Gregor Hofer
Christlichsoziale Partei | 04.06
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im reichen Kanton Zug bei den Armen sparen? Das wäre ein Armutszeugnis sondergleichen.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der einfache Zugang zu diesen Ergänzungsleistungen reduziert Arbeitsaufwand bei allen beteiligten.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist mit Sicherheit die bessere Variante als Steuerrabatte zu geben. Denn von diesen profitieren bloss ein kleiner Teil der Bevölkerung. Die grosszügige Subvention eines selbst kranken Gesundheitssystem sehe ich aber kritisch. Wann schaffen wir es endlich, echte Anpassungen auf Bundesebene anzugehen?
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nämlich dort, wo die Regelklassen und Lehrpersonen an ihre Grenzen stossen und für alle Beteiligten eine Negativspirale droht, macht es Sinn teilseperative Gefässe zu schaffen und /oder bereits etablierte auszubauen, um systematisch an den Lernfeldern der Kinder und ihrem Umfeld zu arbeiten. Wenn ein Kind den Rank wieder gefunden hat, gehört es schnellst möglich wieder in die Regelklasse.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Förderung gleicher Bildungschancen befürworte ich, gerade in Form von Stipendien. Sehr kritisch sehe ich Förderunterricht ausserhalb des schulischen Kontextes subventioniert mit staatlichen Mitteln.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Deutschkenntnisse sollen gefördert und gefordert werden, denn echte Integration beginnt beim Beherrschen der Sprache des Wohnortes. Ein Zwang und die Delegation dieser Aufgabe an Kitas und Spielgruppen ist der falsche Weg. Die Schule ist die Institution mit erfahrenen Lehrpersonen und mit viel Know-how im DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache). Ich befürworte die Reduktion des Fremdsprachunterricht in der Primar und die Erhöhung der Deutschlektionen.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier sollten wir nicht nach Zürich, sondern in den Kanton Schwyz schauen. Dieser hat eine spannende Lösung für das Problem: 1. Abschaffung des Langzeitgymnasiums. 2. Etablierung eines soliden Übertritts in der 2. oder 3. Oberstufe für die Sek-A-Klassen anhand von Vornoten und normierten Prüfungen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die politische Partizipation beginnt mit der Einbürgerung, das empfinde ich als stimmig.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die aktuellen Anforderungen sind sinnvoll und reichen aus.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Kriminalisierung des Genderstern finde ich falsch. Da der Genderstern jedoch eine politische Message transportiert, sollten Behörden und Schulen im Sinne der Neutralität darauf verzichten und andere Varianten und Möglichkeiten suchen, um auf die Geschlechter Rücksicht zu nehmen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe vor allem das bewährte, partnerschaftliche Zuger Modell von Staat und Kirche, welches ein stabiler Pfeiler unserer Gesellschaft ist. Hier profitieren wir alle vom Engagement der Kirchen im Alters-, Jugend- und Pflegebereich.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weitere Steuersenkungen würden den ohnehin schon überhitzen Wohnungsmarkt zum Kochen bringen. Dies würde die 'EntZUGERung' noch weiter verstärken.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die prozentuale Rückzahlung lehne ich ab. Stattdessen sollen die historischen Überschüsse der gesamten Bevölkerung zugutekommen – durch nachhaltige Investitionen, etwa eine deutliche Aufstockung der kantonalen Wohnraumförderung (WFG). Damit liesse sich der genossenschaftliche Wohnungsbau sowie preisgünstiger Wohnraum im Kanton Zug gezielt fördern.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte klar die kantonale Solidarität.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein starrer Bestand wäre wenig zielführend; gilt es doch, anstehende Aufgaben gezielt und optimal zu lösen. Ein pauschaler Einstellungsstopp verhindert dies – notwendige Stellen können nicht besetzt, Engpässe nicht behoben werden, was mittelfristig zu Qualitätseinbussen oder teureren Übergangslösungen führt. Ich bin der Überzeugung, dass schnelle und effiziente Problemlösung auf Dauer mehr Kosten spart als ein starrer Einstellungsstopp.