Berthold Herrmann
FDP.Die Liberalen | 02.16
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Massnahmen sind nur sinnvoll, soweit die Sanierungskosten über einen begrenzeten Zeitraum (z.B. 12 Jahre) mit eine Mieterhöhung einhergehen und die monatlichen Kosten ein Verhältnis zu bisherigern Miete nicht übersteigen (z.B. 10%). Weiterhin darf der danach erfolgte verhälktnismässige Modernisierungszuschlag nur erfolgen, wenn es wirklich eine Modernisierung ist und keine reine Erhaltungsmassnahme.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einem Missbrauch muss auf die Schliche gekommen werden. Dies dient dem Schutz aller.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt bereits ein Überangebot. Bei punktueller Notwendigkeit indes schon. Auch im Sozialbereich gilt grundsätzlich die Selbstverantwortung, kein "Nanny-Prinzip".
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Insbesondere auf den Unsinn von nicht evidenzbasierten Mitteln hinweisen. Wofür es wissenschaftlich keine Belege gibt, dass ein Nutzen für die Gesundheit erfolgt, sollte auch über die Grundversicherung kein Geld fliessen.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist dringend erforderlich, um den städtisch finanzierten Wohnraum den wirklich Bedürftigen zukommen zu lassen.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist grundsätzlich effektiver, die Objekte zu fördern als die Betroffenen zu subventionieren. Bei Gutscheinen, die zweck- und personengebunden sind, kann man das anders sehen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt, damit ist den Kindern mehr und effektiver gedient als mit der gescheiterten und ideologieüberfrachteten Inklusion.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sofern die Notenvergabe mit einem Schüler- und Elterngespräch einhergeht.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt bereitssehr viele davon, die lediglich zielgerichtet eingesetzt werden sollten.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Betreuungsgutscheine sind das bessere System.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, sofern das kindspezifisch erforderlich ist und es sich um eine Familie mit geringerem Einkommen handelt. Nicht jedes Kind aus einkommensschwachen Familien benötigt das.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch die noch abzuschliessenden Bilateralen Verträge erlauben eine Mengenbegrenzung im Extremfall mit verhältnismässigen Ausgelichsmassnahmen. Die SVP verneint das wider besseres Wissen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Voraussetzung auch für das kommunale Wahlrecht ist eine Einbürgerung. Wer das nicht möchte oder an den Voraussetzungen scheitert, soll auch nicht wählen dürfen.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Abschaffung würde dem übergeordneten Recht widersprechen.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Angebote sind gut ausreichend. Etwas Selbstverantwortung, die sich auch in entsprechendem Engagement zeigt, darf schon erwartet werden.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Integration erleichtert das alltägliche Leben hier.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollte den jungen Leuten allerdings mehr als ein Kinobesuch mit Popcorn und Getränk wert sein.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Erklärung auf einer Tafel oder ähnlichem reicht völlig aus. Die Stadt hat sich beim Abdecken der Inschriften mit dem Inhalt "Mohr" bis auf die Knochen blamiert. Diese Inschriften hatten damals keinen rassistischen Beigeschmack, eher im Gegenteil man war stolz darauf. Der Beigeschmack kann auch nachträglich nicht hineininterprtiert werden. Uninformierte kann man durch eine Erläuterung aufklären.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das sind private Institutionen. Auf welche Abwege eine Suventionierung führen kann, zeigt beispielhaft die "Zentralwäscherei".
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche kommerzielle Werbeverbote sind in einem freiheitlichen Gemeinwesen fehl am Platz.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz des Eigentums und die damit einhergehende grundsätzliche Verfügungsfreiheit ist ein sehr hohes Rechtsgut.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt erwirtschaftet bisherjedes Jahr einen Überschuss. Eine Senkung wäre für Zuzüger, die Steuern bezahlen, attraktiv. Gegenwärtig vergrault die Stadt gute Steuerzahler.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt, wenn selbst der für die Finanzen der Stadt zuständige Stadtrat, der nicht einer bürgerlichen Partei angehört, vor hohen Ausgaben warnt, sollte das ein mehr als deutliches Signal vor einer drohenden Überschuldung sein.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zahl der Beschäftigten steigt weiterhin jährlich weit überproportional im Vergleich zur Bevölkerung. Der Stellenbestand muss eher abgebaut werden.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gewisse Vorgaben sind unumgänglich.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist Sache des Bundesrechts.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gesetzliche Obergrenze wird dem individuellen Bedarf und der Marksituation nicht gerecht. Man muss allerdings die Höhe der Löhne sehr gut im Auge behalten.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Aber nur an eine andere öffentliche Trägerschaft zu guten Bedingungen.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Städtische Angestellte sind bereits erhebliuch besser gestellt als invergleichbaren Branchen (z.B. Lohn, Arbeitsbedingungen, Kündigungsschutz ).
