Gregor Hofer

Christlichsoziale Partei | 04.06
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Ergänzungsleistungen für Familien

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Familien sind die Zukunft der Gesellschaft. Sie soll unabhängig vom gewählten Familienmodell gefördert werden!

Verschärfung Sozialhilfe

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Im reichen Kanton Zug bei den Armen sparen? Das wäre ein Armutszeugnis sondergleichen.

Entschädigung pflegende Angehörige

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Vereinfachte Anspruchsprüfung

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Der einfache Zugang zu diesen Ergänzungsleistungen reduziert Arbeitsaufwand bei allen beteiligten.

Senkung Krankenkassenprämien

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Dies ist mit Sicherheit die bessere Variante als Steuerrabatte zu geben. Denn von diesen profitieren bloss ein kleiner Teil der Bevölkerung. Die grosszügige Subvention eines selbst kranken Gesundheitssystem sehe ich aber kritisch. Wann schaffen wir es endlich, echte Anpassungen auf Bundesebene anzugehen?

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Nämlich dort, wo die Regelklassen und Lehrpersonen an ihre Grenzen stossen und für alle Beteiligten eine Negativspirale droht, macht es Sinn teilseperative Gefässe zu schaffen und /oder bereits etablierte auszubauen, um systematisch an den Lernfeldern der Kinder und ihrem Umfeld zu arbeiten. Wenn ein Kind den Rank wieder gefunden hat, gehört es schnellst möglich wieder in die Regelklasse.

Gleiche Bildungschancen

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Förderung gleicher Bildungschancen befürworte ich, gerade in Form von Stipendien. Sehr kritisch sehe ich Förderunterricht ausserhalb des schulischen Kontextes subventioniert mit staatlichen Mitteln.

Obligatorische Frühförderung

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Deutschkenntnisse sollen gefördert und gefordert werden, denn echte Integration beginnt beim Beherrschen der Sprache des Wohnortes. Ein Zwang und die Delegation dieser Aufgabe an Kitas und Spielgruppen ist der falsche Weg. Die Schule ist die Institution mit erfahrenen Lehrpersonen und mit viel Know-how im DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache). Ich befürworte die Reduktion des Fremdsprachunterricht in der Primar und die Erhöhung der Deutschlektionen.

Aufnahmeprüfung Gymnasium

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Hier sollten wir nicht nach Zürich, sondern in den Kanton Schwyz schauen. Dieser hat eine spannende Lösung für das Problem: 1. Abschaffung des Langzeitgymnasiums. 2. Etablierung eines soliden Übertritts in der 2. oder 3. Oberstufe für die Sek-A-Klassen anhand von Vornoten und normierten Prüfungen.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Die politische Partizipation beginnt mit der Einbürgerung, das empfinde ich als stimmig.

Verschärfung Einbürgerung

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Die aktuellen Anforderungen sind sinnvoll und reichen aus.

Aufnahme Geflüchteter

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Reduktion Asylsozialhilfe

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Kündigung Bilaterale Verträge

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Gesellschaft, Kultur & Ethik

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Eine Kriminalisierung des Genderstern finde ich falsch. Da der Genderstern jedoch eine politische Message transportiert, sollten Behörden und Schulen im Sinne der Neutralität darauf verzichten und andere Varianten und Möglichkeiten suchen, um auf die Geschlechter Rücksicht zu nehmen.

Ausbau Medienförderung

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Engagement gegen häusliche Gewalt

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Trennung Staat/Kirche

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Ich sehe vor allem das bewährte, partnerschaftliche Zuger Modell von Staat und Kirche, welches ein stabiler Pfeiler unserer Gesellschaft ist. Hier profitieren wir alle vom Engagement der Kirchen im Alters-, Jugend- und Pflegebereich.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Weitere Steuersenkungen würden den ohnehin schon überhitzen Wohnungsmarkt zum Kochen bringen. Dies würde die 'EntZUGERung' noch weiter verstärken.

Befristete Steuerrabatte

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Die prozentuale Rückzahlung lehne ich ab. Stattdessen sollen die historischen Überschüsse der gesamten Bevölkerung zugutekommen – durch nachhaltige Investitionen, etwa eine deutliche Aufstockung der kantonalen Wohnraumförderung (WFG). Damit liesse sich der genossenschaftliche Wohnungsbau sowie preisgünstiger Wohnraum im Kanton Zug gezielt fördern.

Beitragsobergrenze Stadt Zug

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Ich befürworte klar die kantonale Solidarität.

Einfrierung Stellenbestand Verwaltung

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Ein starrer Bestand wäre wenig zielführend; gilt es doch, anstehende Aufgaben gezielt und optimal zu lösen. Ein pauschaler Einstellungsstopp verhindert dies – notwendige Stellen können nicht besetzt, Engpässe nicht behoben werden, was mittelfristig zu Qualitätseinbussen oder teureren Übergangslösungen führt. Ich bin der Überzeugung, dass schnelle und effiziente Problemlösung auf Dauer mehr Kosten spart als ein starrer Einstellungsstopp.

