Barbara Ramel
Grüne | 06.8 | En uffizi
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
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Subventionierung Elternbeiträge Kitas
Sollen die Elternbeiträge der Kindertagesstätten stärker von der Stadt St. Gallen subventioniert werden?
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Ein gut ausgebautes und bedarfsorientiertes Kita-Angebot ist ein wichtiger Standortfaktor einer fortschrittlichen Stadt, die sich für die Gleichstellung aller Geschlechter und eine soziale Familienpolitik einsetzt. Leider fehlen in der Stadt für die starke Nachfrage zusätzliche Plätze. Weiterer Ausbau ist nötig. Zudem ist eine stärkere Unterstützung von einkommensschwachen Familien gerade angesichts der aktuellen Teuerung notwendig, v.a. im Hinblick auf die Chancengleichheit der Kinder.
Erhöhung Haushaltshilfe-Tarife
Die städtischen Tarife für die Haushalthilfe (Spitex , Pro Senectute, Haushilfe- und Entlastungsdienst) werden u.a. wegen der Teuerung um 12% angehoben. Befürworten Sie diese Massnahme?
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Dieser Schritt beschleunigt die Altersarmut bei Betroffenen, die auf externe Dienste für ihren Alltag angewiesen sind. Durch die allgemein gestiegenen Fixkosten (Mieten, Teuerung, Krankenkassen) ist ihre gewünschte Alterswohnform nicht mehr zu finanzieren und sie werden gezwungen, in ein Pflegeheim umzuziehen. Diese Massnahme verursacht finanzielle Mehrkosten für die Stadt und hinterlässt schwermütige Bewohner:innen.
Ausbau Tagesstrukturen an Schulen
Sollen Schulen in der Stadt vermehrt mit integrierten Betreungsangeboten wie Tagesschulen und Mittagstisch ausgestattet werden?
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Der Ausbau der Tagesbetreuungen ist unbestritten und zeigt eine zukunftsgerichtete Familienpolitik auf. Flexible und indivuelle Arbeitsmodelle der Eltern verlangen nach Tagesstrukturen und fördern parallel dazu die Kinder in ihrer Selbstkompetenz. Tagesschulen sind in der Stadt aktuell leider noch nicht mehrheitsfähig, wären aber für Kinder mit Migrationsbiografie oder besonderen Förderbedürfnissen äusserst wertvoll.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Die Vielfallt der Kinder und Jugendlichen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Darum ist die Schule das Instrument, heterogene Gruppen zusammenzuführen. Doch um einer Überforderung aller Teilnehmer:innen von Schule entgegenzuwirken, braucht es genügend Institutionen, welche junge Menschen mit besonderem Bildungsbedarf unterrichten. Sonderpädagogische Weiterbildungsprogramme für Lehrpersonen der Volksschule oder zusätzliches Fachpersonal in den Klassen, helfen, die Gemeinschaft zu stärken.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Das soziale Milieu entscheidet heute, wie stark Personengruppen am Bildungssystem Schweiz teilnehmen. Die Chancengleichheit (die ein Staatsziel gemäss Bundesverfassung darstellt) ist nicht realisiert. Die Stadt kann durch finanzielle Unterstützung, Förderprogramme auch von Vereinen und privaten Institutionen (z.B. Spielgruppen, Sportangebote, Vorbereitungskurse für höhere Schulbildung) einen wichtigen Beitrag leisten, heutige ehrenamtliche Tätigkeiten zu entschädigen und zu etablieren.
Separativer Unterricht
Sollen fremdsprachige Kinder vermehrt in separaten Klassen unterrichtet werden?
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Kinder lernen von Kindern! Deutsch als Zweitsprache wird besonders schnell bei den Kindern in der Gruppe, auf dem Pausenplatz oder im gemeinsamen Spiel erlernt. Jugendliche oder junge Erwachsene haben da viel mehr Mühe, da ihnen der Ausstausch fehlt und die Mundart zusätzliche Schwierigkeiten beschert. Gruppenzusammensetzungen von Menschen unterschiedlichster Erstsprachen sind anzustreben, um eine gegenseitige positive Lernumgebung zu ermöglichen.
