Peter Jann

Grünliberale Partei | 05.02 | Uscente | Eletto
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Letztendlich ist ein guter Mix aus privaten Anbietern, Genossenschaften sowie teuren und günstigen Wohnungen wichtig unter Berücksichtigung der Berücksichtigung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen.

Einsatz Sozialdetektiv/-innen

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Wenn Sozialdetektive eingesetzt werden, dann nur unter klaren Bedingungen (Transparenz, Rechtsgrundlage, klare Kriterien, wirksame Kontrolle) — andernfalls besteht die Gefahr, dass der Missbrauch von Überwachungsmassnahmen selber den gesellschaftlichen Schaden übersteigt.

Förderung altersgerechtes Wohnen

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Ja, aber..., Die demografische Entwicklung und steigende Kosten sprechen dafür. Selbstbestimmtes Wohnen kann insgesamt zu Kosteneinsparungen führen. Die aufgeführten Beispiele von Smart Vote sind alle mit Kosten für den Staat verbunden und nicht alle im im Gestaltungsfreiraum der Stadt. Es müssen Lösungen gesucht werden, die auch die Eigenverantwortlichkeit der Einzelnen miteinbeziehen.

Kürzung Sozialausgaben

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... aber auch nicht unkritisch ausgebaut werden. Aarau hat aktuell ein sehr gutes Angebot. Ein Angebot, von welchem die gesamte Bevölkerung profitiert.

Verkauf Pflegeheime

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Auch hier die Frage einmal mehr im schwarz-weiss Stil gefragt: es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. die Form einer "gemeinnützigen" AG - was etwas ganz anderes ist als an private Anbieter verkaufen. Die Bevölkerung hat schon eine gemeinnützige AG abgelehnt; ein Verkauf an eine „Kette“ erscheint mir nicht sinnvoll.

Ausbau Tagesstrukturen

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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird zunehmend wichtiger. Ein entsprechendes Angebot ist erstrebenswert und macht Aarau attraktiv. Aarau hat schon eine gute Basis. Im Sinne der Eigenverantwortung sollen sich Eltern im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten angemessen an den Kosten beteiligen.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Ich befürworte «eher ja». An jeder Schule ist die Situation anders: In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder mit auffälligem Verhalten in separaten Förder- bzw. Sonderklassen lernen. Wichtig ist dabei, dass dies nicht dazu dient, Personal zu sparen oder das Regelschulangebot zu schwächen, sondern dass allen Schülerinnen und Schülern möglichst guter Unterricht gewährleistet wird. Das Ziel muss sein, qualitativ gute Förderung anzubieten – und nicht p

Kostengünstige Schulhausbauten

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Ich bin gegen eine reine Kostenoptimierung bei Schulhausbauten. Günstig heisst nicht billig: Eine durchdachte, standardisierte Bauweise (z. B. über Putz-Installationen oder wiederverwendete Bauteile) kann Kosten sparen, ohne die Aufenthaltsqualität zu mindern. Schulbauten sind langfristige Investitionen – Schüler:innen und Lehrpersonen verbringen viele Jahre darin. Gute Luftqualität, Lichtverhältnisse und Raumklima fördern nachweislich das Lernen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards wie Minergi

Austritt Kreisschule Aarau-Buchs

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Die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) hat sich trotz grossem Engagement vieler Beteiligter nicht durchsetzen und ist ständiger Kritik (berechtige, aber auch unberechtigte). Das Vertrauen fehlt. Die gemeinsame Organisation kann ihren Mehrwert vermitteln. Ein Neustart, auch vor dem Hintergrund einer allfälligen Fusion mit Entfelden ist sinnvoll.

