Dimitri Löwinger
Jungsozialist*innen Schweiz | 0811.7
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Förderung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Gemeinde bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sozialdetektiv/-innen sollten nur bei extremen Fällen angewendet werden. Der Missbrauch sollte mit konstruktiven Angeboten vorgebeugt werden. Es soll attraktiver sein nicht Sozialhilfe zu beziehen. Dafür braucht es aber echte Alternativen die nicht nur Beschäftigungsangebote sind.
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Gemeinde stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Alters- und Behindertenbetreuung und Pflege in den Institutionen sind sehr kostspielig. Wenn die Gemeinde Personen ermöglichen kann ein möglichst selbstständiges Leben zu führen entlastet dies die Gesundheitsversorgung.
Aktive Boden- und Immobilienpolitik
Soll die Gemeinde Köniz Liegenschaften zwecks Erhalt von bezahlbarem Wohnraum kaufen (sog. aktive Boden- und Immobilienpolitik)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Dies sollte nicht nötig sein. Auch Menschen mit tieferem Vermögen sollen selbstbestimmt über ihr Wohnraum verfügen können. Die Lösung liegt nicht im Kauf durch die öffentlich-rechtliche Hand, sondern einer strukturellen Umstellung des Grundeigentümerrechts.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Köniz?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Im modernen Familienmodel, in dem meist beide Elternteile Erwerbsarbeit leisten, ist eine ausgebaute Kinderbetreuung unabdingbar. Damit Eltern sein nicht ein Nachteil auf dem Arbeitsmarkt ist. Dies betrifft hauptsächlich Mütter, die in der heutigen Situation häufig benachteiligt sind, da sie aufgrund des fehlenden Angebots nicht wieder vollständig in den Arbeitsmarkt einsteigen können. Auch für Kinder sind solche Angebote wertvolle Erfahrungen die Welt ausserhalb der Familie zu erleben.
Offenlegung Vormiete
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass Mieter/-innen die Höhe des vorherigen Mietpreises offengelegt wird (Abstimmungstermin 28.09.2025). Befürworten Sie diese?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Mietrecht ist ein reguliertes Wirtschaftsfeld und Wohnraum ist ein Grundrecht. Folglich ist dies ein guter erster Schritt um mehr Transparenz zu schaffen.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Konzept der integrativen Schule ist dem Model der Sonderklassen zu bevorzugen. Dafür ist aber deutlich mehr Lehrpersonal nötig, denn die Klassen die integrativ geführt werden, können nicht mit klassischen Massenunterrichtsformen bewältigt werden und erfordern deutlich mehr Aufwand (bei gleichzeitig besseren Lernerfolgen). Nur wenn genug Ressourcen dafür vorhanden sind, kann dieses Konzept erfolgreich angewendet werden.
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Gemeinde bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Gemeinde soll bei öffentlichen Bauvorhaben darauf achten nicht unnötige Kosten zu verursachen (teure Berater, Vetternwirtschaft, Korruption, Baukartelle) als bei den Baumaterialien und dem Umweltschutz oder der Nachhaltigkeit zu sparen.
Mitfinanzierung Schulanlässe
Die Elternbeiträge für Schulanlässe (z.B. Klassenlager, Exkursionen) sind seit einem Bundesgerichtsentscheid auf CHF 15 bis 25 pro Tag beschränkt. Soll die Gemeinde den Erhalt des Angebots an Schulanlässen stärker mitfinanzieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Mit 25 CHF pro Kind kann man heute fast keine Ausflüge mehr durchführen und falls die Schule solche Angebote weiterhin ermöglichen will, muss dies zusätzlich mitfinanziert werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Gemeinde stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Aus der Forschung ist bekannt, dass die Bildungschancen stark von den Eltern und dem näheren Umfeld abhängen. Deshalb ist es wichtig breit gefächerte und niederschwellige Bildung für alle anzubieten. Zusätzlich braucht es auch Bildung für Erwachsene mit tiefem Einkommen und Vermögen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz ist in Europa und wir können uns davor nicht drücken. Wir stehen in regem Austausch mit vielen Ländern aus der Europäischen Union. Wir werden immer Abkommen und gemeinsame Regelungen brauchen. Da viele Aspekte des Zusammenlebens immer komplexer werden, müssen auch die Gesetzte und Abkommen diese Komplexität darstellen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn eine Person hier wohnt, sollte sie auch demokratische Rechten und Pflichten haben. Jede Abstimmung und jede Wahl kann wieder demokratisch angefochten und zurückgeändert werden. Wenn die Person wegzieht, gibt es auch kein Stimm- und Wahlrecht mehr. Dies sollte nicht nur auf Gemeindeebene eingeführt werden, sondern auch auf kantonaler und nationaler Ebene.
