Peter Vetsch
Parteilos
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krisen treffen die Schwachen am härtesten. Wer die Grundbedürfnisse unverschuldet nicht mehr zu decken vermag, hat Anrecht auf Ergänzungsleistungen zu erhalten. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein Lösungsansatz.
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleichberechtigung soll auch die gleichen Rechte und Pflichten für beide Elternteile umfassen. Will die durch religiöse Tradition verankerte patriarchale Ordnung für Familien Veränderung erfahren, sind Gesetze demzufolge zu revidieren.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Tarife sind nach Einkommensklasse progressiv gestaltet umzusetzen. Kinder aus Haushalten mit geringem Einkommen sind kostenlos und bevorzugt Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vermögende haben ihrer Verpflichtung zu einem Ausgleich nachzukommen. Dies soll ebenso für Gemeinden seine Gültigkeit haben.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Niemand gerät freiwillig in Not. Für Steuerpolitik und Budget ist die Existenzsicherung einer*s jeder*n einzelner* ein Bestandteil, der nicht angetastet werden darf. Wünschenswert sind Lösungen, wie sich die Not lindern lässt, wie den Betroffenen wieder eine Möglichkeit geboten werden kann, sich selbst zu versorgen. Missbräuche sind zu ahnden.
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Wiederholungsfall ja. Es gilt abzuklären, wie eine unabhängige Beurteilung des Sachverhalts in die Wege geleitet werden kann.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier müsste ich aus meiner Überzeugung mit einem NEIN votieren, da ich eine komplett andere Lösung vorziehe. Mit 10 Milliarden an angehäuften Reserven ist es meines Erachtens der falsche Weg, mit kantonalen Steuergeldern den Ausgleich an die Profitmaschinerie der Krankenversicherer zu berappen. Ursachenbekämpfung statt Symptombekämpfung! Eine Abkehr der Privatwirtschaft im Gesundheitssektor hin zu einem Service publique ohne Zwang auf Profite kann mit einer Einheitskasse vollzogen werden.
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jedoch sind die überdurchschnittlich hohen Zwangsmassnahmen in der Schweiz sehr bedenklich. und es ist unabhängig abzuklären, welche Ursachen dieser Häufung zu Grunde liegen.
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Insbesondere soll sichergestellt werden, dass genügend Fachpersonal und Hilfspersonal für die Pflege ausgebildet wird.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sich gegenseitig zu unterstützen ist eine wichtige soziale Erfahrung, die die einzelnen Kinder in ihrer Klasse machen. In der Gemeinschaft lernen sie den Umgang mit Individualität, den unterschiedlichen Stärken und Schwächen einer*s jeder*n einzelner*n, sie lernen Toleranz und Rücksicht zu leben. Wenn auch Konflikte entstehen, die nicht immer für Ruhe sorgen: Kontrollverluste können nicht nur negativ bewertet werden, wenn daraus eine Situationsbewältigung resultieren kann.
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Finanzschwache Haushalte sind von einer eventuellen Kostenpflicht zu befreien.
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gutscheine und Unterstützungsangebote wären ein ideales Angebot. Besteht der Wille des Kindes und die Unterstützung von Eltern und Lehrpersonen, sind Aussichten auf Erfolg gegeben. Die Stärken sind zu erkennen und ebenso zu fördern. Das Erfolgspotenzial liegt da, auf was sich das Kind mit seinen Interessen und Vorlieben fokussiert.
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Berufsbildung sichert Qualitäten, auf die wir ungerne verzichten.
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besteht das Bedürfnis und der Wille, soll das Angebot ausgebaut werden, konfessionell ungebunden.
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Generell sind Menschen in Not zu unterstützen. Der soziale Ausgleich ist eine globale Aufgabe, in der die Vermögenden in unserer Hemisphäre gefordert werden. Niemand kann eine Schuld treffen, an einem anderen Ort zur Welt gekommen zu sein.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Alle Steuerzahlende sollen auch mitbestimmen dürfen.
