Mathias Zopfi
Grüne | 0701 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ergänzungsleistungen sind aus meiner Sicht keine Lösung. Es muss mit anderen Massnahmen gewährleistet werden, dass Menschen, die arbeiten, genügend zum Leben verdienen. Ergänzungsleistungen würden diese Pflicht von der Wirtschaft zum Staat verschieben.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich weiss aus meiner Arbeit als Anwalt, dass die bestehenden Voraussetzungen schon sehr anspruchsvoll für betroffene sind. Unsere Gesellschaft muss sich auch um schwächere kümmern. Natürlich muss Missbrauch verhindert und geahndet werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe, dass die Prämienlast viele Familien enorm belastet. Diese Lösung wäre aber für den Kanton enorm teuer und würde wohl zu Einsparungen an anderen Orten führen, die ebenfalls wichtig sind. Auf Bundesebene ist die Politik aber gefordert, endlich bessere Lösungen für die Thematik zu finden. Prämienverbilligungen sind nur ein Beruhigungsmittel.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In GL erhalten pflegende Angehörige eine Entschädigung- das ist wichtig und war längst überfällig. Sie müssen sich dafür aber von der Spitex beraten und begleiten lassen, sprich «angestellt» sein. Dies hat diverse private Spitex-Institutionen ins Leben gerufen, von denen einige für die «Administration» mehr erhalten haben als die pflegenden Angehörigen. Es braucht nicht mehr finanzielle Unterstützung, sondern gute Begleitung der Angehörigen.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin sehr skeptisch, ob man hier nicht ein Angebot verknappt, für das es nun einmal eine Nachfrage gibt. Gerade junge Menschen sind heute stärker belastet. Dies könnte auch an den sozialen Medien und ihren problematischen Auswirkungen liegen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich höre von Personen aus dem Bildungsbereich, dass die heutige Situation gut gemeint, aber in der Umsetzung enorm herausfordernd ist. Wenn es dann in der Regelklasse nicht klappt, dann verlieren alle Beteiligten. Unterschieden muss aber zwischen der Art der Beeinträchtigung. Kinder mit Behinderungen sollen z.B. möglichst in regulären Schulklassen unterrichtet werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde die Gleichbehandlung enorm wichtig. Allerdings in erster Linie mit einer guten Qualität der Volksschule für alle.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Meine Kinder besuchen auch die Kinderkrippe bzw. den Hort. Dadurch können meine Ehefrau und ich mehr arbeiten und auch mehr Steuern bezahlen. Auch auf dem Land ist ein solches Angebot zentral.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin der Ansicht, dass Lernberichte mehr subjektive Faktoren haben und deshalb die Ungleichbehandlung verstärken. Als Ergänzung zu Noten finde ich Lernberichte aber sinnvoll.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das würde die Integration massiv verstärken. Gerade auf kommunaler Ebene sollen diese Menschen mitbestimmen können, was mit ihren Steuern passiert.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Resettlement-Programm ist die fairste Art der Aufnahme von Flüchtlingen. Es werden nämlich gezielt die schwächsten aufgenommen. Auf den Fluchtrouten kommen häufig einfach die stärksten (junge Männer) durch. Die Erfahrungen im Kanton Glarus sind zudem sehr positiv (Stichwort Aufnahme der Tibeter, genau auf diesem Weg).
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch die Geflüchteten müssen sich um die Integration bemühen. Die Kriterien wären aber wohl rasch willkürlich und der Verwaltungsaufwand grösser. Zudem führt zu wenig Geld einfach dazu, dass die Menschen in Not geraten und sich weniger konform verhalten.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die kantonalen Einbürgerungsvoraussetzungen sind heute schon streng. Wird bei der Sprache verschärft, dann haben es gerade Menschen in einfacheren Tätigkeiten und Berufen schwieriger. Ich finde das falsch. Studien zeigen, dass diese Menschen weniger eingebürgert werden. Wir brauchen aber auch diese Menschen, nicht nur Akademiker!
