Gallus Hufenus

Sozialdemokratische Partei | 01a.11 | Bisher | Gewählt
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Erhöhung Rentenalter

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Ich bin für eine Flexibilisierung statt für ein starres Alter. Bzw. ich bevorzuge die Einführung einer Lebensarbeitszeit: Wer studiert (auf Kosten der Allgemeinheit) und später beginnt zu arbeiten, wird auch später pensioniert als ein Mensch mit einer Berufslehre direkt nach der Schulzeit. Grosse Hoffnung habe ich allerdings in die Einführung eines "Bedingungslosen Grundeinkommens", das unser heutige System komplett erneuert.

Subventionierung Elternbeiträge Kitas

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Ich erachte dieses Massnahme nicht nur sozial, sondern auch ein aktives Entgegenwirken von Fachkräftemangel und ein wichtiger Standortfaktor, wenn es darum geht, als Stadt attraktiv zu sein.

Erhöhung Haushaltshilfe-Tarife

Nein Eher nein Eher ja Ja

Ausbau Tagesstrukturen an Schulen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Kommentar

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass das wichtig wäre. Allerdings zeigt mir die Realität, dass damit verbunden auch Nachteile entstehen (Druck, Überlastung, unehrliche Gleichmacherei, Über- und Unterforderung). Ich frage mich, ob man nicht von Fach zu Fach differenzierter die Kinder fördern könnte oder den Druck nehmen.

Förderung gleiche Bildungschancen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Separativer Unterricht

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Sie sollen aber Zusatzangebot finden, welche die Sprachkompetenz fördern. Aber grundsätzlich ist die Schaffung von "Bubbles" kein Abbild der Realität, an dem junge Menschen wachsen sollen und können.

Stärkerer Fokus Grundlagenfächer

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Musische Fächer kommen jetzt schon zu kurz. Die Gesellschaft funktioniert immer mehr auf Leistung statt auf Sozialkompetenz.

Migration & Integration

Reduktion Einbürgerungsgebühren

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Die Hürden zur Einbürgerungen sollen generell gesenkt werden. Eine starke Demokratie lebt von Partizipation, und eine Stadt braucht so viele Menschen wie möglich, die sich mit ihrer Lebenswelt identifizieren. Darum erachte ich eine Senkung der Hürden für Einbürgerungen nicht als "Geschenk", im Gegenteil - sie ist verbunden mit Hoffnung auf mehr Engagement, Beteiligung an der Mitgestaltung der Stadt.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Minimale Unterstützung Asylsuchende

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Integrative Massnahmen sind der Schlüssel für ein erfolgreiches Zusammenleben. Darum dürfen Angebote nicht reduziert werden. Ich erkenne und verstehe allerdings die Angst, dass es zu attraktiv werden kann in der Schweiz, wenn man zu viele Leistungen auf dem Silbertablett serviert. Ich erachte allerdings das heutige Angebot nicht als zu "grosszügig".

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Neue Bibliothek St. Gallen

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Der Standort erachte ich zwar nicht als ideal. Ich hätte den Bahnhof Nord klar bevorzugt! Ich finde es nicht gut, "pappen" wir alle Dienstleistungen zwischen den Bahnhof und die Museen. Eine Stadt müsste grösser gedacht werden als nur auf die Altstadt. Aber diese Frage wurde zu einem viel früheren Zeitpunkt beantwortet und darum heisst es jetzt "vorwärts" machen für eine attraktive und lebendige Hauptstadt in der Ostschweiz.

Reduktion Kulturförderung

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Verzicht geschlechtsneutrale Sprache

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Ausbau barrierefreie Bushaltestellen

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Grundsätzlich ja. Aber ausgewogen. Die komplette Anhebung der Haltestelle Spisertor beispielsweise (Appenzeller Bahnen) erachte ich als zu dogmatisch. Denn es gibt Bereiche, bei dieser Haltestelle, die problemlos barrierefrei ausgestaltet werden können. Es ist ein wichtiges Anliegen; aber es gibt bei einer ganzheitlichen Gestaltung des öffentlichen Raumes verschiedene Anliegen, die berücksichtigt werden müssen.

