Sladjan Petrovic
Die Mitte Köniz | 1002.2
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Förderung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Gemeinde bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unser Sozialsystem darf nicht durch einzelne Individuen missbraucht werden. Dies soll durch gezielte Kontrollen verhindert werden.
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Gemeinde stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Alters- und behindertengerechtes Wohnen unterstütze ich. Dies muss jedoch unter Berücksichtigung der persönlichen Vermögenssituation und solidarisch erfolgen.
Aktive Boden- und Immobilienpolitik
Soll die Gemeinde Köniz Liegenschaften zwecks Erhalt von bezahlbarem Wohnraum kaufen (sog. aktive Boden- und Immobilienpolitik)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Übermässige Eingriffe in die freie Marktwirtschaft sind zu vermeiden und der Kauf von zusätzlichen Immobilien darf nicht zu einer weiteren Verschuldung der Gemeinde führen. Es braucht eine ausbalancierte Lösung zur Erhaltung der sozialen Durchmischung.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Köniz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Mitte wie auch ich persönlich als Vater von drei Kleinkindern setze mich für eine aktive Familienpolitik ein. Es braucht ein breites Angebot, den nur ein intaktes Sozialsystem stellt auch in Zukunft Wohlstand in der Schweiz (AHV, Fachkräfte-Mangel, etc.) sicher.
Offenlegung Vormiete
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass Mieter/-innen die Höhe des vorherigen Mietpreises offengelegt wird (Abstimmungstermin 28.09.2025). Befürworten Sie diese?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies erachte ich als zu grossen Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Es führt zu unverhältnismässigem, administrativen Aufwand auf Seiten der Behörden und verspricht keinen Erfolg. Aufgrund hoher Nachfragen werden die höheren Mieten trotzdem bezahlt.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese solidarische Lösung entspricht den Schweizer Werten. Wir haben eine hoher Diversität die viel Konfliktpotential birgt, wenn nicht gleichzeitig Inklusionsmassnahmen getroffen werden.
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Gemeinde bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir müssen in Köniz an anderen Orten sparen. Ein Schulhaus, welches über Jahrzehnte genutzt wird, gehört nicht dazu. Jedoch müssen wir mit den verfügbaren Finanzen sorgfältig umgehen, funktionale Bauten schaffen und wo möglich Sparmassnahmen treffen. Es darf nicht zu Luxusbauten kommen.
Mitfinanzierung Schulanlässe
Die Elternbeiträge für Schulanlässe (z.B. Klassenlager, Exkursionen) sind seit einem Bundesgerichtsentscheid auf CHF 15 bis 25 pro Tag beschränkt. Soll die Gemeinde den Erhalt des Angebots an Schulanlässen stärker mitfinanzieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies betrifft nur obligatorische Schulanlässe für welche es keine alternativen Angebote für die Schülerinnen und Schüler gibt. Es darf nicht zur Benachteiligung von einkommensschwächeren Familien kommen.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Gemeinde stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass eine Förderung auf breiter Ebene nicht zum gewünschten Resultat führen wird. Oft sind sich Eltern mit geringem Einkommen bewusst, dass ihre Kinder über den schulischen Weg der Armut entfliehen können. Vielmehr gilt es gleiche Ausgangslagen zu schaffen z.B. Sicherstellen, dass alle Deutsch sprechen, Zugang zu Informatikmitteln, Wissensvermittlung über Entwicklungspfade und Karriere-Möglichkeiten, etc.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schweizer-Modell mit den bilateralen Verträgen hat sich sehr gut bewährt. Bilaterale sichern heute Handel, Dienstleistungen, Forschung & Bildung.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausländer/-innen sollen sich so gut als möglich integrieren. Vor allem wenn die Schweiz als fester Wohnsitz und Lebensmittelpunkt gewählt wurde und eine Mitbestimmung gewünscht wird, dann besteht die Möglichkeit der Einbürgerung.
