Stefan Nünlist
FDP.Die Liberalen | 09.03 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Familienzulagen
Der Kantonsrat hat kürzlich einer Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn zugestimmt (+ 30 Fr. pro Monat). Befürworten Sie diese Erhöhung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Erhöhung der Familienzulagen kommt jeder Familie, unabhängig des Einkommens zugute. Dieses Giesskannenprinzip ist nicht zweckmässig. Zusätzlich Unterstützung soll dort gewährleistet werden, wo unbedingt notwendig.
Förderung Kinderbetreuung
Sollen die Gemeinden im Kanton Solothurn verpflichtet werden, einen Teil der Kosten für externe Kinderbetreuung zu übernehmen (Unterstützung via Betreuungsgutscheine durch Kanton und Gemeinden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist richtig, familienexterne Kinderbetreuung zu stärken. Das kommt der Wirtschaft und Gesellschaft zugute. Jedoch sollen die Gemeinden selber entscheiden können, wie und in welcher Form sie die familienexterne Kinderbetreuung unterstützen wollen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bereits heute gibt der Kanton über 400 Millionen Franken für die Gesundheit seiner Bevölkerung aus. Noch höhere Ausgaben lassen die Kantonsfinanzen nicht zu.
Höhere private Gesundheitskostenbeteiligung
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das qualitativ sehr gute, aber gleichzeitig sehr teure Gesundheitswesen muss umfassend reformiert werden. Mehr Selbstverantwortung trägt zur Kostenreduktion bei.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Idee der Integration ist richtig. Jedoch erweist sie sich in der Praxis oft als schwierig umsetzbar und kostenintensiv. Die Lehrpersonen sind dadurch stark belastet, Kinder mit Lernschwierigkeiten sind unter Druck, und für die andern Kindern erfahren dann oft zu wenig Förderung.
Religionen im Regelunterricht
Soll das Thema Religionen in die dafür vorgesehenen Fächer des Regelunterrichts integriert werden (Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an der Volksschule)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Thema Religionen ist wichtig. Eine Lehrperson, die über vertieftes Wissen der jeweiligen Religion verfügt, ist von Vorteil. Dazu kommt, dass der Lehrplan eher entschlackt als zusätzlich belastet werden soll.
Abschaffung Frühenglisch
Soll Frühenglisch zugunsten der Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Lehrplan ist heute überlastet. Mit dem Fremdsprachen sollte bis auf die Sekundarstufe zugewartet werden und dafür die Fähigkeiten zum Lesen, Rechnen und Schreiben in der Volksschule gestärkt werden.
Verlängerung Sekundarschule P
Soll die Sekundarschule P im ganzen Kanton von zwei auf drei Jahre verlängert werden (Dauer wie Sek B und Sek E)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vom Grundsatz her ja. Aber verschiedene Fragen rund herum betr. der Auswirkungen und finanziellen Folgen sind noch nicht geklärt.
Handyverbot an Volksschulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen im Kanton Solothurn?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sollte, falls tatsächlich Missbrauch festgestellt wird, durch die jeweilige Schulleitung ausgesprochen werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unser Schulsystem bietet bereits heute zahlreiche Fördermassnahmen. Dazu kommt, dass das Einkommen ja nichts über das Bildungsniveau der Eltern aussagt.
Migration & Integration
Kostenpflichtiger Sprachunterricht
Sollen Eltern den Sprachunterricht ihrer Kinder künftig selber bezahlen müssen, sofern diese vor der Einschulung (Kindergarten) nicht genügend gut Deutsch sprechen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eltern haben die Möglichkeit, die Deutschkenntnisse ihrer Kinder mit dem Besuch von Kindertagesstätten, Spielgruppen oder auch mit regelmässigen Kontakten zu deutschsprachigen Kindern zu fördern. Durch die Erhebung eines Unkostenbeitrages werden Eltern in die Pflicht genommen und der Anreiz geschaffen, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schengen Abkommen bietet für unser Land mehr Vor- als Nachteile. Es erlaubt zudem auch, an der Grenze oder in der Tiefe des Raumes mehr zu kontrollieren und gegen die illegale Zuwanderung vorzugehen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Solothurn erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausländer/innen haben die Möglichkeit, den Weg der Einbürgerung zu wählen. Damit erhalten sie das Stimm- und Wahlrecht auf kommunaler Ebene. Zusätzlichen Erleichterungen sind nicht angebracht.
