Daniel Gutbrod

Evangelische Volkspartei | 0418.9
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Gemeinnütziger Wohnungsbau sichert bezahlbare Mieten, fördert soziale Durchmischung und stabile Nachbarschaften. Er stärkt die Standortattraktivität, senkt Sozialausgaben und stabilisiert die lokale Wirtschaft. Genossenschaften bauen oft nachhaltig, planen langfristig und schaffen lebenswerte Quartiere. Öffentliche Förderung wirkt als Hebel für zusätzliche Investitionen und beugt künftigen Wohnungsproblemen vor.

Einsatz Sozialdetektiv/-innen

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Der Einsatz von Sozialdetektiven kann Missbrauch aufdecken, öffentliche Gelder schützen und abschrecken. Er birgt jedoch Risiken für Datenschutz und Verhältnismässigkeit, verursacht hohe Kosten und kann Misstrauen gegenüber Behörden fördern. Sinnvoll nur bei klar begründetem Verdacht und strengen Regeln.

Förderung altersgerechtes Wohnen

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Förderung alters- und behindertengerechten Wohnens stärkt Selbstbestimmung, Lebensqualität und Inklusion, entlastet Pflegeinstitutionen und senkt Unfall- sowie Pflegekosten. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, möglicher Vorteilsausgleich zulasten anderer Gruppen und zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Sinnvoll bei gezielter, bedarfsgerechter Umsetzung.

Aktive Boden- und Immobilienpolitik

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Der Kauf von Liegenschaften ermöglicht der Gemeinde, bezahlbare Mieten zu sichern, Quartiere gezielt zu entwickeln und Spekulation zu bremsen. Er ist eine langfristige Investition mit stabilen Mieteinnahmen. Nachteile sind hohe Kosten, finanzielle Risiken wie Leerstand sowie mögliche Konflikte mit der Privatwirtschaft.

Ausbau Tagesstrukturen

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Der Ausbau von Tagesstrukturangeboten wie Kitas, Mittagstisch und Ferienbetreuung fördert frühkindliche Entwicklung, soziale Integration und entlastet Familien. Er erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, zusätzlicher Verwaltungsaufwand und mögliche Ungleichheiten bei der Nutzung.

Offenlegung Vormiete

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Mieten sollen ortsüblich sein, damit Mieter nicht übervorteilt werden. Gleichzeitig können durchgeführte Investitionen wie Renovationen oder energetische Verbesserungen eine angemessene Mieterhöhung rechtfertigen. Ein Mieter zahlt für ein Objekt, was es ihm wert ist, ohne wissen zu müssen, was der Vormieter bezahlt hat.

Schule & Bildung

Integratives Schulmodell

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Integrative Schulen fördern Chancengleichheit, Inklusion, soziale Kompetenz und spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider. Sie ermöglichen individuelle Förderung, erfordern aber kleinere Klassen, zusätzliche Fachkräfte und gut geschulte Lehrkräfte, da sonst sowohl Kinder mit Förderbedarf als auch andere Schüler*innen benachteiligt werden könnten.

Kostengünstige Schulhausbauten

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Bei Schulhausneubauten spart kostengünstige Ausführung kurzfristig Haushaltsmittel und reduziert finanzielle Risiken. Einsparungen dürfen jedoch nicht zulasten von Umweltschutz, Nachhaltigkeit oder Bauqualität gehen, da sonst höhere Unterhaltskosten, negative ökologische Folgen und ein beeinträchtigtes Lernumfeld drohen. Langfristig müssen Kostenersparnis und Qualität sorgfältig abgewogen werden.

