Marlene Fischer
GRÜNE | 03.02 | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Familienzulagen
Der Kantonsrat hat kürzlich einer Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn zugestimmt (+ 30 Fr. pro Monat). Befürworten Sie diese Erhöhung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe im Kantonsrat für diese wichtige Entlastung für Solothurner Familien gestimmt. Noch sinnvoller erachte ich aber die Entlastung von finanzschwachen Familien über die Familien-Ergänzungsleistungen. Diese kommen gezielt den Familien zu Gute, die es am nötigsten haben.
Förderung Kinderbetreuung
Sollen die Gemeinden im Kanton Solothurn verpflichtet werden, einen Teil der Kosten für externe Kinderbetreuung zu übernehmen (Unterstützung via Betreuungsgutscheine durch Kanton und Gemeinden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlbare Kitas kommen nicht nur den Familien zu Gute und nützen der Gleichstellung - sie sind auch eine Wirtschaftsförderungsmassnahme. In der Kommission habe ich diese Vorlage eng begleitet und stimme klar dafür.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krankenkassenprämien stellen jedes Jahr eine grössere Belastung für die Bevölkerung dar. Für ihre Verbilligung sollte mehr Geld zur Verfügung stehen. Dafür habe ich die letzten Jahre mit den GRÜNEN jeweils einen Antrag im Kantonsrat eingereicht.
Höhere private Gesundheitskostenbeteiligung
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schon heute müssen die Versicherten überdurchschnittlich viele Gesundheitskosten selber tragen.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht genügend Ressourcen, damit die Integration nicht auf dem Rücken der Lehrpersonen und der Klasse erfolgt, und Integration den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird.
Religionen im Regelunterricht
Soll das Thema Religionen in die dafür vorgesehenen Fächer des Regelunterrichts integriert werden (Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an der Volksschule)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich unterstütze diesen wichtigen Schritt bei der Entflechtung von Kirche und Staat. Er ist längst überfällig!
Abschaffung Frühenglisch
Soll Frühenglisch zugunsten der Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es ist an der Lebensrealität von Kindern und Jugend vorbeipolitisiert, wenn man aus Budgetgründen das Englisch streichen will. Junge Menschen verbringen schon früh viel Zeit auf Social Media. Es ist daher wichtig, dass sie auch früh Englisch lernen, damit sie die Dinge im Internet kritischer hinterfragen können.
Verlängerung Sekundarschule P
Soll die Sekundarschule P im ganzen Kanton von zwei auf drei Jahre verlängert werden (Dauer wie Sek B und Sek E)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe diesen Vorstoss im Kantonsrat mitunterzeichnet und unterstütze das Anliegen.
Handyverbot an Volksschulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen im Kanton Solothurn?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kinder sollen digitale Kompetenzen in der Schule lernen, damit sie kritisch mit Dingen im Internet umgehen können. Ein striktes Handyverbot wäre dabei aus der Zeit gefallen.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder können nichts dafür, in welche Verhältnisse sie geboren werden. Ich sehe die Verantwortung beim Staat, möglichst viel zu tun, um die ungleichen Startbedingungen auszugleichen. Das ist nicht nur den Kindern gegenüber fair - sondern rechnet sich auch: Bildung schützt vor Armut und Kriminalität, welche den Staat viel mehr kostet, als die Förderung im Kindesalter.
Migration & Integration
Kostenpflichtiger Sprachunterricht
Sollen Eltern den Sprachunterricht ihrer Kinder künftig selber bezahlen müssen, sofern diese vor der Einschulung (Kindergarten) nicht genügend gut Deutsch sprechen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Frühe Sprachförderung vor dem Schuleintritt ist Gold wert für die Integration. Je jünger, desto schneller lernen Menschen eine neue Sprache. Schulpflichtige Angebote müssen aber zwingend unentgeltlich sein. Das bestätigt ein aktuelles Bundesgerichtsurteil. Diese Angebote kostenpflichtig zu machen würde diesem Bundesgerichtsurteil widersprechen und überproportional Familien belasten, die nicht so viel Geld haben.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schengen bedeutet einen grossen volkswirtschaftlichen Vorteil für die Schweiz. Systematische Grenzkontrollen wären mit Staus und viel finanziellem Aufwand verbunden.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Solothurn erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Da auch Menschen ohne Schweizerpass die kommunale Infrastruktur brauchen, Gemeindesteuern zahlen und ihre Kinder in die Schule schicken, ist für mich unverständlich, wieso sie z.B. beim Schulhausumbau in ihrer Gemeinde, mit ihrem Steuergeld, für die Schule ihres Kindes, nicht mitbestimmen dürfen. Ich befürworte deshalb das Ausländer:innen-Stimmrecht - nicht nur auf Gemeinde-, sondern auch auf Kantons- und Bundesebene.
