Jahzara Crameri
Grüne | 05.05
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien tragen einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft. Eine moderate Erhöhung der Zulagen kann helfen, finanzielle Belastungen zu reduzieren und Chancengleichheit zu fördern, sollte aber in einem ausgewogenen Rahmen erfolgen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sozialhilfe ist ein wichtiges Auffangnetz für Menschen in schwierigen Situationen. Eine Verschärfung würde vor allem die Schwächsten treffen und ist aus meiner Sicht nicht der richtige Ansatz.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krankenkassenprämien sind für viele Haushalte eine grosse Belastung. Eine stärkere Entlastung ist wichtig, damit die Gesundheitskosten für alle tragbar bleiben und nicht zur sozialen Ungleichheit führen.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gezielte Steuerung kann helfen, die Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu sichern. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Versorgung für die Bevölkerung weiterhin gut erreichbar bleibt, insbesondere in ländlichen Regionen.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute medizinische Grundversorgung muss in allen Regionen gewährleistet sein. Gerade in Randregionen ist es wichtig, dass der Kanton aktiv unterstützt, um die Versorgung langfristig sicherzustellen.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die integrative Schule fördert Chancengleichheit und den respektvollen Umgang miteinander. Wichtig ist jedoch, dass genügend Ressourcen und Unterstützung vorhanden sind, damit sowohl die betroffenen Kinder als auch die Lehrpersonen optimal begleitet werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bildung ist die Grundlage für faire Chancen im Leben. Der Kanton soll gezielt dort unterstützen, wo Kinder aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt sind, damit alle die gleichen Möglichkeiten erhal
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familienergänzende Betreuungsangebote sind wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig tragen sie zur Chancengleichheit bei und entlasten Familien im Alltag.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Investitionen in Bildung sind zentral für die Zukunft. Eine Unterstützung ist sinnvoll, sollte jedoch gezielt und bedarfsgerecht erfolgen, damit diejenigen profitieren, die darauf angewiesen sind.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Menschen, die seit vielen Jahren hier leben, arbeiten und Teil unserer Gesellschaft sind, sollten auch politisch mitbestimmen können. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Integration und Teilhabe Hand in Hand gehen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz trägt eine humanitäre Verantwortung. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Aufnahme und Integration gut organisiert und nachhaltig umgesetzt werden können.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Integration ist entscheidend für das Zusammenleben und bringt langfristig Vorteile für die ganze Gesellschaft. Sprachförderung und Unterstützung helfen, Chancen zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehenden Anforderungen sind bereits hoch. Statt zusätzlicher Hürden sollte der Fokus auf einer erfolgreichen Integration liegen, die den Weg zur Einbürgerung erleichtert.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Obergrenze ist keine nachhaltige Lösung. Die Schweiz ist auf Fachkräfte angewiesen, und eine solche Begrenzung würde Wirtschaft und Gesellschaft stark einschränken.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schwer suchtkranke Menschen brauchen Unterstützung und medizinische Betreuung. Bei der kontrollierten Abgabe von Kokain bin ich jedoch zurückhaltend, da es noch wenig Erfahrung gibt. Hier sollten evidenzbasierte Lösungen im Vordergrund stehen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot halte ich für den falschen Weg. Sprache entwickelt sich, und Institutionen sollten die Möglichkeit haben, inklusiv zu kommunizieren, ohne starre Vorgaben.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unabhängige und vielfältige Medien sind zentral für unsere Demokratie. Eine gezielte Unterstützung ist sinnvoll, sollte aber transparent und ausgewogen erfolgen.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und Identität. Eine Kürzung würde langfristig mehr schaden als nützen.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz vor häuslicher Gewalt ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Das Frauenhaus leistet hier wichtige Arbeit und sollte verlässlich finanziert sein.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton steht vor wichtigen Aufgaben und Investitionen. Pauschale Steuersenkungen sind aktuell nicht prioritär. Entscheidend ist eine nachhaltige Finanzpolitik, die Handlungsspielraum für zentrale Bereiche sichert.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine solche Steuer kann helfen, Einnahmeausfälle zu kompensieren und gleichzeitig eine Lenkungswirkung im Zweitwohnungsbereich zu erzielen. Wichtig ist eine faire und ausgewogene Ausgestaltung.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands ist nicht sinnvoll. Der Personalbedarf soll sich nach den tatsächlichen Aufgaben und Herausforderungen richten.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Steueranreize können neue Ungleichheiten schaffen und greifen oft zu kurz. Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, insbesondere in Bezug auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Mindestlohn kann helfen, Erwerbsarmut zu verhindern und faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Wichtig ist jedoch, dass er wirtschaftlich tragbar bleibt und regionale Unterschiede berücksichtigt werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohngleichheit ist gesetzlich verankert und muss konsequent umgesetzt werden. Gerade bei Unternehmen mit öffentlichen Aufträgen ist eine transparente Kontrolle wichtig.