Senkung Einbürgerungsgebühren
Soll der Kanton Solothurn die Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige senken (aktuell zwischen 1000 und 2500 CHF für alle Einzelpersonen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Kostendeckende Gebühr für diesen wichtigen Schritt darf und muss erhoben werden. Die 1000 bis 2500 CHF sind angemessen, wenn dies tatsächlich die Kosten sind.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Die mündlichen sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung in Solothurn wurden jüngst erhöht (von B1 auf B2). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Verständigung ist der Schlüssel für eine nachhaltige Integration, sowohl in Bezug auf die gesellschaftliche und politische teilhabe wie auch insbesondere im Erwerbsleben.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Sterbehilfe in Heimen
Das Solothurner Kantonsparlament hat entschieden, dass alle Heime künftig Sterbehilfe zulassen müssen. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Entscheid, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, obliegt einzig und alleine den Betroffenen unabhängig von ihrem Aufenthaltsort. Auf der andern Seite dürfen aber Heimmitarbeitende nicht gezwungen werden, Sterbehilfe zu unterstützen.
Schliessung Schule für Mode und Gestaltung
Soll die Schule für Mode und Gestaltung in Olten als Sparmassnahme geschlossen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf Grund des Strukturwandels in der Wirtschaft ist die Bekleidungsindustrie leider nicht mehr in der Lage, diese Ausbildung selber anzubieten. Sofern eine ausreichende Nachfrage nach der Ausbildung vorhanden ist, sollte die Schule daher weitergeführt und den Schulabsolventinnen ermöglicht werden, diesen wichtigen Beruf zu lernen.
Verbot Einweg-E-Zigaretten
Befürworten Sie ein Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot auf kantonaler Ebene ist nicht der richtige Weg. Wenn es gewichtige Gründe gegen Einweg-E-Zigaretten gibt, dann Verbot auf Bundesebene.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der aktuelle Leitfaden der kantonalen Verwaltung sieht aktuell die Verwendung des Gendersterns nicht vor. Er ist heute m.E. sinn- und zweckmässig. Sprache soll sich aber langfristigen gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Würden Sie zur Stabilisierung der Kantonsfinanzen auch Steuererhöhungen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton ist Ressourcen schwach und muss mittel- und langfristig attraktiver werden. Steuererhöhungen sind der falsche Weg. Gebot der Stunde ist masshalten bei den Ausgaben.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Besteuerung sollte unabhängig des Zivilstandes erfolgen sofern umsetzbar.
Einführung Hundesteuer
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Hundesteuer von 35 Fr. pro Jahr (ersetzt die Kontrollzeichengebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Aufgabe der Kontrollzeichen wurde durch den Bund/Hundehalter übernommen, die Grundlage für die Gebühr ist entfallen. Der Kanton erbringt im Gegensatz zu den Gemeinden keine explizite Leistungen für Hunde. Die Einführung einer Sondersteuer auf Hunde ist abzulehnen.
Wegfall Teuerungsausgleich
Durch den Wegfall des Teuerungsausgleichs 2025 für Mitarbeitende des Kantons können rund 13 Mio. Franken eingespart werden. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf Grund der finanziellen Lage des Kantons ist es angebracht, auf den Teuerungsausgleich 2025 für das Personal ausnahmsweise zu verzichten. Nach vorne blickend sind differenziertere Lösungen zu suchen, da vor allem die unteren Einkommensklassen überproportional von der Teuerung betroffen sind.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren Stellenbestand/Pensum mit Ausnahme der Lehrpersonen und Justiz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Seit vielen Jahren wachsen die Stellen beim Staat doppelt so schnell wie die Bevölkerung. Über die ganze Verwaltung sollten Bevölkerungs- und Stellenwachstum in Einklang gebracht werden.
