Brigitte Gysin
Evangelische Volkspartei | 04.01 | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Ausbau der Elternzeit ist sinnvoll. Die Dauer und die Ausgestaltung muss aber sorgfältig ausgearbeitet werden.
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich sind der Zugang zur Sozialhilfe und die Ausgestaltung der Sozialhilfe gut. Möglicherweise gibt es vereinzelt Verbesserungsmöglichkeiten, z.B. beim Zugang für Menschen mit Migrationshintergrund. Das sollte geprüft werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Basel-Stadt ist grundsätzlich in dieser Hinsicht schon sehr gut aufgestellt. Allerdings sollte die Anpassung an die Teuerung geprüft werden.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für jene, die sich die Prämien nur knapp leisten können und nicht von Verbilligungen profitieren, ist es schwierig, genügend Geld für solche Belange aufzubringen. Gerechtfertigt wäre dies nur, wenn nicht wirklich ein Notfall vorläge. Diese Entscheidung ist schwierig. Eine Gebühr erhöht die Gefahr, dass Leute einen Arztbesuch hinauszögern, was gesundheitlich schwerwiegendere Folgen und auch einschneidendere Kostenfolgen haben kann. Die Förderung von Hausarztmodellen u.a. soll verstärkt werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kleinklassen, wie sie die Volksinitiative vorsieht, lehne ich ab. Förderklassen, wie sie als eine von verschiedenen Massnahmen und in anderer Ausgestaltung in der Vorlage der Bildungs- und Kulturkommission vorgesehen sind, begrüsse ich. Insgesamt bringt die Vorlage der Kommission vielfältigere und besser afu unterschiedliche Situationen abzustimmende Instrumente.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einerseits soll durchaus regelmässig geprüft werden, inwiefern bereits die Zuteilung zu den Zügen auf Sekundarstufe angepasst werden soll, auch die Zuteilungen ans Gymnasium und die geltenden Regelungen sollen regelmässig überprüft werden. Aber grundsätzlich sollte eher positiv auf die Wahl einer Berufslehre hingewirkt als negativ der Zugang zum Gymnasium erschwert werden .
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wie eine kürzlich erschienene Studie (TREE-Studie, Uni Bern) gezeigt hat und auch im Bildungsbericht deutlich geworden ist, sind die Bildungschancen immer noch stark vom Bildungshintergrund der Eltern abhängig sind. Darum ist es sehr wichtig, gezielt in die Förderung zu investieren.
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder brauchen mehr Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene, um eine Sprache zu lernen, es braucht entsprechend viel Zeitgefässe, damit wirklich ein Sprachbad möglich ist, wie es eigentlich für Frühfranzösisch bzw. Frühenglisch propagiert wird. Da diese Voraussetzung nicht gegeben ist, sollte auf der Primarstufe lieber auf Fremdpsrachenunterricht verzichtet werden, dafür ab Sekundarstufe mehr Zeit zur Verfügung stehen.
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Arbeitsplatzsituation ist nicht überall gleich. So unterscheiden sich Belastungssituationen durch unterschiedliche Themen (Gewalt- und Gesundheitsschutz, Klassenzusammensetzungen, administrative Aufgaben usw.). Es braucht darum einen gesamtheitlichen Blick, um die richtigen Massnahmen zu ergreifen, allein an der Lohnschraube zu drehen, reicht sicherlich nicht.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anforderungen sind angemessen und müssen einfach genügend konsequent angewendet werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das wird im Grossen Rat zwar eher nicht Thema, aber: Auch wenn es aktuell eine langwierige Angelegenheit ist, umfangreiche Pakete mit der EU zu verhandeln - es geht bei den Bilateralen ja um mehr als Handel und Personenfreizügigkeit.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf kommunaler Ebene kann dies sinnvoll sein. Kantonal und eidgenössisch können die Einbürgerungsbedingungen in einzelnen Bereichen überprüft werden (z.B. Wohnsitzpflicht an einem Ort vs. Wohnsitzpflicht in der Schweiz in verschiedenen Kantonen zusammengezählt).