Bau Oberstufenzentrum

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Aarau braucht mehr Schulraum – deshalb ist der Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli sinnvoll. Eine etappierte Umsetzung ermöglicht Flexibilität bei der Planung und berücksichtigt wechselnde Schülerzahlen. Zwei Standorte, Telli und Zelgli, sichern langfristig eine gute Schulraumversorgung für die Stadt.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Vielfältige Bildungschancen sind zentral für Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Finanzielle Unterstützung wie Fördergutscheine kann helfen, darf aber nicht die einzige Massnahme sein. Auch gezielte Sprachförderung, ausserschulische Lernangebote oder eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen tragen wesentlich dazu bei, dass alle Kinder ihr Potenzial entfalten können – unabhängig von der sozialen Herkunft.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz – und auch für Aarau – von grosser Bedeutung. Viele Arbeitsplätze in der Region hängen vom Zugang zum europäischen Markt ab, insbesondere in Industrie, Dienstleistungen und Bildung.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Auf lokaler Ebene geht es um konkrete Fragen des Alltags – etwa Verkehr, Schule oder Quartiergestaltung. Wer hier lebt, Steuern zahlt und seit vielen Jahren Teil der Gemeinschaft ist, sollte auch mitbestimmen dürfen. Nach zehn Jahren Wohnsitz in Aarau soll deshalb das kommunale Stimmrecht für Ausländer:innen möglich sein. Das stärkt Integration, Verantwortung und den Zusammenhalt in der Stadt.

Verpflichtende Integrationskurse

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Integration ist wichtig – auch, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Akzeptanz von Migration zu stärken. Integrationskurse können dabei helfen, vor allem durch den Erwerb der Sprache. Dennoch braucht es flexible Lösungen: Die Anforderungen sollten sich nach Herkunft, bisherigen Kenntnissen und Lebenssituation richten. Ein starres Pflichtmodell wäre wenig sinnvoll – Ziel ist echte Teilhabe, nicht reine Formalität.

Bau Asylunterkunft

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Ein Asyl- bzw. Integrationszentrum ist grundsätzlich sinnvoll und notwendig – aber der Standort Torfeld Nord überzeugt mich nicht. Für die Stadtentwicklung wäre ein anderer Ort besser geeignet. Zudem liegt die Zuständigkeit für solche Einrichtungen beim Kanton, nicht bei der Stadt. Eine symbolische Opposition der Stadt bringt wenig praktische Wirkung, auch wenn sie medial Aufmerksamkeit erzeugt. Wichtig ist eine konstruktive Zusammenarbeit für gute Lösungen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Abriss Markthalle

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Grundsätzlich befürworte ich eine Umgestaltung des Färberplatzes – die heutige Markthalle wirkt schwer und trennt den Raum. Ein Umbau, der der Halle Leichtigkeit und Offenheit verleiht, wäre städtebaulich sinnvoll und ihrer architektonischen Bedeutung angemessen. Ein Teil des Platzes kann auch mit Halle neu gestaltet werden. Für den Abbruch sind aber zuviele Fragen offen und eine überzeugende Alternative fehlt.

Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit

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Grundsätzlich befürworte ich Massnahmen zur Stärkung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit. Angebote wie Eltern-Kind-Zentren oder Jugendtreffs sind wertvoll, sollten aber breiter gedacht und nicht nur auf enge Zielgruppen ausgerichtet sein. Wichtig ist, dass sich Nutzer:innen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen können. Aarau verfügt bereits über ein gutes Angebot – bevor neue Projekte gestartet werden, sollten die bestehenden auf Wirkung und Bedarf geprüft werden.

Bewerbung Kulturhauptstadt

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Die Idee einer Bewerbung als Kulturhauptstadt ist spannend und würde Aarau kulturell (zumindest kurzfristig) bekannter machen. Angesichts der aktuellen Finanzlage und zahlreicher laufender Projekte ist eine so grosse freiwillige Investition aber nicht prioritär. Aarau verfügt bereits über ein breites und lebendiges Kulturangebot (inkl. Leuchttürmen wie Kiff, Kunsthaus etc.), das gezielt unterstützt und sichtbar gemacht werden kann.

Gemeinschaftszentren

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Quartierzentren und Treffpunkte für den unkomplizierten Austausch sind wichtig und entsprechen einem echten Bedürfnis in den Stadtteilen. Die Stadt soll dafür die Rahmenbedingungen schaffen und Initiativen unterstützen, ohne alles selbst zu betreiben. Entscheidend ist, dass die Bevölkerung sich aktiv beteiligt und Verantwortung übernimmt – wie beim ehemaligen Volg an der Bachstrasse in Buchs, der als gelungenes Beispiel für lokale Eigeninitiative gilt.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache ist nicht sinnvoll. Sprache entwickelt sich und soll offen für unterschiedliche Ausdrucksformen bleiben. Gleichzeitig soll aber auch niemand zum Gebrauch von Genderstern, Doppelpunkt oder ähnlichen Formen verpflichtet werden. Entscheidend ist ein respektvoller Umgang und die Verständlichkeit der Sprache – nicht ideologische Vorschriften in die eine oder andere Richtung.