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diskriminierungen oder Bevorzugungen aufgrund der Vermögenslage oder beruflicher Entwicklungen sind zu unterbinden.
Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutzstatus S ist auf Flüchtlinge aus anderen Herkunftsländern auszuweiten. Diese Sonderregelung schafft ein ungerechtes Klassensystem unter Schutzsuchenden, und kann auch in dieser Form von Rassist*innen und Fürsprecher*innen von Fremdenfeindlichkeit oder aufgrund religiösen Fundamentalismus' gutgeheissen werden. Deshalb müsste ich eigentlich mit einem «Nein» votieren, doch dies würde meine noch offenere Haltung zur Migrationspolitik falsch wiedergeben.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Je weniger Grenzen, desto mehr öffnet sich die Schweiz gegenüber ihren wichtigen und eng mit uns verbundenen Grenzregionen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Cannabis ist eine «weiche» Droge. Aufklärung und Prävention bleibt wichtig und soll in Bildungsstätten die Jugendlichen erreichen.
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Betroffener aus der tiefreligiösen Südostschweiz gebe ich hier mein stärkstes JA! Religionsunabhängige Meldestellen, die ebenso die Daten auswerten und der Lokalisierung der Urheberschaft nachgehen, sollen zu einer festen Institution werden.
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freud oder Leid: ein solches Verbot ändert die Welt nicht. Sprachen und Schreibweisen sind lebendiges Kulturgut, dies lässt sich auch mit Verboten nicht aufhalten.
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein schwieriges Thema und allgemein so für mich nicht beantwortbar. Bei einer Pandemie mit erdrückender Sterberate ein Nein. Doch wo beginnt die Schwere des Leids, damit einschränkende Massnahmen (und welche? mit welcher Durchsetzungskraft?) notwendig werden? Epidemiologen, das Gesundheitswesen und die Politik haben in Entscheidungsfindungen für die Umsetzung von Massnahmen die Mehrheit der Bevölkerungsmeinung miteinzubeziehen.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die etablierte Kultur findet meist ein gutsituiertes Publikum, die auch höhere Preise zu bezahlen vermögen, gewichtige Sponsoren leisten meist einen guten Zustupf an die Realisierung. Mein Engagement wird sich auf vielfältige kulturelle Nischen konzentrieren, bestehende und neue Freiräume für initiative Kulturschaffende zu fördern, um Kulturerlebnisse ohne Profitzwang zu ermöglichen.
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele Paare bleiben ungewollt kinderlos. Eine nicht kommerzialisierte Leihmutterschaft soll in der Schweiz nach Abklärungen den Kinderwunsch erfüllen dürfen.
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur Ja heisst Ja. Ein Grundsatz - dem in diesem Geschäftszweig beide Parteien schon seit langer Zeit zustimmen, falls es zum Geschäft kommt. Menschenwürdige und extistenzsichernde Arbeitsbedingungen sind durchzusetzen, insbesondere in Etablissements mit Lohnabhängigen oder Abgabepflichtigen. Ein Verbot würde die Sexarbeiter*innen und die Kund*innen die Illegalität treiben. Die Nachfrage nach Dienstleistungen wird durch ein Verbot nicht nachlassen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer verdient, hat einen Beitrag an die Allgemeinheit zu leisten. Die Progression dürfte bei Grossverdiener*innen etwas mehr abverlangen.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unternehmen können keiner Religion angehören; Kirchen sollen – wie auch Vereine – durch ihre Mitglieder und Unterstützer*innen finanziert werden.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Was Vorschriften und Gesetze vorschreiben, ergibt den Bedarf an Personal beim Kanton. Eine kontinuierliche Prüfung nach Notwendigkeit des Stellenbedarfs bleibt notwendig.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wollen beide arbeiten, steigt durch die Progression bei gemeinsamer Besteuerung die Steuerlast. Diese steuerliche Mehrbelastung hält viele (fast ausnahmslos Frauen) oft davon ab, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Diese Ungerechtigkeit würde eine Individualbesteuerung aus der Weg räumen.
