Carmen Kolp
Liberal-Demokratische Partei | 03.11
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gerade KMUs würden darunter leiden. Flexible Arbeitszeitmodelle sind gefragt.
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton bietet bereits viele Hilfestellungen an. Die Steuergelder sollten lieber in die Sozialhilfe statt in Werbekampagnen fliessen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton stellt bereits viele Mittel für die Prämienverbilligung und das ist gut so.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Es sollte eine Nicht-Notfall-Gebühr erhoben werden. Die Notfallstationen sind voll mit Patienten, welche eben so gut eine Hausärztin/einen Hausarzt aufsuchen können. Diese blockieren die Notfallstation für Fälle, welche die Möglichkeiten der Hausärzteschaft übersteigen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Settings in Kleinklassen machen für akute Problemsituationen Sinn. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl verhaltensauffälliger stark erhöht. Dies führt zu Problematiken in Regelklassen. In vielen Fällen kann trotz Assistenz und Heilpädagogik keine Entlastung für die Klasse und das Kind erreicht werden. Ein temporäres Setting kann dem Kind und der Klasse eine Entlastung bringen. Eine Abklärung, ob zurück in die Regelklasse oder Kleinklasse wäre einfacher.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Anforderungen an den Übertritt ins Gymnasium sind definiert. Wenn ein Kind dies erfüllt, soll es selbst entscheiden, ob es den gymnasialen oder den berufsbildenden Weg gehen möchte.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schulen bieten bereits ein kleineres oder auch grösseres Unterstützungsprogramm für Kinder an. Dieses kann heute schon unterstützend und kostenlos genutzt werden.
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine erste Fremdsprache zu erlernen macht erst Sinn, wenn die Unterrichtssprache (Deutsch) verstanden wird. Sie bildet die Basis für den weiteren Spracherwerb. In der 3. Primarklasse sollte das Französisch zugunsten von Deutsch abgelöst werden. Jedoch sollten Mathematikstunden nicht reduziert werden.
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Arbeitsbedingungen verbessern bedeutet nicht automatisch eine Lohnerhöhung. Es sollten die Bedingungen im Schulsetting wie Entlastung bei schwierigen Situationen, Unterstützungsmöglichkeiten, etc. niederschwellig gehalten werden.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn sich jemand aktiv am politischen Prozess beteiligen möchte, kann er dies mit einer Einbürgerung erreichen. Die Einbürgerung gibt verschiedene Kriterien vor, welche es ermöglichen, das Stimm- und Wahlrecht zu verstehen und auszuüben. Gerne soll und darf dies wahrgenommen werden.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Basel hat bereits hohe Mittel zur Integration. Generell Mittel nach dem Giesskannenprinzip zu sprechen, ist nicht zielführend. Es sollen Mittel gesprochen und eingesetzt werden, wo sie benötigt werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Es schliesst eine Lücke. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass die Identitätsfindung herausfordernd ist und keinem Trend folgen sollte.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Stadion zieht regelmässig mehrere Tausend Menschen an. Eine Beteiligung der beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sollte zur Attraktivitätserhaltung und -steigerung beigezogen werden können.
Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz und auch Basel-Stadt sind im Bereich Humanitäre Unterstützung Vorbilder. Dies soll weiterhin so sein, jedoch soll die finanzielle Höhe nicht an eine bestimmte Zahl gekoppelt werden. Sie soll in Höhe und Art flexibel genug bleiben, um auf Situationen reagieren zu können.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Vor allem der Mittelstand sollte endliche eine Entlastung spüren.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Mittlerweile ist der einzige Unterschied zwischen Konkubinats- und verheirateten Paaren die Steuererklärung. Verheiratete Paare werden im Gegenzug zu Konkubinatspaaren stark benachteiligt.
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Zwingend. Die Standortattraktivität Basels muss unbedingt erhalten und gefördert werden. Basel-Stadt kann die vielen sozial wertvollen Arbeiten nur leisten, weil wir Steuereinnahmen von Grosskonzernen haben.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jede Person soll selbst entscheiden, ob wie sie die Steuern bezahlen möchte. Wer eine monatliche Überweisung wünscht, kann dies heute schon mit einem Dauerauftrag einfach selbst einrichten. Ein Lohnabzug ist eine weitere administrative Aufgabe, welcher der Staat den bereits in administrativ stark belasteten Unternehmen aufbürdet. Ausserdem sind die Steuern eine Beziehung zwischen Steuerzahler und Bund/Kanton und nicht zwischen Arbeitgeber und -nehmer.
Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die genannten Beispiele entsprechen nicht der ursprünglich angedachten Idee. Die obengenannten Beispiele sind "Grundaufträge" an der Bevölkerung, für welche sie auch Steuern zahlt. Es soll bei der Schaffung neuer Kantonsstellen dazu animieren zu eruieren, ob es die Stelle effektiv über einen langen Zeitraum braucht oder ob dies mit Bezug von privaten Dienstleistungserbringern effektiver ist.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Idee dahinter ist grundsätzlich löblich. Es findet jedoch klar eine Einmischung in ausländisches Recht statt, welche nicht tolerierbar ist.
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Geschäfte können selbst entscheiden, ob sie geöffnet haben möchten oder nicht. Vor allem in der Innenstadt macht dies Sinn.
