Benita Leitner
Pro Aarau | 06.02 | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Aarau den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Aarau bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Inklusion und Diversität sind für mich eine Grundvoraussetzung für eine gerechte, lebendige und zukunftsfähige Stadt. Insbesondere im baulichen Bereich werden und wurden behinderte Menschen immer wieder vergessen, dem muss zwingend entgegengewirkt werden. Deshalb bin ich für die Förderung von alters- und behindertengerechtem Wohnen.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin dafür, dass kontinuerlich reflektiert wird, dass die bestehenden freiwilligen Angebote die tatsächlichen Bedürfnisse decken und bei Bedarf angepasst werden.
Verkauf Pflegeheime
Soll die Stadt Aarau ihre Pflegeheime (Golatti und Herosé) an private Anbieter verkaufen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin gegen einen Verkauf der Pflegeheime an private Anbeiter, sehe aber mögliches Potential in der Verselbstständigung von Golatti und Herosé.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Mittagstische, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Aarau?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit der Tagesschule wurde bereits ein wichtiges Angebot geschaffen. Vor allem bei den Mittagstischen sehe ich jedoch noch Nachholbedarf. Eine gute und verlässliche Betreuung ist zentral, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Ein vielfältiges Angebot ist nicht nur familienfreundlich, sondern auch eine wichtige Investition in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die integrative Schule ausdrücklich. Sie steht für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis. Damit Integration gelingt, braucht es genügend Ressourcen, Fachpersonen und kleinere Klassen. Entscheidend ist aber, dass im Einzelfall sorgfältig geprüft wird, welche Lösung dem Kind am besten gerecht wird.
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Stadt bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei Schulhausbauten soll eine ausgewogene Balance zwischen Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit gefunden werden. Günstig darf nicht heissen kurzsichtig – Investitionen in ökologische, langlebige und funktionale Gebäude zahlen sich langfristig aus. Wichtig ist, dass Qualität, Umweltverträglichkeit und die Bedürfnisse der Schüler:innen im Mittelpunkt stehen.
Austritt Kreisschule Aarau-Buchs
Soll die Stadt Aarau aus der Kreisschule Aarau-Buchs austreten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die politischen Differenzen und die Differenzen zwischen den Trägergemeinden belasten die KSAB stark. Eine ehrliche Standortbestimmung ist nötig – ich sehe eine Auflösung als realistische Option, um Klarheit und Stabilität zu schaffen. Auch wenn damit neue Herausforderungen entstehen, ist entscheidend, dass die Kinder wieder im Zentrum stehen und die Schule verlässliche Rahmenbedingungen erhält.
Bau Oberstufenzentrum
Befürworten Sie den geplanten Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli (zusätzlich zum Standort Zelgli)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein moderner Oberstufenstandort in der Telli ist für mich unverzichtbar: zentral gelegen und zukunftsgerichtet. Ich bedaure den Eingriff in die Leichtathletikanlage, doch nahegelegene Anlagen im Schachen und in Buchs bieten Alternativen. Die Lösung mit zwei Standorten ist ein mehrheitsfähiger Kompromiss, den ich mittrage – trotz Mehrkosten und ungleicher Standards.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengerechtigkeit ist zentral, damit alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft bestmöglich lernen und sich entwickeln können.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stattdessen sollten die Einbürgerungsvoraussetzungen überdacht werden: eine kürzere Wohnsitzdauer in der Gemeinde kombiniert mit höheren sprachlichen Anforderungen als zentralem Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. So schaffen wir echte Mitbestimmung durch gelungene Integration.
Verpflichtende Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein, nicht pauschal. Aber insbesondere für Asylsuchende und Flüchtlinge aus kulturell stark unterschiedlichen Regionen sind frühzeitige Integrationsmassnahmen wichtig – sprachlich, beruflich und gesellschaftlich. So können Werte und Alltag in der Schweiz besser vermittelt und Missverständnisse abgebaut werden. Integration gelingt, wenn sie früh beginnt und auf gegenseitigem Respekt basiert.
