Benedikt Aregger
Junge MITTE Stadt Luzern | 1001
Sozialstaat & Familie
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Betreuungsangebot Schulferien
Soll die Stadt Luzern ein Betreuungsangebot während den Schulferienwochen anbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein umfassendes Betreuungsangebot während Schulferienwochen entlastet Familien und steigert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Eine Kombination mit laufenden Angeboten wie bsp. dem Ferienpass sind eine Chance, bestehende Strukturen miteinzubinden.
Förderung Kinderbetreuung
Soll die Stadt den Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung verstärkt finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stärkung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zentral. Dank umfassenden Betreuungsangeboten soll in Zukunft eine flexiblere Arbeitsplanung möglich sein. Die Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass Haushalte mit Kindern nicht an den finanziellen Herausforderungen für eine familienergänzende Betreuung scheitern.
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch weiterhin Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Weiterführung Energiekostenzulage
Befürworten Sie die Weiterführung der städtischen Energiekostenzulage für einkommensschwache Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Energiekostenzulage ist nicht das richtige Mittel, um einkommensschwache Haushalte zu unterstützen. Die Energie ist günstiger als zum Zeitpunkt der Einführung letzten Jahres. Budgetberechtigt sind nur Haushalte, die mit Öl oder Gas heizen. Es macht keinen Sinn, fossile Energieträger zu unterstützen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der integrative Ansatz finde ich begrüssenswert. Die Praxis zeigt, dass die Umsetzung hier teils grosse Schwierigkeiten mit sich bringt. Beispielsweise können auf der einen Seite lernschwache Kinder von Leistungsstärkeren mitgezogen werden, auf der anderen Seite aber können Kinder mit Behinderung einen Mehraufwand für die LP generieren und die Entwicklung einer Klasse bremsen.
Abschaffung Benotung in Primarschule
Soll die Benotung an Primarschulen abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Vergabe von Noten zur Beurteilung einer Prüfungsleistung ist ein grundlegendes Element unseres Bildungswesens. Dass SuS nebst Prüfungsleistungen Talente besitzen, ist uns allen bewusst. Um dem vollen Potenzial der SuS gerecht zu werden, sind Zwischengespräche, -berichte und individuelle Zielsetzungen beispielsweise von grosser Bedeutung. Das Beurteilungssystem in seinen Grundfesten zu verändern, halte ich für falsch, zumal ein bedeutender Mehraufwand auf alle LP zukommen würde.
Ausbau Tagesschulen
Soll die Tagesschule in der Stadt Luzern ab dem Kindergarten zur Norm werden (Abmeldung optional möglich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die neue Norm der Tagesschule (Standard = angemeldet für den Mittag mit der Möglichkeit zur Abmeldung) ab der 1. Klasse soll eingeführt werden. Für die Umsetzung ab dem Kindergarten müssen organisatorische Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden. Das Modell entlastet Familien, die sich so tagsüber auf das Berufsleben fokussieren können.
Religiöse Dispense an Schulen
Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Turn-/Schwimmunterricht, Schullager oder Sexualkundeunterricht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sind genau jene Lektionen, die wegweisend für eine gelingende Integration sind. Alle SuS sollen Anspruch auf gleiches Wissen haben.
Ausbau Schulschwimmen
Soll das Schulschwimmen in Primarschulen ausgebaut werden (aktutell 24 Lektionen in der 3. und 4. Klasse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir als Seestadt sollten dies verstärkt schulen. Die Schwimmanforderung von 12 Lektionen jeweils in 3. und 4. Primarklassen entspricht der Minimalauflage des LP21. Ich würde einen Ausbau in Hallen- und Freibädern sowie in sicherem Rahmen auch in freien Gewässern begrüssen.
Migration & Integration
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Menschen, die seit zehn Jahren in einer Gemeinde leben, sollen das Stimmrecht auf Gemeindeebene erhalten. Für das Stimm- und Wahlrecht auf Bundesebene sowie die Befähigung für ein Parlamentsmandat soll der Weg meiner Meinung nach über die Einbürgerung führen.
Abschaffung Einbürgerungsgebühren
Sollen die Gebühren für Einbürgerungsgesuche abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Stadt Luzern wurden bereits die Gebühren für die Einbürgerung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren abgeschafft.