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Einkaufstourismus wird dadurch nicht unterbunden. Der Aufwand für die Abfertigung würde mit grosser Wahrscheinlichkeit höher liegen, als der entsprechende Ertrag. Bedeutet hohe Kosten für Zoll-Personalkosten für geringe Einkünfte. Die Zahlen der Rückerstattung MwSt. in Deutschland (Erhöhung von € 0.- auf € 50.- Minimaleinkaufsbetrag) sprechen für sich, nämlich kein Unterschied.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Wohnschutzgesetz war gegen profitgierige Investoren gedacht. Betroffen sind nun von der Einschränkung alle. Investitionen stehen in den Bereichen Energieeffizienz und Isolationen im Gegensatz zu den vom Kanton geforderten Netto-Null-Ziel. Sanierungen werden nicht mehr durchgeführt. Dies betrifft nicht nur die Immobilienbesitzer, auch die Handwerker leiden bereits unter den Auftragseinbussen.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Wohnen im Superblock selbst mag schön sein. Die angrenzenden Strassen und Quartiere werden aber dadurch stärker belastet. Bis heute fehlt es in Basel, vor allem im Kleinbasel, an Quartierparkings. Die gewünschte Abnahme von Autos hat in den letzten Jahren trotz massivem Parkplatzabbau nicht funktioniert und treibt die Preise für Parkplätze in die Höhe, was Privatparkplätze noch unattraktiver macht. Die Frage stellt sich, ob die Anwohnenden des Perimeters dies überhaupt wünschen.
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Eventlocation soll erhalten bleiben. Es gibt eine tolle Alternative im KlybeckPlus für ein Schwimmbad, welches aufgrund der komplett neuen Planung (fast) alle Möglichkeiten und Anforderungen erfüllen könnte.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Anreize sind immer dem Zwang vorzuziehen. Zwang bedeutet immer, dass nur das Nötigste und billigste gemacht wird, was weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll ist. Hürden abbauen und Administration vereinfachen bringt bereits den nötigen Anstoss.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Pflicht ist nicht zielführend. Ausserdem gibt es andere Energieformen, welche bei Neubauplanungen ebenfalls in Überlegungen einfliessen könnten. Eine Pflicht auf eine einseitige Energiegewinnung ist nicht die alleinige Lösung. Ausserdem ist die Anbringung nicht bei allen Dachrenovationen (aus verschiedenen Gründen) möglich. Dies würde zahlreiche Eigentümer davon abschrecken, eigentlich dringende Renovationen nicht zu tätigen.
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Begrünung und Entsiegelung, wo dies ohne negative Wirkungsveränderungen möglich ist, sollen gemacht werden.
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ob das Tram das öffentliche Verkehrsmittel in 20 Jahren sein wird, sei dahingestellt. Die Mobilität der Bevölkerung hat sich verändert. Ein Tram ist zudem aufgrund seiner Schienenführung sehr unflexibel.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die grundsätzliche Entlastung des städtischen Perimeters vom Durchgangsverkehr wird begrüsst. Allerdings muss für die Zeit der Baustelleninstallation auf der Dreirosenanlage eine mindestens gleich grosse Grünfläche in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls ist eine Lösung für die Schulhäuser Dreirosen und Theobald Baerwart zu suchen, bei welchen ein Unterricht neben einer Grossbaustelle nicht zugemutet werden kann.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jedem Eigentümer muss es frei gestellt werden, Parkplätze auf seinem Grund zu errichten und die Anzahl zu bestimmen. Genau so können Autos vom Allmend auf Privatgrund "verschoben" werden. Der Kanton ist dahergehend auch in die Pflicht zur Erstellung von Quartierparkings zu nehmen, wenn so viele Parkplätze abgebaut werden. Denn auch die Statistik zeigt, dass kein Auto verschwindet, nur weil ein Parkplatz aufgelöst wird. Hier muss ein grundlegendes Konzept erstellt werden.
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat oberste Priorität. Die Bevorzugung eines Fortbewegungsmittels bedeutet immer, dass mind. ein anderes darunter leidet. Während die Warte- und Stauzeiten für Autos/LKWs sich erhöhen, erhöht sich auch der CO2-Ausstoss. Ein Stau im MIV bedeutet meist ein Stau bei Bus und Tram. Momentan werden der ÖV und der Veloverkehr gegeneinander ausgespielt. Ausbauten im Veloverkehr haben bei den letzten (und künftigen) Projekten immer ein ÖV-Verlangsamung zur folge
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Schengen-Abkommen zu künden, ist kontraproduktiv. Somit auf keinen Fall. Eine verstärkte Personen- und Grenzkontrolle kann allerdings Sinn machen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Viele Projekte betreffen beide Kantone. Somit sollte es selbstverständlich sein, dass eine gute Zusammenarbeit bestehen muss.
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Lohnerhöhung ist auf angebracht. Eine Reduktion der Wochenarbeitszeit ist bei einem starken Unterbestand kontraproduktiv. Der Einsatz von "zivilen" Mitarbeitenden für gewisse Bereiche könnte die Polizistinnen und Polizisten weiter entlasten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit/Familie muss wieder hergestellt werden.
Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Einholung einer Demonstrationsbewilligung ist bereits sehr niederschwellig. Man muss immer bedenken, dass bewegte Demonstrationen den ÖV behindern und die Planung von Umleitungen erstellt werden müssen. Durch die Behinderungen und Umleitungen des ÖV sind mehrere Tausend Menschen in ihrer Mobilität vorübergehend (1-4 Stunden) eingeschränkt. Besonders gravierend ist dies für ältere Menschen, Kinder oder mobilitätseingeschränkte Personen.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Momentan würde eine verstärkte Präsenz der Polizei das Sicherheitsgefühl in gewissen Quartieren heben.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Die Digitalisierung hat neue Wege geöffnet. Was sie aber nie schafft, ist den direkten Menschenkontakt zu ersetzen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Ein Wirtschaftswachstum bedeutet nicht, dass es zulasten des Umweltschutzes geschieht. Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Startups im Bereich Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft.
Commento
Hier kommt es auf die Berufsart an. Körperlich anstrengende Berufe sollten ein geringeres Rentenalter haben.