Ivan Abramović

Die Mitte | 01.04
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Ergänzungsleistungen für Familien

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Verschärfung Sozialhilfe

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Kommentar

Sozialhilfe soll das Existenzminimum sichern, zugleich aber Eigenverantwortung und Arbeitsanreize stärken. Leistungen und Zulagen sollen bei fehlender Mitwirkung konsequent gekürzt werden. Im Asylbereich befürworte ich tiefere Ansätze und einen konsequenten Vorrang von Sach- gegenüber Geldleistungen.

Entschädigung pflegende Angehörige

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Vereinfachte Anspruchsprüfung

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Kommentar

Die Mitte hat eine entsprechende Forderung im Kantonsrat am 26.11.2025 abgelehnt. Ich teile diese Haltung: Wer Anspruch auf staatliche Leistungen hat, soll diesen grundsätzlich selbst geltend machen. Auch das gehört für mich zur Eigenverantwortung.

Senkung Krankenkassenprämien

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Ich befürworte eine Weiterführung der Kostenübernahme auch nach 2027, allerdings in geringerem Umfang. Bei hohen Budgetüberschüssen halte ich eine gezielte Entlastung bei den Krankenkassenprämien für sinnvoller als reine Steuersenkungen.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Kommentar

Aus meiner Sicht hat sich das integrative Modell nicht im erhofften Mass bewährt und führt teilweise zu Überforderung und Qualitätseinbussen im Unterricht. Separate Förderklassen sollen deshalb wieder möglich sein, wenn sie den betroffenen Kindern und der gesamten Klasse bessere Lernbedingungen bieten.

Gleiche Bildungschancen

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Obligatorische Frühförderung

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Gute Deutschkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulstart und gelingende Integration. Deshalb befürworte ich eine verbindliche frühe Sprachförderung bei vorgängig festgestelltem Förderbedarf. Eine entsprechende Motion der Mitte wurde am 27.11.2025 vom Kantonsrat erheblich erklärt.

Aufnahmeprüfung Gymnasium

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Eine Senkung der Gymnasialquote erachte ich als richtig. Aus meiner Sicht besuchen heute zu viele Jugendliche das Gymnasium, was den dualen Bildungsweg schwächt. Eine einmalige Aufnahmeprüfung halte ich jedoch für das falsche Instrument. Regelmässige Leistungstests und eine kontinuierliche Leistungsbeurteilung – wie im Gegenvorschlag, an dem Die Mitte massgeblich beteiligt war – halte ich für zielführender.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Verschärfung Einbürgerung

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Der Schweizer Pass steht für mich am Ende, nicht am Anfang eines erfolgreichen Integrationsprozesses. Gute Deutschkenntnisse, Kenntnisse unseres Landes und seiner politischen Ordnung sowie die Achtung unserer Rechtsordnung und Grundwerte müssen deshalb vorausgesetzt werden.

Aufnahme Geflüchteter

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Die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen ist Sache des Bundes und sollte sich an den vorhandenen Aufnahme- und Integrationskapazitäten orientieren. Ich sehe keinen Anlass für den Kanton Zug, sich für zusätzliche Aufnahmen einzusetzen.

Reduktion Asylsozialhilfe

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Kündigung Bilaterale Verträge

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Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz und unseren Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung. Eine Kündigung halte ich deshalb für den falschen Weg. Gleichzeitig müssen die negativen Folgen der Personenfreizügigkeit, insbesondere die hohe Zuwanderung und der damit verbundene Druck auf Wohnraum, Arbeitsmarkt und Infrastruktur, stärker begrenzt werden.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Genderstern und ähnliche Sonderzeichen sind aus meiner Sicht Ausdruck eines ideologischen Bekenntnisses, das in der Kommunikation öffentlicher Stellen keinen Platz hat. Behörden und Schulen sollen sich einer klaren und allgemein verständlichen Sprache bedienen.

Ausbau Medienförderung

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Medien sind gerade dann wichtig, wenn sie in der Lage sind, staatliches Handeln unabhängig und kritisch zu hinterfragen – auch auf kantonaler Ebene. Direkte staatliche Zahlungen sehe ich deshalb kritisch, da sie diese Unabhängigkeit infrage stellen.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt muss konsequent bekämpft werden. Im Zentrum stehen für mich der Schutz und die Unterstützung der Opfer sowie ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter. Wo bestehende Angebote dafür nicht ausreichen, ist ein gezielter Ausbau sinnvoll.

Trennung Staat/Kirche

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Als Katholik ist mir wichtig, dass die Kirche in Glaube und Lehre frei und unabhängig bleibt. Die enge Verflechtung mit staatlichen Strukturen hat – im Bistum Basel wie auch andernorts in der Schweiz – politischen Einfluss begünstigt, der aus meiner Sicht dem geistlichen Auftrag der Kirche teilweise entgegensteht. Deshalb befürworte ich in einem säkularen Staat eine stärkere Trennung von Kirche und Staat.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Steuersenkungen sind für mich kein Selbstzweck. Wo finanzieller Spielraum besteht, sollte dieser insbesondere zur Entlastung des einheimischen und familiären Mittelstandes genutzt werden.