Finanzen & Steuern

Stärkere Beteiligung Zentrumslasten

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Heutiger Zustand ist schlicht unfair und der Kanton muss endlich erkennen, dass die Region Ostschweiz nur Gewicht hat, mit einem starken Zentrum! Dafür müssen auch die Kantone AR, AI und TG in die Pflicht genommen werden, bzw. direkt mit der Stadt verhandeln.

Steuersenkungen

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Ich verstehe das Ziel, dass die Schere zwischen den Gemeinden geschlossen werden muss und ich weiss, dass es für gewisse Menschen mit hohen Einkommen ein Faktor ist, hier zu leben oder nicht. Darum muss es ausgewogen sein. Allerdings ist die Frage falsch gestellt: Es geht nicht, dass der Kanton immer spart, indem er Ausgaben den Gemeinden delegiert (und somit die Zentrumslasten für die Stadt wachsen) und ein System "gefördert" wird, das den Steuerwettbewerb unter den Gemeinden befeuert.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Ich glaube nicht, dass viel Luft drinnen ist bei konkreten Ausgaben! Im Gegenteil. Aber ich glaube durchaus, dass Prozesse effizienter gestaltet werden können und viel Geld in unnötigen Prozessen versickert.

Individualbesteuerung

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Wirtschaft & Arbeit

Freihandelsabkommen mit USA

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Die USA ist ein wichtiger Handelspartner. Allerdings widerstrebt es mir, da dieses Land aus meiner Sicht nicht nachhaltig und respektvoll wirtschaftet.

Konzernverantwortung

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Liberalisierung Ladenöffnungszeiten

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Lieber eine vollständige Flexibilisierung. Ich will keinen Stadt, der mir vorschreibt, wann ich Butter einkaufen oder verkaufen darf. Aber ich erachte eine 24-Stunden-Gesellschaft als ungesund. Die Vorschrift, wann genau unsere "Pause" sein soll, finde ich konservativ. Aber es soll eine Pause geben. Das Recht der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitsnehmer möchte ich aber auf keinen Fall über die Ladenöffnungszeiten regeln und bin darum in diesem Punkt einer anderer Meinung als die Gewerkschaften.

Einführung Mindestlohn

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Ich finde generelle Forderungen zu einem Mindestlohn als zu wenig differenziert und bevorzuge GAVs, die individueller auf die Branchen und Möglichkeiten der Arbeitsgebenden und die Bedürfnisse der Arbeitsnehmenden in den verschiedenen Regionen eingehen. Allerdings bin ich der Meinung, dass ein Unternehmen, das nicht Fr. 4'000 brutto für 100% bezahlen kann, nicht überlebensfähig ist. Die Forderung von mindestens 5'000 Franken erachte ich allerdings als utopisch.

Stadtentwicklung & Raumplanung

Lockerung Wohnbauvorschriften

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Die Verdichtung muss uns qualitativ und mit Rücksicht auf Kulturgut, Lärmbelastung, Ökologie, etc. für das Gemeinwohl gelingen. Vielleicht ist dann die Ausnutzungsziffer etwas kleiner. Aber die Verdichtung passiert dann aus meiner Sicht nachhaltiger, effektiver und im Sinne der Menschen in der Stadt anstatt nur im einseitigen Interesse der Investorinnen und Investoren.

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Ausbau Grünanlagen

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Wenn sie im Zusammenhang mit einer Verdichtung von Wohn- und Lebensraum steht.

Sanierung Parkgarage Kreuzbleiche

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Umwelt & Energie

Klimaschutz durch Anreize

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Ich finde Anreize und Zielvereinbarungen immer besser als Verbote. Aber Verbote dürfen kein Tabu sein, wenn wir es nicht schaffen. Bzw. Verbote heute werden uns weniger schmerzen als drastische Eingriffe morgen, wenn wir heute zu wenig tun.

Kürzung Förderbeiträge Photovoltaik

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Biodiversitäts-Initiative

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Verkehr

Tempo 30 Gemeindestrassen

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Die Lebensqualität steigt, auch für die Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften. Zudem wird der Verkehr flüssiger, sicherer und am Ende "verlieren" wir gar keine "ach so wertvolle" Zeit.