Mitfinanzierung Schulanlässe

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Eine gezielte Mitfinanzierung von Schulanlässen fördert Chancengleichheit, Bildungswert und soziale Entwicklung der Kinder. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, mögliche Verringerung elterlicher Eigenverantwortung und weniger Mittel für andere Projekte. Eine haushälterisch geplante Unterstützung sichert den Nutzen ohne Budgetüberlastung.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Gezielte Förderangebote für Schüler/-innen aus einkommensschwachen Familien verbessern Chancengleichheit, Bildungserfolg und Integration und können langfristig Sozialkosten senken. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, Verwaltungsaufwand und mögliche Ungleichheiten gegenüber nicht geförderten Schülern. Eine sorgfältige Planung und Budgetabstimmung ist entscheidend.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die Kündigung der bilateralen Verträge ermöglicht der Schweiz mehr Kontrolle über Migration und politische Eigenständigkeit. Nachteile sind eingeschränkter EU-Marktzugang, mögliche Investitionsverluste, Spannungen mit der EU und erschwerte Rekrutierung von Fachkräften. Wirtschaftliche Risiken müssen gegen Migrationsteuerung abgewogen werden.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, sollten auf Gemeindeebene abstimmen, aber nicht wählen dürfen. Dies fördert Integration, Teilhabe, Identifikation mit der Gemeinde und neue Perspektiven in Entscheidungen. Nachteile sind Fragen der Souveränität, unterschiedliche Loyalität und leicht erhöhte Komplexität der Abstimmungsprozesse.

Verpflichtende Integrationskurse

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Verpflichtende Integrations- und Sprachkurse für Ausländer/-innen fördern Teilhabe, Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nachteile sind Eingriffe in die persönliche Freiheit, zusätzliche Kosten und dass Motivation für den Lernerfolg entscheidend ist. Kurse sollten daher freiheitsrechtlich vertretbar und ressourcenschonend umgesetzt werden.

Verzicht Einbürgerungsgebühren

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Ein Verzicht auf Einbürgerungsgebühren erleichtert Chancengleichheit und Integration, da Bürger/-innen mit geringerem Einkommen nicht benachteiligt werden und Motivation zur Einbürgerung steigt. Nachteile sind Einnahmeausfälle für die Gemeinde und fehlende Kostenbeteiligung für Verwaltungsaufwand, die für Verantwortung und Wertschätzung des Prozesses sorgen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Förderung Sport

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Stärkere finanzielle Förderung des Sports verbessert Gesundheit, Prävention, soziale Integration und die Attraktivität der Gemeinde. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, mögliche Kürzungen bei anderen Projekten und langfristige Unterhaltskosten für Infrastruktur. Eine haushälterisch geplante Unterstützung ist entscheidend.

Förderung Kinder und Jugendliche

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Mehr Freiräume und Angebote für Jugendliche fördern Selbstentfaltung, soziale Entwicklung, Integration und Prävention von Problemen wie Vandalismus oder Suchtverhalten. Nachteile sind höhere Kosten, mögliche Einschränkungen anderer Projekte und das Risiko, dass Angebote nicht genutzt werden. Sorgfältige Planung und Budgetabstimmung sind entscheidend.

Kürzung Kulturförderung

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Kürzungen der Kulturförderung entlasten das Gemeinde-Budget und erlauben Priorisierung anderer Bereiche. Nachteile sind Einbußen bei kultureller Vielfalt, Lebensqualität, Gemeinschaftsidentität und wirtschaftlichem Nutzen durch Veranstaltungen. Eine Abwägung zwischen Sparbedarf und Erhalt kultureller Angebote ist entscheidend.

Unterstützungsangebote FLINTA

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Finanzielle Unterstützung von FLINTA-Angeboten fördert Gleichstellung, Schutz vor Diskriminierung und Gewalt, Teilhabe an Bildung und Arbeit sowie Sensibilisierung in der Gemeinde. Nachteile sind höhere Kosten und mögliche Prioritätskonflikte mit anderen Projekten. Sorgfältige Planung und Budgetabstimmung sind entscheidend.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache in Verwaltung und Schulen erhöht Lesbarkeit, Neutralität und reduziert Aufwand. Nachteile sind geringere Inklusion, weniger Sichtbarkeit aller Geschlechter und eingeschränkte Förderung von Gleichstellung sowie moderner Sprachpraxis.

Finanzen & Steuern

Einführung Schuldenbremse

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Eine kommunale Schuldenbremse stärkt Haushaltsdisziplin, Vertrauen und Zukunftssicherung, indem übermässige Verschuldung vermieden wird. Nachteile sind eingeschränkter Handlungsspielraum in Notlagen, bürokratischer Aufwand und mögliche Sparzwänge, die wichtige Projekte oder Dienstleistungen beeinträchtigen könnten.