Befristete Steuerrabatte

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Beitragsobergrenze Stadt Zug

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Die Solidarität zwischen den Zuger Gemeinden ist mir wichtig. Hohe Unternehmenssteuereinnahmen konzentrieren sich insbesondere auf Zug und Baar, während viele der entsprechenden Fachkräfte in anderen Gemeinden wohnen. Eine starre Beitragsobergrenze für einzelne Gemeinden halte ich deshalb für den falschen Ansatz.

Einfrierung Stellenbestand Verwaltung

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Das Wachstum der kantonalen Verwaltung sehe ich kritisch und neue Stellen müssen klar begründet sein. Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands halte ich jedoch für den falschen Weg.

Unterstützung Privatschulen

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Wahlfreiheit für Familien und Bildungsvielfalt sind mir wichtig. Deshalb befürworte ich eine angemessene Beteiligung des Kantons an den Kosten für Schülerinnen und Schüler an Privatschulen. Eine darüber hinausgehende Finanzierung sehe ich kritisch.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Unternehmen sollen ihre Öffnungszeiten grundsätzlich selbst bestimmen können. Staatliche Regulierung sollte sich auf das Notwendige beschränken. Den besonderen Schutz von Sonn- und Feiertagen halte ich jedoch für erhaltenswert.

Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung

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Massnahmen gegen Briefkastenfirmen

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Umwelt & Energie

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Bau von Windrädern

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Verzicht auf Verbote in Klimapolitik

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Förderung Solarausbau

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Raumplanung

Kommunales Vorkaufsrecht

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Die Wohnungsnot im Kanton Zug lösen wir auf der Angebotsseite nur mit mehr Wohnraum. Ein kommunales Vorkaufsrecht lässt Gemeinden auf dem ohnehin knappen Bodenmarkt zusätzlich als Käufer auftreten, schafft für sich allein aber keine einzige neue Wohnung. Stattdessen müssen wir mehr und dichter bauen, Bewilligungsverfahren beschleunigen und langwierige Einspracheverfahren verkürzen.

Schaffung eines Wohnfonds

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Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe

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Schaffung von Sonderbauzonen

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Verkehr

Förderung Fuss- und Veloverkehr

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Verbot Tempo 30

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Auf verkehrsorientierten Strassen soll grundsätzlich Tempo 50 gelten. Ein pauschales Verbot von Tempo 30 halte ich jedoch für zu starr; in begründeten Einzelfällen sollen Ausnahmen weiterhin möglich sein.

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Mit der zunehmenden Verdichtung und Verstädterung des Kantons gewinnt ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr weiter an Bedeutung. Einen bedarfsgerechten Ausbau befürworte ich deshalb.

Erhalt Parkplätze

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Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Humanitäre Hilfe Ukraine

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Ausgewogenes Geschlechterverhältnis

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Sicherheit & Polizei

Stärkere Polizeipräsenz

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Ausbau polizeilicher Überwachung

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Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Eigenverantwortung. Der Staat soll dafür einen verlässlichen Ordnungsrahmen setzen, sich aber auf das Notwendige beschränken. Wirtschaftliche Freiheit und Wettbewerb sind für mich die Grundlage unseres Wohlstands.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Das traditionelle Familienmodell, in dem ein Elternteil einen wesentlichen Teil der Betreuung und Erziehung übernimmt, hat sich über Generationen bewährt. Die besondere Rolle der Mutter und die enge Bindung an beide Eltern halte ich gerade in den ersten Lebensjahren für besonders wertvoll. Familien, die sich für dieses Modell entscheiden, dürfen deshalb finanziell und gesellschaftlich nicht benachteiligt werden.

Bestrafung Krimineller

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Wer eine Straftat begeht, muss dafür Verantwortung übernehmen und eine angemessene Strafe erfahren. Der Schutz der Bevölkerung und die Gerechtigkeit gegenüber den Opfern haben für mich Vorrang. Wiedereingliederung bleibt wichtig, wenn sie möglich und verantwortbar ist, darf aber keineswegs auf Kosten dieser Grundsätze erfolgen.

Umweltschutz

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Umweltschutz ist wichtig, Wirtschaftswachstum aber ebenso wenig ein Selbstzweck. Wirtschaftliche Einbussen können für wirksamen Umweltschutz gerechtfertigt sein, sollten jedoch nicht pauschal oder ideologisch in Kauf genommen werden. Entscheidend sind Verhältnismässigkeit, Wirksamkeit sowie innovative und marktwirtschaftliche Lösungen.

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