Stärkerer Fokus Grundlagenfächer
Soll in Primarschulen ein stärkerer Fokus auf Grundlagenfächer (Mathematik/Deutsch) gelegt werden?
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Migration & Integration
Reduktion Einbürgerungsgebühren
Die Stadt St.Gallen verzichtet seit kurzem auf Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige. Sollen die Einbürgerungsgebühren auch für über 25-jährige Personen reduziert werden?
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Grundsätzlich ist ein erleichtertes Einbürgerungsverfahren altersunabhängig anzustreben. Jeder der hier wohnt, soll an der Gemeinschaft teilhaben und seine Rechte und Pflichten wahrnehmen können. Damit wird erst möglich, dass viele steuerzahlende heutige Einwohner:innen, die noch nicht Bürger:innen sind, auch am politischen Leben in der Stadt teilnehmen dürfen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Als Stadt in der Bodensee-Region wäre eine Kündigung der Bilateralen nur mit Nachteilen verbunden, die mit einem Freihandelsabkommen nicht kompensiert würden. Unsere Nachbarstaaten wären mehr als verunsichert und die regionale Zusammenarbeit neu zu definieren. Die Delegiertenversammlung der GRÜNEN Schweiz unterstützt deshalb auch die Europa-Initiative.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht in den Gemeinden in St.Gallen erhalten?
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Das Ausländerstimmrecht auf kommunaler Ebene stellt ein sinnvolles Instrument dar, um Geflüchtete, die dauerhaft in der Schweiz leben, an unser politisches System heranzuführen und ihnen ihren Alltag zu erleichtert. Demokratie bedeutet nach unserem Verständnis, dass Personen an jenen politischen Entscheiden mitwirken, von denen sie selbst betroffen sind.
Minimale Unterstützung Asylsuchende
Soll die Gemeinde die finanzielle Unterstützung von Asylsuchenden auf ein Minimum reduzieren (z.B. Verzicht auf Kostenübernahme für Weiterbildungsprogramme)?
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Die Sozialhilfe sichert die Existenz der unterstützten Personen. Gerade für Geflüchtete ist die finanzielle Unterstützung lebensnotwendig, um die soziale und berufliche Integration nachhaltig zu etablieren und zukünftig ihre Sozialhilfeleistungen zu eliminiernen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Neue Bibliothek St. Gallen
Befürworten Sie das Bibiliotheksprojekt "Neue Bibliothek St.Gallen" (Erstellung einer gemeinsamen Bibliothek am Standort Union/Blumenmarkt)?
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Die Kantonsbibliothek Vadiana unterstützt durch vielseitige Weiterbildungsprogramme die ländlichen Bibliotheken des Kantons. Um dies weiterhin optimal durchzuführen, ist es dringend notwendig, Wissen unter einem Dach zu bündeln. Die "Neue Bibliothek" soll nicht nur zum Bücher ausleihen die Gesellschaft zusammenführen, sondern auch als Begegnungsort für alle gelten. Digitale Angebote, Lerninseln oder Veranstaltungen finden darin Platz. Eine grosse Bereicherung für die Stadt.
Reduktion Kulturförderung
Befürworten Sie eine Reduktion der Städtischen Kulturförderung (Sparprogramm "Fokus25")?
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Leider spart die Stadt schon längst unter "Fokus25" bei der Kultur. Doch die Kultur leistet einen unverzichtbaren Beitrag zu gesellschaftlicher Integration und Reflexion. Zudem ist sie ein Wirtschaftsfaktor. Eine vielfältige Kulturförderung ist deshalb eine bedeutende Aufgabe des Staates, für die genügend Mittel zur Verfügung stehen müssen. Leider arbeiten Kulturschaffende häufig im Niedriglohnbereich und gehören daher anständig bezahlt.
Verzicht geschlechtsneutrale Sprache
Soll auf die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache in offiziellen Publikationen der Stadt St. Gallen verzichtet werden?
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Durch die Verwendung geschlechtergerechter Sprache machen wir Personen sichtbar, die sonst häufig von der Gesellschaft nicht berücksichtigt werden. Unsere Sprache wird dadurch inklusiver und schafft zudem ein Bewusstsein dafür, dass es nicht nur zwei Geschlechtsidentitäten gibt. Zudem kann auf diese Weise mit Gender-Stereotypen gebrochen werden. Sprache ist ein Teil der Gleichberechtigung.