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Teuerungsausgleich sollte für alle im Angestelltenverhältnis Arbeitenden durchgesetzt werden, nicht nur bei Mitarbeiter*innen des Kantons. Arbeit darf seinen Wert durch Inflation nicht verlieren.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lebe pro Monat mit Fixkosten von 2700 Franken (Miete, Telefon/Strom/Wasser, Vorsorge, obligatorische Versicherungen. So würden für Lebensmittel, Kleidung, Steuern, Freizeit, bescheidene Ferien und das Leben noch 1300 Franken pro Monat übrig bleiben. Zu viel? Zu wenig? Extistenzen statt Profite sichern! Ich darf verraten, dass ich jetzt mit noch weniger auskomme(n muss).
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dass bei Hotspots wie Bahnhöfen Ausnahmen bestehen ist akzeptabel. Geregelte Freitage haben den Vorteil, dass die meisten zumindest an einem Tag in der Woche ihre sozialen Kontakte pflegen können.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist Teil Europas und sollte ihre Nachbarschaft wertschätzen und sich nicht von ihr distanzieren, wie die Bundespolitik dies anstrebt.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Je grösser der Kreis der Entscheidungsträger, desto besser werden Günstlingswirtschaft einzelner Staaten unterbunden. Neutralität ist ein Begriff, der politisch nur willkürlich umsetzbar ist, dessen Definition in Kriegsgeschehen meist eine Partei begünstigt, wie im Russland/Ukraine-Konflikt mit der bundesrätlichen Auslegung der Neutralität in erster Linie der Aggressor Russland profitiert.
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krise, die gemäss Aussagen von Herrn Parmelin uns vermutlich erst nächstes Jahr stärker treffen könne, verlangt nach Massnahmen, dass alle Haushalte die Preisentwicklungen verkraften können. Die Liberalisierung der Energiebranche hat die Kosten entgegen vorgängiger Aussagen von Befürworter*Innen der Liberalisierung in die Höhe getrieben. Die lokalen Preisunterschiede für Energiebezug sind untragbar. Grundbedürfnisse – dazu zähle ich auch die Energie – sind in den Service publique zu führen.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Man kann nicht kontrollieren, was noch nicht überall Tatsache ist.
Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sicherung der Artenvielfalt, die bereits arg gelitten hat, ist durchzusetzen. Setzt sich das Artensterben fort, wird dies unberechenbare Folgen für kommende Generationen zeitigen.
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Notlage vor allem in den Ballungszentren verlangt nach Lösungen, die allen Schichten ein Leben da erlaubt, wo sie bleiben oder wohnen möchten.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die durch den Menschen mitverursachte Klimakrise verlangt auch nach bindenden Lösungen. Werden nur Anreize und Zielvereinbarungen verordnet, werden sich – wer es vermag – nicht alle an Empfehlungen halten. Wir brauchen verträgliche Lösungen, an die sich alle gleich zu halten haben. Die Krise wird ohne flankierende Massnahmen noch mehr Schaden anrichten, die nicht alle in der Schweiz spürbar sein werden. Die Erderwärmung ist ein global zu lösendes Problem.
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Fossile Energien gehören verbannt, nicht verbrannt.
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Je früher, je besser.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Einklang mit dem Naturschutz. Ich bevorzuge die Priorisierung der Sonnenergie, da diese auf bereits bebauten Flächen die Landschaft nicht mit neuen Projekten verunstaltet.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Atomenergie bleibt ein Risiko. Tschernobyl und Fukushima bleiben unvergessen. Ebenso in Konfliktgebieten stellen sie eine unberechenbare Gefahr dar, der das grösste Atomkraftwerk Europas in Saporischschja (UKR) ausgesetzt ist.
