André Wyss
Evangelische Volkspartei | 08.01 | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Familienzulagen
Der Kantonsrat hat kürzlich einer Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn zugestimmt (+ 30 Fr. pro Monat). Befürworten Sie diese Erhöhung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Vorstoss wurde von mir eingereicht - folglich bin ich natürlich dafür. Die Familienzulagen sind seit 15 Jahren nicht mehr angepasst worden. In der gleichen Zeit sind aber die Kosten (insbesondere die Krankenkassenprämien) massiv gestiegen. Aus diesem Grund ist eine Erhöhung nur logisch und sachgerecht, um die Familien wieder zu entlasten.
Förderung Kinderbetreuung
Sollen die Gemeinden im Kanton Solothurn verpflichtet werden, einen Teil der Kosten für externe Kinderbetreuung zu übernehmen (Unterstützung via Betreuungsgutscheine durch Kanton und Gemeinden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich achte die Gemeindeautonomie hoch - daher, und weil die Gemeinden im Kanton Solothurn teils ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse haben, soll es den Gemeinden überlassen werden, ob und in welchem Umfang sie eine solches Angebot machen wollen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Sinne der Unterstützung von Personen mit tiefen Einkommen wären mehr Mittel sinnvoll. Allerdings werden mit der Prämienverbilligung nur die Symptome bekämpft, nicht aber die Ursachen der stetig steigenden Krankenkassenprämien. Der Kanton sollte aber vor allem hier ansetzen.
Höhere private Gesundheitskostenbeteiligung
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Immer mehr Personen suchen den Notfall wegen Bagatellen auf und/oder möchten Zweitmeinungen - dies führt zu unnötigen Mehrkosten, welche die Verursacher mitfinanzieren sollten.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Idee ist zwar im Grundsatz begrüssenswert, kommt aber an die Grenzen. Das Ziel, Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen zu integrieren, darf nicht zu Lasten der Qualität für die übrigen Kinder gehen. Aktuell ist dies jedoch der Fall.
Religionen im Regelunterricht
Soll das Thema Religionen in die dafür vorgesehenen Fächer des Regelunterrichts integriert werden (Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an der Volksschule)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein Verständnis zu den Religionen allgemein bzw. zu unseren christlichen Grundwerten im Spezifischen ist wichtig und sollte daher weiterhin unterrichtet werden.
Abschaffung Frühenglisch
Soll Frühenglisch zugunsten der Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Englisch ist wichtig, muss aber nicht zwingend schon in den frühen Schuljahren erlernt werden. Im Sinne einer Fokussierung und Priorisierung der Kompentenzen kann mit Englisch daher auch später begonnen werden.
Verlängerung Sekundarschule P
Soll die Sekundarschule P im ganzen Kanton von zwei auf drei Jahre verlängert werden (Dauer wie Sek B und Sek E)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es zeigt sich immer mehr, dass der zwingende Übertritt in die Kanti nach zwei Jahren Sek P nicht immer sinnvoll ist. Relativ viele Schüler treten nach einem Jahr Kanti wieder aus, da sie eine Lehre starten möchten.
Handyverbot an Volksschulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen im Kanton Solothurn?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die negativen Auswirkungen von zu viel Handy- und Social-Media-Konsum sind längst bekannt. Daher ist es begrüssenswert, wenn dies eingeschränkt wird - auch im Sinne von mehr Lerneffizienz und weniger Ablenkung.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es bestehen bereits verschiedene Förderungs-Instrumente und -Möglichkeiten.
Migration & Integration
Kostenpflichtiger Sprachunterricht
Sollen Eltern den Sprachunterricht ihrer Kinder künftig selber bezahlen müssen, sofern diese vor der Einschulung (Kindergarten) nicht genügend gut Deutsch sprechen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder ohne Deutschkenntnisse belasten den Kindergarten- oder Schulalltag massiv. Es ist daher im Interesse aller, dass genügend Deutschkenntnisse vorhanden sind. Das Erlernen der deutschen Sprache ist ein wichtiger Bestandteil für eine Integration. Die Eltern sind hierfür in der Verantwortung.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dies ist ein nationales Thema.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Solothurn erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das Stimm- und Wahlrecht ist verknüpft mit der Schweizerischen Staatsbürgerschaft und dies soll auch so bleiben. Ausländer, die die nötigen Voraussetzungen erfüllen, haben die Möglichkeit, sich einbürgern zu lassen und somit dann auch das Stimm- und Wahlrecht zu erhalten.