Finanzen & Steuern

Marktmiete statt Kostenmiete

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Die städtischen Wohnungen sollen grundsätzlich kostendeckend und wirtschaftlich vermietet werden, um die Finanzen der Stadt zu sichern. Eine reine Gewinnorientierung ist aber nicht das Ziel. Parallel soll Aarau den genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und gemäss der Wohnraumstrategie ein vielfältiges Wohnungsangebot für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen sicherstellen.

Steuererhöhung

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Aarau steht vor grossen Investitionen – etwa im Schulraum mit dem Oberstufenzentrum Telli oder Erweiterungen im Zelgli. Eine nachhaltige Finanzpolitik ist daher zentral. Kurzfristig soll die Situation genau beobachtet und nötigenfalls angepasst werden. Eine moderate Steuererhöhung kann sinnvoll sein, wenn gleichzeitig auf der Kostenseite Einsparungen erfolgen und klare Prioritäten gesetzt werden. Ziel ist ein langfristig ausgeglichenes, verantwortungsvolles Budget.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Aarau muss seine Finanzen im Griff behalten – auch durch gezielte Sparanstrengungen. Grosse Investitionen wie das Oberstufenzentrum Telli sind notwendig, an anderen Stellen braucht es jedoch Zurückhaltung. Deshalb lehne ich Projekte wie die Kulturhauptstadt ab, obwohl sie inhaltlich spannend wären – sie sind derzeit schlicht zu teuer. Langfristig wird Aarau nur mit einer Kombination aus Sparen und moderaten Steueranpassungen finanziell stabil bleiben.

Wirtschaft & Arbeit

Ausbau Public-Private-Partnerships

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Public-Private-Partnerships können bei grossen Bauprojekten sinnvoll sein, wenn sie transparent, fair und im Interesse der Stadt gestaltet werden. Im Idealfall decken sich Interessen von Privaten und Stadt. Wichtig ist, dass Aarau zu Beginn solcher Prozesse offen prüft, aber klare Kriterien vorgibt – insbesondere bei Kosten, Einflussnahme, Nutzen hinsichtlich Stadtentwicklung und langfristig positiven Auswirkungen für Aarau.

Schaffung Gewerbeflächen

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Aarau soll neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten wie Torfeld Nord, Telli-Ost oder dem Kasernenareal schaffen. Eine aktive Wirtschaftsförderung stärkt Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und die lokale Wertschöpfung. Wichtig ist, dass neue Flächen gut erschlossen, nachhaltig geplant und mit dem Stadtbild sowie dem Wohnraumangebot in Einklang gebracht werden.

Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen

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Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Kaderpositionen ist wichtig und soll weiterhin aktiv gefördert werden. Die Stadt Aarau berücksichtigt dies bereits heute bei Anstellungen – entscheidend bleibt, dass Qualifikation und Eignung im Vordergrund stehen

Bevorzugung lokaler Anbieter

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Wo es rechtlich zulässig ist, sollen lokale Anbieter bevorzugt werden – insbesondere bei kleineren Projekten, bei denen kurze Wege, regionale Wertschöpfung und Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten Vorteile bringen. Bei grösseren Aufträgen gelten die Vergabe- und Submissionsvorschriften, die Transparenz und Fairness sichern. Entscheidend ist ein ausgewogenes Vorgehen zwischen Wirtschaftlichkeit und regionaler Verantwortung.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtung

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Verdichtung ist grundsätzlich sinnvoll – sie schützt Landschaft und verhindert Zersiedelung. Entscheidend ist aber die Qualität: Verdichtetes Bauen soll gut gestaltet sein, Freiräume schaffen und den Quartiercharakter respektieren. Nicht Verdichtung um jeden Preis, sondern mit Augenmass und architektonischer Sorgfalt. Wenn qualitativ gut gearbeitet wird, ist Verdichtung die deutlich bessere Alternative zur Zersiedelung.

Tempo 30 Bahnhofstrasse

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Die Erfahrungen mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse sind positiv: Der Verkehr verläuft insgesamt flüssiger, die Busse sind teilweise schneller unterwegs, und die Situation wirkt für alle Verkehrsteilnehmenden entspannter und sicherer. Zudem verbessert Tempo 30 die Lebens- und Aufenthaltsqualität im Zentrum und stärkt die Attraktivität der Bahnhofstrasse als urbanen Begegnungsraum. Auch das Gastrogewerbe an der Bahnhofstrasse profitiert.