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Tierwohl ist durchzusetzen. Der exorbitanten Profitabzocke bei den Bioprodukten ist ein Riegel zu schieben.
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs ist mir eine Herzensangelegenheit.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Manche Velofahrer*innen kommen an neuralgischen Verkehrspunkten vor den Autofahrer*innen ans Ziel. Einem Umstieg vom Auto auf Velo und öV – wenn immer möglich – ist die Umwelt dankbar.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als erklärter Unterstützer des öV und des Langsamverkehrs wäre dies ein falscher Schritt hin zu mehr Lärm und Verbauungen.
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Innerorts ist der Individualverkehr zu verbannen und für Fussgänger und den Langsamverkehr freizugeben.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte einen möglichst günstigen bis kostenlos nutzbaren öffentlichen Verkehr.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Finanzierung von Wahl und Abstimmungskampagnen ist neu zu regeln. Ein Prinzip, das allen Parteien und Gruppierungen, respektive allen Kandidat*innen auf verschiedenen Plattformen den gleichen Raum zur Verfügung stellt, sich vorzustellen und die politischen Positionen zu erläutern, wäre demokratischer. Dasselbe gilt für unterschiedliche Positionen zu Sachabstimmungen, die in ähnlicher Form neu zu definieren wäre. Noch immer beinflusst die Menge des Geldes die Meinungsbildung.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wem ist mit der jetzigen Leistung etwas zu langsam? Das mit 5G gesteigerte Überwachungspotenzial ist nicht zu unterschätzen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist eines der sichersten Länder. Ich sehe derzeit keine Verschärfungen im Sicherheitsbereich als notwendig.
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Freiheit des Wortes, des Protests oder der Zustimmung muss wenn immer möglich gewährleistet und toleriert werden.
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus Presseberichten konnte man im Dezember 2022 entnehmen, dass Jugendliche vermehrt ein Messer im Sack mit sich führen. Wird der Einsatz von Gewalt zunehmen, sind Massnahmen zu prüfen.
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der digitalen Überwachung sind Riegel zu schieben.
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Kommentar
Die Gesetze sind für Recht und Unrecht bindend. Einer Umsetzung oder einem Vollzug religiösen Rechts darf die Gesellschaft nicht ausgesetzt werden.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Diese freie Marktwirtschaft funktioniert nach der etablierten Macht der Konzerne nicht mehr frei. Regierungen und Religionsgemeinschaften stützen ihre Freund*innen der Wirtschaftsmächtigen über die Politik. Der profitreligiös dominierte Kapitalismus bedrängt zunehmend ihre Kritiker*innen und bedroht demokratische Prinzipien, wie auch grundlegende Menschenrechte.
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
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Kommentar
Den sozialen Ausgleich haben Stimmbürger*innen mit den fortwährenden Steuergeschenken an die Profiteure aus den Fugen geworfen.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Es ist primär eine familiär private Angelegenheit, die bestmögliche Lösung für die Entwicklung und das Wohl des*r Kindes*r zu finden. Kinder dürfen mit neuen Situationen konfrontiert werden, nach denen sie für sich selbst Lösungen finden. Fehlt es ihnen z.B. an persönlichen Kontakten, suchen sie sich diese, falls sie sich alleine verloren fühlen. Ihre Kreativität kann mit Selbstbeschäftigung durchaus auch gefördert werden.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Ich stelle auch viele negativen Seiten fest: Minderung der sozialen Kontakte, Überwachungswahn, Game-Sucht, Cyberkriminalität, ...
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Eine Resozialisierung ist anzustreben.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Unsere Existenzgrundlage ist die Gesundheit, die nur ein gesundes Umfeld erhalten kann.
Kommentar
Eine Erhöhung des Rentenalters ist unnötig. Eine Sicherung der Renten und ihr Schutz vor Rentenklau durch die Profitwirtschaft der Finanz- und Versicherungsbranchen ist eines meiner prioritären Anliegen.