Wirtschaft & Arbeit
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilateralen Verträge sind zentral für unsere Wirtschaft. Die Personenfreizügigkeit ist gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel bedeutend.
Finanzielle Unterstützung Stahlwerk Gerlafingen
Soll der Kanton Solothurn das Stahlwerk Gerlafingen bei Bedarf finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Erhaltung des Stahlwerks Gerlafingen ist wichtig. Diese soll jedoch über marktwirtschaftliche Massnahmen erfolgen oder eine Anpassung der notendigen Regularien erfolgen. In der Pflicht steht in erster Linie der für Wirtschafts- und Energiepolitik zuständige Bund, der auch über die notwendigen Instrumente verfügt.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards durch Schweizer Unternehmen ist wichtig. Die Konzernverantwortungsinitiative ging aber viel zu weit und wurde - da nicht umsetzbar und schädlich - abgelehnt. Anstelle der sehr weitgehenden Verpflichtung sind Anreize und Transparenz zu schaffen (zBps. Zertifizierungen, Dokumentierung der Lieferketten, etc).
Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staatliche Mindestlöhne sind starr, schränken die Wettbewerbsfähigkeit ein und gefährden Arbeitsplätze, speziell von Menschen, die in margenschwachen Branchen tätig sind. Viel besser sind durch die Sozialpartner ausgehandelte, auf die spezifische Situation Rücksicht nehmende Lösungen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Geschäfte sollten entlang den Bedürfnissen ihrer Kundschaft und den Arbeitnehmenden öffnen können. Die heutige Situation mit Privilegien für SBB und Tankstellen ist unhaltbar und schwächt das Gewerbe.
Umwelt & Energie
Totalrevision Energiegesetz
Befürworten Sie die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes (Volksabstimmung 9. Februar 2025)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das alte Gesetz ist völlig veraltet. In einem zweiten Anlauf wurde nun ein schlankes, liberales Gesetz geschaffen, das den verschiedenen Bedürfnissen entspricht und setzt auf Anreize statt Verbote. Die Vorlage ist ein gut austarierter Kompromiss, der die Energieeffizienz stärkt und zu einem Ausbau der Produktionskapazitäten führt.
Lockerung Umweltschutz für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Dringlichkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien ist im Hinblick auf die Versorgungssicherheit hoch. Eine moderate Lockerung gewisser Vorschrift, insb. was Fristen und Rechtsmittelverfahren betr., ist vertretbar.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sollten die Möglichkeit des Baus neuer Atomkraftwerke offen halten. Die heutigen Werke decken rund 40% der Schweizer Stromproduktion ab. Auch wenn das Potential der erneuerbaren Energien noch lange nicht ausgeschöpft ist, werden wir neue Energieträger benötigen, um eine sichere, saubere und verlässliche Energieversorgung rund um die Uhr sicherzustellen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Vergleich zum Ausland ist der Schweizer Tierschutz hoch, die Zahlungsbereitschaft der Konsumentinnen und Konsumenten für Tiergerechtere Haltung ist beschränkt und viele Bauernbetriebe bereits heute in ihrer Existenz bedroht. Auf der andern Seite wäre es wichtig und gäbe es sicher diverse Möglichkeiten, das Tierwohl mehr in den Vordergrund zu rücken (Aufklärung, Labels, Deklarationspflicht, etc.)
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr hat einen sehr hohen Standard in unserem Kanton. Das Problem ist eher die Nachfrage und die geographische Struktur unseres Kantons.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entlang dem Bevölkerungswachstum muss auch die Infrastruktur angepasst und punktuell ausgebaut werden. In unserem ländlichen Kanton hat das Auto einen etwas anderen Stellenwert als in Städten wie Zürich oder Bern mit einer grossen Nachfragedichte nach ÖV.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Solothurn die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Infrastruktur für den Langsamverkehr ist noch nicht genügend in unserem Kanton, Velofahren leider noch sehr oft ein nicht ungefährliches Abenteuer (Doppelkreisel, Velospuren und -achsen).