Verpflichtende Integrationskurse
Soll die Gemeinde die Möglichkeit erhalten, Ausländer/-innen zur Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen zu verpflichten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Damit eine Nachhaltige Integration möglich ist, muss diese intrinsisch motiviert erfolgen. Dies verpflichtend zu machen wird nur die Kosten in die Höhe treiben. Die Gemeinde muss Begegnungszonen schaffen, um dadurch Integration zu fördern.
Verzicht Einbürgerungsgebühren
Soll die Gemeinde auf die Erhebung eigener Gebühren bei der Einbürgerung von Ausländer/-innen verzichten (derzeit bis zu CHF 1'500 pro Person)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die internen Aufwände der Gemeinde können und sollen in Rechnung gestellt werden. Die Höhe des Betrags stellt meines Erachtens keinen Hinderungsgrund dar.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Sport
Soll die Gemeinde den Sport finanziell stärker unterstützen (z. B. durch Investitionen in zusätzliche Sportinfrastruktur, tiefere Nutzungsgebühren)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Köniz hat bereits ein sehr vielfältiges Angebot im Sport-Bereich. Dies gilt es zu erhalten, zu verbessern und wo sinnvoll zu erweitern.
Förderung Kinder und Jugendliche
Soll die Gemeinde mehr Freiräume und Angebote für Jugendliche schaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die letzte Bevölkerungsbefragung 2024/25 hat gezeigt, dass sich die Könizer-Jungend mehr Freiräume und Angebote wünscht. Damit Köniz familienfreundlich bleibt, gilt es diesem Wunsch nachzukommen.
Kürzung Kulturförderung
Soll die Gemeinde Köniz die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und trägt zur Identität, Vielfalt und Attraktivität der Gemeinde bei. Kürzungen würden das kulturelle Angebot schwächen, die Arbeit von Kulturschaffenden gefährden und langfristig auch die Standortattraktivität mindern. Eine starke Kulturförderung ist eine Investition in Lebensqualität und Zusammenhalt.
Unterstützungsangebote FLINTA
Soll die Gemeinde zusätzliche Unterstützungsangebote zugunsten von Frauen, Lesben, intersexuellen, nicht-binären, trans und agender Personen (FLINTA) finanzieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zielgruppenorientierte Unterstützung ist wichtig, sollte jedoch in bestehende allgemeine Angebote integriert werden, um Gleichberechtigung für alle zu fördern und Parallelstrukturen zu vermeiden. Statt zusätzlicher finanzieller Mittel für einzelne Gruppen sollte die Gemeinde auf inklusive, allen zugängliche Programme setzen, die Vielfalt und Chancengleichheit gesamthaft stärken.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Köniz die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprache entwickelt sich stetig und soll die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Ein Verbot geschlechtsneutraler Formulierungen würde diese Entwicklung hemmen und Menschen ausschliessen. Verwaltung und Schule sollten die Freiheit haben, dort, wo es sinnvoll ist, geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, um Respekt, Gleichbehandlung und ein inklusives Umfeld zu fördern.
Finanzen & Steuern
Einführung Schuldenbremse
Soll die Gemeinde eine kommunale Schuldenbremse einführen (zusätzlich zu den kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine kommunale Schuldenbremse sorgt für eine nachhaltige Finanzpolitik und verhindert eine noch höhere Verschuldung der Gemeinde als es heute schon ist. Sie stärkt die langfristige Planungssicherheit, schützt kommende Generationen vor unnötigen Zinslasten und fördert den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Senkung Steuerfuss
Soll die Gemeinde in den nächsten vier Jahren Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Moderate Steuersenkungen können die Attraktivität der Gemeinde erhöhen, Bürgerinnen und Bürger finanziell entlasten und die lokale Wirtschaft stärken. Dabei sollte jedoch sichergestellt werden, dass zentrale Leistungen der Gemeinde weiterhin qualitativ und zuverlässig erbracht werden können. Eine ausgewogene Umsetzung ist entscheidend.