Ausbau barrierefreie Bushaltestellen
Seit Anfang Jahr müsste der ÖV rollstuhlgerecht nutzbar sein. Soll in der Stadt der Ausbau barrierefreier Bushaltestellen (zusätzlich) beschleunigt werden?
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Die Barrierefreiheit gehört zu den zwingenden Anforderungen einer attraktiven und zeitgemässen ÖV-Infrastruktur. Der Umbau der Haltestellen ist gesetzlich vorgeschrieben.
Finanzen & Steuern
Stärkere Beteiligung Zentrumslasten
Soll sich die Stadt dafür einsetzen, dass sich umliegende Gemeinden finanziell stärker an den Zentrumslasten beteiligen?
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Die Stadt St.Gallen trägt aufgrund ihrer klaren und alleinigen Zentrumsfunktions als einzige grössere Stadt in der Ostschweiz finanzielle Zusatzlasten von rund 36 Millionen Franken pro Jahr, die auswärtigen Gästen (insbesondere Einwohner:innen aus dem restlichen Kanton St.Gallen) zugute kommen. Dies vorallem im Kulturbereich, im öV oder im Sozialbereich. Es ist eine Frage der Solidarität, das Gemeinden mit vorteilhaften Rahmenbedingungen die benachteiligten Gemeinden finanziell unterstützen.
Steuersenkungen
Befürworten Sie weitere Steuersenkungen in der Stadt St.Gallen?
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Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt St.Gallen erhöht werden (z.B. Verzicht auf nicht dringende Ausgaben)?
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Die GRÜNEN begrüssen die Einführung einer Individualbesteuerung aus gleichstellungspolitischen und volkswirtschaftlichen Überlegungen. Die Individualbesteuerung trägt dazu bei, die wirtschaftliche Eigenständigkeit und die soziale Absicherung von Zweitverdiener:innen – i.d.R noch immer Frauen – zu erhöhen. Die positiven Erwerbsanreize werden darüber hinaus mittelfristig dazu führen, dass der Fachkräftemangel zumindest abgedämpft wird.
Wirtschaft & Arbeit
Freihandelsabkommen mit USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
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reihandel ist nur legitim, wo faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet werden können. Dies ist im Bereich der Landwirtschaft sicherlich nicht der Fall. Die Landwirtschaft in den USA ist in Bezug auf den Industrialisierungsgrad und die Umweltstandards nicht mit der Schweizer Landwirtschaft vergleichbar.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden?
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Liberalisierung Ladenöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten?
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Einführung Mindestlohn
Zürich und Winterthur haben einen städtischen Mindestlohn eingeführt. Soll auch in der Stadt St.Gallen ein städtischer Mindestlohn (CHF 4000 für eine Vollzeitstelle) gelten?
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Wer Vollzeit arbeitet, soll mit seinem Einkommen auch leben können. Darum ist ein Mindestlohn mehr als notwendig um niedrige Löhne abzugelten.
Stadtentwicklung & Raumplanung
Lockerung Wohnbauvorschriften
Sollen die Vorschriften für den Bau von Wohnraum gelockert werden (z.B. Denkmalschutz, Lärmschutz, Ausnutzungsziffern)?
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Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt vermehrt gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnraum fördern?
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Ausbau Grünanlagen
Befürworten Sie den Ausbau von Grünanlagen (Parks) in der Stadt?
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Parks und Naherholungsgebiete erfüllen eine wichtige soziale Funktion in einer Stadt, da sie als Treffpunkt dienen. Zudem fördern sie die Gesundheit der städtischen Bevölkerung und erhöhen die Biodiversität.
Sanierung Parkgarage Kreuzbleiche
Befürworten Sie die Sanierung und Modernisierung der Parkgarage Kreuzbleiche?
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Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
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Welche Massnahmen zur Erreichung eines Ziels am besten geeignet sind, muss im Einzelfall geprüft werden. Klare Gebote und Verbote sind gegebenenfalls effektiver, gerechter und verursachen weniger Verwaltungsaufwand als Anreizund Fördersysteme.
