Florin Meier
Die Mitte | 01.13
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Verschärfung Sozialhilfegesetz
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Commentari
Die Sozialhilfe soll Menschen in schwierigen Lebenssituationen wirksam unterstützen und ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Eine pauschale Verschärfung mit tieferen Leistungen erachte ich nicht als zielführend. Wichtig sind vielmehr klare Anreize zur beruflichen und sozialen Integration, eine wirksame Missbrauchsbekämpfung sowie eine Unterstützung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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Commentari
Wer Angehörige pflegt, leistet einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und entlastet gleichzeitig das Gesundheitswesen. Diese wertvolle Arbeit verdient Anerkennung und Unterstützung. Im Vordergrund sollen dabei insbesondere Entlastungsangebote und passende Rahmenbedingungen stehen und nicht allein finanzielle Leistungen.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
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Commentari
Wer Anspruch auf Ergänzungsleistungen oder Prämienverbilligungen hat, soll diese ohne unnötige administrative Hürden erhalten können. Eine vollständige automatische Ermittlung von Ansprüchen erachte ich jedoch kritisch. Neben der Effizienz der Verwaltung ist auch die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Ziel sollte deshalb eine einfache und verständliche Beantragung sein, ohne die Eigeninitiative vollständig zu ersetzen.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
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Commentari
Die steigenden Krankenkassenprämien belasten viele Haushalte zunehmend. Wenn der Kanton über entsprechende finanzielle Mittel verfügt, kann eine zeitlich angemessene Entlastung der Bevölkerung sinnvoll sein. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass die Finanzierung langfristig tragbar bleibt und die eigentlichen Ursachen des Kostenwachstums im Gesundheitswesen weiterhin konsequent angegangen werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Die integrative Schule bleibt für mich grundsätzlich der richtige Ansatz und ist ein wichtiger Bestandteil einer starken und solidarischen Gesellschaft. Statt wieder vermehrt auf separate Förderklassen zu setzen, sollten die bestehenden Modelle kritisch überprüft und mit genügend personellen und fachlichen Ressourcen weiterentwickelt werden, damit alle Kinder bestmöglich gefördert werden können.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Alle Kinder sollen unabhängig von ihrer finanziellen oder sozialen Herkunft faire Bildungschancen erhalten. Gezielte Fördermassnahmen und bedarfsgerechte Stipendien können dazu beitragen, bestehende Nachteile auszugleichen und die Chancengleichheit zu stärken. Entscheidend ist, dass die Unterstützung wirksam, zielgerichtet und auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet wird.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
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Gute Deutschkenntnisse sind für Bildung und Integration zentral. Frühzeitige Sprachförderung soll deshalb gezielt und niederschwellig angeboten werden. Eine generelle Verpflichtung zum Besuch einer Kita oder Spielgruppe überzeugt mich jedoch nicht. Im Vorschulalter stehen die altersgerechte Entwicklung des Kindes sowie die Verantwortung der Eltern im Vordergrund. Freiwillige und bedarfsgerechte Angebote sind dem Zwang vorzuziehen.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
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Der Zugang zum Gymnasium soll nicht von einer einmaligen Aufnahmeprüfung abhängen. Sinnvoller sind regelmässige Leistungstests über mehrere Jahre hinweg, die zusammen mit den Schulnoten ein umfassenderes Bild der Fähigkeiten eines Schülers ergeben. Dadurch werden Momentaufnahmen relativiert, die Beurteilung objektiviert und gleichzeitig der Druck auf Lehrpersonen bei Übertrittsentscheiden reduziert.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
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Das Stimm- und Wahlrecht ist eng mit dem Bürgerrecht verbunden. Wer politisch mitbestimmen möchte, soll grundsätzlich den Weg über die Einbürgerung gehen. Voraussetzung dafür sind Sprachkenntnisse, die Vertrautheit mit unserem politischen System sowie die Akzeptanz unserer Rechtsordnung und demokratischen Werte. Wer gut integriert ist, soll deshalb zum Schritt der Einbürgerung ermutigt werden.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
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Gute Sprachkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Die heutigen Anforderungen sind bereits anspruchsvoll und sollen konsequent angewendet werden. Eine generelle weitere Verschärfung erachte ich derzeit jedoch nicht als notwendig. Entscheidend ist, dass Einbürgerungswillige unsere Sprache beherrschen, unsere Werte teilen und gut integriert sind.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen ist in erster Linie eine Aufgabe des Bundes. Der Kanton Zug soll seinen Beitrag im Rahmen der nationalen Vorgaben leisten. Entscheidend sind eine geordnete Aufnahme, ausreichende Kapazitäten sowie eine erfolgreiche Integration der aufgenommenen Personen.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