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Initiative würde der Schweiz sehr schaden. Es ist eine Realität, dass die Schweiz ein Einwanderungsland ist. Überlegen sie, wer alles in ihrem Umfeld selbst oder wessen Eltern und Grosseltern eingewandert sind. Den Problemen in der Raumplanung, beim Wohnen und bei der Infrastruktur muss gezielt begegnet werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin in dieser Frage seit langem hin- und hergerissen. Der Cannabiskonsum ist eine gesellschaftliche Realität und in einem gewissen Umfang nicht problematisch. Die Kriminalisierung schafft Bürokratie und verhindert es, sich um grössere Probleme zu kümmern. Anderseits ist Cannabiskonsum ein Weg zu härteren Drogen, die riesige Probleme darstellen. Wenn Legalisiert wird, dann also nur mit starker Prävention und klarer Kante bei anderen Drogen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte es, dass die Sprache geschlechtsneutral ist und finde es völlig ok, wenn Private so schreiben. In der amtlichen Kommunikation soll allerdings eine Sprache gemäss den allgemeinen Regeln verwendet werden. Dazu müssen zum Teil längere Formulierungen gewählt werden (Wählerinnen und Wähler). Generell ist festzustellen, dass in Sprachen mit höherer Gleichstellung weniger unterschieden wird (bspw. Holländisch). Über das Thema mag ich mich aber nicht aufregen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unabhängige Medien sind wichtig und müssen unterstützt werden. Ich finde das Modell aber sehr wichtig und habe noch keine abschliessende Meinung. Generell wäre auch eine bundesweite (und damit weniger beeinflusste) Medienförderung denkbar.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist wichtig und zu fördern. Glarus gibt hier nicht zu viel aus.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich bin strikt gegen ein nationales Verbot. Es ist Sache der Gemeinden und Kantone, hier eine Lösung zu finden. Angesichts der Nachteile zum Beispiel für Tiere befürworte ich aber ein kantonales Verbot mit Augenmass.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unsere Steuern sind attraktiv und es fehlen derzeit die Mittel.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Finanzlage des Kantons ist besser als kommuniziert. Vor allem aber ist es langfristig teurer, Investitionen aufzuschieben. Das heisst nicht, dass man nicht Ausgaben stets auch kritisch hinterfragen soll.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ansonsten würden die vielen Zweitwohnungseigentümer, zum Beispiel in Glarus Süd, gar nichts mehr an die Infrastruktur bezahlen, die sie ebenfalls nutzen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Ideen sind Marketing und unwirksam. Wichtiger ist es, dass jede Stelle im Einzelfall hinterfragt und geprüft wird und auch einmal vereinfacht wird, damit man gewisse Aufgaben abbauen kann, die nicht mehr benötigt werden. Die Leute können so dort eingesetzt werden, wo es Sinn macht.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist ein Gebot der Fairness, dass auch Braunwald unterstützt wird. Braunwald ist eine Perle, die man dringend fördern muss, damit es sich entwickeln kann. Hier gibt es viele Möglichkeiten.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin nach wie vor skeptisch, ob das nicht kontraproduktive Auswirkungen hätte und schwächere Personen dann keine Arbeit mehr finden. Der Zeitpunkt ist zudem schwierig, da die Industrie derzeit mit Problemen zu kämpfen hat.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Umsetzung kann auch unkompliziert gemacht werden.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehenden Regelungen sind gut (Rabatte für die ersten Jahre). Im Gegensatz zum Ausland wird viel weniger gefördert. Bei den Steuern soll es aber möglich sein. Gerade für Glarus Süd wären zudem zusätzliche Rabatte interessant.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt einen gewissen Spielraum. Die Wirtschaft muss aber auch Rücksicht auf die Menschen nehmen. Ich sehe deshalb und weil viel vom Bund her kommt nicht so grosses Potential. Wichtiger ist, dass die Verwaltung KMU unterstützt und die Vorschriften unkompliziert aber klar anwendet.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Over-Tourism ist ein Problem. Der Tourismus ist wichtig, muss aber nachhaltiger werden. Als Vorstandsmitglied des Schweizer Tourismus Verbandes bin ich für einen starken Tourismus, der aber in allen drei Aspekten der Nachhaltigkeit punktet.