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Allerdings sollte dies eher in Zusammenarbeit mit Institutionen, die bereits in dem Bereich arbeiten, angegangen werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einerseits scheint die unterschiedliche Regelung bei Alkohol und Cannabis nicht sinnvoll. Dies würde für eine Legalisierung sprechen. Andererseits wird von Experten darauf hingewiesen, dass ein nicht schädigender Konsum erst ab Mitte Zwanzig, mit der vollendeten Reifung des Gehirns, möglich ist. Gerade das Risiko einer Psychose bei jüngeren Menschen unterscheidet den Cannabiskonsum vom Alkoholkonsum und lässt mich bei einer Legalisierung (,die vermutlich ab 16 oder 18 eingeführt würde,) zögern.
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit der Umsetzung der Trinkgeldinitiative wurden einige Verbesserungen angegangen (z.B. Clubförderung). Deren Wirkung sollte in 2-3 Jahren evaluiert werden, bevor weitere Massnahmen ergriffen werden. Zudem ist die Initiative unklar: Die Abgrenzung zwischen Institutionen und freiem Schaffen ist nicht so klar, wie suggeriert wird, da viele Musikschaffende sowohl freischaffend als auch in Orchestern oder unterrichtend tätig sind.
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbestritten ist, dass Diskriminierung auf Grund des Geschlechts Unrecht ist. Dies ist aber gesetzlich bereits geregelt. Beachtet man z.B. Statistiken, wie viele junge Mädchen sich Brüste entfernen lassen, oder zur Anzahl Operationen, um Geschlechtsumwandlungen rückgängig zu machen, stellt sich die Frage, inwiefern heute die zur Sensibilisierung und zur Verhinderung von Diskriminierung geförderte Aufklärung über die Vielfalt der Geschlechter bei Jugendlichen die Identitätsfindung behindert.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gerade als Kanton mit gesunden Finanzen sollten wir unseren Reichtum teilen.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bevorzuge aber die im Vorstoss Christian Moesch vorgeschlagene Rückzahlung, bei welcher Überschüsse (unter Berücksichtigung des Ausgleichs von kantonalen Schulden) den Steuerzahlenden für das nächste Steuerjahr gutgeschrieben werden. So kann flexibler auf mögliche Aufs und Abs bei den Steuereinnahmen reagiert werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung ist ein administratives Monster. Dass sich etwas bei der Besteuerung von Paaren ändern muss, ist klar. Darum setzt sich die EVP mit der Mitte für die Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» ein.
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist zu prüfen, in welchem Umfang dies geschehen soll. Möglicherweise kann ein Anteil auch anderweitig verwendet werden.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton muss gewisse Dienstleitungen sicherstellen (Bsp. Kehrrichtabfuhr). Können diese günstiger und ebenso zuverlässig durch private Firmen erbracht werden, sollte dies in Betracht gezogen werden.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies wird tendenziell nicht auf kantonaler Ebene geregelt, aber: Der nun geltende EU-Standard sollte auch in der Schweiz zur Anwendung kommen.
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Arbeitnehmende im Detailhandelsbereich sollten vor einer weiteren Ausweitung ihrer Arbeitszeiten geschützt werden.
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es wäre wohl schwierig und aufwändig, eine tiefere Wertfreigrenze durchzusetzen.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine erste Evaluation des Basler Wohnschutzes hat ergeben, dass der Wohnschutz einerseits seinen Zweck erfüllt, also Mieter und Mieterinnen vor Mietzinserhöhungen besser schützt. Andererseits zeigt sich aber auch, dass er bremsend auf Sanierungsvorhaben wirkt, gerade auch bei ökologischen Renovationen. Darum sollten einzelne gezielte Lockerungen vorgenommen werden.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aber mit Mass.
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn es nicht möglich ist, an diesem Standort ein wettkampftaugliches 50 Meter-Becken zu erstellen, sollte ein anderer Standort gesucht werden. Ausserdem ist auch nochmals sorgfältig zu prüfen, inwiefern es weiterhin für kulturelle Zwecke zu nutzen ist.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dieser Ansatz ist grundsätzlich gut. Allerdings wird es nicht ganz ohne Verbote/Gebote gehen. Katalysatoren hätten sich z.B. wohl nie allein durch Anreize durchgesetzt.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollte aber – wie Thomas Widmer, EVP in einem Vorstoss fordert – geprüft werden, ob die Planung, Installation, Betrieb und Finanzierung nicht an die IWB delegiert werden kann. Manche Hausbesitzer (ob auf bestehenden Bauten oder bei Neubauten) sind durch diese zusätzliche Verpflichtung fachlich wie auch finanziell zu sehr gefordert.