Verpflichtende Integrationskurse
Soll die Gemeinde die Möglichkeit erhalten, Ausländer/-innen zur Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen zu verpflichten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nicht alle ausländischen Bürger/-innen müssen gleich integriert werden oder die Sprache beherrschen. (Beispiel Expats, französischsprachige Wochenendaufenthalter/-innen) Das Angebot an Integrations- und Sprachkursen sollte jedoch gut ausgebaut sein und mit attraktiven Folgeangeboten wie Diplom, Lehrstellpartnerbetriebe oder Weiterbildungsmöglichkeit ergänzt werden.
Verzicht Einbürgerungsgebühren
Soll die Gemeinde auf die Erhebung eigener Gebühren bei der Einbürgerung von Ausländer/-innen verzichten (derzeit bis zu CHF 1'500 pro Person)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Personen zahlen schon vorher Steuern und werden danach auch Steuern bezahlen. Die echten Kosten für die Gemeinde belaufen sich hoffentlich nicht auf 25-30 Stunden Arbeit.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Sport
Soll die Gemeinde den Sport finanziell stärker unterstützen (z. B. durch Investitionen in zusätzliche Sportinfrastruktur, tiefere Nutzungsgebühren)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sport muss sich auch selbst finanzieren können. Um sich zu bewegen und die Gesundheit zu fördern braucht es keine teuren Infrastrukturen. Sport ist sehr wichtig und es ist schön gibt es ein ausgebautes Angebot, aber manchmal ist Sport auch zum Luxus geworden, den wir uns nicht öffentlich leisten müssen.
Förderung Kinder und Jugendliche
Soll die Gemeinde mehr Freiräume und Angebote für Jugendliche schaffen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Räume ohne kommerzielle Angebote sind wichtig. Die Jugendlichen sollten möglichst selbst bestimmen können, was für Angebote sie brauchen und wie die Freiräume gestalten sein müssen, um die jeweilige Generation möglichst gut zu bedienen. Zum Beispiel Budget Jugendangebote und Räume für jeweils 5 Jahre mit repräsentativem Wahlausschuss aus den Jahrgängen (12-17 jährig).
Kürzung Kulturförderung
Soll die Gemeinde Köniz die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kultur soll gleich wie der Sport sich selbst finanzieren können. Gefördert werden sollen vor allem Projekte ohne die Möglichkeit ein Sponsor (Jugendliche, Minderheiten) zu finden.
Unterstützungsangebote FLINTA
Soll die Gemeinde zusätzliche Unterstützungsangebote zugunsten von Frauen, Lesben, intersexuellen, nicht-binären, trans und agender Personen (FLINTA) finanzieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Gemeinde soll mehr Angebote schaffen und unterstützen. Der Fokus soll vor allem auf Angebote, die möglichst lokal vorhanden sein müssen, gerichtet sein. Zum Beispiel Schutzhäuser, Notfallkontakte bei Gewalt und Missbrauch oder Niederschwellige Beratungsangebote zum Weiterleiten an zuständige Fachinstitutionen (zum Teil noch nicht vorhanden auf Ebene Kantone/ Bund)
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Köniz die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Sprache soll sich dynamisch und natürlich weiterentwickeln dürfen und die aktive Mitgestaltung einer geschlechterneutralen Sprache
Finanzen & Steuern
Einführung Schuldenbremse
Soll die Gemeinde eine kommunale Schuldenbremse einführen (zusätzlich zu den kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Senkung Steuerfuss
Soll die Gemeinde in den nächsten vier Jahren Steuersenkungen anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine allgemeine Steuersenkung ist nicht wünschenswert, da die Gesellschaft immer komplexer und vielfältiger wird und somit gezwungenermassen teurer. Die Steuern auf Einkommen sollten weniger besteuert werden und auch die Progression sollte mehr auf Vermögen und insbesondere Kapitalgewinne angewendet werden und weniger auf das Erwerbseinkommen. Dazu braucht es kantonale und nationale Abkommen, damit Steuern dort bezahlt werden wo das Einkommen oder die Vermögensgewinne erwirtschaftet werden.
