diskutiert werden, wenn der Mangel an Lehrpersonen der Vergangenheit angehört.

Migration & Integration

Integrationsförderung Ausländer/-innen

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Der auf uns zukommende Fachkräftemangel ist unbestritten. Wir sollten jene Personen, welche jetzt hier sind, so gut wie möglich unterstützen, integrieren und den Weg in die Arbeitswelt ebnen. Wer hier eine Chance erhält und unterstützt wird, ist eher motiviert aktiv mitzugestalten, entlastet das Sozialwesen und mindert den Fachkräftemangel. Das wäre nachhaltig, die Resultate sind aber nicht bei der nächsten Jahresrechnung sichtbar. Nachhaltigkeit braucht Geduld, keine sofortigen Resultate.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Der Lebensraum gehört von jenen gestaltet, die darin leben. Darum will ich ja jetzt in die Politik - ich liebe hier im Kanton Luzern. Mit mir leben aber auch über 20% Ausländer/-innen. Sollen diese nicht über den Spielplatz neben ihrer Mietwohnung mitbestimmen dürfen? Sie zahlen Steuern, die den Lebensraum mitfinanzieren und leisten wertvolle Arbeit: Viele Bereiche würden ohne sie zusammenbrechen. Ein Mitbestimmungsrecht auf Gemeindeebene ist die mindeste Anerkennung.

Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug

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In einem neuen Land Fuss zu fassen ist sicher nicht einfach und oft ist der Beweggrund die Heimat zu verlassen eine Krise. Auf jeden Fall gilt es hier genaue Abklärungen zu treffen um Missbrauch zu verhindern. Wer es aber aus der Sozialhilfe geschafft hat und seit fünf Jahren keine Sozialhilfe mehr benötigt, ist hier angekommen und hat wohl mehr geschaffen, als mancher der hier aufgewachsen ist und nie gezwungen wurde, sein Land zu verlassen.

Kündigung Schengen-Abkommen

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Ob die Schweiz nun in der EU ist oder nicht: Die Schweiz gehört zu Europa und Europa sollte als ganzes verstanden werden. Begründete Personenkontrollen sollten möglich bleiben und machen bei Bedarf durchaus Sinn. Zentral sehe ich aber eher eine Stärkung des Schengen-Raumes, als diesen zu schwächen. Eine isolierte Schweiz in einer globalen Welt mit globalen Problemen? Warum keine integrierte Schweiz mit globalen Lösungen in einer Zeit, in der wir Lösungen brauchen wie nie zuvor.

Senkung Sozialhilfeansätze Asylsuchende

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Selbst erwerbstätige Schweizerinnen und Schweizer leider unter den hohen Unterhaltskosten in der Schweiz. Die Sozialhilfeansätze sollten diesen gerecht werden, keinen Luxus finanzieren, aber ein würdiges Leben ermöglichen. Die wichtigsten Grundbedürfnisse müssen abgedeckt sein, ansonsten entstehen an anderen Stellen neue Probleme.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Legalisierung Cannabis

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Ein legaler Cannabis-Konsum wirkt dem Schwarzmarkt auch harter Drogen entgegen und ermöglicht dem Staat, ähnlich der Tabaksteuer, eine neue Einnahmequelle, welche für das Gesundheitswesen oder die AHV eingesetzt werden kann. Es entlastet die Polizei und ermöglicht ihr, sich auf die wirklichen Drogenprobleme wie Heroin- und Kokainhandel zu fokussieren.

Ausbau Kulturförderung

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Der Kanton unterstützt in erster Linie die von ihm genannten Leuchttürme und grossen Kulturinvestitionen. Diese stehen aber immer auf dem Fundament einer kulturellen Breite, einen Unterbau, welcher aktuell von der Stadt gefördert wird. Das tönt im ersten Moment stimmig. Es ist aber nicht nur ein Luzerner Theater oder Lucerne Festival mit internationaler Ausstrahlung: ein Fumetto gehört da unbedingt dazu. Kanton und Stadt stehen beide in der Verantwortung für ein attraktives Kulturangebot.