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Vorläufig aufgenommene Personen erhalten bereits deutlich tiefere Leistungen als Bezügerinnen und Bezüger der regulären Sozialhilfe. Entscheidend ist nicht eine generelle Reduktion, sondern sind Anreize zur Integration, zum Spracherwerb und zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Unterstützung soll einem menschenwürdigen Existenzminimum entsprechen und gleichzeitig die Eigenverantwortung fördern.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die Bilateralen Verträge bilden eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz und des Kantons Zug. Der Zugang zum europäischen Markt, die Forschungszusammenarbeit und die Mobilität der Arbeitskräfte sind für unseren Wohlstand von grosser Bedeutung. Herausforderungen bei der Personenfreizügigkeit sollen gezielt angegangen werden. Ein Kündigen der Bilateralen zugunsten eines reinen Freihandelsabkommens erachte ich nicht als den richtigen Weg.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache halte ich ebenso wenig für zielführend wie deren starre oder unpraktikable Einführung. Entscheidend ist, dass die Kommunikation von Behörden und Schulen verständlich, sachlich und für die Bevölkerung gut zugänglich bleibt. Sprachliche Entwicklungen sollen sich pragmatisch und bedarfsgerecht entfalten können, ohne unnötige Verbote oder Vorschriften.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
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Unabhängige und lokale Medien leisten einen wichtigen Beitrag für die demokratische Meinungsbildung und die politische Teilhabe. Ihr Fortbestand wird durch die veränderte Mediennutzung und die Dominanz internationaler Plattformen zunehmend erschwert. Eine gezielte Medienförderung kann deshalb sinnvoll sein, sofern sie die journalistische Unabhängigkeit wahrt und die Medienvielfalt nachhaltig stärkt.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
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Häusliche Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Der Schutz der Betroffenen sowie die Prävention und Sensibilisierung der Bevölkerung sind von grosser Bedeutung. Deshalb unterstütze ich gezielte Massnahmen, die Gewalt verhindern, Betroffene schützen und bestehende Unterstützungsangebote wirksam stärken. Entscheidend ist eine gute Koordination zwischen Prävention, Beratung, Polizei und Schutzinstitutionen.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
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Die historisch gewachsene Zusammenarbeit zwischen Staat und Landeskirchen hat sich grundsätzlich bewährt. Eine vollständige Trennung von Staat und Kirche erachte ich deshalb nicht als notwendig. Entscheidend sind Religionsfreiheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
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Zug wächst und steht vor grossen Herausforderungen bei Wohnraum, Infrastruktur und der demografischen Entwicklung. Weitere Steuersenkungen würden den bestehenden Sog bzw. Zuzugsdruck zusätzlich verstärken. Damit droht eine weitere Verdrängung von Familien, jungen Menschen, Seniorinnen und Senioren sowie gesellschaftlich wichtigen Berufsgruppen. Priorität haben deshalb Investitionen in eine ausgewogene Entwicklung und Erhaltung der gesellschaftlichen Durchmischung und deren Zusammenhalt.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
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Budgetüberschüsse sollten primär genutzt werden, um langfristige Herausforderungen anzugehen und die finanzielle Stabilität des Kantons zu sichern. Zug steht vor wichtigen Aufgaben bei Wohnraum, Infrastruktur und der demografischen Entwicklung. Befristete Steuerrabatte schaffen kurzfristige Entlastungen, tragen aber wenig zur Lösung dieser Herausforderungen bei. Priorität haben deshalb nachhaltige Investitionen zugunsten der Bevölkerung und zukünftiger Generationen.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
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Die Solidarität zwischen den Zuger Gemeinden ist wichtig und soll erhalten bleiben. Gleichzeitig trägt die Stadt Zug als wirtschaftliches Zentrum besondere Lasten bei Infrastruktur, Mobilität, Bildung und Siedlungsentwicklung. Die hohen Steuereinnahmen aus juristischen Personen fallen zwar vor allem in Baar und Zug an, viele der dafür benötigten Arbeitskräfte wohnen jedoch in anderen Gemeinden. Der Finanzausgleich soll diesem Zusammenspiel Rechnung tragen und den Zusammenhalt im Kanton stärken.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Der Stellenbestand der kantonalen Verwaltung soll sich nach den tatsächlichen Aufgaben und Bedürfnissen richten. Ein pauschaler Einstellungsstopp oder das Einfrieren von Stellen ist dafür der falsche Weg. Das Stellenwachstum hat mit Augenmass zu erfolgen, gleichzeitig muss der Kanton in der Lage bleiben, seine Leistungen effizient und in guter Qualität zu erbringen.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