Erhöhung Sprachanforderungen Einbürgerung
Sollen die sprachlichen Anforderungen an die Einbürgerung erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anforderungen reichen in puncto Sprach- und Schreibkompetenzen auf dem Referenzniveau B1 bzw. A2 meiner Meinung nach aus.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Befürworten Sie die Schaffung einer städtischen Fachstelle für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anstatt der Schaffung einer neuen Fachstelle soll die bestehende Fachstelle für Gleichstellung zusätzlich mit entsprechenden Fachpersonen erweitert werden.
Stärkere Schutzmassnahmen Sexarbeit
Befürworten Sie stärkere Schutzmassnahmen für Sexarbeiterinnen (u.a. Videoüberwachung, geschützter Raum für Prostituierte) ?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Reduktion Kulturförderung
Soll die Stadt Luzern die Kulturförderung grosser Bezüger reduzieren (z.B. Verein Südpol und Verein Netzwerk Neubad)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kulturförderung gehört zur Luzerner DNA. Die Vereine leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Musikstadt Luzern, die zahlreiche Talente hervorgebracht hat und wird.
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ist ein Produkt legal zu erwerben, gilt es als gesellschaftlich akzeptiert. Es ist bekannt, dass der Cannabiskonsum zu erheblichen Schäden in der Hirnentwicklung führt, was für junge Menschen langfristige Folgen mit sich bringt. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Psychose verdreifacht sich. Notfallstationen leiden darunter. Um den illegalen Markt auszutrocknen, soll eine staatliche Abgabestelle errichtet werden, die gegen Nachweis einer Abhängigkeit kontrolliertes Mengen herausgibt.
Neubau Theater
Die Stadt plant einen Neubau des Theaters und hat dazu den Projektentwurf "überall" ausgewählt. Soll dieses Projekt weiterverfolgt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kulturstadt Luzern braucht ein neues Luzerner Theater. Das Siegerprojekt "überall" verbindet die Fassade des alten Gebäudes mit dem Neubau, der sich architektonisch dem Stadtbild anpasst und durch eine originelle Innenausstattung gefällt, welche allen infrastrukturellen Anforderungen nachkommt. Zur Optimierung einzelner Punkte befindet sich das Projekt in Überarbeitung. In enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren im direkten Austausch mit der Bevölkerung gelingt das Vorhaben.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen in den nächsten Jahren Priorität?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Luzern steht finanziell sehr gut da. Der gesunde Finanzhaushalt ermöglichte 2023 die Senkung des Steuerfusses von 1.75 auf 1.7 und 2024 von 1.7 auf 1.65 Einheiten. Luzern schafft dank ihrer Attraktivität und Fachkräften beste Voraussetzungen für weitere ertragsreiche Jahre, die wiederum Steuersenkungen ermöglichen.
Lockerung Schuldenbremse
Befürworten Sie eine Lockerung der städtischen Schuldenbremse?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Lockerung der Schuldenbremse ermöglicht eine flexiblere Finanzplanung und ist die Voraussetzung für die Budgetierung kommender Grossinvestitionen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Initiative der FDP-Frauen fordert die Einführung der Individualbesteuerung. Diese wird aufgrund des administrativen Aufwandes von allen Kantonen und verschiedensten Parteien abgelehnt. Als Gegenmodell hat Die Mitte die Volksinitiative für "Faire Steuern" lanciert, welche die alternative Steuerberechnung fordert. Mit dieser Berechnung müssen verheiratete Paare weiterhin nur eine Steuererklärung einreichten. Können jedoch von der Berechnungsmethode der Individualbesteuerung profitieren.
Senkung Kehrichtgebühren
Sollen die Kehrichtgrundgebühren gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Kehrichtgrundgebühren schon, die Sackgebühren sollen nicht gesenkt werden.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von rund 4'000 CHF (pro Vollzeitstelle)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es soll Aufgabe der Sozialpartner sein, die Löhne auszuhandeln. Jedoch fallen hierbei Kleinbranchen (Bsp. Putzinstitute) durch die Maschen. Überdies ist die staatliche Festlegung eines Mindestlohns ein zentraler Hebel gegen Lohndumping.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unter Berücksichtigung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes (RLG) soll eine flexible Ausgestaltung der Ladenöffnungszeiten nachfrageorientiert ermöglicht werden.