Verschärfung Schwangerschaftsabbruch

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Zugegeben: Eine schwierige Frage für einen kandidierenden Mann. Ich tendiere dazu, in die Begleitung der Entscheidungsfindung der betroffenen Frau zu investieren, damit ein solcher Entscheid fundiert und überzeugt getroffen wird. Ein neues Leben im Körper zu tragen, gegen den sich jede Zelle des eigenen Körpers wehrt, die Lebensumstände Angst auslösen. Ich würde diese Debatte gerne den Betroffenen überlassen und mir deren Argumente anhören.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Leider nein, denn mit der aktuellen bürgerlichen Regierung würden so nur die nächsten Sparmassnahmen im Raum stehen, ein weiterer Abbau öffentlicher Leistungen. Und dies obwohl wir beinahe jährlich vom Budget stark abweichenden Überschüssen orientiert werden. Leider können im Kanton Luzern Bürger-/innen erst entlastet werden, wenn die Tiefsteuer-Strategie für Unternehmen beendet wird und der bereits getätigte Abbau von öffentlichen Dienstleistungen rückgängig gemacht wird.

Keine Kirchensteuer für Unternehmen

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Genau wie für die Bürger-/innen sollte dies in freiwilliger Entscheid sein.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Gerade für Familien sind die Krankenkassenprämien eine hohe Belastung. Diese Frage kann aber nicht entkoppelt werden von der Frage nach der individuellen Prämienverbilligung. Klar ist: Gesundheit darf keine Überbelastung im Budget eines Haushaltes darstellen. Das Gesundheitswesen gehört von Grund auf hinterfragt - seid dies in der Belastung durch die Prämien, aber auch in der Frage, wie attraktiv Berufe im Gesundheitswesen aktuell sind.

Individualbesteuerung

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Eine Heirat ist eine individuelle Entscheidung und sollte keine Auswirkungen auf staatliche Belange haben.

Senkung Kapitalsteuer für Unternehmen

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Der Kanton Luzern gehört heute schon zu den attraktivsten Standorte für Unternehmen. Die Probleme in Bildung und Gesundheitswesen sind gross genug. Die zusätzlichen Mittel dort einzusetzen, käme der Bevölkerung zu Gute. Und das ist die Aufgabe der Politik. Das Argument somit wichtige Arbeitsplätze zu schaffen täuscht gewaltig: es gibt genug Briefkastenfirmen, die nicht einen Arbeitsplatz geschaffen haben. Davon wird es wohl mehr geben, je attraktiver der Kanton für Unternehmen wird.

Einstellungsstopp Kantonspersonal

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Viele Verwaltungen sind jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze. Stellen müssen da geschaffen werden, wo sie benötigt werden. Aber auch da abgeschafft, wo sie es nicht sind.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Es würde dem bürgerlichen Lager sehr gut tun, ohne Sparkonto ein Jahr mit CHF 4000 Franken Einkommen pro Monat über die Runden zu kommen.

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Flexible Arbeitsbedingungen sind gefragter denn je, die Schweiz ein Land von Pendler-/innen, welche oft nach Ladenschluss mit dem (hoffentlich) Zug wieder zu Hause eintreffen. Flexible Öffnungszeiten generieren flexible Arbeitszeiten für diverse Schichten, wie auch Student-/innen. Wichtig hier ist ein griffiges Gesetz, welches vor Ausbeutung schützt. Ebenso wichtig ist, das aufgrund Arbeitslosigkeit niemand in ein Job gedrängt wird, der nicht zu seinen Lebensumständen passt.

Kontrolle Lohngleichheit

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2023. Was für eine Frage...

Kündigung bilaterale Verträge

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Können wir uns das denn leisten? Beispiel: Zur Erreichung der Ziele der Erneuerbaren Energie durch Solaranlagen fehlen bis zum Jahr 2030 rund 30'000 Fachkräfte. Hand aufs Herz: Wo holen wenn nicht stehlen? Wir sollten uns bewusst sein: jede ausländische Person welche hier eine Stelle antritt, fehlt in ihrer Heimat selbst als Fachkraft. Ohne Zuwanderung sind die kommenden Anforderungen kaum zu lösen (siehe Personalmangel im Pflegewesen).

Strikte Neutralitätspolitik

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Ein solcher Krieg, in Europa, im Jahr 2023 macht diese Frage eigentlich für alle Parteien überflüssig.

Raumplanung

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Wohnraum ist ein Grundrecht. Ein Blick nach Deutschland genügt: Immobilienfirmen maximieren ihren Profit auf Kosten der Menschen, die ein Dach über dem Kopf brauchen - das sind ja schlussendlich alle. Der Wohnungsmarkt gehört strenger reguliert, die Vermieter-/innen sind stärker in die Pflicht zu nehmen. Profitgedanken und Gewinnmaximierung sind an dieser Stelle fehl am Platz.