Senkung Einbürgerungsgebühren
Soll der Kanton Solothurn die Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige senken (aktuell zwischen 1000 und 2500 CHF für alle Einzelpersonen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht nur reiche Menschen sollen sich einen Schweizerpass leisten können. Gerade für junge Menschen sind 2500 CHF sehr viel Geld.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Die mündlichen sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung in Solothurn wurden jüngst erhöht (von B1 auf B2). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einbürgerungsquote im Kanton Solothurn ist unterdurchschnittlich tief. Die Einbürgerungshürden waren schon vorher zu hoch. Ich habe im Kantonsrat gegen diese Erhöhung gestimmt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Sterbehilfe in Heimen
Das Solothurner Kantonsparlament hat entschieden, dass alle Heime künftig Sterbehilfe zulassen müssen. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dies geht auf einen Auftrag der GRÜNEN zurück. Ich habe dieses urliberale Anliegen im Kantonsrat unterstützt.
Schliessung Schule für Mode und Gestaltung
Soll die Schule für Mode und Gestaltung in Olten als Sparmassnahme geschlossen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne es ab, als Sparmassnahme Schulen zu schliessen oder Englischlektionen für Kinder zu streichen. Stattdessen sollte der Kanton Solothurn bei den Einnahmen ansetzen: Liegenschaftsbesitz wird bundesgerichtswidrig tief besteuert, die Vermögenssteuer ist unterdurchschnittlich tief und bei der Erbschaftssteuer/Nachlasstaxe noch Luft nach oben.
Verbot Einweg-E-Zigaretten
Befürworten Sie ein Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Fokus sollte klar auf Aufklärung und Prävention liegen (z.B. an Schulen) sowie auf einem Werbeverbot. Ich unterstütze die strengeren Regulierungen, welche nun auch für Einweg-E-Zigaretten gelten. Einweg-E-Zigaretten sind sehr umweltschädlich. Ein Umstieg auf Mehrweg-E-Zigaretten ist weiterhin möglich und so ein Verbot mit einer liberalen Drogenpolitik vereinbar.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dies bildet die Realität ab, dass es nicht nur Männer und Frauen gibt.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Würden Sie zur Stabilisierung der Kantonsfinanzen auch Steuererhöhungen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Solothurn besteuert Liegenschaften bundesgesetzwidrig tief, hat eine unterdurchschnittliche Vermögenssteuer und bei Nachlasstaxe/Erbschaften ist noch Luft nach oben. Dort können die Steuern sozialverträglich erhöht werden, denn: Von diesen Steuererhöhungen wären nur die betroffen, die etwas auf die Seite legen können. Beim Einkommen wäre ich gegenüber Steuererhöhungen kritisch.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich unterstütze die Individualbesteuerung. Sie sollte jedoch aufkommensneutral sein, d.h. nicht zu grossen Steuerausfällen führen.
Einführung Hundesteuer
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Hundesteuer von 35 Fr. pro Jahr (ersetzt die Kontrollzeichengebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Hund kostet eine Halter:in sehr viel. Im Vergleich dazu sind ca. 10 Rp. pro Tag eine verhältnismässige Belastung der Hundehalter:innen. Die Kosten werden so verursachergerecht verteilt. Sonst müsste sie die Allgemeinheit über Steuern tragen.
Wegfall Teuerungsausgleich
Durch den Wegfall des Teuerungsausgleichs 2025 für Mitarbeitende des Kantons können rund 13 Mio. Franken eingespart werden. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verzicht auf Teuerungsausgleich kommt einer Reallohnkürzung gleich. Dies ist gegenüber dem Personal wenig wertschätzend und schmälert die Arbeitgeberattraktivität des Kantons Solothurns.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren Stellenbestand/Pensum mit Ausnahme der Lehrpersonen und Justiz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wenn die gleichen Leistungen erbracht werden müssen, führt eine Begrenzung der Stellen dazu, dass die Leistungen extern eingekauft werden müssen. Ich bin gegen mehr teure Beratermandate.