Bau Asylunterkunft
Befürworten Sie den geplanten Bau einer Unterkunft für Asylsuchende (sog. "Integrationszentrum") auf dem Gelände Torfeld Nord?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aarau soll als Kantonshauptstadt Verantwortung übernehmen und mit gutem Beispiel vorangehen – auch bei der Integration. Wichtig ist mir jedoch, dass die Verantwortung fair verteilt wird und auch andere Gemeinden im Kanton ihren Beitrag leisten. Ich erachte den Standort mitten in Aarau als nicht optimal, zumal dieses Gebiet auch für die wirtschaftliche Entwicklung von Aarau sehr wertvoll sein kann.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Abriss Markthalle
Soll die Markthalle zur Umgestaltung des Färberplatzes abgerissen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Markthalle – zu Beginn nicht mein Herzensobjekt – hat ihr Potenzial als gedeckter Treffpunkt für lokale Veranstaltungen und Angebote im Testbetrieb bewiesen. Trotz der umstrittenen Optik. Im Vergleich zu anderen Varianten, wie einer Parkanlage, lassen sich Lärm und Sauberkeit in der Markthalle auch besser steuern. Eine begrünte Fassade, mehr Stadtbach und mehr entsiegelte Flächen sind jedoch nötig.
Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit
Soll die Stadt zusätzliche Mittel zugunsten der Kinder- und Jugendfreundlichkeit einsetzen (z.B. Aufbau weiterer Eltern-Kind-Zentren in den Quartieren oder neuer Standort Jungendtreff)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für Jugendliche braucht es mehr flexible, niederschwellige Mitwirkungsmöglichkeiten sowie Freiräume, die sich schnell an deren Bedürfnisse anpassen – so wie im Wenk. Ein Eltern-Kind-Zentrum in Aarau Süd ist zudem wünschenswert.
Bewerbung Kulturhauptstadt
Soll die Stadt Aarau die Entwicklung des Konzeptes zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 weiterverfolgen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt sollte das Konzept zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 weiterverfolgen. Aarau hat kulturell extrem viel zu bieten – darauf dürfen wir stolz sein und es zeigen. Dabei soll der Kleinstadtcharme bewahrt und das Budget im Auge behalten werden, ohne das Projekt unnötig aufzublähen.
Gemeinschaftszentren
Sollen in den verschiedenen Stadtteilen durch die Stadt mitfinanzierte Gemeinschaftszentren eingerichtet und betrieben werden, wie dies beispielsweise heute in der Telli bereits der Fall ist?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Begegnungsräume in den Quartieren sind wichtig, um Gemeinschaft und Zusammenhalt zu stärken. Ich befürworte deshalb, dass die Stadt solche Orte unterstützt – jedoch flexibel und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Es braucht nicht überall ein grosses Gemeinschaftszentrum wie in der Telli, sondern vielfältige, niederschwellige Treffpunkte, die zum Austausch und Mitwirken einladen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Aarau die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gendergerechte Sprache, macht alle Geschlechter sichtbar, fördert Gleichstellung und Respekt und signalisiert Anerkennung von Vielfalt in Sprache und Gesellschaft.
Finanzen & Steuern
Marktmiete statt Kostenmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften gewinnorientiert vermieten (Marktmiete statt Kostenmiete)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht beides - abhängig von Standort, Grösse, Konzept, Ausbaustandard. Die Stadt Aarau soll einerseits bezahlbaren Wohnraum (für Familien) anbieten, andererseits aber auch attraktiv sein für Menschen, die sich ein höheres Preissegment leisten können.
Steuererhöhung
Die Stadt Aarau plant bis 2029 mit operativen Verlusten im Budget. Soll die Stadt die Steuern erhöhen (aktuelle Höhe Steuerfuss: 96 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aufgrund der anstehenden, dringend notwendigen Grossprojekte (Oberstufenzentrum, Erneuerung und Erweiterung Sportinfrastruktur) sowie der Tatsache, dass in Aarau durch das Stimmvolk eine Schuldenberemse beschlossen wurde, ist eine Erhöhung der Steuern wohl unumgänglich.