Senkung Steuerfuss

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Steuersenkungen entlasten Bürger/-innen, steigern Kaufkraft, Lebensqualität und Standortattraktivität sowie wirtschaftliche Impulse. Nachteile sind Einnahmeverluste, mögliche Einschnitte bei Bildung, Soziales, Infrastruktur oder Kultur und begrenzter langfristiger Nutzen.

Überschüsse in Klimafonds

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Rechnungsüberschüsse in den Klimafonds zu investieren fördert Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung sowie Lebensqualität. Nachteile sind höhere Schulden, mögliche Finanzierungslücken bei Bildung, Soziales oder Infrastruktur und dass Fondsinvestitionen nicht immer kurzfristig effizient oder liquide sind.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Ein Mittelweg verzichtet auf pauschale Sparmassnahmen und prüft die Ausgaben strategisch. Anstatt alle nicht obligatorischen Aufgaben zu streichen, sollten sie auf ihren Wert für die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt der Gemeinde geprüft werden. So werden die finanzielle Stabilität gesichert und gleichzeitig Angebote beibehalten, die Köniz zu einem attraktiven Wohnort machen.

Wirtschaft & Arbeit

Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen

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Ein stärkeres Engagement für Geschlechtergleichgewicht in Kaderstellen fördert Chancengleichheit, Diversität und ausgewogenere Entscheidungen. Nachteile sind möglicher erhöhter bürokratischer Aufwand, Einschränkung der Flexibilität bei der Auswahl und rechtliche Herausforderungen. Allerdings sollte die Auswahl nicht alleine zugunsten der Quote getroffen werden.

Konzernverantwortung

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Die Konzernverantwortung schützt Menschenrechte und Umwelt, fördert fairen Wettbewerb und stärkt das Ansehen Schweizer Firmen. Nachteile sind hoher bürokratischer Aufwand, mögliche Wettbewerbsnachteile und Schwierigkeiten bei der weltweiten Überwachung von Tochterfirmen und Zulieferern.

Einführung Mindestlohn

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Ein Mindestlohn von CHF 23.80 ist nicht viel. Er sichert Existenz, fördert soziale Gerechtigkeit und stärkt Kaufkraft. Nachteile sind mögliche Arbeitsplatzverluste, höhere Kosten für KMU und eine geringere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Bevorzugung lokaler Anbieter

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Die Bevorzugung lokaler Anbieter stärkt Wirtschaft, Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit und Regionalität. Nachteile können höhere Kosten sein, mögliche Qualitätsnachteile und Einschränkungen im Wettbewerb.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtung

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Verdichtung bestehender Siedlungszonen schafft mehr Wohnraum und nutzt Fläche sowie Infrastruktur effizient, spart Grünflächen. Mögliche Nachteile sind Beeinträchtigung von Ortsbild, Lebensqualität, Umweltbelastung und Widerstand der Bevölkerung.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr verbessern Verkehrsfluss, Erreichbarkeit und Mobilitätskomfort. Nachteile sind allenfalls eine höhere Umweltbelastung, mehr Raumverbrauch und mögliche Benachteiligung nachhaltiger Verkehrsmittel wie ÖV, Velo oder Fussverkehr.

Einführung Tempo 30

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Tempo-30-Zonen erhöhen zwar nachhaltig Sicherheit und fördern Velofahren sowie Zufussgehen. Nachteile sind langsamere Verkehrsflüsse, mögliche Akzeptanzprobleme bei Autofahrern und Kosten für Umsetzung und Beschilderung. Ob damit Lärm und Luftverschmutzung reduziert werden können, sei dahingestellt.

ÖV-Förderung Jugendliche

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Die finanzielle Unterstützung des ÖV für Kinder und Jugendliche fördert Mobilität, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit. Nachteile sind höhere Gemeindekosten, zusätzlicher Verwaltungsaufwand und unterschiedliche Nutzungsintensität.

Ausbau Fuss- und Veloverkehr

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Getrennte Wege reduzieren Unfälle zwischen Autos, Velos und Fussgängern. Die umweltfreundliche Mobilität und Bewegung im Alltag wird gefördert. Weniger Autos auf den Strassen, geringere Staus und Emissionen. Bau und Unterhalt von Wegen erfordern finanzielle Mittel. Strassenraum muss eventuell reduziert oder umgestaltet werden. Autofahrer könnten Einschränkungen oder Umleitungen als Nachteil empfinden.