Überschüsse in Klimafonds
Soll die Gemeinde Rechnungsüberschüsse in den Klimafonds überweisen (statt Schulden abzubauen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Klimafond soll Bestandteil des Budgets sein und nicht bloss durch Rechnungsüberschüsse finanziert werden da das Klima eine der wichtigsten Ressourcen ist. Schulden sollten möglichst abgebaut werden damit eine nachhaltige Gemeindepolitik möglich wird.
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen der Gemeinde Köniz erhöht werden (z.B. Verzicht auf einzelne, nicht vom Kanton/Bund vorgeschriebene Aufgaben)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jeder Betrieb ob privat oder öffentlich soll versuchen zu sparen, dies betrifft auch die politischen Gemeinden. Der Verzicht von Angeboten sollte aber dabei nicht der zentrale Fokus sein. Vielmehr soll sichergestellt werden, dass die Angebote auch einen Mehrwert bringen und dahingehend geändert werden. Langfristig sparen wir nicht mit Abbau von Leistungen und Aufgaben der Gemeinde.
Wirtschaft & Arbeit
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Gemeinde stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin fest davon überzeugt, die Gesellschaft braucht mehr FLINTA Menschen in Führungspositionen. Solange die Voraussetzungen, damit dies natürlich geschieht, nicht vorhanden sind, soll der Staat das Verhältnis aktiv beeinflussen.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Es viele Beispiele, wieso wir die Konzernverantwortung ausweiten sollten. Damit Schweizer Konzerne wettbewerbsfähig bleiben, sollte geltendes Recht auch auf Tätigkeiten, die ins Ausland ausgelagert werden können, ausgeweitet werden. Damit greifen wir nicht in das Recht anderer Staaten ein und können trotzdem für unsere Werte und Rechte einstehen.
Einführung Mindestlohn
Würden Sie in Köniz einen Mindestlohn von CHF 23.80 pro Stunde, wie er von einer Volksinitiative in der Stadt Bern gefordert wird, befürworten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein fixer Mindestlohn ist angesichts der Inflation und dynamischen Entwicklungen auf geopolitischer Ebene nicht sinnvoll. Der Mindestlohn sollte eher an die Kaufkraft gekoppelt werden. Der Mindestlohn bei Vollzeitanstellung sollte ohne Ergänzungsleistungen und staatlicher Unterstützung für ein gesundes und nachhaltiges Leben reichen.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Soll die Gemeinde bei öffentlichen Aufträgen lokalen Anbietern und Produkten den Vorzug geben, selbst wenn diese teurer sind (sofern dies rechtlich zulässig ist)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn immer möglich soll der beste Anbieter gewählt werden und der Preis soll sorgfältig und ganzheitlich gewertet werden (andere positive und negative Faktoren einbeziehen)
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Soll die Gemeinde Köniz bestehende Siedlungszonen verdichteter bebauen (z.B. höhere Gebäude, Reduktion Ortsbildschutz)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Aufgrund der zunehmenden Zersiedelung und Überlastung des Personenverkehrs ist verdichtetes Bauen in Agglomerationsräumen sinnvoll. Dies hilft auch die Wohnkosten zu senken, da der Boden meist ein grosser Bestandteil des Wertes eines Gebäudes ausmacht.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in Köniz Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Kapazitätsausbau, Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzerhalt)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Im städtischen Raum ist motorisierten Individualverkehr nicht nachhaltig. Fahrrad, Scooter/ Motorräder sowie ein zuverlässiger öffentlicher Verkehr müssen der Fokus sein und mit Möglichkeiten für Fussgänger ergänzt werden. Vielmehr sollte das Angebot an Fahrdiensten ausgebaut und subventioniert werden. Somit kann, wenn nötig, kostengünstig eine Taxifahrt genutzt werden (zum Beispiel Arztbesuch, Transport älterer Menschen)
Einführung Tempo 30
Soll die Gemeinde Köniz mehr Tempo-30-Zonen einführen bzw. sich dafür einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Für Anwohner stellt Tempo 30 keine Einschränkung dar. Es macht Quartierstrassen aber weniger attraktiv für Durchgangsverkehr.
