Tristan Andres
FDP.Die Liberalen | 01.13
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Brugg bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unsere Solidarität darf nicht ausgenutzt werden. Der gezielte Einsatz von Sozialdetektiven ist eine Frage der Fairness gegenüber allen, die ehrlich Steuern zahlen. Konsequentes Handeln gegen Missbrauch sichert die Akzeptanz und Finanzierbarkeit unserer Sozialwerke langfristig
Konsumraum für Drogenabhängige
Befürworten Sie die Schaffung einer geschützten Einrichtung für Drogenabhängige zum Konsum?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Offene Drogenszenen sind für Brugg nicht akzeptabel. Ein Konsumraum bekämpft aber nur das Symptomon, nicht die Ursache. Er verlagert das Problem und schafft neue soziale Brennpunkte. Ich will den Menschen einen echten Weg aus der Sucht ermöglichen. Das schaffen wir nur durch konsequente Prävention, klare Regeln im öffentlichen Raum und wirksame Therapieangebote. Die Sicherheit der Bevölkerung hat dabei höchste Priorität.
Förderung Kinderbetreuung
Soll die Stadt Eltern bei der familienergänzenden Kinderbetreuung stärker finanziell unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unbedingt, denn das ist eine entscheidende Investition in die Zukunft von Brugg. Eine gute Kinderbetreuung gibt Familien die Flexibilität, die sie heute brauchen, ist eine wirksame Massnahme gegen den Fachkräftemangel und macht unsere Stadt als Wohn- und Arbeitsort attraktiver. Davon profitieren wir alle.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unser Ziel muss eine Schule sein, die jedes Kind optimal fördert. Wenn Förderklassen dabei helfen, sowohl leistungsschwächere als auch besonders begabte Kinder gezielter zu unterstützen und gleichzeitig die Regelklassen zu entlasten, bin ich klar dafür. Wir müssen die besten Lösungen für unsere Kinder finden, deshalb gilt für mich Qualität vor Ideologie!
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Stadt bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer billig baut, zahlt bei Unterhalt und Energiekosten doppelt. Echter, verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern bedeutet, in langlebige Qualität und Nachhaltigkeit zu investieren. Das ist langfristig die wirtschaftlichste Lösung und schont die Finanzen zukünftiger Generationen. Wir brauchen solide Schulhäuser, keine Billigbauten.
Einführung Tagesschule
Soll die Stadt Brugg eine Tagesschule anbieten (z.B. im Legohaus an der Stapferstrasse)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Tagesschulen sind eine zeitgemässe Antwort auf die Bedürfnisse moderner Familien und ein entscheidender Vorteil für unseren Standort. Ich setze mich für ein flexibles und bedarfsgerechtes Angebot ein, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich erleichtert. Ein zukunftsfähiges Brugg braucht moderne Betreuungslösungen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die bilateralen Verträge sind der Garant für unseren Wohlstand. Wer sie kündigt, gefährdet direkt Arbeitsplätze und die Zukunft unserer Unternehmen hier in Brugg. Ein stabiler und geregelter Zugang zum europäischen Markt ist für unsere Wirtschaft existenziell.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die politischen Rechte sind der Kern der Schweizer Staatsbürgerschaft. Der Weg zur vollen politischen Teilnahme führt deshalb über die Einbürgerung. Sie ist ein bewusstes Bekenntnis zu unserem Land, unseren Werten und den damit verbundenen Rechten und Pflichten. Ich halte an diesem bewährten Grundsatz fest. Wir sollten die Integration fördern und den Weg zur Einbürgerung offenhalten, dabei aber die Spielregeln klar beibehalten.
Verlängerung Bundesasylzentrum
Soll die Stadt Brugg den Leistungsvertrag über das Bundesasylzentrum über Ende Juni 2026 hinaus verlängern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Brugg hat seine Verantwortung wahrgenommen. Aber eine temporäre Notlösung darf nicht zur permanenten Belastung für unsere Stadt werden. Die zunehmenden Probleme mit Kriminalität und Drogenhandel zeigen, dass die Grenzen der Tragbarkeit erreicht sind. Die Sicherheit und die Interessen unserer eigenen Bevölkerung müssen jetzt an erster Stelle stehen. Es ist nicht die Aufgabe von Brugg, die Lasten einer nationalen Herausforderung überproportional und auf Dauer zu tragen.