Verbot Tempo 30
Soll Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts verboten werden (z.B. Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gemeinden sollen die Möglichkeit haben, dort Tempo 30 einzuführen, wo es sinn- und zweckmässig ist.
Politisches System & Digitalisierung
Stimmrechtsalter 16
Befürworten Sie eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mündigkeit und Stimmrecht gehen Hand in Hand. Es macht Sinn, dass man im gleichen Alter die Mündigkeit und auch das Stimmrecht erwirbt.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die EU ist unser wichtigster Handelspartner. Gute Beziehungen zur EU sind zentral, auch im Hinblick auf die Versorgungssicherheit. Die bilateralen Verträge sind ein sehr gutes Fundament für unsere Zusammenarbeit. Dieses Fundament ist zu erhalten. Einer engeren institutionellen Verflechtung stehe ich skeptisch gegenüber, zu unterschiedlich ist das jeweilige Staatsverständnis.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die militärische Neutralität ist ein Erfolgsfaktor unseres Schweiz. Dieser ist aufrecht zu erhalten im Rahmen des Möglichen. Je nach (sicherheits-) politischer Lage gilt es zu entscheiden, wie strikt die Neutralität auszulegen und auch durch die Staatengemeinschaft akzeptiert wird. Neutralität verliert ihren Nutzen, wenn sie von den andern nicht anerkannt und respektiert wird.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, auf öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sicherheit im öffentlichen Raum hat abgenommen. Es gibt Hotspots, an denen eine Videoüberwachung sinnvoll ist (zBsp. Bahnhöfe) . Aber die Schweiz darf nicht zu einem Überwachungsstaat werden, wo Bürgerinnen und Bürger auf Schritt und Tritt überwacht werden.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Solothurn ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Polizeidienst zu arbeiten setzt die Identifikation mit dem Staat und seinen Gesetzen voraus. Warum jemand für den Staat als Polizist/in arbeiten möchte, sich aber nicht um die Schweizer Staatsbürgerschaft bemüht, ist mir schleierhaft.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei ein an gewissen Orten wäre wichtig. Wichtig ist, dass die Polizei ihre Ressourcen gezielt einsetzt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine funktionierende Marktwirtschaft ist die Grundlage eines funktionierenden Staatswesens und einer Gesellschaft. Sie ermöglicht dem Einzelnen, sich einzubringen, Verantwortung für sich und sein Umfeld wahrzunehmen.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Der Entscheid, was für ein Kind am besten ist, ist sehr individuell und muss von den Eltern getroffen werden.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Wiedereingliederung funktioniert nur da, wo Kriminelle mal Teil der Gesellschaft waren und auch wieder Teil der Gesellschaft werden wollen. Ein grosser Teil der Delikte wird heute von Straftäter/innen begangen, die keinen Bezug zu unserer Gesellschaft und unserem Land haben. In den Fällen gehts primär um Strafe als Abschreckung nach dem Motto "Kriminalität darf sich nicht lohnen".
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, jedoch muss die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz gewährleistet sein, ansonsten droht uns massiver Wohlstandsverlust. Eine prosperierende Wirtschaft ermöglicht es erst, Umwelt zu schützen, die notwendigen Mittel zBsp für die Energiewende, Biodiversität, etc aufzubringen und auch Mehrheiten im Volk für das Anliegen zu finden.
Kommentar
Der demografische Wandel stellt die Sicherung unserer Vorsorgewerke zunehmend vor Herausforderungen. Hinzu kommt, dass wir Menschen immer älter werden. Es ist daher richtig, das Rentenalter moderat zu erhöhen und wenn immer eine flexible Lösung anzustreben, da Arbeitsmarktfähigkeit stark von der Branche abhängt.