Öffentliche See- und Uferzugänge

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Die Natur als Erholungsgebiet entlastet schlussendlich das Gesundheitswesen. Ob nun jeder See zu 100% umgangen werden soll, ist eine andere Frage und diese wurde auch historisch schon verpasst, da nun Eigentumsrechte bestehen. Eine Anpassung des Gesetzes sollte ein solches Exklusivrecht künftig ausschliessen. Und warum nicht bestehende Privatbestände in die Unterhaltskosten einbinden, wenn sie denn privat bleiben sollen. Vielleicht setzen so viele ihre Hecke zwei, drei Meter zurück.

Umwelt & Energie

Solarplicht für Neubauten

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Wir leben im Jahr 2023. Die Antwort ist ja. Hand in Hand mit der Politik soll jeder Neubau nachhaltig und den aktuellen, ökologischen Herausforderungen gerecht werden. Ohne Ausnahme.

Lockerung Wolfsschutz

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Ein Wolf der in der abgelegenen Natur ein Nutztier reisst, ist eine andere Sache als ein Wolf, der Menschen und ihre Lebenswelt bedroht. Den Lebensraum der Wölfe kontrollieren und in Schach halten macht hier sicher Sinn. Aber auch da Wölfe leben lassen, wo sie keine Lebensumfeld bedrohen. Betroffene Bäuer-/innen sollten dabei aber vom Bund entschädigt werden.

Aufhebung AKW-Bauverbot

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Mit den Bau- und Unterhaltskosten eines Atomkraftwerkes könnten viele nachhaltige Projekte gefördert werden. Zukunft braucht Mut, Atomkraftwerke ist ein Rückbesinnen auf eine Technologie, die von künftigen Generationen zu Ende getragen werden muss.

Strengere Klimaschutzmassnahmen

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Ich wäre froh, wir hätten eine andere Wahl.

Klimaschutz durch Anreize

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Leider Nein. Die Zeit dazu fehlt. Wichtig ist: Wo immer was verboten wird, braucht es Anreize. Diese Anreize schaffen dann auch Arbeitsplätze. Klar herrscht ein Fachkräftemangel, aber es braucht aktuell keine Fachkräfte in veralteten, nicht ökologischen Bereichen. Werden diese gesetzlich einmal eingeschränkt, können Erwerbende in neue Technologien transformiert werden.

Verkehr & Infrastruktur

Ausbau Langsamverkehr

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Der Langsamverkehr hat die gleichen Rechte wie jede andere Verkehrsform, wenn aktuell aufgrund der aktuellen ökologischen Situation noch mehr. Nachhaltiger Verkehr gehört gefördert wo immer möglich.

Gesamtsystem Bypass

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Bereits der versenkte Südzubringer und die Spange Nord haben gezeigt, dass die Menschen im betroffenen Lebensraum ein solches Projekt ablehnen. Der Kanton Luzern sollte sich auf den Durchgangsbahnhof konzentrieren und nicht auf neue Autobahnprojekte. Die Modelle der 70er Jahre haben ausgedient.

Verbot Tempo 30

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Hauptstrassen innerorts sind historisch gewachsen. Ich erinnere mich an die schmale Stelle im Dorfzentrum Hitzkirch im Seetal (zwischen Restaurant Engel und Kreuz). In dieser Frage geht es nicht nur um ökologische Belange sonder auch um die Sicherheit und Lebensqualität der dort lebenden Personen.

Förderung öffentlicher Verkehr

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Anstelle ein veraltetest Bypass-Projekt umzusetzen, könnte man tatsächlich die Mittel in die Förderung von Abonnementen und den öffentlichen Verkehr einsetzen. Es gilt, die jetzt vorhandenen Mittel da einzusetzen, wo sie auch in 20 Jahren noch nachhaltig Sinn machen. Eine Autobahn in Stadtnähe tut dies nicht, der öffentliche Verkehr schon.

Politisches System & Digitalisierung

Transparenz Wahl- und Abstimmungsfinanzierung

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Nur so können die Interessen offen gelegt werden. Als fiktiver Besitzer des grössten Solarpanel-Herstellers der Zentralschweiz würde es niemanden überraschen, wie sehr ich mich dafür einsetze. Fakt ist: Ich besitze weder eine Solarpanel-Firma noch Aktien. Das lässt hoffentlich auf eine tiefere innere Überzeugung schliessen, unabhängig ob ich daran verdiene oder nicht.