Weiterführung Integrationsfachstelle
Befürworten Sie das Angebot der Regionalen Integrationsfachstelle (RIF), welche sich seit 2024 in einem Testbetrieb befindet?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Integration ist der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben und eine funktionierende Gesellschaft. Die RIF leistet wichtige Arbeit, indem sie Integration aktiv fördert und fordert. Es hilft Zuzügern, in unserer Gesellschaft Fuss zu fassen und wirtschaftlich selbstständig zu werden. Das ist eine sinnvolle Investition, die den sozialen Frieden stärkt und sich langfristig für alle auszahlt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Gratis Vereinsnutzung städtischer Liegenschaften
Sollen die Brugger Vereine weiterhin städtische Liegenschaften unentgeltlich nutzen können (z.B. Turnhallen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unbedingt. Unsere Vereine sind das Herz von Brugg. Das ehrenamtliche Engagement, das sie für unsere Jugend, den Zusammenhalt und die Lebensqualität leisten, ist unbezahlbar. Die kostenlose Nutzung der Infrastruktur ist deshalb keine Subvention, sondern eine kluge und direkte Investition in unsere Gemeinschaft, die sich für die Stadt vielfach auszahlt.
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Brugg die Mittel für die Kulturförderung reduzieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein vielfältiges Kulturangebot macht Brugg attraktiv und lebenswert. Eine Kürzung wäre das falsche Signal. Aber die Mittel müssen als kluge Investition eingesetzt werden, nicht nach dem Giesskannenprinzip. Ich will gezielt jene Projekte fördern, die eine breite Wirkung für unsere Bevölkerung haben und viel Eigeninitiative zeigen.
Förderung Kinder und Jugendliche
Soll die Stadt Brugg zusätzliche Massnahmen zugunsten von Angeboten für Kinder und Jugendliche ergreifen (z. B. Ausbau der Spielplatzinfrastruktur, Einbeziehung von Kindern/Jugendlichen in die Planung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jeder Franken, den wir klug in unsere Jugend investieren, ist ein Gewinn für die Zukunft von Brugg. Gute und sichere Angebote für Kinder und Jugendliche stärken nicht nur unsere Familien, sie sind auch die beste Form der Prävention. Ich bin deshalb für gezielte Massnahmen. Dabei muss aber auch klar sein, dass es um sinnvolle und solide Lösungen geht und nicht um vergoldete Prestigeprojekte.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Sprache unserer Verwaltung und Schulen muss vor allem verständlich und lesbar für alle sein. Aufgezwungene Regeln wie der Genderstern führen zu komplizierten und künstlichen Texten. Ich stehe für eine klare und respektvolle Sprache, die alle Menschen auf natürliche Weise einschliesst, statt ideologische Hürden aufzubauen.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Angesichts hoher bevorstehender Investitionen plant die Stadt Brugg mit einer Steuererhöhung von 97% auf 101%. Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Steuererhöhung ist ein fatales Signal für den Standort Brugg. Ich lehne es ab, Bürger und Gewerbe stärker zu belasten. Stattdessen müssen wir unsere Ausgaben konsequent hinterfragen, unnötige Projekte streichen und alle Sparpotenziale ausschöpfen. Nur so bleibt Brugg für Steuerzahler und Unternehmen attraktiv.
Verkauf ungenutzter Liegenschaften
Soll die Stadt Brugg ihre nicht genutzten Liegenschaften verkaufen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt ist keine Immobilienverwaltung. Nicht strategische Liegenschaften zu verkaufen, entlastet die Stadtkasse, reduziert den Unterhaltsaufwand und schafft dringend benötigte Mittel für Zukunftsinvestitionen wie Schulen oder die Infrastruktur. Das ist eine Frage der finanziellen Verantwortung.