Umwelt & Energie

Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien

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Für eine Lockerung sprechen die Beschleunigung der Energiewende und wirtschaftliche Vorteile durch einfachere Genehmigungen. Dagegen stehen der Erhalt von Ortsbild, Landschafts- und Denkmalschutz. Mögliche Lösungen könnten zonenspezifische Vorschriften oder die Einführung ästhetischer Richtlinien sein. Die Gemeinde müsste einen Ausgleich zwischen Klimazielen und Schutzinteressen finden, um die Installation erneuerbarer Energien zu fördern, ohne das Ortsbild zu beeinträchtigen.

Mehr Klimaschutzmassnahmen

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Ein Ja zur Mindestausgabe von 1 Million CHF jährlich für Klimaschutzmassnahmen unterstützt die Erreichung der Klimaziele und ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Dagegen sprechen finanzielle Prioritäten (andere Bereiche könnten darunter leiden) und mögliche Steuererhöhungen. Zudem stellt sich die Frage nach der Effizienz der Massnahmen und ob der Bund primär zuständig ist. Die Entscheidung ist eine Abwägung zwischen langfristigen Vorteilen und kurzfristigen Budgeteinschränkungen.

Ausbau Solarenergie

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Massnahmen wie finanzielle Unterstützung beschleunigen die Energiewende und erhöhen die lokale Versorgungssicherheit. Sie können Lücken in kantonalen Förderprogrammen füllen. Gegenargumente sind die finanzielle Belastung des Budgets, das Risiko von Doppelförderungen und bürokratischer Aufwand. Es besteht die Abwägung zwischen der schnellen Erreichung von Klimazielen und der effizienten Nutzung der begrenzten Mittel.

Entsiegelung Strassenraum

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Für Entsiegelung sprechen Klimaanpassung (Kühlung, Wassermanagement), Biodiversität und eine höhere Lebensqualität. Dagegen stehen die hohen Kosten, logistische Herausforderungen und der Verlust von Parkplätzen. Ein festes Ziel von 0.5% pro Jahr würde die Umsetzung zwar verbindlich machen, erfordert aber eine sorgfältige Abwägung zwischen ökologischen Zielen und den finanziellen sowie praktischen Einschränkungen der Gemeinde.

Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Befürworter sehen im Zugang zum EU-Binnenmarkt und der Rechtssicherheit eine Grundlage für den wirtschaftlichen Wohlstand der Schweiz. Sie befürchten, dass ein Scheitern der Verhandlungen die bilateralen Verträge gefährdet. Gegner betonen die Souveränität und direkte Demokratie. Sie lehnen eine Übernahme von EU-Recht ab und kritisieren die Personenfreizügigkeit, die zu hoher Zuwanderung führt.

Ausbau Online-Schalter

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Ein Online-Schalter bietet Effizienz, Kosteneinsparungen und 24/7-Verfügbarkeit, was Bürgern mehr Flexibilität gibt. Dagegen spricht die soziale Gerechtigkeit, da nicht alle Zugang oder die Kompetenzen für Online-Dienste haben. Für komplexe Anliegen ist der persönliche Kontakt oft unverzichtbar. Die Gemeinde muss zwischen Effizienz und der Sicherstellung der Zugänglichkeit für alle abwägen.

Ausbau Gemeindekommunikation

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Ein Ausbau der Kommunikation, insbesondere auf Social Media, fördert Bürgernähe und Transparenz. Es hilft, jüngere Zielgruppen zu erreichen, und ist in Krisen essenziell. Kritiker sehen die hohen Kosten und die Gefahr der digitalen Spaltung, da nicht alle Bürger Social Media nutzen. Zudem birgt die Plattform Risiken durch Fehlinformationen und einseitige Selbstdarstellung der Verwaltung.

Einführung Finanzkontrolle

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Eine unabhängige Finanzkontrolle würde die Gewaltenteilung stärken, die Effizienz steigern und das Vertrauen in die Verwaltung erhöhen. Sie könnte das Gemeindeparlament mit fachlich fundierten Informationen unterstützen. Gegenargumente sind die zusätzlichen Kosten und die Gefahr von Doppelspurigkeiten mit der bestehenden GPK. Kritiker halten das derzeitige System für ausreichend und sehen die bestehende parlamentarische Aufsicht als wirksam an.

