Tamara Merlini

Grüne | 05.24
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Erhöhung Rentenalter

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Ich bin grundsätzlich offen für eine Flexibilisierung des Rentenalters: Am besten gefällt mir das Modell/die Idee, dass, wer beispielsweise aufgrund einer langen Ausbildungszeit (Studium/Doktorat) erst spät in den Arbeitsmarkt eintritt, auch erst spät(er) wieder aus diesem austreten sollte - UND UMGEKEHRT. Natürlich müssen aber dabei die körperlichen und psychischen Belastungen bestimmter Arbeitstätigkeiten mitberücksichtigt werden.

Erhöhung Familienzulagen

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Familien in stark angespannten finanziellen Verhältnissen könnten dank der Ausrichtung höherer Familienzulagen der Fürsorgeabhängigkeit vom Staat (=Bezug von Sozialhilfe), entkommen.

Verschärfung Sozialhilfe

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Als Sozialarbeiterin habe ich selbst lange Sozialhilfe ausgerichtet, deshalb weiss ich: Es gibt keine Evidenz, dass Sanktionen eine erhöhte Integration in den Arbeitsmarkt zur Folge hätten. Denn die meisten langjährigen Sozialhilfebeziehenden sind entweder Menschen mit schlechten Bildungsbiographien und/oder psychischen Erkrankungen. Verschärfungen helfen in diesen Situationen nichts, denn diese Menschen KÖNNEN nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Zusammenarbeit Spitalversorgung

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Offenlegung Vormiete

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Im Kanton Zürich ist diese Formularpflicht bereits seit 2013 in Kraft: Sie schafft Klarheit und Transparenz. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die Schweiz ist immer noch ein Land von Mietenden. Deshalb ist eine erhöhte Transparenz zum Mietzins richtig und wichtig.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Beispielsweise könnten durch erhöhte Prämienverbilligungen Familien in belasteten finanziellen Verhältnissen, der Fürsorgeabhängigkeit vom Staat (=Bezug von Sozialhilfe), entkommen.

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Die integrative Schule hat NICHT ausgedient. Aber sie ist auf zusätzliche Unterstützung beispielsweise von (Hilfs-)Personal und ebenso auf weitere finanzielle Ressourcen, angewiesen, damit die Lehrpersonen im Unterricht allen Kindern, auch den hochbegabten, gerecht werden können.

Verzicht Französisch in Primarstufe

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Viele Primarschulkinder sind im Französischunterricht überfordert. Statt bereits auf Primarstufe eine neue Fremdsprache zu erlernen, sollten die Schulkinder mehr Deutsch-Unterricht erhalten sowie sorgfältig und mit Augenmass an die MINT-Fächer herangeführt werden. Zur Kompensation soll auf der Sekundarstufe 1 die Anzahl Französischlektionen erhöht werden.

Notenpflicht Volksschule

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Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen

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Im Vergleich zur Sekundarschule 1 und den Mittelschulen verdienen Lehrpersonen in der Primarschule deutlich weniger, also ZU wenig. Allerdings müssten auch nicht-monetäre Verbesserungen der Arbeitsbedingungen eingeführt werden wie ein kostenfreies Einzel-Coaching zur Verhütung von Burnouts und als Prävention gegen den Ausstieg aus dem Lehrberuf.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern oder mit einem Migrationshintergrund erhalten weniger Chancen, ein gleich großes Stück von der Bildungstorte zu ergattern als ihre Mitschüler:innen aus besser gestellten Familien oder ohne Migrationshintergrund. Bloss zehn Prozent der Schüler:innen an der Mittelschule (Gymnasium), stammen aus einer fremdsprachigen Familie. Von Chancengleichheit kann deshalb in der Schweiz keine Rede sein.

Migration & Integration

Kündigung Schengen-Abkommen

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Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Partizipation, besonders die politische Mitsprache, fördern die Integration in eine Gesellschaft und ihre Wertesysteme. Dies fördert indirekt auch den sozialen Frieden, davon profitieren alle.