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Brugg erhöht werden (z.B. durch Einfrieren des Stellenbestandes, Verzicht auf Investitionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern ist eine Kernaufgabe der Politik. Bevor über Steuererhöhungen auch nur nachgedacht wird, müssen wir die Ausgaben auf den Prüfstand stellen, Effizienzpotenziale in der Verwaltung nutzen und klare Prioritäten setzen. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern schuldig.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung City-Management
Soll die Stadt Brugg zur Standortförderung ein City-Management als Koordinationsstelle zwischen Gewerbe und Stadt schaffen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine bessere Koordination kann das lokale Gewerbe stärken. Ein City-Management muss aber schlank und effizient organisiert sein. Es darf keine neue Bürokratie-Stelle entstehen. Ziel soll sein, die Rahmenbedingungen für unser Gewerbe zu verbessern und Brugg zu beleben.
Verkauf IBB-Anteile
Soll die Stadt Brugg Anteile an den Industriellen Betrieben Brugg (IBB Energie AG) verkaufen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die IBB ist für unsere Versorgungssicherheit zentral und ein strategisch wichtiger Betrieb. Ein Verkauf ist deshalb kein Thema. Wir müssen sicherstellen, dass die IBB effizient geführt wird und im Dienste der Brugger Bevölkerung und Wirtschaft steht. Die Versorgungssicherheit hat Priorität und darf nicht ausgelagert werden.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Soll die Stadt bei öffentlichen Aufträgen lokalen Anbietern und Produkten den Vorzug geben, selbst wenn diese teurer sind (soweit dies rechtlich zulässig ist)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das öffentliche Beschaffungswesen muss auf Wettbewerb und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis basieren. Das schont die Steuerkasse. Lokale Anbieter sollen durch Qualität und Effizienz überzeugen, nicht durch Protektionismus. Das sichert fairen Wettbewerb und den sorgfältigen Umgang mit Steuergeldern.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Es zählt die Qualifikation, nicht das Geschlecht. Wir sollten jedoch aktiv dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen so attraktiv sind, dass wir die besten Talente Frauen wie Männer für Kaderpositionen gewinnen können. Chancengleichheit ist wichtig, starre Quoten lehne ich ab.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verdichtung ist der richtige Weg, um unsere wertvollen Grünflächen zu schonen. Dies muss aber mit Augenmass und unter Wahrung der Lebensqualität geschehen. Qualitatives Wachstum heisst, attraktiven Wohnraum zu schaffen, ohne den Charakter unserer Quartiere zu zerstören.
Aufhebung Parkplätze Stadtzentrum
Befürworten Sie eine Aufhebung der öffentlichen Parkplätze im Stadtzentrum?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein lebendiges Zentrum braucht eine gute Erreichbarkeit für alle. Die Abschaffung von Parkplätzen würde unser lokales Gewerbe empfindlich treffen und Kunden vertreiben. Ich setze auf ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsträger, nicht auf ideologische Verbote, die unserem Städtchen schaden.
Sanierung Hallenbad
Soll das Hallenbad saniert und um ein Lehrschwimmbecken erweitert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Hallenbad ist eine wichtige Infrastruktur für Schulen, Vereine und die Bevölkerung. Eine Sanierung ist unumgänglich, und ein zusätzliches Lehrschwimmbecken schafft einen klaren Mehrwert für den Schwimmunterricht. Eine sinnvolle Investition in die Gesundheit und Lebensqualität in Brugg.
Zentrumsentlastung Brugg-Windisch
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, das Stadtzentrum mit einem Tunnel zu entlasten (sog. Zentrumsentlastung Brugg-Windisch im Rahmen des Regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Zentrumsentlastung ist ein Generationenprojekt und absolut entscheidend für die Zukunft von Brugg. Sie reduziert Lärm und Verkehr im Zentrum, erhöht die Sicherheit und schafft Raum für ein attraktiveres Stadtleben.