Busfreie Altstadt

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Eine busfreie Altstadt erhöht die Aufenthaltsqualität und macht das Zentrum attraktiver und sicherer für Fussgänger:innen. Allerdings müssen noch praktische Fragen wie Erreichbarkeit und Anbindung gelöst werden. Denkbar wäre, dass kleinere Busse oder Shuttle-Lösungen bestimmte Ziele weiterhin bedienen. Ziel ist eine lebendige, verkehrsberuhigte Altstadt ohne dass der gut funktionierendem öffentlichem Verkehr beeinträchtigt wird.

Priorisierung Velowege

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Aarau ist bereits eine Velostadt, hat aber noch Potenzial, den Veloverkehr sicherer und attraktiver zu machen. Ein gut ausgebautes Velonetz entlastet die Strassen und sorgt auch für flüssigeren Autoverkehr. Vorrang beim Ausbau heisst hier: Verzicht auf neue städtische Parkplätze, nicht der Abbau bestehender, die für das Gewerbe wichtig sind. Ziel ist eine ausgewogene Verkehrspolitik mit Zukunft

Neubau Zurlindensteg

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Der Zurlindensteg ist für das stark gewachsene Quartier Aarau Nord zu schmal und den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Für Fuss- und Veloverkehr braucht es einen Ersatzneubau, der sicher, leistungsfähig und zukunftstauglich ist. Eine moderne Verbindung stärkt die Quartierentwicklung, verbessert die Anbindung an die Innenstadt und fördert den umweltfreundlichen Verkehr.

Ausbau Sportanlagen Schachen

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ie Sportanlagen im Schachen erfüllen ein wichtiges Bedürfnis für Schulen, Vereine und die Bevölkerung. Nach mehreren Jahrzehnten ist eine Modernisierung überfällig. Der Ausbau stärkt den Breiten- uns Spitzensport gleichermassen, fördert Gesundheit und Zusammenhalt und sorgt dafür, dass Aarau auch künftig attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten bietet.

Umwelt & Energie

Verbot fossile Heizungen

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Ein schrittweises Verbot fossiler Heizsysteme ist sinnvoll – besonders bei Neubauten oder Heizungserneuerungen. Gleichzeitig müssen die administrativen Hürden für umweltfreundliche Alternativen gesenkt werden, damit keine unnötigen Mehrkosten entstehen. Bestehende Anlagen sollen weiterbetrieben werden dürfen, bis ein sinnvoller Ersatz möglich ist. Ziel ist eine realistische und sozial verträgliche Energiewende in Aarau.

Erhalt Mitteldamm

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Mein Herz ist beim Mitteldamm - Der Verlust des Mitteldamms ist darum bedauerlich, doch für die Energiewende braucht es den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion, auch bei der Wasserkraft. Der Neubau des Kraftwerks Aarau leistet dazu einen wichtigen Beitrag, und entlang der Aare sind ökologische Ersatzmassnahmen vorgesehen. Wir brauchen mehr sauberen Strom - gleichzeitig bleibt Stromsparen zentral.

Förderung Biodiversität

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Mehr Biodiversität in der Stadt macht Aarau lebenswerter – für Menschen, Tiere und Pflanzen. Es braucht zusätzliche Massnahmen wie die ökologische Aufwertung von Grünflächen, die Inventarisierung wertvoller Bäume und eine Sensibilisierung der Bevölkerung, etwa zum Umgang mit Neobioten. Gerade beim Thema Bäume besteht noch Handlungsbedarf. Eine vielfältige Stadtnatur stärkt Klima, Wohlbefinden und Lebensqualität.

Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz – davon profitieren auch der Kanton Aargau und die Stadt Aarau mit ihren Unternehmen und Arbeitsplätzen. Engere Beziehungen sichern wirtschaftliche Stabilität und erleichtern den Zugang zu europäischen Märkten. Ebenso wichtig ist die Einbindung der Schweizer Hochschulen in EU-Forschungsprogramme wie Horizon, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.