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist bereits Bestandteil der Wohnpolitik der FDP.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das senkt die Wohnqualität und dient nur dem ideologischen Ziel "weg vom Auto". Die Mobilitätsbedürfnisse der 60+ und derjenigen, die nicht oder nicht mehr auf dem Velo unterwegs sein wollen bzw. können, werden negiert.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist ideologisch gedacht und wird in der Praxis nicht funktionieren. Für Personen mit Gepäck, was beim Verreisen ja nicht selten ist, muss die realistische Möglichkeit bestehen, vom Bahnhof abgeholt und hingebracht zu werden.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Erstens haben die Velos faktsich bereits den Vorrang ungeachtet aller Verkehrsregeln. Es bedarf keine gesonderten Velowege jedenfalls da, wo es in den Quartierstrassen eng ist und dringend notwendige Parkplätze aufghoben werden müssten. Parkplätze braucht es für die Anwohner, für Handwerker, Zulieferer, Post pp. Es muss eine Mobilität auch für Personen geben, die nicht mit dem Velo unterwegs sind.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist das Mindeste. Besser wäre es zum ehermaligen "historischen Kompromiss" zurückzukehren und zusätzlich eine Pauschale von Parkplätzen zu berücksichtigen, die wegen Baumassnahmen nicht genutzt werden können.
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das wäre ein gefährliches Sägen am Standortfaktor, an dem eigentlich alle interessiert sein sollten, die etwas über den eigenen Tellerrand hinaus denken können.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zürich ist bereits sehr grün. Dort, wo die Barrierefreiheit gewahrt wird, kann es sinnvoll sein.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der angebotene Transport via ÖV, Fahrrad oder Handwagen zu einer punktuellen Sammelstelle ist ein absoluter Witz.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sofern die Netzstabilität gesichert ist und weiter ausgebaut wird.
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zurück zum früheren Konzept mit ERZ Coupons!
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilaterale 3 sind alternativlos, will man am Handel festhalten. Das häufig gehörte Argument, der EuGH sei ein fremder Richter, wird durch Widerholöung nicht zutreffender. Es ist grotten-falsch. Der EuGH träe lediglich einen Rechtsentscheid, er entschiede nur, welches Recht gelte und wie das bestehende Recht anzuwenden ist. Entschieden werden Streitigkeiten vor dem paritätisch besetzten Schiedsgericht.. Ein Rechtsentscheid des EuGH gelte für den gesamten Rechtsraum der EU.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir kommen schliesslich auch mit 7 Bundesräten aus.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das dient der Transparenz, darf aber nicht zu Überregulierungen führen.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Leistung am Schalter muss erhalten werden. Sehr vieles klärt sich leicht im Gespräch, das geht online eben nicht.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist Sache des Bundes.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn sich die Schweiz am Haager Neutralitätsrecht orientierte, sind wirtschaftliche Sanktionen im militärischen Bereich möglich. Wenn die Schweiz sich daran orientiert, dass ein Staat eine Grundfeste der Uno-Charta mit Füssen tritt, z.B. die Unverletzlichkeit bestehender Grenzen, dann sind zur Verteidigung der Uno-Charta auch wirtschaftliche Sanktionen geboten.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es kommt auf die Technologie und die Datensicherheit an. Sicherheit vor Kriminalität und deren Aufklärung sind hohe Rechtsgüter.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das muss auch mit empfindlichen Santionen dort einhergehen, wo häusliche Gewalt zur Tradition der Kultur der Betroffenen gehört.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mögliche Einzelfälle rechtfertigen nicht einen Generalverdacht. Das kann im wege der Dienstaufsicht im Einzelfall entschieden werden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das ermöglicht und vermittelt Sicherheit.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Das bedarf keines Kommentars, es ist Teil des Grundverständnisses der FDP.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Für die Umverteilung gibt es ein progessives Steuersystem und die Vermögenssteuer. Im übrigen ist einmal versteuertes Einkommen der Hand des Staates grundsätzlich entzogen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Die Strafe dient der Läuterung und der Widereingliederung, aber auch dem Schutz der Bevölkerung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ohne Wirtschaftswachstum (im übrigen auch durch Umweltschutz!) lässt sich Umweltschutz nicht finanzieren.
Kommentar
Solange sich die Belegung nur an den finanziellen Verhältnissen der Nutzer bei Beginn orinetiert und nicht an den Verbesserungen im Verlauf der Nutzung, ist das ein untaugliches Mittel, um den geförderten Wohnraum den wirklich bedürftigen zukommen zu lassen.