Überschüsse in Klimafonds
Soll die Gemeinde Rechnungsüberschüsse in den Klimafonds überweisen (statt Schulden abzubauen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Rechnungsüberschüsse sollten vorrangig zum Schuldenabbau genutzt werden, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu stärken und Zinsbelastungen zu reduzieren. Klimaschutz bleibt wichtig, kann aber aus dem regulären Budget oder gezielten Projekten finanziert werden, ohne die Schuldensituation zu vernachlässigen.
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen der Gemeinde Köniz erhöht werden (z.B. Verzicht auf einzelne, nicht vom Kanton/Bund vorgeschriebene Aufgaben)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Höhere Sparanstrengungen helfen, die finanzielle Stabilität der Gemeinde zu sichern und Spielraum für notwendige Investitionen zu schaffen. Durch den Verzicht auf nicht zwingend vorgeschriebene Aufgaben können Ressourcen gezielter eingesetzt und die Steuerbelastung langfristig stabil gehalten werden.
Wirtschaft & Arbeit
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Gemeinde stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Kaderpositionen stärkt die Vielfalt, bringt unterschiedliche Perspektiven in die Entscheidungsfindung ein und kann die Attraktivität der Verwaltung als Arbeitgeberin erhöhen. Dabei sollte jedoch die fachliche Qualifikation immer das zentrale Kriterium bleiben.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozial- und Umweltstandards sind wichtig, sollten jedoch auf internationaler Ebene geregelt werden, um Wettbewerbsverzerrungen für Schweizer Unternehmen zu vermeiden. Nationale Alleingänge könnten die Standortattraktivität schwächen und Firmen im globalen Wettbewerb benachteiligen. Freiwillige Initiativen und internationale Abkommen sind der effektivere Weg.
Einführung Mindestlohn
Würden Sie in Köniz einen Mindestlohn von CHF 23.80 pro Stunde, wie er von einer Volksinitiative in der Stadt Bern gefordert wird, befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein verbindlicher Mindestlohn könnte für viele kleinere und mittlere Unternehmen eine finanzielle Belastung darstellen und Arbeitsplätze gefährden. Flexiblere Lohnmodelle, Tarifverhandlungen und gezielte Sozialhilfen sind oft wirksamere Mittel, um faire Einkommen zu sichern, ohne die Wirtschaft zu stark zu belasten.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Soll die Gemeinde bei öffentlichen Aufträgen lokalen Anbietern und Produkten den Vorzug geben, selbst wenn diese teurer sind (sofern dies rechtlich zulässig ist)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lokale Anbieter zu bevorzugen kann die regionale Wirtschaft fördern, sollte jedoch nicht zu höheren Kosten für die Gemeinde führen. Priorität sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Qualität, Preis und Nachhaltigkeit haben, um öffentliche Mittel effizient einzusetzen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Soll die Gemeinde Köniz bestehende Siedlungszonen verdichteter bebauen (z.B. höhere Gebäude, Reduktion Ortsbildschutz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Verdichtung könnte zwar Wohnraum schaffen, würde aber das Ortsbild und die Lebensqualität beeinträchtigen. Es ist sinnvoll, behutsam zu planen und die bestehende Struktur der Siedlungszonen zu erhalten, um Grünflächen und das charakteristische Ortsbild zu schützen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in Köniz Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Kapazitätsausbau, Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Massnahmen zur Unterstützung des motorisierten Individualverkehrs können den Verkehrsfluss verbessern, Staus reduzieren und die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Dienstleistungen sichern. Ein ausgewogenes Verkehrskonzept sollte sowohl Effizienz als auch Sicherheit berücksichtigen, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Einführung Tempo 30
Soll die Gemeinde Köniz mehr Tempo-30-Zonen einführen bzw. sich dafür einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einführung zusätzlicher Tempo-30-Zonen erhöht die Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und ältere Menschen, und kann Lärm und Schadstoffbelastung reduzieren. Solche Massnahmen tragen zu einer lebenswerteren und sicheren Umgebung in Wohnquartieren bei.