Einführung Tempo 30
Befürworten Sie die quartierweise Einführung von Tempo-30-Zonen auf den Quartierstrassen der Stadt Brugg?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
In unseren Wohnquartieren müssen sich die Menschen sicher fühlen. Deshalb bin ich für Tempo 30, aber nur dort, wo es nach einer sorgfältigen Prüfung auch Sinn ergibt und die Sicherheit erhöht. Blinder Aktionismus und Zwang für alle Quartiere sind der falsche Weg. Mein Ansatz ist klar: Erst prüfen, dann handeln.
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Soll in der Stadt Brugg die Infrastruktur für den Velo- und Fussverkehr ausgebaut werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein sicheres und durchgehendes Velo- und Fusswegnetz ist wichtig und steigert die Attraktivität unserer Stadt. Der Ausbau muss aber im Rahmen eines Gesamtverkehrskonzepts erfolgen, das alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und nicht einseitig das Auto verdrängt. Miteinander statt gegeneinander.
Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Ortsbild- und Denkmalschutz)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wir müssen den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Dafür braucht es eine pragmatische Abwägung zwischen Schutzinteressen und dem dringenden Bedarf an einheimischer Energie. Eine Lockerung der Vorschriften, insbesondere bei Solaranlagen, ist sinnvoll und notwendig.
Verzicht Solarausbau
Soll die Stadt Brugg auf einen weiteren Ausbau von Solaranlagen auf städtischen Gebäuden verzichten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt hat eine Vorbildfunktion. Wo es wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist, sollen städtische Dächer für die Produktion von Solarstrom genutzt werden. Das stärkt die lokale Versorgungssicherheit und ist ein Beitrag zur Energiewende, der sich langfristig auch finanziell rechnet.
Entsiegelung Strassenraum
Soll in Brugg jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden (primär durch Reduktion der Parkplätze)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Mehr Grün in der Stadt gerne, aber nicht auf Kosten von Parkplätzen, die für das Gewerbe und die Anwohner wichtig sind. Entsiegelung ja, aber dort, wo es Sinn macht und nicht als Vorwand für eine autofeindliche Politik.
Fernwärmeanschluss Neubauten
Soll der Anschluss von Neubauten in Brugg an Fernwärmenetze verpflichtend werden (sofern technisch möglich)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich setze auf Anreize statt auf Zwang. Ein Obligatorium schränkt die technologische Wahlfreiheit ein und kann zu höheren Kosten führen, was wiederum unserer Standortatraktivität schaden kann. Die Fernwärme ist eine gute Option, soll sich aber im Wettbewerb der besten und effizientesten Heizsysteme durchsetzen.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der bilaterale Weg hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Er sichert unseren Unternehmen den Zugang zum wichtigen europäischen Markt und schützt so Arbeitsplätze und Wohlstand auch hier bei uns in Brugg. Eine noch engere, institutionelle Anbindung an die EU lehne ich ab. Wir müssen unsere Souveränität, unsere direkte Demokratie und unsere Fähigkeit, massgeschneiderte Lösungen zu finden, bewahren. Pragmatische Zusammenarbeit ja, schleichender Beitritt nein.
Fusion mit Windisch
Soll die Stadt Brugg in Zukunft eine Fusion mit der Stadt Windisch prüfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Brugg und Windisch sind eng verflochten. Eine seriöse Prüfung der Vor- und Nachteile einer Fusion erachte ich als wichtig. Es geht darum, Synergien zu nutzen, die Verwaltung zu verschlanken und die Position als starkes Zentrum im Aargau langfristig zu sichern. Eine Prüfung ist noch lange kein Entscheid.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Neutralität bedeutet für mich nicht, bei massivem Unrecht einfach wegzuschauen. Wenn in Europa ein Krieg vom Zaun gebrochen wird, können wir nicht so tun, als ginge uns das nichts an. Unsere Werte wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit müssen wir auch verteidigen. Wirtschaftliche Sanktionen sind dabei ein mögliches Mittel. Sie zu ergreifen, schützt unsere Glaubwürdigkeit in der Welt und damit langfristig auch die Interessen und die Sicherheit der Schweiz.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer Schengen kündigt, macht die Schweiz unsicherer und unseren Alltag komplizierter. Kriminalität kennt keine Grenzen. Dank Schengen kann unsere Polizei international nach Verbrechern fahnden und auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen. Das ist ein riesiger Vorteil im Kampf gegen Einbrecherbanden. Gleichzeitig sichert uns Schengen die Reisefreiheit, die wir alle schätzen – sei es für die Ferien oder den Einkauf über der Grenze, ganz ohne lästige Passkontrollen.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, öffentlichen Plätzen etc.)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Videoüberwachung an Hotspots erhöht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, wirkt präventiv und hilft bei der Aufklärung von Straftaten. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Kriminalität hat für mich Vorrang. Es ist ein wirksames Instrument für ein sicheres Brugg.