Freihandelsabkommen mit USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die zweitwichtigste Handelspartnerin der Schweiz sind die Vereinigten Staaten. Mit allen grossen Volkswirtschaften (China, EU-Staaten, Indien, Japan) bestehen bereits solche. Mittels Freihandelsabkommen bauen wir Handelsschranken ab. Der Schweizer Agrarsektor bietet qualitativ hochwertige Produkte. Kontingente und Übergangsfristen federn die Marktöffnung ab. Die Souveränität des Konsumenten soll durch lückenlose Deklaration garantiert werden, wodurch der Schweizer Markt wiederum im Vorteil ist.
Maximallohn staatsnahe Betriebe
Soll es einen Maximallohn für Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der EWL, Viva und VBL geben (z.B. 200'000 CHF für Vollpensum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Luzern hält 100 % der Aktien und ist damit Alleinbesitzerin dieser privatrechtlich organisierten Aktiengesellschaften. Diese bieten Dienstleistungen am Markt in einem regulierten Umfeld an. Ich halte es für richtig, die Vergütung aller Funktionen mittels Besoldungstabelle einheitlich transparent zu deklarieren.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männer bei Unternehmen, die von städtischen Aufträgen profitieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohnlücken sind dort zu schliessen, wo unerklärliche Differenzen auftreten. Anstatt administrativen Mehraufwand durch zusätzliche Kontrollen zu generieren, sollten Lohnnachweise von Unternehmen eingefordert werden. So kann vor der Auftragsvergabe die Voraussetzung Lohngleichheit sichergestellt werden.
Raumplanung
Bewilligungspflicht Wohnraum
Sollen Wohnräume in Zukunft nur noch mit einer Bewilligung des Stadtrates abgebrochen, umgebaut oder ihrem Zweck entzogen werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Beschränkung Ferienwohnungen
In der Stadt Luzern sollen künftig Wohnungen nur noch an höchstens 90 Tagen im Jahr als Ferien- oder Business-Wohnungen vermietet werden dürfen. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Dauer der Vermietung einer Wohnung soll im Ermessen des Vermietenden liegen. Der Gegenvorschlag hätte dies mittels Kontingente pro Quartier über 90 Tage hinweg erlaubt, wo nicht bereits mehr Wohnungen als vorgegeben vermietet werden. Die angenommene Initiative begrenzt die Vermietung - auch das bewohnte Zuhause - auf fixe 90 Tage. Den Volkswillen gilt es zu akzeptieren. Das juristische Reglement, worunter Kochnischen in Hotelzimmer für illegal erklärt würden, halte ich für falsch.
Externe Bearbeitung Baugesuche
Sollen Baugesuche von einer externen Organisation ausserhalb der Stadtverwaltung bearbeitet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angesichts der Tatsache, dass Baugesuche massiv in Verzug geraten sind, wäre es meines Erachtens prüfenswert, Baugesuche vorübergehend extern bearbeiten zu lassen, um diesen Rückstand wieder aufzuholen.
Umwelt & Energie
Ausbau Solarenergie
Soll die Stadt Luzern den Solarausbau stärker fördern (z.B. mit einer Solarpflicht auf öffentlichen Parkplätzen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Solarenergie hat riesiges Potenzial. Es sollen mehr Anreize geschafft werden, Menschen zu einer Installation zu bewegen (beschleunigte Baubewilligungsverfahren, lukrative Rahmenbedingungen bei Stromüberproduktion etc.).
EWL-Dividenden in Energiefonds
Sollen die Dividenden der EWL zukünftig in den Energiefonds fliessen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe das Anliegen, Überschüsse der EWL in die Ausgestaltung einer nachhaltigen und gerechten Energieversorgung, sprich in die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu reinvestieren. Ob eine Diversifikation der Dividenden in noch parallel laufende Klima- und Energieprojekte stattfinden soll, erachte ich als prüfenswert.
Umwandlung von Auto- in Busspuren
Sollen Autospuren abgebaut werden, um durchgehende Busspuren zu ermöglichen (z.B. auf der Seebrücke)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein schneller ÖV ist ein attraktiver ÖV. Zuverlässig pünktliche Busverbindungen - auch zu Stosszeiten - führen zu effizienteren Personentransporten, spart Busfahrzeuge und Personal. Diese Ressourcen können gezielt in die Schaffung neuer oder Erweiterung bestehender Linien eingesetzt werden.
Verkehr
Ausbau Langsamverkehr
Soll in der Stadt Luzern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Breitere Trottoirs, sichere Fahrradwege und die Priorisierung des öffentlichen Nahverkehrs sind der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft.