ÖV-Förderung Jugendliche
Soll die Benutzung des öffentlichen Verkehrs von Kindern und Jugendlichen finanziell durch die Gemeinde unterstützt werden (zusätzlich zu bestehenden Vergünstigungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder und Jugendliche profitieren bereits von bestehenden Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr. Zusätzliche finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde könnte den Aufwand unverhältnismässig erhöhen. Es ist sinnvoll, die bestehenden Angebote effizient zu nutzen, ohne neue Ausgaben zu generieren.
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Soll in der Gemeinde Köniz die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau von Fuss- und Veloinfrastruktur fördert umweltfreundliche Mobilität, erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden und trägt zu einer höheren Lebensqualität bei. Investitionen in Velowege und sichere Fusswege sind nachhaltig und entlasten zudem den motorisierten Verkehr.
Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Umwelt-, Landschafts-, Ortsbild- und Denkmalschutz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig für den Klimaschutz, darf jedoch nicht auf Kosten von Landschafts- oder Denkmalschutz erfolgen. Lockerungen der Bauvorschriften könnten zudem zu höheren Eigentumskosten führen, was insbesondere Familien finanziell belasten würde. Strikte Vorschriften helfen, das Ortsbild zu bewahren und bezahlbaren Wohnraum zu sichern, während gleichzeitig nachhaltige Energielösungen gefördert werden.
Mehr Klimaschutzmassnahmen
Soll die Gemeinde Köniz mindestens CHF 1 Mio. jährlich für Massnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel ausgeben (rund 0.4% des Budgets)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind wichtig, sollten jedoch finanziell effizient umgesetzt werden. Ein fester Mindestbetrag von CHF 1 Mio. könnte die Flexibilität im Budget einschränken und andere zentrale Aufgaben der Gemeinde belasten. Massnahmen sollten bedarfsgerecht und wirkungsorientiert geplant werden.
Ausbau Solarenergie
Soll die Gemeinde Köniz Massnahmen ergreifen, um den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen (z.B. finanzielle Unterstützung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Solarenergie ist sinnvoll, sollte jedoch markt- und bedarfsorientiert erfolgen. Finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde könnte zusätzliche Kosten verursachen, die insbesondere Eigentümer und Familien belasten. Es ist effizienter, bestehende Förderprogramme und private Investitionen zu nutzen, um die Solarenergie gezielt zu fördern.
Entsiegelung Strassenraum
Soll in Köniz jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Begrünung und Entsiegelung von Strassenflächen ist ökologisch sinnvoll, sollte aber zielgerichtet und bedarfsorientiert erfolgen. Ein starrer Mindestwert von 0.5 % pro Jahr könnte unnötige Kosten verursachen und die Finanzierung anderer wichtiger Infrastrukturprojekte belasten. Effiziente Planung ist hier entscheidend.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Engere Beziehungen zur EU können Vorteile bieten, bergen jedoch auch Risiken für die nationale Souveränität und die direkte Mitbestimmung der Schweiz. Eine vorsichtige, ausgewogene Haltung schützt die Unabhängigkeit des Landes, während wirtschaftliche und politische Kooperationen gezielt genutzt werden können.
Ausbau Online-Schalter
Sollen Verwaltungsdienstleistungen vor Ort (an den Schaltern der Gemeinde) zugunsten eines Online-Schalters abgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Verlagerung von Verwaltungsdienstleistungen auf einen Online-Schalter erhöht die Effizienz, spart Kosten und ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern flexibleren Zugang zu Dienstleistungen. Vor-Ort-Angebote können weiterhin für besondere Anliegen bestehen bleiben, während Routinegeschäfte digital abgewickelt werden.
Ausbau Gemeindekommunikation
Soll die Gemeinde Köniz ihre Kommunikationsaktivitäten weiter ausbauen (z.B. auf Social Media)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehenden Kommunikationskanäle der Gemeinde sind ausreichend, um die Bevölkerung zu informieren. Ein weiterer Ausbau, etwa auf zusätzliche Social-Media-Plattformen, würde zusätzliche Kosten verursachen und ist nicht zwingend notwendig, solange die aktuellen Angebote transparent, verständlich und gut zugänglich bleiben.