Wirtschaft & Arbeit
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Personenfreizügigkeit ist ein grosser volkswirtschaftlicher Vorteil für die Schweiz. Gerade mit dem herrschenden, und sich bis mindesten 2035 wegen der Pensionierung der Baby-Boomer noch verstärkenden, Arbeitskräftemangel brauchen wir engere Beziehungen mit der EU, und sollten nicht noch mehr auf Abschottung setzen.
Finanzielle Unterstützung Stahlwerk Gerlafingen
Soll der Kanton Solothurn das Stahlwerk Gerlafingen bei Bedarf finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Lokale, kreislauffähige Produktion von grünem Recycling-Stahl soll erhalten bleiben!
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich habe die 1. Konzernverantwortungsinitiative unterstützt, welche dies gefordert hat und auch für die 2. Konzernverantwortungsinitiative Unterschriften gesammelt. Denn ich finde, die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards sollte für Schweizer Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein
Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Arbeit soll zum Leben reichen. 23 CHF pro Stunde oder rund 4000 CHF pro Monat ist als Mindestlohn nicht zu viel. Gerade für Frauen wäre ein Mindestlohn wichtig, denn: In der Reinigungsbranche, Gastronomie, Detailhandel und Coiffeurgewerbe liegen die Löhne unter 4000 CHF pro Monat.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Für die Arbeitnehmenden bedeutet Arbeit am Sonntag oder am Abend eine Zusatzbelastung, welche der Vereinbarkeit von Familie und Beruf schadet.
Umwelt & Energie
Totalrevision Energiegesetz
Befürworten Sie die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes (Volksabstimmung 9. Februar 2025)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das alte Energiegesetz von 1991 ist nicht mehr zeitgemäss. Der Kanton Solothurn braucht ein neues Energiegesetz. Für mehr Solaranlagen auf den Dächern und weniger Ölheizungen im Keller! Ich hätte mir jedoch ein griffigeres Energiegesetz gewünscht, z.B. mit einem Verbot von Ölheizungen.
Lockerung Umweltschutz für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Generell bin ich dagegen. Aber in Ausnahmefällen soll das geprüft werden können. Z.B. habe ich dafür gestimmt, im Kanton Solothurn Solothurn die mittlere Einstauhhöhe eines Flusskraftwerks temporär zu erhöhen, als Massnahme für die Versorgungssicherheit in der Energiemangellage. Nicht ideal. Aber sinnvoller, als dem mit dem Bau von Gaskraftwerken.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zeit für die Energiewende drängt. Mit Photovoltaik haben wir eine ausgereifte Technologie zur Stromproduktion, die Rückhalt in der Bevölkerung geniesst und "Copy-Paste" auf jedes Dach gebaut werden kann. Setzen wir auf diese Technologie, die rasch und rentabel erneuerbare Energie produzieren kann. Und verlieren wir uns nicht in AKW-Wunschträumen, die in der notwendigen Frist für Nettonull nicht realisiert werden können, nicht rentabel sind und uns abhängig von russischem Uran machen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe die Initiative gegen Massentierhaltung unterstützt.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Anbetracht der Klimakrise ist es sehr unsinnig, beim ÖV zu sparen. Genau das wurde in der Sparhysterie jedoch getan: Bei der Dekarbonisierung der Busse wurde gekürzt. Dabei braucht es nicht weniger, sondern mehr Mittel für den ÖV. Dazu wäre es auch sinnvoll, Geld aus der Strassenrechnung abzuzweigen und damit den ÖV zu unterstützen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe gegen den Autobahnausbau und die Umfahrungsstrasse Klus gestimmt. Denn ich bin der Meinung: Die Menschen profitieren mehr von einer Mobilität, die von Velos und Fussgänger:innen her gedacht ist. Ich befürworte deshalb mehr Auto-freie Plätze und Tempo 30 innerorts.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Solothurn die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir brauchen eine Mobilitätswende! Unser Verkehrsnetz ist nicht mehr zeitgemäss und von Männern her gedacht, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Dabei gibt es viele andere Bedürfnisse: z.B. von Eltern, die ihr Kind mit dem Velo in die Kita bringen. Rentner:innen, die zu Fuss Einkaufen gehen. Und Kindern, die auf dem Schulweg Strassen überqueren. Wir müssen umdenken und den Modalsplit erhöhen. Für mehr Lebensqualität!