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Wir verfügen über eine starke öffentliche Bildung, und die Volksschule ist das Fundament unseres Bildungssystems. Sie soll prioritär gestärkt werden. Privatschulen können eine sinnvolle Ergänzung sein und individuelle Bedürfnisse abdecken. Öffentliche Mittel sollten jedoch in erster Linie dort eingesetzt werden, wo sie allen Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Deshalb stehe ich einer generellen finanziellen Unterstützung von Privatschulen eher kritisch gegenüber.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Faire Löhne sind wichtig, und Arbeit soll ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen. Die Frage eines Mindestlohns sollte jedoch möglichst schweizweit geregelt werden. Kantonale Mindestlöhne führen zu unterschiedlichen Regelungen und sind eher Pflästerlipolitik als eine nachhaltige Lösung. Wichtig sind gute Rahmenbedingungen, die Erwerbsarmut verhindern und faire Arbeitsbedingungen fördern.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Unternehmen sollen von effizienten Verfahren und schlanken Prozessen profitieren. Regulierungen erfüllen jedoch oft wichtige Aufgaben zum Schutz von Bevölkerung, Lebensqualität, Umwelt und Nachbarschaften. Statt eines generellen Abbaus von Auflagen braucht es eine laufende Überprüfung, damit Vorschriften verhältnismässig, verständlich und praxistauglich bleiben.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Flexible Öffnungszeiten können den Bedürfnissen der Kundschaft entgegenkommen. Eine vollständige Liberalisierung würde jedoch insbesondere kleinere Geschäfte und deren Mitarbeitende zusätzlich unter Druck setzen. Mir ist wichtig, dass attraktive Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe bestehen und gleichzeitig die Interessen der Arbeitnehmenden angemessen berücksichtigt werden.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
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Zug steht vor grossen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt. Wo Wohnungen dauerhaft dem regulären Wohnungsangebot entzogen werden, kann dies den Druck zusätzlich erhöhen. Deshalb sind verhältnismässige Einschränkungen gewerblicher Kurzzeitvermietungen prüfenswert. Dabei ist auf Augenmass zu achten und zwischen gewerblichen Angeboten und gelegentlicher privater Vermietung zu unterscheiden.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
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Commentari
Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort braucht nicht nur attraktive Rahmenbedingungen, sondern auch Glaubwürdigkeit und Rechtssicherheit. Gegen missbräuchliche Briefkastenstrukturen und Geldwäscherei soll konsequent vorgegangen werden. Dies schützt den Ruf des Kantons und stärkt das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Zug. Zusätzliche Massnahmen müssen jedoch verhältnismässig bleiben und seriöse Unternehmen dürfen nicht unnötig belastet werden.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Commentari
Die Landwirtschaft leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Erreichung ökologischer Ziele. Zusätzliche Anforderungen sollen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und mit Augenmass eingeführt werden. Pauschale Verbote sind oft wenig zielführend. Stattdessen setze ich auf wirksame Anreize, Innovation und eine enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
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Für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung brauchen wir einen ausgewogenen Mix erneuerbarer Energien. Dazu kann auch die Windenergie einen Beitrag leisten. Entscheidend sind jedoch eine sorgfältige Interessenabwägung, die lokale Akzeptanz sowie Rücksicht auf Landschaft, Natur und Erholung. Windkraftanlagen sollen nur dort realisiert werden, wo ihr Nutzen die Auswirkungen klar überwiegt.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
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Anreize und Zielvereinbarungen fördern Eigenverantwortung, Innovation und die Akzeptanz von Klimaschutzmassnahmen. Sie sollen deshalb im Zentrum stehen. In einigen Bereichen können jedoch verbindliche Vorgaben erforderlich sein, wenn die Klimaziele anders nicht erreicht werden. Entscheidend ist, dass die Massnahmen wirksam sind, nachhaltige Ergebnisse erzielen und gleichzeitig Innovationen sowie die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts stärken.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
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Der Kanton Zug unterstützt bereits heute den Ausbau von Photovoltaik- und Solaranlagen. Fördermittel sollten auch künftig dort eingesetzt werden, wo sie die grösste Wirkung erzielen. Kleinstanlagen wie Balkonsolaranlagen leisten nur einen begrenzten Beitrag zur Stromproduktion und sind deshalb aus meiner Sicht nicht weiter zu fördern. Der Fokus sollte auf grösseren Photovoltaikanlagen liegen, die mit den eingesetzten Mitteln eine deutlich höhere Hebelwirkung erzielen.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
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Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht von selbst. Gemeinden benötigen wirksame Instrumente, um geeignete Grundstücke für den gemeinnützigen Wohnungsbau zu sichern. Ein zweckgebundenes kommunales Vorkaufsrecht kann dazu beitragen, langfristig Wohnraum für Familien, den Mittelstand und gesellschaftlich wichtige Berufsgruppen zu schaffen. Die Anwendung müsste aber klar zweckgebunden, verhältnismässig und im öffentlichen Interesse erfolgen, ohne den Markt .