Stimmrechtsalter 16

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Die Stimmbeteiligung liegt regelmässig um die 40%, während tausende von Jugendlichen für ihre ökologische Zukunft auf die Strasse gehen. Das politische Interesse ist da, es liegt brach.

Ausbau 5G-Mobilfunknetz

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Die Digitalisierung kann einen wichtigen Beitrag zu den ökologischen Korrekturen leisten. Sieht vielleicht nicht schön aus, tut es ein Windrad auch nicht, aber nötig ist es. Wichtig ist, dass die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt transparent und glaubwürdig offengelegt werden.

Beteiligung Glasfaserausbau in Randregionen

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Ansonsten werden in einem digitalen Zeitalter Randregionen noch mehr zu Randregionen.

Sicherheit & Polizei

Erhöhung Polizeipräsenz

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Polizeipräsenz sollte da stattfinden, wo sie nötig ist. Und die Politik hat dafür zu sorgen, dass dies möglich ist. Eine Freikarte wäre der falsche Ansatz, aber Sicherheit ist ein Grundbedürfnis, für welches auch Steuern erhoben werden.

Automatische Fahrzeugfahndung

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Vielleicht nicht gerade typisch, auf Smartvote seinen Vater zu zitieren: "Der Führerschein ist ein Waffenschein". Wer in diesem Sinne noch nie eine Waffe gezückt hat, hat nichts zu befürchten.

Stärkere Bekämpfung Vandalismus

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Vandalismus gehört auf jeden Fall verfolgt. Es stellt sich aber gleichzeitig die Frage, woher die Motivation zum Vandalismus herkommt. Fehlender Freiraum, ungehört sein? Schlussendlich ist Vandalismus Sachbeschädigung und für solche gibt es ein Gesetz, welches angewendet werden sollte.

Wertehaltung

Staatliche Sicherheitsmassnahmen

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Das ist kein Ja für einen Kontrollstaat. Aber tatsächlich: Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, sollte doch nichts zu befürchten haben. Entstehen gesellschaftliche Probleme, bin ich gerne bereit mich in einem Bereich kontrollieren zu lassen, der mich eigentlich gar nicht betrifft. Hier wäre aber sicherlich ein Fingerspitzengefühl der Politik verlangt. Eigenverantwortung sollte ohne Not immer über der Kontrolle stehen.

Freie Marktwirtschaft

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Wenn dem so wäre, würde ich selber nicht so viele Missstände auf der Welt sehen. Und ja: die freie Markwirtschaft ist kein ausschliessliches Thema im Kanton Luzern. Die Marktwirtschaft ist längst global und daher braucht es globale Lösungen. Ressourcen werden nicht mehr. Wo Ressourcen genommen werden, fehlen sie an einem anderen Ort. Aktuell profitieren von der freien Marktwirtschaft wenige, aber viele leisten dafür alles.

Stärkere Besteuerung Vermögender

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Vermögen ist gut und recht. Ist gibt aber eine Grenze von Vermögen, dass nicht nur durch harte Arbeit und dem Willen mehr arbeiten zu wollen als Andere zustande kommt, sondern sich an den Freiheiten und Ressourcen anderer bedient. Und dann muss ein Teil dieses Vermögens an de Allgemeinheit/Gesellschaft zurückfliessen.

Traditionelles Familienmodell

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Ein veraltetes Familienbild. Es könnten auch beide Elternteile in Teilpensen arbeiten, um die Erziehung aufzuteilen. Dazu braucht es aber eine Bereitschaft der Marktwirtschaft, solche Modelle anzubieten.

Chancen der Digitalisierung

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Die fortschreitende Digitalisierung kann sicherlich helfen, viele Prozesse ökologischer zu gestalten und zu vereinfachen. Wichtig dabei ist, dass niemand auf der Strecke bleibt. Schliesslich ist der Mensch nicht digital. Die Welt ist es auch nicht. Die Risiken der Digitalisierung sind dann auch offensichtlich: Eine Excel-Tabelle erfasst viele Zahlen, zum Beispiel die Lohnstruktur eines Unternehmens. Dahinter stehen aber immer noch Menschen. Die Digitalisierung ist ein Werkzeug, keine Religion.

Bestrafung Krimineller

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Beides ist in meinen Augen gleich wichtig, wenn möglich.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Im Gegensatz zu ökologischen Fortschritten ist die Wirtschaft in den letzten Jahren genug gewachsen. Wirtschaft und Politik sollten Hand in Hand mit der Wirtschaft die kommenden Herausforderungen angehen. Ohne Planet keine Wirtschaft.

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