Verbot Tempo 30
Soll Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts verboten werden (z.B. Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Gegenteil: Ich befürworte innerorts flächendeckend Tempo 30.
Politisches System & Digitalisierung
Stimmrechtsalter 16
Befürworten Sie eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich wünsche mir, dass Menschen unter 18, Menschen ohne Schweizerpass und Menschen mit Behinderung mehr Mitsprache in unserer Demokratie erhalten. Dies würde unsere direkte Demokratie zeitgemässer und repräsentativer machen.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist keine Insel! Enge Beziehungen mit der EU sind unerlässlich. Für die Energiewende sind wir auf ein Stromabkommen mit der EU angewiesen. Für Bildung- und Forschung brauchen wir eine Vollassoziation an Erasmus+. Dafür habe ich mich mit einer Standesinitiative im Kantonsrat eingesetzt.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz soll sich politisch auf der Seite des Völkerrechts positionieren und bei Verstössen gegen das Völkerrecht Sanktionen ergreifen. Ich wünsche mir griffigere Sanktionen, damit wir nicht mehr mit dem Schweizer Rohstoffhandelsplatz Putins Angriffskrieg auf die Ukraine mitfinanzieren.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, auf öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für Videoüberwachung gilt: So viel wie notwendig - so wenig wie nötig. Bei der Gesichtserkennung im öffentlichen Raume befürworte ich eine umfassende Regulierung, allenfalls ein Verbot.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Solothurn ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Diskriminierung aufgrund Staatsangehörigkeit ist absurd, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für Polizeipräsenz gilt: So viel wie notwendig - so wenig wie nötig.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Gerade beim Umweltschutz hat sich v.a. etwas getan, wenn der Staat lenkend eingegriffen hat. Die Klimakrise zeigt wieder einmal, dass die unsichtbare Hand des Marktes nicht alles richtet. 57 Konzerne verursachen 80% aller CO2-Emissionen. Mit individuellen Konsumentscheidungen schaffen wir es deshalb nicht, die Polykrisen zu bewältigen. Jedoch sollten alle Markteingriffe demokratisch abgestützt sein. Demokratie ist das höchste Gut.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Kinder entwickeln sich unabhängig vom Betreuungsmodell (Kita, zu Hause, etc.) gleich gut, wenn die Qualität stimmt. Zudem bleibt oft noch die Mutter zu Hause. Dies generiert ein Risiko für Altersarmut für Frauen. Und die Frauen fehlen als Arbeitskräfte für die Wirtschaft. Wenn sich beide Eltern an der Kinderbetreuung beteiligen, wächst das Kind mit flexibleren Rollenvorstellungen auf. Und beide Elternteile können eine engere Beziehung zum Kind aufbauen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Ein Tag im Gefängnis ist wahnsinnig teuer. Eine tiefe Rückfallquote durch gelungene Resozialisierung rechnet sich deshalb für die Gesellschaft schon nur finanziell. Am effizientesten ist aber, auf Kriminalprävention zu setzen: In dem wir alles daran setzen, Menschen aus schwierigen Verhältnissen Chancen und Perspektiven zu bieten.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Eine intakte Natur bietet ein grosses Potenzial für Freizeit, Tourismus und Standortqualität. Gleichzeitig schützt sie uns vor Naturgefahren, liefert saubere Luft und Trinkwasser. Nur Wirtschaftswachstum im Einklang mit Mensch und Natur kann nachhaltig funktionieren. Deshalb habe ich auch JA zur Umweltverantwortungs-Initiative gestimmt.
Kommentar
Wer es sich leisten kann, lässt sich schon heute vor Erreichen des Rentenalters pensionieren. Besonders Bank- und Versicherungsangestellte gehen laut Bundesamt für Statistik früh in Rente. Mit dem Rentenalter legen wir also fest, wann sich die Menschen in den Ruhestand begeben können, die "krampfen". Und das sollte nicht immer später sein.