Kürzung Förderbeiträge Photovoltaik
Die Stadt St. Gallen hat kürzlich beschlossen die Förderbeiträge für Photovoltaikanlagen zu kürzen. Befürworten Sie dies?
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Biodiversitäts-Initiative
Befürworten Sie die Biodiversitäts-Initiative, die Bund und Kantone dazu verpflichtet, die erforderlichen Flächen sowie mehr finanzielle Mittel bereitzustellen, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen? (Eidg. Abst. vom Sept. 24)
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Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten ist gefährdet oder bereits ausgestorben. Die Hälfte der Lebensräume ist bedroht. Wir brauchen die Biodiversität, um zu überleben. Denn eine vielfältige Natur sorgt für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung und gesunde Nahrung. Sie ist von unschätzbarem Wert für uns, unsere Kinder und Enkelkinder. Deshalb müssen wir sie erhalten für die nächsten Generationen.
Verkehr
Tempo 30 Gemeindestrassen
Befürworten Sie die Temporeduktionen auf Gemeindestrassen auf Tempo 30? (bspw. Davidstrasse)
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Tempo-30-Zonen sind das mit Abstand effektivste und kostengünstigste Mittel, um den Lärmschutz und die Verkehrssicherheit in dicht besiedelten Gebieten zu gewährleisten. Zudem erlaubt Tempo 30 ein besseres Miteinander aller Verkehrsträger. Ebenso profitiert das Gewerbe nachweislich von Temporeduktionen.
Ausbau Langsamverkehr
Soll in der Stadt St. Gallen die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll die Stadt St. Gallen mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Wiedereinführung Tram
Befürworten Sie die Bestrebungen zur (Wieder-)Einführung eines Trams in der Stadt St.Gallen?
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Zubringer Güterbahnhof
Befürworten Sie das Projekt "Zubringer Güterbahnhof" im Rahmen der Engpassbeseitigung?
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Zusätzliche Verkehrsinfrastrukturen generieren zusätzlichen Verkehr. Die Menge des motorisierten Verkehrs darf inbesondere in städtischen Gebieten nicht weiter zunehmen, sondern muss reduziert werden. Solche Strassenprojekte sind deshalb Fehlinvestitionen. Die finanziellen Mittel müssen in nachhaltige Verkehrsträger (ÖV, Fuss- und Veloverkehr) investiert werden.
Politisches System & Digitalisierung
Ausbau Mobilfunknetz (5G)
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
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Der Ausbau soll grundsätzlich bedarfsgerecht erfolgen. Allerdings besteht das Problem, dass mit Angebot auch die Nachfrage laufend wächst. Ein Grossteil der Datenübertragungskapazität wird heute für Unterhaltungszwecke und nicht für essentielle Bedürfnisse genutzt. Ob dabei den potenziell schädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung bzw. dem Vorsorgeprinzip genügend Beachtung geschenkt wird, muss hinterfragt werden.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz zu einer strikten Auslegung der Neutralität zurückkehren (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Commentari
Die Schweiz hat ihr Neutralitätsverständnis im Verlauf der Geschichte immer wieder den weltpolitischen Umständen angepasst. Es stellt sich die Frage, ob die Neutralität überhaupt noch ein sinnvolles Konzept ist. Wenn Staaten wie Russland das Völkerrecht missachten, kann die Schweiz keine neutrale Haltung einnehmen. Gerade kleine Staaten haben ein besonderes Interesse daran, dass das Völkerrecht respektiert wir
Sicherheit & Polizei
Aufhebung Bettelverbot
Soll das Bettelverbot an öffentlichen Plätzen vollständig aufgehoben werden?
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Erhöhung Polizeipräsenz
Soll die Polizeipräsenz in der Stadt St.Gallen erhöht werden?
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Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie den Ausbau der Videoüberwachung in der Stadt St.Gallen?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentari
Ein flexibles Renteneintrittsalter befürworten die GRÜNEN, da infolge der individuellen gesundheitlichen Belastung oder der Fachkräftemangel für alle Personen ein unterschiedliches Referenzalter erfordert. Unbedingt sollte die geleistete Care-Arbeit in die Beitrags- und Auszahlungen unkompliziert einfliessen, damit der Geist der AHV als solidarische Rentensystem weiterhin genügend Respekt entgegenbracht wird.