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
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Der gemeinnützige Wohnungsbau ist ein wichtiger Pfeiler für bezahlbaren Wohnraum und die soziale Durchmischung. Gemeinden und Genossenschaften benötigen geeignete Instrumente, um langfristig Wohnraum für Familien, den Mittelstand und gesellschaftlich wichtige Berufsgruppen zu schaffen. Entscheidend sind jedoch eine sorgfältige Ausgestaltung des Fonds, eine wirkungsvolle Mittelverwendung sowie eine langfristig tragbare Finanzierung.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
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Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes ist es sinnvoll, langjährig mit Zug stark verbundene Personen bei der Vergabe angemessen zu berücksichtigen. Damit können auch Familien, junge Menschen und Seniorinnen und Senioren in ihrer Heimat bleiben. Gleichzeitig müssen wir als Gesellschaft offen bleiben und dürfen Menschen nicht ausschliessen, die in Zug langfristig Wurzeln schlagen und Teil unserer Gemeinschaft werden möchten.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
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Bezahlbarer Wohnraum ist dringend notwendig. Gute Bau- und Planungsvorschriften sichern jedoch auch Qualität, Nachhaltigkeit, Erschliessung und die Akzeptanz von Bauprojekten. Statt diese grundsätzlich ausser Kraft zu setzen, sollten Verfahren vereinfacht und Rahmenbedingungen verbessert werden. Entscheidend ist, dass gemeinnütziger Wohnungsbau gefördert wird, ohne die langfristige Qualität der Siedlungsentwicklung zu gefährden.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
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Eine attraktive und sichere Infrastruktur für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende erhöht die Verkehrssicherheit, stärkt die Lebensqualität und fördert eine nachhaltige Mobilität. Der Ausbau soll prioritär dort erfolgen, wo Sicherheitsdefizite bestehen oder ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Alltagsmobilität vorhanden ist. Wichtig ist dabei ein ausgewogenes Miteinander aller Verkehrsträger.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Tempo 30 kann in Wohnquartieren und an sensiblen Orten sinnvoll sein. Auf verkehrsorientierten Strassen sind jedoch die jeweilige Funktion der Strasse, die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss zu berücksichtigen. Ein generelles Verbot ist der falsche Weg. Entscheidend sind situationsgerechte Lösungen, welche die unterschiedlichen Bedürfnisse ausgewogen berücksichtigen.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist zentral für die Entwicklung des Kantons Zug. Angesichts des Wachstums und der steigenden Mobilitätsbedürfnisse braucht es gezielte Investitionen in Kapazität, Angebot und Qualität, nicht zuletzt im Hinblick auf den Zimmerberg-Basistunnel. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs stärkt die Standortattraktivität, entlastet die Strassen und verbessert die Erreichbarkeit für Bevölkerung und Wirtschaft.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
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Die Anzahl öffentlicher Parkplätze sollte sich nach den tatsächlichen Bedürfnissen eines Gebiets richten. Ein starrer Erhalt auf dem Stand von Ende 2024 greift zu kurz und schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten unnötig ein. Wo Parkplätze benötigt werden, sollen sie erhalten bleiben. Gleichzeitig müssen auch Spielräume für eine zukunftsgerichtete Entwicklung von Mobilität, öffentlichen Räumen und Infrastruktur bestehen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
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Die Digitalisierung bietet grosse Chancen und soll konsequent genutzt werden. Staatliche Dienstleistungen müssen jedoch für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich bleiben. Ein reines «Digital-Only»-Prinzip würde insbesondere Menschen benachteiligen, die digitale Angebote nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. Deshalb setze ich auf «Digital First», kombiniert mit einem bedarfsgerechten persönlichen Angebot.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