Senkung Einbürgerungsgebühren
Soll der Kanton Solothurn die Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige senken (aktuell zwischen 1000 und 2500 CHF für alle Einzelpersonen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine Einbürgerung verursacht Kosten, die gedeckt werden sollen. Zudem sorgt eine höhere Gebühr dafür, dass für Einbürgerungen eine gewisse Hürde vorhanden ist - somit also sich eher jene Personen einbürgern lassen, denen dies auch entsprechend wichtig ist.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Die mündlichen sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung in Solothurn wurden jüngst erhöht (von B1 auf B2). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Sprache ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Integration. Wenn Personen auch nach mehreren Jahren immer noch nicht Deutsch verstehen und sprechen können, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass sie sich zu wenig intensiv um eine echte Integration bemühen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Sterbehilfe in Heimen
Das Solothurner Kantonsparlament hat entschieden, dass alle Heime künftig Sterbehilfe zulassen müssen. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neben den betroffenen Personen, die Sterbehilfe in Anspruch nehmen wollen, gilt es auch zu berücksichtigen und zu akzeptieren, dass das Pflegepersonal hier an ethische Grenzen stossen könnten. Die aktuelle Regelung, wonach die Heime selber festlegen können, wie sie mit der Thematik umgehen wollen, ist daher sinnvoll und gibt sowohl für Heimbewohner wie auch für die Angestellte die Wahlfreiheit.
Schliessung Schule für Mode und Gestaltung
Soll die Schule für Mode und Gestaltung in Olten als Sparmassnahme geschlossen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton hat finanzielle Herausforderungen, was dazu führt, dass sämtliche Leistungen und Kosten hinterfragt werden müssen. Dies hat der Regierungsrat gemacht und ist zum Schluss gekommen, dass hier Kosten und Nutzen nicht gerechtfertigt sind.
Verbot Einweg-E-Zigaretten
Befürworten Sie ein Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Vorstoss kommt von der EVP - entsprechend unterstützen wir natürlich das Anliegen. Einweg-E-Zigaretten versursachen zum einen ein Suchtproblem, zum anderen ein Umweltschutzproblem. Daher ist ein Verbot - das bereits auch in anderen Ländern und Kantonen beschlossen wurde - sinnvoll.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die geschlechtsneutrale Sprache mit dem verwendeten Partizip 1 und/oder eines Gendersterns ist sprachlich oftmals falsch (wie z.B. "Kund*innen") und daher zu vermeiden. Auch geht der Schreib- und Lesefluss deutlich verloren, was insbesondere bei offiziellen Schreiben oder Gesetzen zu zusätzlichen Erschwernissen führt.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Würden Sie zur Stabilisierung der Kantonsfinanzen auch Steuererhöhungen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Erst vor Kurzem hat das Volk dem neuen Steuergestz zugestimmt. Eine Erhöhung der Steuerun zum jetztigen Zeitpunkt scheint daher nicht passend. Jedoch aber setze ich mich für Steuergerechtigkeit ein, welche insbesondere bei den Katasterwerten nicht gegeben ist.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Ehe ist eine Gemeinschaft von zwei Personen. Eine Individualbesteuerung widerspricht diesem Prinzip der Gemeinschaft. Für Personen, die sich nicht binden wollen, gibt es das Konkubinat. Die Individualbesteurung führt zudem zu einer klaren Benachteilung von Personen, die ihre Kinder selber zu Hause betreuen sowie zu grossen Steuerausfällen beim Kanton und den Gemeinden.
Einführung Hundesteuer
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Hundesteuer von 35 Fr. pro Jahr (ersetzt die Kontrollzeichengebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Hunde verursachen Kosten, die mit einer (moderaten) Hundesteuer abgedeckt werden sollen.
Wegfall Teuerungsausgleich
Durch den Wegfall des Teuerungsausgleichs 2025 für Mitarbeitende des Kantons können rund 13 Mio. Franken eingespart werden. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Aus finanzpolitischer Sicht ist der Kanton gefordert, die Kosten im Griff zu haben. Hierzu sind verschiedene Massnahmen nötig. Der Teuerungsausgleich ist auch in der privaten Wirtschaft nicht einfach gegeben.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren Stellenbestand/Pensum mit Ausnahme der Lehrpersonen und Justiz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Anzahl Mitarbeiter, die der Kanton braucht, ist eine Folge der Aufgaben, die wir (das Volk und der Kantonsrat) dem Staat übertragen. Eine Stabilisierung oder gar Senkung der Anzahl Angestellten ist daher am effektivsten zu erreichen, indem der Staat weniger Aufgaben übernehmen muss. Das Übertragen von Aufgaben bei gleichzeitigem Einstellungsstopp funktioniert nicht.
Wirtschaft & Arbeit
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies muss national geregelt werden.