Fusion mit Unterentfelden

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Ein Zusammenschluss mit Unterentfelden scheint derzeit nicht sinnvoll, da wichtige Voraussetzungen – insbesondere eine Zusammenführung der Schulsysteme – fehlen. Grundsätzlich sollen Fusionen geprüft werden, aber nur, wenn sie gute Bedingungen auch für Aarau bietet. Momentan sind diese ersichtlich. Aarau sollte seine eigenen Interessen klar sichtbar machen und erst dann weiterführende Gespräche aufnehmen.

Strikte Neutralitätspolitik

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Eine strikt verstandene Neutralität ist unrealistisch und letztlich Selbstbetrug, weil sie nur Aggressoren wie Putin nützt. Die Schweiz soll ihre Neutralität aktiv und wertebasiert verstehen – sie darf bei schweren Völkerrechtsverletzungen nicht tatenlos bleiben. Wirtschaftliche Sanktionen sind ein legitimes Mittel, um Frieden, Menschenrechte und internationale Sicherheit zu unterstützen.

Sicherheit & Polizei

Kündigung Schengen-Abkommen

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Das Schengen-Abkommen erleichtert Reisen, Handel und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa. Eine Kündigung würde zu mehr Bürokratie, längeren Wartezeiten und höheren Kosten führen – auch für die Region Aarau, die wirtschaftlich stark mit der EU verflochten ist. Sicherheit lässt sich durch internationale Kooperation besser gewährleisten als durch eine Rückkehr zu starren Grenzkontrollen.

Bekämpfung Littering

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egen Littering soll Aarau gezielt vorgehen – allerdings ohne spezielle Abfallpolizei, sondern über die bestehenden Ordnungsdienste. Wichtig ist vor allem Prävention statt Repression: ausreichend Abfalleimer, saubere öffentliche WCs und ein ansprechendes Stadtbild wirken besser als hohe Bussen allein. Sauberkeit stärkt das Wohlbefinden und das Verantwortungsgefühl in der Bevölkerung.

Ausbau Videoüberwachung

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Eine flächendeckende Videoüberwachung lehne ich ab – sie trägt das Risiko eines schleichenden Überwachungsstaats. An neuralgischen Punkten wie Bahnhöfen oder Unterführungen kann sie jedoch sinnvoll sein, sofern sie rechtlich klar geregelt und verhältnismässig eingesetzt wird. Wichtig ist: Keine Kameras durch Private zu kommerziellen Zwecken. Sicherheit ja – aber mit Augenmass und Respekt vor der Privatsphäre.

Verbot privates Feuerwerk

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Ein ganzjähriges Verbot von lautem Feuerwerk ist sinnvoll – aus Rücksicht auf Tiere, Umwelt und Menschen, die unter Lärm leiden. Leise Feuerwerke wie Vulkane oder Lichterfontänen sollen aber weiterhin erlaubt bleiben. Der Entscheid wurde bereits gefällt. Es wäre schön, zum Jahreswechsel wieder die Silvesterglocken zu hören, statt nur das Krachen der Böller.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Eine stärker sichtbare Polizeipräsenz – insbesondere durch nächtliche Rundgänge – kann das subjektive Sicherheitsempfinden deutlich stärken. Sie wirkt präventiv, fördert den Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei und trägt zu einem sicheren, respektvollen Zusammenleben in Aarau bei.

Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Wohlstand und Arbeitsplätze. Langfristig profitieren alle – vorausgesetzt, es gibt klare Regeln und soziale Leitplanken, damit Wettbewerb fair bleibt und niemand zurückgelassen wird.

Umverteilung

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Ein funktionierender sozialer Frieden ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Nur wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit gewährleistet sind, kann eine Wirtschaft nachhaltig wachsen.

Bestrafung Krimineller

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er Schutz der Gesellschaft ist wichtig, aber Strafe allein genügt nicht. Langfristig ist die Wiedereingliederung von Straffälligen entscheidend, um Rückfälle zu verhindern und die Sicherheit zu stärken. Ziel muss sein: Verantwortung übernehmen – und danach eine zweite Chance ermöglichen.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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in stärkerer Umweltschutz ist notwendig – er steht aber nicht im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg. Nachhaltiges Wirtschaften sichert langfristig auch den Wohlstand, denn eine gesunde Umwelt ist die Grundlage jeder funktionierenden Wirtschaft. Ziel muss sein, Ökologie und Ökonomie zu verbinden – beides gehört zusammen, ganz im Sinne der DNA der GLP.

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