ÖV-Förderung Jugendliche
Soll die Benutzung des öffentlichen Verkehrs von Kindern und Jugendlichen finanziell durch die Gemeinde unterstützt werden (zusätzlich zu bestehenden Vergünstigungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Damit junge Personen selbständig sein können, ist eine von den Eltern unabhängige Mobilität von grossem Vorteil. Somit können auch Angebote aus anderen Gemeinden genutzt werden ohne Mehrkosten für die Eltern.
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Soll in der Gemeinde Köniz die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Da dies der günstigste, gesündeste und nachhaltigste Weg für den Nahverkehr ist sollte dies stark ausgebaut werden und attraktive Alternativen geschaffen werden für Personen, die weder mit dem Fahrrad noch zu Fuss unterwegs sein können.
Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Umwelt-, Landschafts-, Ortsbild- und Denkmalschutz)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Klimawandel ist eine Realität und wir müssen uns dieser einzigartigen Situation annehmen. Schon immer wurden Häuser der Technologie der Zeit angepasst und das Ortsbild ist in einem ständigen Wandel. Da wir tendenziell immer mehr Energie benutzen, sollten wir diese möglichst aus erneuerbaren Energien beziehen.
Mehr Klimaschutzmassnahmen
Soll die Gemeinde Köniz mindestens CHF 1 Mio. jährlich für Massnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel ausgeben (rund 0.4% des Budgets)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Grundsätzlich soll die Gemeinde spezifisch für Anpassungen an den Klimawandel auf Gemeindeebene Budget bereitstellen aber da dies ein globales Problem ist, sollten wir uns an kantonalen und nationalen Bestrebungen orientieren und das Budget dementsprechend laufend anpassen und auch Gemeindeübergreifend Projekte verwirklichen.
Ausbau Solarenergie
Soll die Gemeinde Köniz Massnahmen ergreifen, um den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen (z.B. finanzielle Unterstützung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Massnahmen sollten zuerst darauf basieren, Solarenergie und andere nachhaltige Energien, attraktiver zu machen, indem nicht nachhaltige Energien nicht subventioniert werden. Spezifisch sollen bei nicht nachhaltigen Energien die realen Kosten (Beitrag Klimawandel, lokale Schäden wie Luft-/ Gewässerverschmutzung, Verlust Autonomie und damit einhergehende erhöhte Kosten) miteingerechnet und in Form einer Abgabe bezahlt werden.
Entsiegelung Strassenraum
Soll in Köniz jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Durch die Verminderung des motorisierten Individualverkehrs und danke verdichtetem Bauen wird in Zukunft mehr Fläche zur Begrünung zur Verfügung stehen. Dies Hilft die Temperatur in Wohngebieten zu senken und erhöht allgemein die Lebensqualität der Gemeinde.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die engen Beziehungen zur EU sind gegeben durch die geopolitische Lage der Schweiz. Ob wir sie befürworten oder nicht, spielt in der Zeit einer globalisierten Wirtschaft und Gesellschaft nicht eine grosse Rolle. Wichtiger ist, welche Verflechtungen gibt es und wie können wir diese mit der EU und anderen Staaten regulieren. Um möglichst viel Mitbestimmen zu können sollten wir enger mit der EU zusammenarbeiten.
Ausbau Online-Schalter
Sollen Verwaltungsdienstleistungen vor Ort (an den Schaltern der Gemeinde) zugunsten eines Online-Schalters abgebaut werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wo möglich sollte das Angebot hauptsächlich online verfügbar sein. Es ist wichtig für Menschen ohne Internetzugang oder Bezug zu Online-Diensten immer noch Angebote vor Ort anzubieten.