Ausbau Langsamverkehr

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Ausbau öffentlicher Verkehr

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Wiedereinführung Tram

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Zubringer Güterbahnhof

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Politisches System & Digitalisierung

Ausbau Mobilfunknetz (5G)

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Immer schneller, immer besser? Das einseitige Wachstumsdenken mag ich nicht. Und ich finde noch schnelleren Datentransfer schlicht als unnötig. Da ich aber zu wenig Fachmann bin, ob 5G wirklich schädlich ist für Mensch und Tier (und allenfalls sogar besser?), bin ich nicht mehr absolut dagegen wie zu früheren Zeiten.

Engere Beziehungen zur EU

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Gegenüber einem Beitritt zur EU bin ich aber aus heutiger Sicht kritisch. Vor allem, so wie die EU heute funktioniert. Aber wir müssen gute, enge Beziehungen zur EU haben! Ohne sind wir abgeschnitten und nehmen uns selber viel zu viele Möglichkeiten. Die Frage stellt sich allerdings schon: Können wir engere Beziehungen haben, ohne einen Beitritt, oder ist das auf die lange Dauer eine "5er und Weggli"-Mentalität?

Strikte Neutralitätspolitik

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Grundsätzlich stimme ich der Neutralität zu, und ich glaube, dass die Schweiz als Vermittlerin mehr bewirken kann als wenn sie Position bezieht. Doch in der heutigen, vernetzten und komplexen Welt, ist es unmöglich geworden, den Kopf in den Sand zu stecken und Ereignisse aktiv zu ignorieren. Darum nein zur strikten Neutralität. Aber mit Vorsicht, sie zu sehr aufzugeben. Ich wünsche mir allerdings eine Schweiz mit einem offenen Blick auf die Welt. Und fehlt ein "Hafen".

Sicherheit & Polizei

Aufhebung Bettelverbot

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Ja. Wir müssen zurecht kommen mit den "unangenehmen" Lebenswelten und den Realitäten in die Augen blicken. Es nützt nichts, uns selber zu betrügen, indem wir alles, was uns irritiert, verbieten. Auch kann ein Gewerbe gut bestehen neben Menschen am Rande der Gesellschaft. Ich verstehe allerdings, dass Beleidigungen, etc. keinen Platz haben oder der Zugang zu Geschäften, Bahnhöfen, etc. gewährleistet bleiben muss. Aber das erreichen wir nicht mit absurden Abstandsregeln im öffentlichen Raum.

Erhöhung Polizeipräsenz

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Symptombekämpfung. Für ein erhöhtes Sicherheitsempfinden müssen wir die öffentlichen Räume so beplanen, dass sie belebt sind und dadurch Zivilcourge wieder vermehrt gelebt wird.

Ausbau Videoüberwachung

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Städte mit Überwachung beweisen, die Kriminalitätsrate sinkt nicht. Zudem ist auch das nur eine Symptombekämpfung. Wir brauchen eine Gesellschaft mit Zivilcourage (Kurs dazu als wirkungsvolle Massnahme?!). Wir brauche mehr soziokulturelle Ansätze in der Stadtplanung statt Überwachung. Denn: "Wer sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, braucht NICHT automatisch auf ewig nichts zu befürchten". Ich befürchte einen Staat, der sich in die Lebenswelten der Menschen einmischt.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Wären wir konsequent, würde dies wahrscheinlich stimmen. Aber wir betreiben keine freie Marktwirtschaft sondern eine Klientenpolitik ("Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren"). Solange wird so inkonsequent sind, trifft diese Aussage nicht zu. Zudem gibt es Marktversagen, das korrigiert werden muss (Immobilienblase, überhöhte Geschäftsmieten, die sich nicht korrigieren). Aber ja, wäre die Marktwirtschaft gesund, würde die Aussage eher stimmen.

Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Für "völlig einverstanden" fehlt mir die umfassende Sichtweise auf die Dinge.

Umverteilung

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Für "völlig einverstanden" fehlt mir ebenfalls die umfassende Sichtweise auf die Dinge. Wenn Vermögende ihr Vermögen abziehen, haben wir am Ende wenig gewonnen.

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