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Privatschulen ergänzen die Bildungslandschaft des Kantons. Eine Unterstützung im kleinen Rahmen kann ich mir durchaus vorstellen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich gehört die Lohnfestsetzung in die Hände der Sozialpartner und bewährter Gesamtarbeitsverträge (GAV) und nicht in staatliche Regulierung. Wo diese Partnerschaft jedoch fehlt, stösst der freie Markt an seine Grenzen. Wer im Kanton Zug Vollzeit arbeitet, soll einen soliden Lohn erhalten, der angesichts der sehr hohen Lebenskosten die Existenz sichert und persönliche Unabhängigkeit ermöglicht.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe selbst eine Lehre im Detailhandel gemacht und kenne die Herausforderungen der Angestellten. Eine vollständige Liberalisierung ist zum Nachteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Selbst der wirtschaftliche Nutzen auf Arbeitgeberseite lässt sich nicht langfristig sichern.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt! Nur so können wir den Ausverkauf an unserem Grund und Boden eindämmen.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe dieses Instrument kritisch: Das pauschale Aushebeln von Planungsvorschriften führt zu Wohnquartieren zweiter Klasse, städtebaulich kaum nachhaltig und mit der Gefahr sozialer Segregation und Ghetto-Bildung verbunden. Bezahlbarer Wohnraum für den Mittelstand muss passend in bestehende Quartiere integriert werden, statt in Sonderzonen abgeschoben zu werden.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein ausschliesslich digitales Angebot lehne ich ab. Schliesst es doch Menschen vom Service Public aus, welche sich digital schwertun oder kein passendes Gerät besitzen.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus dem Wohlstand entspringt eine soziale Verantwortung. Humanitäre Hilfe soll sich aber nicht ausschliesslich auf die Ukraine konzentrieren, sondern verschiedene Krisenherde – vielleicht gerade die vergessenen in Afrika – berücksichtigen.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist überaus sinnvoll, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in den verschiedenen Teams der Verwaltung zu haben. Aber das Geschlecht allein darf kein Qualifizierungs- bzw. Disqualifikationsgrund für eine Stelle sein. Ich befürworte freiwillige Zielwerte.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Polizei leistet hervorragende Arbeit. Ich fühle mich sehr sicher.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
'Die unsichtbare Hand' löst nicht die Probleme von allen. Wo der Markt versagt und es sinnvoll ist, soll der Staat Massnahmen ergreifen. Ganz nach dem Schweizer Verständnis der sozialen Marktwirtschaft.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Die Familie ist für mich das Fundament der Gesellschaft. Feste und vertraute Bezugspersonen sind zentral für die Entwicklung von Kindern. Das zeigt nicht nur die Forschung, sondern auch meine eigene Erfahrung als Lehrer. Wer diese Rolle übernimmt, muss jede Familie selbst entscheiden. Wenn dies die Eltern oder Grosseltern übernehmen können, soll der Staat sie in gleichem Mass unterstützen, wie Familien, die extern betreuen. Familien müssen gefördert werden, unabhängig vom gewählten Modell!
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Das Verständnis, dass ein Mensch lebenslang lernend ist, prägt mein Alltag als Lehrer und Vater. Fehler werden in jedem Alter gemacht und die Hoffnung auf eine Wiedereingliederung soll man nicht zu schnell aufgeben. Klar strenger beurteile ich dagegen Fälle, wo die psychologische Abklärung eine tiefgehende Störung feststellt.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Wirtschaftswachstum allein ist keine Maxime, welche ich unterstütze. Wie schaffen wir beides? Nachhaltiges Wachstum UND Umweltschutz?
Kommentar
Familien sind die Zukunft der Gesellschaft. Sie soll unabhängig vom gewählten Familienmodell gefördert werden!