Senkung Einbürgerungsgebühren

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Staatsangehörigkeit und Partizipation dürfen keine Fragen der finanziellen Mitteln eines jungen Menschen oder seiner Familie sein. Ausserdem befinden sich viele unter 25-jährige noch in der Ausbildung und können sich deshalb diese hohe Einbürgerungsgebühr nicht leisten.

Erhöhung Einbürgerungsanforderungen

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Ausbildung für vorläufig Aufgenommene

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Ausbildung und Arbeit fördern die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Integration sowie die Identifikation mit dem "Gastland" und seinem Wertesystem. Dass eben Menschen in unserer Gesellschaft nicht "am Rande" stehen bleiben", sondern vollumfänglich mitmachen- und mithalten können, ist im Interesse von uns allen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Assistierte Sterbehilfe Pflegeheime

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Legalisierung Cannabis

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Ausbau Kulturförderung

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Zulassung geschlechtsneutraler Sprache

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Obligatorische Hundekurse

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Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Individualbesteuerung

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Erhöhung Sparanstrengungen

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Wirtschaft & Arbeit

Freihandelsabkommen mit USA

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Konzernverantwortung

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In vielen europäischen Ländern gibt es bereits Regeln, damit Konzerne Menschenrechte und internationale Umweltstandards (auch) bei Auslandgeschäften respektieren müssen. Auch Schweizer Konzerne müssen ihre (welt-)umspannende Verantwortung unbedingt wahrnehmen.

Zusätzlicher Sonntagsverkauf

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Einführung Mindestlohn

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Mit einem garantierten Mindestlohn können Erwerbstätige nachweislich besser vor Armut geschützt werden. Auf diese Weise soll die Situation von Personen verbessert werden, die sich trotz Anstellung keinen angemessenen Lebensunterhalt leisten können, (="working poor"). Damit lässt sich auch das Risiko, von Sozialhilfe abhängig zu werden, minimieren.

Nachtverkaufsverbot Alkohol

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Als gutes Beispiel dienen die Kantone Genf und Waadt: Diese haben das Nachtverkaufsverbot bereits eingeführt. Und dort sind seit der Einführung die Hospitalisierungen wegen Alkoholvergiftungen um bis zu 30 Prozent zurückgegangen.

Umwelt & Energie

Verbot fossile Heizungen

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Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien

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Neue Atomkraftwerke

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Strengere Tierschutzregeln

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Tiere sind keine Ware: Die Würde des nicht-menschlichen Lebens muss geschützt werden. Strengere Tierschutzregeln bei der Haltung von Nutzieren erhöhen deren Lebensqualität und Gesundheit - und damit auch ihre Würde.

Verbot Schottergärten

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Verkehr

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Bewilligungspflicht Verkehrsüberwachung

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Ausbau Autobahn A1

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Ausbau Langsamverkehr

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Verbot Tempo 30

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Politisches System & Digitalisierung

Stimmrechtsalter 16

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Ausbau 5G-Mobilfunknetz

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Engere Beziehungen EU

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Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Automatisierte Fahrzeugfahndung

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Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Kommentar

Der Markt muss (sozial) gelenkt werden, denn er kann versagen. Die Folgen von Marktversagen können verheerend sein: Ungleiche Güterverteilung und soziale Spannungen, Wirtschaftsschwankungen und (Massen-)Arbeitslosigkeit, zu kleine Produktion öffentlicher Güter, (für alle).

Traditionelles Familienmodell

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Grundsätzlich kommt es auf das einzelne Kind und seine Familie an, wie gut eine Vollzeitbetreuung Zuhause funktioniert. Es gibt aber tatsächlich Kinder, die von einer einzelnen konstanten Bezugsperson profitieren, sofern die Beziehung zu dieser gut und harmonisch ist. Es gibt Kinder, die vom Setting der Kindertagesstätten tatsächlich überfordert sind.

Chancen der Digitalisierung

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Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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