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anzahl Hitzetote, die Situation gerade Betagter usw. zeigen, wie wichtig die Begrünung für die Bekämpfung der Hitzeentwicklung insbseondere im Gebiet der Stadt ist.
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zur Entlastung der heute von sehr vielen Linien befahrenen Achse Barfüsserplatz – Schifflände usw. ist diese Linie wichtig.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Allerdings sollte die Kapazität der Osttangente je nach Tageszeit künftig eingeschränkt werden, damit die zusätzliche Kapazität nicht zu einer Zunahme des Verkehrs führt.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Ausmass der Preiserhöhung der Parkkarten sollte nochmals überdacht werden. Eine Erhöhung ist gut, eine so starke evtl. zu übertrieben. Die Verlagerung auf privaten Parkraum sollte man fördern, allerdings nicht im Sinne einer grundsätzlichen Förderung des MIVs, sondern als Massnahme, im beschränkten Raum auf der Allmend Verbesserungen zu erzielen.
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte den Ausbau der Velorouten, die Initiative ist aus meiner Sicht aber zu weitgehend, v.a. mit ihren Folgen für Autoparkplätze.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Frage wird natürlich nicht kantonal entschieden, aber: Insgesamt profitiert die Schweiz von Schengen. Möglicherweise kann es in einzelnen Situationen sinnvoll sein, die Kontrollen zu erhöhen. Deswegen sollte aber nicht das Abkommen gekündigt werden,
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist eine Fehlannahme, davon auszugehen, dass der Verzicht auf Sanktionen neutral ist. Mit und ohne wirtschaftliche Sanktionen bezieht man mindestens die Haltung betreffend politisch Stellung.
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Unterbestand zeigt, dass solche Massnahmen unbedingt notwendig sind. Ebenso wichtig ist aber natürlich, dass im Bericht Schefer bekanntgewordene Missstände angegangen werden.
Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bodycams schützen sowohl die Polizisten bei der Ausübung ihrer Tätigkeit als auch von ihnen kontrollierte Personen, also alle Beteiligten, indem unrechtes Verhalten wie Gewalt nicht unerkannt ausgeübt werden kann.
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wie an den letzten Demonstrationen soll konsequent gehandelt werden, wennn dies notwendig ist, aber nicht grundsätzlich verschärft vorgegangen werden.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für das subjektive Sicherheitsempfinden hilft eine sichtbare Präsenz.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Unter den unvollkommenen Möglichkeiten, die Wirtschaft zu regeln, ist die freie Martkwirtschaft bei all ihren Schwächen bisher die bewährteste. Einerseits verbessert sich der Lebensstandard in der Schweiz für praktish alle, andererseits geht aber die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf. Darum schlägt die Zstimmung bei weitem nicht bis "vollständig einverstanden" aus.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Es eröffnen sich durch die Digitalisierung insgesamt viele positive Möglichkeiten. Dass es wichtig ist, die möglichen Risiken nicht aus den Augen zu verlieren und verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten umzugehen, ist aber ebenfalls offendichtlich (wie bei allen neuen Möglichkeiten).
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Der Grundsatz muss beim Ziel der Wiedereingliederung bleiben. EIne besondere Situation liegt bei Tätern mit psychischen Erkrankungen mit entsprechender MAssnahme vor. Vorfälle wie jener in der letzten Ferienwoche wecken verständlicherweise den Wunsch, zum Schutz möglicher Opfer Menschen lieber wegzusperren. Es darf aber nicht vergessen werden, dass viele solcher Täter durch Therapie und Medikation wieder eingegliedert werden können. Darum muss hier weiterhin eine Abwägung stattfinden.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Grundsätzlich sollten wir Wege suchen, die aus diesem Antagonismus "Umwelt - Wirtschaft" hinausführen. Aber es nützt uns langfristig definitiv nichts, wenn die Wirtschaft wächst, aber die Welt, in der wir leben, lebensfeindlicher wird, Konflikte um Ressourcen entstehen usw., was wiederum negative wirtschaftliche Folgen hat.
Kommentar
Eine Erhöhung des Rentenalters wird langfristig unumgänglich sein und ist vor dem Hintergrund, dass wir älter werden und in der Regel auch lange gesund sind, sinnvoll und vertretbar. Da aber erst gerade das AHV-Alter der Frauen angehoben worden ist, sollte aktuell von einer weiteren Erhöhung abgesehen werden.