Ausstattung Polizei mit Tasern
Befürworten Sie die Ausstattung der Regionalpolizei (REPOL) mit Tasern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unsere Polizistinnen und Polizisten verdienen den bestmöglichen Schutz und moderne Einsatzmittel. Taser sind eine wichtige Ergänzung, um gefährliche Situationen zu deeskalieren, ohne zur Schusswaffe greifen zu müssen. Das schützt alle Beteiligten.
Alkoholverbot Neumarktplatz
Befürworten Sie ein ständiges Alkoholverbot auf dem Neumarktplatz?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sicherheit und Ordnung am Neumarktplatz haben für mich oberste Priorität. Wir lösen das Problem aber nicht mit einem Verbotsschild, sondern mit konsequentem Handeln vor Ort. Ich fordere mehr sichtbare Polizeipräsenz und eine Nulltoleranz-Politik gegenüber Störern. Ein generelles Alkoholverbot trifft die Falschen und ist nur eine Notlösung für den Ausnahmefall, aber sicher keine Dauerlösung für unser Brugg.
Härteres Vorgehen gegen Drogenkonsum
Soll die Stadt härter gegen Drogenkonsumenten im öffentlichen Raum vorgehen (z.B. Patrouille durch privaten Sicherheitsdienst, mehr Wegweisungen durch die Polizei)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der öffentliche Raum gehört allen. Offener Drogenkonsum und Handel sind nicht tolerierbar und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl massiv. Hier braucht es eine Nulltoleranz-Politik mit konsequentem polizeilichem Durchgreifen und Wegweisungen, um die Ordnung wiederherzustellen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Brugg (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine sichtbare Polizeipräsenz ist das wirksamste Mittel, um Kriminalität vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Mehr Patrouillen, insbesondere abends und an Problemzonen, sind für ein sicheres Brugg unerlässlich.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Die freie Marktwirtschaft ist der Motor für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Sie basiert auf Eigenverantwortung und Leistung und hat der Schweiz Wohlstand gebracht. Der Staat soll die Rahmenbedingungen setzen, aber nicht in den Wettbewerb eingreifen. Davon profitieren wir alle.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commento
Der Staat soll für Chancengleichheit sorgen, nicht für Ergebnisgleichheit. Hohe Steuern und übermässige Umverteilung bestrafen Leistung und schwächen die Eigenverantwortung. Ein soziales Netz für jene, die wirklich Hilfe brauchen, ist wichtig.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commento
Ein konsequenter Rechtsstaat, der Täter zur Verantwortung zieht, ist die Grundlage für unsere Sicherheit. Der Schutz der Bevölkerung und die Bestrafung von Straftaten haben oberste Priorität. Wiedereingliederung ist wichtig, darf aber niemals auf Kosten der Sicherheit der Gesellschaft gehen.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze. Eine starke Wirtschaft ist die Voraussetzung für Investitionen in den Umweltschutz. Wir erreichen Umweltziele durch Innovation, Technologie und Anreize, nicht durch Verbote und Deindustrialisierung, die unseren Wohlstand gefährden.
Commento
Statt mit Subventionen in den Markt einzugreifen, müssen wir die wahren Hürden abbauen: komplizierte Vorschriften und lange Bewilligungsverfahren. Wenn wir private Investitionen durch Entbürokratisierung erleichtern, entsteht schneller, mehr und günstigerer Wohnraum für alle. Das ist wirksamer als jedes Förderprogramm.