Einführung Finanzkontrolle
Soll in Köniz eine vom Gemeinderat unabhängige Finanzkontrolle (analog zu Kanton und Bund) eingerichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine unabhängige Finanzkontrolle erhöht die Transparenz und stärkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Gemeindefinanzen. Sie ermöglicht eine objektive Überprüfung der Haushaltsführung, unterstützt verantwortungsvolle Entscheidungen und sorgt dafür, dass öffentliche Mittel effizient eingesetzt werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine strikte Auslegung der Neutralität bewahrt die Unabhängigkeit der Schweiz und ihre Rolle als vertrauenswürdiger Vermittler in internationalen Konflikten. Ein weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen schützt den Binnenmarkt, fördert stabile Handelsbeziehungen und stärkt die Glaubwürdigkeit der Neutralitätspolitik.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schengen-Abkommen erleichtert den Personenverkehr, fördert Tourismus und Wirtschaft und trägt zur Sicherheit durch koordinierte Grenzkontrollen bei. Eine Kündigung und die Wiedereinführung verstärkter Kontrollen würden den Reiseverkehr erschweren, Kosten erhöhen und die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten belasten.
Bekämpfung Littering
Soll in Köniz mehr gegen Littering unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Massnahmen gegen Littering tragen zu saubereren öffentlichen Räumen, einem besseren Stadtbild und höherer Lebensqualität bei. Höhere Bussen und verstärkte Kontrollen können das Bewusstsein für Verantwortung im öffentlichen Raum stärken, ohne übermäßige Einschränkungen für die Bevölkerung zu schaffen.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Köniz (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Videoüberwachung kann die Sicherheit an öffentlichen Orten erhöhen, Vandalismus und Straftaten vorbeugen und die Ermittlungsarbeit der Polizei erleichtern. Dabei sollte der Einsatz datenschutzkonform erfolgen, um die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger zu wahren.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Köniz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sehr stark sichtbare Polizeipräsenz ist nicht immer notwendig, kann Kosten erhöhen und den Alltag der Bevölkerung beeinflussen. Effektive Polizeiarbeit lässt sich auch durch gezielte Massnahmen und gute Organisation erreichen, ohne permanent präsent zu sein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft fördert Wettbewerb, Innovation und Effizienz, was langfristig zu mehr Wohlstand und besseren Produkten für die gesamte Gesellschaft führt. Gleichzeitig sind gezielte Rahmenbedingungen sinnvoll, um negative Effekte wie Monopolbildung oder soziale Ungleichheiten abzufedern.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Eine zu starke Umverteilung kann Anreize für Leistung und Eigeninitiative schwächen. Es ist sinnvoller, dass der Staat Rahmenbedingungen schafft, die Chancengleichheit fördern, anstatt durch umfangreiche Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede aktiv auszugleichen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bestrafung von Straftätern ist wichtig, um Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten und abschreckend zu wirken. Gleichzeitig sollte die Wiedereingliederung nicht völlig vernachlässigt werden, da eine erfolgreiche Resozialisierung Rückfälle verhindern und die Sicherheit langfristig erhöhen kann.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, sollte aber ausgewogen mit wirtschaftlichen Interessen umgesetzt werden. Massnahmen, die das Wirtschaftswachstum stark bremsen, könnten Arbeitsplätze und Wohlstand gefährden. Effiziente und praxisnahe Lösungen, die Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigen, sind zielführender.
Kommentar
Junge Familien mit Kindern können sich den Kauf von Immobilien kaum leisten. Auch die Mieten steigen stetig an aufgrund hoher Nachfrage. So kostet z.B. in der Überbauung Flo & Fleur in Liebefeld eine 5.5 Zimmer Wohnung bis zu 3'500 CHF pro Monat. Es braucht eine fokussierte Unterstützung ohne die freie Marktwirtschaft zu stark zu gefährden.