Erhöhung Sparanstrengungen
Soll die Stadt Aarau ihre Sparanstrengungen erhöhen (z.B. Einfrieren des Stellenbestands, Verzicht auf Investitionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin gegen generelle Sparübungen. Denn damit wird of an den falschen Orten gespart. Dies führt schlussendlich nicht zu Kosteneinsparungen, sondern eher zu überlastetem, krankheitsanfälligerem Personal, häufigeren Stellenwechseln und somit zu Mehrkosten. Die anstehenden Investitionen sind mittlerweile so dringlich, dass darauf kaum mehr verzichtet werden kann (stark baufällige Oberstufenstandorte oder Sportinfrastruktur).
Wirtschaft & Arbeit
Ausbau Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Aarau in Zukunft bei Bauten und Anlagen vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships, z.B. beim Neubau der Schachenhalle)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde PPPs grundsätzlich ein spannendes Konzept. Dabei ist aber zu beachten, dass private Investoren immer einen Gewinn erwirtschaften müssen und wollen. Es ist dementsprechend wichtig zu prüfen, dass die Investitionen sinnvoll und zweckmässig sind. Insbesondere bei der Schachenhalle sehe ich so viele Stolpersteine im Konzept der Argoviarena (Umzonung, Ortsbürger, Parkplätze, Nutzungskonflikte), dass ich dort sehr skeptisch bin.
Schaffung Gewerbeflächen
Soll die Stadt Aarau neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten schaffen (z. B. Torfeld Nord, Telli-Ost, Kasernenareal)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gewerbeflächen in Kombination mit Wohnraum sind optimal, wie das beispielsweise im Aeschbachquartier der Fall ist.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, die Stadt soll sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Kaderstellen einsetzen. Frauenförderung ist weiterhin nötig, weil strukturelle Hürden und unbewusste Vorurteile Karrierechancen bremsen. Vielfalt stärkt Entscheidungen, nutzt Talente optimal und dient als Vorbild, sodass gezielte Förderung hoffentlich bald nicht mehr nötig ist.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Sollen bei öffentlichen Aufträgen lokale Anbieter und Produkte vorgezogen werden, auch wenn diese etwas teurer sind (so weit rechtlich zulässig)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich schätze Aarau als grüne Kleinstadt. Ich finde aber wichtig, dass für die Quartiere möglichst ähnliche Bedingungen geschaffen werden.
Tempo 30 Bahnhofstrasse
Befürworten Sie die definitive Einführung des Verkehrsregimes mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Verkehrsregime. Das Tempo 30 sorgt für mehr Sicherheit und das «Miteinander-Konzept» überzeugt mich: Ohne Fussgängerstreifen sprechen sich alle Verkehrsteilnehmenden ab und sind aufmerksamer. Das fördert Rücksichtnahme und ein entspanntes Miteinander. Dennoch sehe ich bei den Velofahrenden noch Verbesserungsbedarf, besonders bei Querungen und dem Verkehrsfluss.
Busfreie Altstadt
Soll das öffentliche Verkehrsnetz so angepasst werden, dass die Busse die Altstadt umfahren (busfreie Altstadt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, bitte! Die hohe Busfrequenz in der Altstadt führt zu Enge und Konflikten. Wochenenden und Anlässe zeigen: Eine Umfahrung funktioniert bestens. Mit einer etappenweisen Umsetzung kann die Lebensqualität nachhaltig verbessert werden – Pro Aarau setzt sich seit 20 Jahren dafür ein.
Priorisierung Velowege
Soll der Ausbau von sicheren und durchgängigen Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem Bau neuer, städtischer Parkplätze haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Angebot an Parkplätzen ist ausreichend und soll auch nicht grossflächig reduziert werden. Aarau ist noch keine Velostadt, aber es könnte eine werden! Was fehlt? Sichere, durchgehende Velowege, vor allem zwischen Norden und Süden, sowie dringend mehr Veloabstellplätze in der Innenstadt. Nachbesserungen – wie bei der Kettenbrücke – zeigen, dass der Langsamverkehr von Anfang an besser in die Planung miteinbezogen werden muss.