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein guter Service Public ist entscheidend für attraktive und lebenswerte Regionen. Gerade in ländlichen Gebieten ist eine starke Unterstützung wichtig, um Abwanderung zu verhindern.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ansiedlung von Unternehmen kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Steuerliche Anreize sollten jedoch gezielt eingesetzt und an nachhaltige sowie langfristige Kriterien geknüpft werden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klare Regeln sind wichtig für Fairness und Lebensqualität. Gleichzeitig sollten Prozesse effizient gestaltet sein, damit Unternehmen nicht unnötig belastet werden.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine pauschale Unterstützung ist nicht nachhaltig. Wichtiger ist es, Bergbahnen gezielt bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, beispielsweise hin zu ganzjährigen und zukunftsfähigen Angeboten.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine nachhaltige Landwirtschaft ist wichtig für Umwelt und Zukunft. Höhere ökologische Anforderungen sind sinnvoll, sollten aber praxisnah umgesetzt werden und die Betriebe nicht überfordern.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, sollte jedoch im Einklang mit dem Umwelt- und Landschaftsschutz erfolgen. Lösungen müssen beide Interessen berücksichtigen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Erneuerbare Energien sind zentral für die Zukunft. Windkraft kann ein Teil davon sein, wenn Standorte sorgfältig gewählt und Umweltaspekte berücksichtigt werden.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz von Grossraubtieren ist ökologisch wichtig. Gleichzeitig müssen die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt werden, weshalb ein ausgewogenes Vorgehen notwendig ist.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind wichtig, reichen aber alleine nicht aus. Für wirksamen Klimaschutz braucht es eine Kombination aus Anreizen, Zielvereinbarungen und klaren Rahmenbedingungen.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Erhalt der Biodiversität ist zentral für unsere Lebensgrundlagen. Zusätzliche Mittel sind notwendig, um wichtige Lebensräume langfristig zu schützen und zu erhalten.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist in Graubünden zunehmend knapp. Die Umwandlung von Erst- in Zweitwohnungen verschärft dieses Problem, weshalb hier klare Grenzen sinnvoll sind.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sinnvolle Verdichtung kann helfen, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Wichtig ist jedoch, dass die Lebensqualität erhalten bleibt und die Entwicklung sorgfältig geplant wird.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Attraktive und sichere Infrastruktur für den Langsamverkehr ist wichtig für eine nachhaltige Mobilität und entlastet gleichzeitig den Verkehr.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 kann zur Sicherheit und zur Reduktion von Lärm beitragen. Ein generelles Verbot halte ich daher nicht für sinnvoll.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Ausbau des Strassenverkehrs löst Verkehrsprobleme oft nur kurzfristig. Nachhaltige Lösungen liegen eher in einer ausgewogenen Verkehrsplanung und der Förderung alternativer Mobilität.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Digitalisierung bietet viele Vorteile, darf aber niemanden ausschliessen. Ein ergänzendes Angebot ist sinnvoll, damit alle Bevölkerungsgruppen weiterhin Zugang zu wichtigen Dienstleistungen haben.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Junge Menschen sind von politischen Entscheidungen direkt betroffen. Eine frühere politische Teilhabe kann das Interesse an Demokratie fördern, sollte aber gut begleitet werden.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz trägt Verantwortung über ihre Grenzen hinaus. Ein Ausbau ist sinnvoll, sollte jedoch gezielt und wirksam eingesetzt werden.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die sprachliche Vielfalt ist wichtig, sollte aber nicht durch starre Quoten geregelt werden. Entscheidend ist eine ausgewogene Vertretung und Kompetenz.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung kann punktuell sinnvoll sein, ein flächendeckender Ausbau bringt jedoch nicht automatisch mehr Sicherheit. Gleichzeitig sind Datenschutz und Privatsphäre wichtige Werte, die berücksichtigt werden müssen.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für rassistisches oder sexistisches Verhalten darf es keine Toleranz geben. Gerade bei staatlichen Institutionen ist ein respektvoller und professioneller Umgang zentral.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare Präsenz kann das Sicherheitsgefühl stärken. Gleichzeitig ist wichtig, dass sie verhältnismässig bleibt und Vertrauen in die Bevölkerung fördert.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die Marktwirtschaft schafft Chancen, führt aber nicht automatisch zu sozialer Gerechtigkeit. Es braucht klare Rahmenbedingungen, damit alle langfristig profitieren können
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Familienmodelle sind unterschiedlich und sollten frei gewählt werden können. Wichtig ist, dass beide Elternteile die Möglichkeit haben, Familie und Beruf zu vereinbaren.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Strafen sind wichtig, aber eine erfolgreiche Wiedereingliederung ist entscheidend, um langfristig Sicherheit und gesellschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Langfristiger Umweltschutz ist eine wichtige Grundlage für unsere Zukunft. Wirtschaftliche Entwicklung und Nachhaltigkeit sollten jedoch möglichst gemeinsam gedacht werden.
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Graubünden ein immer grösseres Problem. Gerade für junge Menschen und Familien wird es zunehmend schwieriger, geeigneten Wohnraum zu finden. Der Kanton soll deshalb aktiv Massnahmen ergreifen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.