Finanzielle Unterstützung Stahlwerk Gerlafingen
Soll der Kanton Solothurn das Stahlwerk Gerlafingen bei Bedarf finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll alles unternehmen, damit Firmen gute Voraussetzungen haben, hier wirtschaften und erfolgreich sein zu können. Eine (direkte) finanzielle Unterstützung aber wäre insofern heikel, als dass dies dann zukünftig natürlich auch für andere Firmen gelten müsste.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies muss national gelöst werden.
Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Faire Löhne sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Die Festlegung der Löhne soll jedoch Sache der Wirtschaft und den jeweiligen Sozialpartnern bleiben. Diese können schneller auf Veränderungen und Situationen reagieren und auch individuelle Lösungen ausarbeiten, während eine gesetzliche Vorgabe unflexibel und schwerfällig wäre. Mit dem geforderten Ansatz hätte Solothurn den höchsten Mindestlohn in der Deutschschweiz, wodurch Arbeitsplätze abwandern werden.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ruhezeiten und Ruhetage sind wichtig, gleichzeitig gilt es aber auch den geänderten Kundenberfnissen und Kundenverhalten Rechnung zu tragen.
Umwelt & Energie
Totalrevision Energiegesetz
Befürworten Sie die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes (Volksabstimmung 9. Februar 2025)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das Gesetz fokussiert sich auf Anreize und nicht auf Verbote. Zudem ist das bestehende Gesetz veraltet - eine Überarbeitung ist zwingend nötig.
Lockerung Umweltschutz für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Förderung von erneuerbaren und nachhaltigen Energien ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Energiepolitik. Kosten und Nutzen müssen aber gut abgewogen werden.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele der erneuerbaren Energien sind sehr volatil und produzieren nicht unbedingt dann Strom, wenn dieser auch benötig wird. Atomkraftwerke sind hier verlässliche Grundstromlieferanten und daher auch in Zukunft wichtig. Neue Erkenntnisse und neue Technolgien sorgen dafür, dass Atomkraftwerke heute anders gebaut werden können als noch vor 40 Jahren.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Wohl des Tieres als Lebewesen gilt es möglichst zu berücksichtigen, gleichzeitig muss es aber auch umsetzbar sein und nicht dazu führen, dass Betriebe dadurch mit enormen Kosten konfrontiert werden.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der ÖV kommt an seine Kapazitätsgrenzen und muss daher ausgebaut werden. Allerdings ist auch auch ein minimaler wirtschaftlicher Kostendeckungsgrad zwingend.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Strassen kommen immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Solothurner Bevölkerung steht unzählige Stunden pro Jahr im Stau, was grosse wirtschaftliche Kosten verursacht. Ein Ausbau würde das Problem aber nur aufschieben. Gefragt wären innovative neue Lösungen (z.B. Bevorzugung, wenn mehr als nur eine Person im Auto sitzt).
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Solothurn die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Velowege helfen mit, die (Auto-)Strassen und die Umwelt zu entlasten. Aus diesem Grund ist dies zu begrüssen. Wie immer aber gilt auch hier, dass die Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen sein müssen.
Verbot Tempo 30
Soll Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts verboten werden (z.B. Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 soll eine Folge der Gegebenheiten und nicht der Art der Strasse sein. Sofern aufgrund der Struktur, der Umgebung einer Strasse, Tempo 30 als sinnvoll erachtet wird, soll dies auch auf einer Hauptstrasse umgesetzt werden können.
Politisches System & Digitalisierung
Stimmrechtsalter 16
Befürworten Sie eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es wäre nicht logisch, dass man mit 16 noch nicht als volljährig gilt, gleichwohl aber abstimmen gehen kann.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist ein nationales Thema.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist ein nationales Thema.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, auf öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Punktuelle Videoüberwachungen scheinen sinnvoll - jedoch soll diese Massnahme sehr restriktiv eingesetzt werden und nicht ausarten wie in anderen Ländern.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Solothurn ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Polizei ist ein wichtiger Teil eines gut funktionierenden Staates. Wie auch Regierung, Richter und Stimmbürger die Schweizer Staatsangehörigkeit haben müssen, ist es sachlogisch, wenn dies auch für die Polizei als staatliches Gewaltorgang gilt.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Delikte nehmen immer mehr zu, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nimmt ab. Mehr Polizeipräsenz kann dem entgegenwirken.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist nötig für Wohlstand.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Kinder brauchen enge, vertraute Bezugspersonen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Es braucht beides.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, Umweltschutz muss aber auch finanzierbar sein. Dies ist nur mögliche, wenn auch ein gewisses Wirtschaftswachstum erreicht wird.
Kommentar
Da die Menschen immer älter werden, ist die Finanzierung der Sozialversicherungen (AHV, Pensionskasse) eine grosse Herausforderung. Mit der Erhöhung des Rentenalters kann dem sowie gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.