Strikte Neutralitätspolitik

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Befürworter einer strikten Neutralität sehen darin die Grundlage für die Glaubwürdigkeit als Vermittlerin ("Gute Dienste") und die Wahrung der historischen Identität. Sie lehnen Sanktionen ab, um Repressalien zu vermeiden. Gegner befürworten eine flexible Auslegung, um bei Völkerrechtsverletzungen Verantwortung zu zeigen. Sie betonen die Notwendigkeit internationaler Kooperation und wollen die Schweiz als Ausweichplatz für Sanktionen verhindern.

Sicherheit & Polizei

Kündigung Schengen-Abkommen

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Befürworter einer Kündigung wollen die nationale Souveränität über die Grenzen zurückgewinnen und die Sicherheit durch Personenkontrollen erhöhen. Gegner befürchten, den Zugang zum SIS-Fahndungssystem zur Verbrechensbekämpfung zu verlieren. Zudem würden die Wirtschaft durch Handelshemmnisse und die Reisefreiheit für alle Bürger stark beeinträchtigt, was längere Wartezeiten an den Grenzen zur Folge hätte.

Bekämpfung Littering

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Ein Mittelweg kombiniert Sensibilisierung und Bildung mit einer verbesserten Infrastruktur (mehr Abfalleimer). Strenge Bussen sind ein ergänzendes Werkzeug, das gezielt in Hotspots eingesetzt wird. So wird eine Balance zwischen Abschreckung, Kostenkontrolle und der Förderung von Eigenverantwortung gefunden, ohne nur auf repressive Massnahmen zu setzen.

Ausbau Videoüberwachung

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Ein Mittelweg bei der Videoüberwachung kombiniert gezielten Einsatz an nachweislichen Hotspots mit strengen Datenschutzrichtlinien. So wird ein echter Sicherheitsgewinn erzielt, ohne die Privatsphäre unverhältnismässig einzuschränken. Die Massnahmen sollten zudem durch andere Vorkehrungen (z.B. bessere Beleuchtung) ergänzt und regelmässig auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Ein guter Mittelweg verstärkt die Polizeipräsenz gezielt an Hotspots, um die Sicherheit dort zu erhöhen, wo sie am meisten gefordert wird. Gleichzeitig fördert er das Community-Policing (z.B. Fuss- und Velopatrouillen), um den Kontakt zur Bevölkerung zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Die Massnahmen sollten zudem transparent kommuniziert und durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde (z.B. bessere Beleuchtung) ergänzt werden.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Freie Märkte gelten als Motor für Wohlstand, Innovation und niedrigere Preise. Sie haben historisch die Armut reduziert. Jedoch können sie zu grosser sozialer Ungleichheit führen und Marktversagen verursachen. Ohne staatliche Regulierung und soziale Absicherung profitieren nicht alle, da Gewinner-verursachte Dynamiken die Schere zwischen Arm und Reich vergrössern können. Die Aussage ist eine Vereinfachung.

Umverteilung

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Staatliche Umverteilung soll nicht zur kompletten Nivellierung, sondern zur Sicherstellung von Chancengleichheit und sozialer Absicherung genutzt werden. Durch gezielte Investitionen in Bildung und Gesundheit sowie ein progressives, aber nicht überhöhtes Steuersystem, werden Anreize erhalten und gleichzeitig extreme Ungleichheit vermieden.

Bestrafung Krimineller

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Die meisten Rechtssysteme kombinieren Bestrafung (Vergeltung) und Resozialisierung. Die Strafe ist notwendig für Gerechtigkeit und den Schutz der Gesellschaft. Gleichzeitig ist Resozialisierung das Hauptziel, da sie Rückfälle verhindert. Ein effektiver Mittelweg nutzt die Haftzeit, um durch Bildung und Therapie die Wiedereingliederung zu fördern.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Umweltschutz und Wachstum sollten nicht als Gegensätze angesehen werden. Statt Wachstum zu opfern, muss der Staat die Rahmenbedingungen so gestalten, dass nachhaltige Innovation zum neuen Wachstumsmotor wird. Durch Investitionen in grüne Technologien und Kreislaufwirtschaft kann Wohlstand geschaffen und gleichzeitig die Umwelt geschützt werden.

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