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Humanitäre Hilfe ist Ausdruck von Solidarität und Verantwortung gegenüber Menschen in Not. Die internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe sind grundsätzlich Aufgaben des Bundes. Wenn ein kantonaler Beitrag sinnvoll und zielgerichtet erfolgt, kann er jedoch ergänzend einen wichtigen Beitrag leisten.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
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Für Kaderstellen sollen Qualifikation, Leistung und Eignung entscheidend sein. Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist wünschenswert und bringt wertvolle unterschiedliche Perspektiven ein. Zu strikte Vorgaben oder Quoten halte ich jedoch nicht für den richtigen Weg. Sie dürfen nicht dazu führen, dass andere wichtige Kriterien in den Hintergrund treten. Entscheidend sind faire Auswahlverfahren, Chancengleichheit und die bestmögliche Besetzung der jeweiligen Funktion.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Zug ist eine sichere Region. Eine gut sichtbare Polizeipräsenz kann zur Prävention beitragen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Der Umfang der Präsenz soll sich jedoch am tatsächlichen Bedarf orientieren und Teil eines ausgewogenen Sicherheitskonzepts sein.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Die Polizei soll über zeitgemässe und wirksame Instrumente verfügen, um Straftaten zu verhindern und aufzuklären. Gleichzeitig sind Datenschutz und Persönlichkeitsrechte zentrale Pfeiler unseres Rechtsstaats. Zusätzliche Überwachungsmöglichkeiten benötigen deshalb klare gesetzliche Grundlagen, einen nachgewiesenen Nutzen und eine wirksame Kontrolle. Eine flächendeckende Überwachung der Bevölkerung, etwa durch den umfassenden Einsatz öffentlicher Kameras, lehne ich klar ab.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Sicherheit und Ordnung in Asylunterkünften sind wichtig. Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte sollten jedoch nur erfolgen, wenn ein konkreter Anlass oder eine nachvollziehbare Gefährdungslage besteht. Präventive Durchsuchungen ohne konkreten Verdacht lehne ich deshalb ab. Entscheidend sind rechtsstaatliche Verfahren und verhältnismässige Massnahmen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung. Damit langfristig möglichst alle davon profitieren, braucht es jedoch faire Rahmenbedingungen. Gerade auf dem Wohnungsmarkt zeigt sich, dass der Markt allein nicht jede Herausforderung löst. Deshalb braucht es in einzelnen Bereichen gezielte politische Instrumente, um soziale Durchmischung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Es gibt nicht das eine Familienmodell, das für alle Kinder und Familien am besten ist. Entscheidend sind verlässliche Bezugspersonen, stabile Verhältnisse und ausreichend Zeit für die Familie. Eltern sollen frei entscheiden können, wie sie Betreuung, Familie und Beruf organisieren. Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die unterschiedliche Lebensmodelle ermöglichen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Die angemessene Bestrafung von Straftaten ist wichtig. Langfristig profitieren Gesellschaft und Sicherheit jedoch auch von einer erfolgreichen Wiedereingliederung und wirksamer Prävention. Deshalb dürfen Resozialisierung und Sanktion nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ein guter Rechtsstaat berücksichtigt beide Aspekte.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Schlagwort bleiben. Wir müssen unseren Lebensraum erhalten und die natürlichen Ressourcen auch für kommende Generationen schützen. Umweltschutz darf deshalb nicht allein von kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen abhängig gemacht werden. Gleichzeitig setze ich auf Lösungen, die Innovation fördern und ökologische Verantwortung möglichst mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.
Commentari
Familien mit tiefem Einkommen sollen gezielt entlastet werden. Dabei sind Ergänzungsleistungen ein mögliches Instrument, daneben aber auch andere wirksame Massnahmen wie bezahlbare Kinderbetreuung, familienfreundliche Arbeitsmodelle oder eine gezielte Unterstützung bei den Wohnkosten. Entscheidend ist, dass Hilfe dort ankommt, wo sie tatsächlich benötigt wird, und dass Familien langfristig eigenständig und finanziell unabhängig bleiben können.