Ausbau Gemeindekommunikation
Soll die Gemeinde Köniz ihre Kommunikationsaktivitäten weiter ausbauen (z.B. auf Social Media)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einführung Finanzkontrolle
Soll in Köniz eine vom Gemeinderat unabhängige Finanzkontrolle (analog zu Kanton und Bund) eingerichtet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz ist nicht und war nie neutral. Wir sind unabdingbar mit der Politik der EU verbunden. Wenn wir uns für eine internationale Aktion wie zum Beispiel einer wirtschaftlichen Sanktion entscheiden, beruht dies auf Werten und Gesetzen aus der Schweiz.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Bekämpfung Littering
Soll in Köniz mehr gegen Littering unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich empfinde Köniz nicht als schmutzig, trotzdem soll präventiv und korrektiv gegen Littering vorgegangen werden. Genügend Abfalleimer und Sammelstellen. Kostengünstige Entsorgung und im Kaufpreis enthaltene Spezialentsorgung. Kontrollen und Bussen nur bei sich verschlimmernder Situation.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Köniz (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Leider ja. Kontrolle schafft Sicherheit gerade in öffentlichen Räumen. Durch die Veränderungen der Gesellschaft und spezifisch der Rückgang an Zivilcourage und sozialer Kontrolle, müssen wir uns als Gemeinde der Realität stellen, dass zum Beispiel der Bahnhof von vielen Menschen als unsicher angesehen wird.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Köniz?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Reine Polizeipräsenz allein hat wenig Wirkung auf Verbrechen. Die Polizei sollte nur in Notfällen und Ausnahmesituationen eingesetzt werden. Mehr soziale Angebote und Freiräume als präventive Massnahmen sind wirkungsvoller.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Die freie Marktwirtschaft hat seit der Wirtschaftskrise 1929 ausgedient und wurde nach und nach durch eine stark regulierte, soziale Marktwirtschaft ersetzt. Ungebremste auf Wachstum basierte freie Marktwirtschaften waren kein nachhaltiges Wirtschaftsmodel. Ausgehend von den Problemen (Umwelt) und Schulden, die uns die soziale Marktwirtschaft hinterlassen hat und der extrem ungleichen Verteilung der Vermögen sind wir an dem Punkt angekommen, an dem wir ein neues Wirtschaftsmodel brauchen.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commento
Wenn 1% der Personen in der Schweiz fast 50% des Vermögens besitzen und 60% ungefähr 3% des Vermögens besitzen, ist etwas falsch. Das System weist im Moment nicht genug Werkzeuge aus diese extreme Ungleichverteilung auf ausgeglichene Bahnen zu lenken. Besteuerung der Kapitalgewinne, stärkere Besteuerung hoher Erbschaften und die Bekämpfung der Steuerflucht.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commento
Die Strafe hat eine Funktion für die Gesellschaft, als Abschreckung, also ist sie insofern wichtig, um die gesellschaftliche Ordnung zu stabilisieren. Massnahmen für eine Wiedereingliederung sind unabdingbar damit die betroffene Person nicht wiederholt zum Straftäter wird aber auch um ein würdiges und gesundes Leben nach der Strafe zu gewährleisten und allfällige Kosten für den Sozialstaat zu vermindern.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Die Umwelt ist unsere wichtigste Ressource und somit ist die Aussage in sich falsch. Wenn der Zeitraum genug gross gewählt wird, bringt Umweltschutz langfristig immer auch Wirtschaftswachstum. Bis zu einem Niveau das nachhaltig ist. Da wir über die Nachhaltigkeit hinaus die Ressource Umwelt genutzt haben, ist im Vergleich zur aktuellen Wirtschaftsform ein gleich grosses Wachstum nicht möglich und auch nicht das Ziel. Das Ziel sollte die Umgestaltung der Wirtschaft auf ein nachhaltiges Model sein
Commento
Da die kommerzielle Mietwirtschaft an ihre Grenzen stösst muss Köniz gemeinnützigen Wohnbau verstärken, um langfristig eine attraktive und nachhaltige Wohngemeinde zu bleiben