Cheerstrassen-Umfahrung
Befürworten Sie das Projekt Cheerstrassen-Umfahrung, welches den Bau einer neuen Umfahrungsstrasse zwischen Littau Dorf und dem Littauerboden vorsieht?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei diesem Projekt nicht gegeben. Alternative Vorschläge, welche zu prüfen sind, liegen auf dem Tisch.
Zentrale Ein- und Aussteigestellen Cars
Befürworten Sie die Schaffung zentraler Ein- und Aussteigestellen für Reisebusse ("Cars") in der Stadt Luzern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Caraufkommen muss gezielt koordiniert werden, damit die Innenstadt entlastet wird.
Bypass Luzern
Befürworten Sie den geplanten Bypass Luzern, der zwischen Ibach und Kriens zwei zusätzliche Autobahn-Spuren vorsieht?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Grossprojekt entlastet die Nord-Süd-Achse A2, die mitten durch Luzern verkehrt. Der Durchgangs- und Lokalverkehr wird dadurch getrennt. Negativauswirkungen von Autobahn auf Lokalstrassen werden dadurch abnehmen. Die Frage der Siedlungsverträglichkeit ist mir bei Strassenbauprojekten stets wichtig. Dass die Spange Nord aus dem Projekt ausgenommen wurde, ist richtig. Die Überdachung Grosshof und der Vorschlag einer durchgehenden Busspur von Kupferhammer - Pilatusplatz wären weitere Gewinne.
Autofreie Sonntage
Befürworten Sie die Einführung autofreier Sonntage in allen Quartieren der Stadt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Politisches System & Digitalisierung
Transparenz Wahl- und Abstimmungsfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Luzern offengelegt werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz ist ein zentraler Pfeiler unserer direkten Demokratie. Das Offenlegen erhaltener Gelder vonseiten Parteien ist ein überfälliger Schritt. Mit offenen Karten spielen, weil dies die Akzeptanz unseres Systems stärkt und den demokratischen Willensbildungsprozess schützt.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Soll das Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau von 5G-Standard ermöglicht flächendeckende Versorgung höchster Datenübetragungskapazität. Davon profitieren wir alle.
Sicherheit & Polizei
Erhöhung Polizeipräsenz
Soll die Polizeipräsenz in der Stadt Luzern erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vermehrte Präsenz erhöht die Sicherheit, lässt Straftaten leichter verhindern und ermöglicht schnelles Vorortsein bei Notfällen. Die Sicherheitslage wird von der Luzerner Polizei eingeschätzt, die dementsprechend ihre Ressourcen verteilt. Ihr Vorortsein führt zu einem subjektiven Sicherheitsgefühl - insbesondere bei Grossanlässen. Mir ist die Investition in Prävention und Aufklärungsarbeit ebenso wichtig. Hierbei würde sich eine verstärkte Zusammenarbeit mit der SIP anbieten.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie den Ausbau der Videoüberwachung in der Stadt Luzern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bettelverbot
Befürworten Sie ein Bettelverbot im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bekämpfung Vandalismus
Soll die Stadt Luzern die Massnahmen gegen Vandalismus (Sprayereien und Littering) verschärfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wie ich finde, schauen wir hier zu wenig genau hin. Im Wissen um konsequentes Büssen würde Littering abnehmen, die Stadt sauber gehalten und die Umwelt besser geschützt.
Werthaltungen
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Für Kinder ist der Beziehungsaufbau zu den Eltern von Tag eins an von elementarer Bedeutung. Das Familienmodell der Zukunft soll beide Elternteile am Arbeitsmarkt teilhaben lassen. Ich erachte es daher für ein Kind am besten, wenn dessen Betreuung von beiden Elternteilen übernommen wird.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die soziale Marktwirtschaft strebt nach freiem Wettbewerb und sorgt gleichzeitig dafür, dass wir das Gemeinwohl hochhalten. Politik für viele, nicht für wenige. Ich stehe ein für eine Wirtschaft, die ihre soziale Verantwortung wahrt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Die Stadt Luzern hat beschlossen, bis 2037 einen 16-prozentigen Anteil an gemeinnützigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. An diesem Weg gilt es festzuhalten. Ein Vorkaufsrecht der Stadt bei Grundstücksübertragungen von Liegenschaften, die für die Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum geeignet sind, würde dieses Vorhaben beschleunigen.