Unterstützung Privatschulen

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Privatschulen ergänzen die Bildungslandschaft des Kantons. Eine Unterstützung im kleinen Rahmen kann ich mir durchaus vorstellen.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Grundsätzlich gehört die Lohnfestsetzung in die Hände der Sozialpartner und bewährter Gesamtarbeitsverträge (GAV) und nicht in staatliche Regulierung. Wo diese Partnerschaft jedoch fehlt, stösst der freie Markt an seine Grenzen. Wer im Kanton Zug Vollzeit arbeitet, soll einen soliden Lohn erhalten, der angesichts der sehr hohen Lebenskosten die Existenz sichert und persönliche Unabhängigkeit ermöglicht.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Ich habe selbst eine Lehre im Detailhandel gemacht und kenne die Herausforderungen der Angestellten. Eine vollständige Liberalisierung ist zum Nachteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Selbst der wirtschaftliche Nutzen auf Arbeitgeberseite lässt sich nicht langfristig sichern.

Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung

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Massnahmen gegen Briefkastenfirmen

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Umwelt & Energie

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Bau von Windrädern

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Verzicht auf Verbote in Klimapolitik

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Förderung Solarausbau

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Raumplanung

Kommunales Vorkaufsrecht

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Unbedingt! Nur so können wir den Ausverkauf an unserem Grund und Boden eindämmen.

Schaffung eines Wohnfonds

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Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe

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Schaffung von Sonderbauzonen

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Ich sehe dieses Instrument kritisch: Das pauschale Aushebeln von Planungsvorschriften führt zu Wohnquartieren zweiter Klasse, städtebaulich kaum nachhaltig und mit der Gefahr sozialer Segregation und Ghetto-Bildung verbunden. Bezahlbarer Wohnraum für den Mittelstand muss passend in bestehende Quartiere integriert werden, statt in Sonderzonen abgeschoben zu werden.

Verkehr

Förderung Fuss- und Veloverkehr

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Verbot Tempo 30

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Ausbau öffentlicher Verkehr

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Erhalt Parkplätze

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Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Ein ausschliesslich digitales Angebot lehne ich ab. Schliesst es doch Menschen vom Service Public aus, welche sich digital schwertun oder kein passendes Gerät besitzen.

Humanitäre Hilfe Ukraine

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Aus dem Wohlstand entspringt eine soziale Verantwortung. Humanitäre Hilfe soll sich aber nicht ausschliesslich auf die Ukraine konzentrieren, sondern verschiedene Krisenherde – vielleicht gerade die vergessenen in Afrika – berücksichtigen.

Ausgewogenes Geschlechterverhältnis

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Es ist überaus sinnvoll, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in den verschiedenen Teams der Verwaltung zu haben. Aber das Geschlecht allein darf kein Qualifizierungs- bzw. Disqualifikationsgrund für eine Stelle sein. Ich befürworte freiwillige Zielwerte.

Sicherheit & Polizei

Stärkere Polizeipräsenz

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Die Polizei leistet hervorragende Arbeit. Ich fühle mich sehr sicher.

Ausbau polizeilicher Überwachung

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Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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'Die unsichtbare Hand' löst nicht die Probleme von allen. Wo der Markt versagt und es sinnvoll ist, soll der Staat Massnahmen ergreifen. Ganz nach dem Schweizer Verständnis der sozialen Marktwirtschaft.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Die Familie ist für mich das Fundament der Gesellschaft. Feste und vertraute Bezugspersonen sind zentral für die Entwicklung von Kindern. Das zeigt nicht nur die Forschung, sondern auch meine eigene Erfahrung als Lehrer. Wer diese Rolle übernimmt, muss jede Familie selbst entscheiden. Wenn dies die Eltern oder Grosseltern übernehmen können, soll der Staat sie in gleichem Mass unterstützen, wie Familien, die extern betreuen. Familien müssen gefördert werden, unabhängig vom gewählten Modell!

Bestrafung Krimineller

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Das Verständnis, dass ein Mensch lebenslang lernend ist, prägt mein Alltag als Lehrer und Vater. Fehler werden in jedem Alter gemacht und die Hoffnung auf eine Wiedereingliederung soll man nicht zu schnell aufgeben. Klar strenger beurteile ich dagegen Fälle, wo die psychologische Abklärung eine tiefgehende Störung feststellt.

Umweltschutz

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Wirtschaftswachstum allein ist keine Maxime, welche ich unterstütze. Wie schaffen wir beides? Nachhaltiges Wachstum UND Umweltschutz?

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