Neubau Zurlindensteg
Soll die Stadt den Neubau des Zurlindenstegs priorisiert umsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Sportanlagen Schachen
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Sportanlagen im Schachen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, einerseits ist die Leichtathletikanlage in einem desolaten Zustand und muss dringend erneuert werden. Andererseits wird mit der Schaffung von mehr Fussballplätzen im Schachen auch die Halleninfrastruktur entlastet, was wiederum allen Vereinen zugute kommt.
Umwelt & Energie
Verbot fossile Heizungen
Befürworten Sie ein Verbot von fossilen bzw. nicht erneuerbaren Heizsystemen in der Stadt Aarau (z.B. Ölheizungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein generelles Verbot befürworte ich nicht, da eine Umstellung auf erneuerbare Energien sehr kostspielig sein kann und nicht jede Person oder Familie einfach so stemmen kann. Ich befürworte jedoch, dass bei Neu- oder Umbauten auf ein erneuerbares Heizsystem gesetzt werden muss.
Erhalt Mitteldamm
Soll bei der Erneuerung des Wasserkraftwerks Aarau der bestehende Mitteldamm erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Rückbau scheint ein notwendiger Schritt für die Erneuerung des Aarauer Wasserkraftwerks zu sein. Das neue Kraftwerk wertet mit den zahlreichen Begleitmassnahmen die Aarelandschaft auf und ist deutlich effizienter. Wichtig ist, dass die Eniwa weiterhin offen für Umwelt- und Technikfortschritte ist, die auch den Erhalt des Mitteldammes ermöglichen könnten.
Förderung Biodiversität
Braucht es in der Stadt Aarau zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. ökologische Aufwertung städtische Grünflächen, Inventarisierung wertvoller Bäume)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unsere Stadt soll grüner, kühler und lebenswerter werden. Ich bin deshalb froh, hat die Stimmbevölkerung Ja gesagt hat zum Gegenvorschlags der Klimainitiative sowie der Finanzierung der ersten Massnahmen für ein grüneres Aarau.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Fusion mit Unterentfelden
Soll die Stadt Aarau einen Zusammenschluss mit der Gemeinde Unterentenfelden anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ob eine Fusion sinnvoll ist oder nicht, lässt sich nur beurteilen, wenn zentrale Fragen geklärt sind. Dazu gehören unter anderem die Auswirkungen auf den Steuerfuss, die Schulstruktur, die Feuerwehrorganisation oder die künftige Zusammensetzung der politischen Gremien.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bekämpfung Littering
Soll in Aarau mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich begrüsse mehr Kontrollen und Sanktionen in diesem Bereich. Man muss aber auch sehen, dass die beschränkten personellen Ressourcen der Stadtpolizei an anderen Brennpunkten gebunden sind. Ich verstehe deshalb, dass die Sanktionierung von Littering deshalb zu kurz kommen kann.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Aarau (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Anbringen von Kameras braucht gute Gründe und muss mit Vorsicht abgewogen werden – wie dies beispielsweise im Spittelgarten aufgrund Sachbeschädigungen, Littering, Lärmklagen, etc. der Fall ist oder entlang der Fan-Route ins Brügglifeld. Für mich ist aber sehr wichtig, dass der Datenschutz ein hohes Gewicht hat.
Verbot privates Feuerwerk
Soll die Stadt das Abbrennen von privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Obwohl ich die Schönheit von Feuerwerken schätze, unterstütze ich ein Verbot von lautem Feuerwerk. Der Lärm stresst Tiere und belastet die Umwelt unnötig. Zudem gibt es viele lärmarme Alternativen. Dass bewilligte, zeitlich fixierte Feuerwerke – wie am Bachfischet – weiterhin erlaubt bleiben, kann ich unterstützen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Aarau (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Diese Aussage ist sehr stark vom begangenen Delikt abhängig.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ich unterstüze die Förderung von gemeinnützigen Wohnungsausbau. Es braucht aber ebenfalls Eigentumswohnungen. Viele Häuser werden von Einzelpersonen oder Paaren bewohnt, Eigentums- oder Mietwohnungen bieten dazu eine attraktive Alternative als Wohnform im Alter. Wenn Familien in Einfamilienhäuser ziehen, eröffnet dies neue Chancen für die Stadt und sorgt für eine lebendige, vielfältige Gemeinschaft.