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier ist jedoch zu sagen, dass vor allem die Gemeinden Flächen verpachten. Es ist sorgfältig zu prüfen, welche Auflagen Sinn machen. Die Landwirtschaft muss auch produzieren können.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutige Lösung muss sich noch etwas einpendeln. Regulierung muss möglich sein, hat aber auch Grenzen. Eingriffe, die kontraproduktiv sind und eher aus politischen Gründen erfolgen, sind abzulehnen. Ich vertraue hier aber auf die zuständigen Behörden.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Grundsatz ja, aber es muss sehr gut geprüft werden, wo geeignete Standorte sind. Den Anliegen der Menschen und der Natur (Zugvögel usw.) muss Rechnung getragen werden.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt hier noch Spielraum. Allerdings muss die Förderung sehr zielgerichtet sein, damit keine Mitnahmeeffekte resultieren. Insbesondere die effizientere Nutzung von Strom(spitzen) muss verbessert werden.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Finanzielle Anreize sind wichtig, nützen aber vor allem jenen, die ohnehin die notwendigen Mittel haben. Verbote sind zwar oft unbeliebt, aber für den Staat günstiger, wirksam und konsequent. Man hat deshalb immer (auch) mit Verboten gearbeitet. Es braucht einen Mix von Massnahmen, die wirksam, sozialverträglich und effizient sind und die auch Akzeptanz finden. Es ist kein "Entweder oder", sondern ein "Sowohl das eine als auch das andere".
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier besteht ein enormes Potential, dass niemandem schadet. Denn an vielen Orten stören höhere Gebäude überhaupt nicht. Das Verbauen von Grünfläche muss verringert werden.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landsgemeinde hat sich hierzu klar geäussert. Es ist blamabel, wie die Regierung diesen Auftrag umgesetzt hat. Es geht um drei Sonntage im Jahr!
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Gross- und das Sernftal sollen endlich den Halbstundentakt bekommen.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf verkehrsorientierten Strassen sehe ich das nicht, aber in vielen Quartieren würde es die Lebensqualität und auch die Verkehrsführung verbessern.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin für eine Umfahrung von Glarus und setze mich im Bund auch dafür ein. Glarus würde massiv an Lebensqualität gewinnen, ohne die Verbindung nach Glarus Süd zu beeinträchtigen. Eine Busspur zwischen Näfels und Netstal ist zudem zwingend und wird zum Glück nun angegangen.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zeit dafür ist noch nicht reif. Auch, weil die digitalen Prozesse oftmals noch eher behörden- als bürgerfreundlich sind. Sie sind jedoch zu verbessern und irgendwann stellt sich die Frage.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier ist vor allem der Bund gefordert. Dort bin ich für ein zielgerichtetes und auch starkes Engagement. Der Kanton hat hier aber weniger Handlungsbedarf.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jede gute Unternehmung achtet darauf. Also soll das auch der Kanton tun. Diverse Teams arbeiten besser.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin skeptisch, ob diese Massnahme wirklich nützt oder nicht einfach der Überwachungsstaat gestärkt wird. Als Anwalt habe ich eine gesunde Skepsis gegen den Staat. Technologien wie die automatische Gesichtserkennung wären in diesem Kontext heikel.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe hier grosses Potential, auch für die Integration.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Es gibt auch Verlierer, die jedoch durch eine soziale (und ökologische) Marktwirtschaft unterstützt werden können und müssen. Die Marktwirtschaft hat aber einen historisch grossen und breiten Wohlstand geschaffen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Es besteht auch ein Strafbedürfnis. Aber am Ende ist die Wiedereingliederung der einzige Weg, die Sicherheit echt zu erhöhen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die Umwelt ist für unser Leben zentral. Wir müssen ihr mehr Sorge tragen. Es kann nicht so weitergehen.
Kommentar
Ich finde das Anliegen wichtig, meine aber, dass es Aufgabe der Gemeinden ist, hier aktiv zu werden. Insbesondere können die bestehenden Wohnbaugenossenschaften unterstützt werden, damit diese bezahlbaren Wohnraum schaffen können, aber auch ältere Immobilien unterhalten und modernisiert werden können.