Peter Jann
Grünliberale Partei | 05.02 | Sortant.e | Élu·e
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Aarau den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Aarau bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wenn Sozialdetektive eingesetzt werden, dann nur unter klaren Bedingungen (Transparenz, Rechtsgrundlage, klare Kriterien, wirksame Kontrolle) — andernfalls besteht die Gefahr, dass der Missbrauch von Überwachungsmassnahmen selber den gesellschaftlichen Schaden übersteigt.
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, aber..., Die demografische Entwicklung und steigende Kosten sprechen dafür. Selbstbestimmtes Wohnen kann insgesamt zu Kosteneinsparungen führen. Die aufgeführten Beispiele von Smart Vote sind alle mit Kosten für den Staat verbunden und nicht alle im im Gestaltungsfreiraum der Stadt. Es müssen Lösungen gesucht werden, die auch die Eigenverantwortlichkeit der Einzelnen miteinbeziehen.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
... aber auch nicht unkritisch ausgebaut werden. Aarau hat aktuell ein sehr gutes Angebot. Ein Angebot, von welchem die gesamte Bevölkerung profitiert.
Verkauf Pflegeheime
Soll die Stadt Aarau ihre Pflegeheime (Golatti und Herosé) an private Anbieter verkaufen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auch hier die Frage einmal mehr im schwarz-weiss Stil gefragt: es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. die Form einer "gemeinnützigen" AG - was etwas ganz anderes ist als an private Anbieter verkaufen. Die Bevölkerung hat schon eine gemeinnützige AG abgelehnt; ein Verkauf an eine „Kette“ erscheint mir nicht sinnvoll.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Mittagstische, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Aarau?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird zunehmend wichtiger. Ein entsprechendes Angebot ist erstrebenswert und macht Aarau attraktiv. Aarau hat schon eine gute Basis. Im Sinne der Eigenverantwortung sollen sich Eltern im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten angemessen an den Kosten beteiligen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich befürworte «eher ja». An jeder Schule ist die Situation anders: In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder mit auffälligem Verhalten in separaten Förder- bzw. Sonderklassen lernen. Wichtig ist dabei, dass dies nicht dazu dient, Personal zu sparen oder das Regelschulangebot zu schwächen, sondern dass allen Schülerinnen und Schülern möglichst guter Unterricht gewährleistet wird. Das Ziel muss sein, qualitativ gute Förderung anzubieten – und nicht p
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Stadt bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ich bin gegen eine reine Kostenoptimierung bei Schulhausbauten. Günstig heisst nicht billig: Eine durchdachte, standardisierte Bauweise (z. B. über Putz-Installationen oder wiederverwendete Bauteile) kann Kosten sparen, ohne die Aufenthaltsqualität zu mindern. Schulbauten sind langfristige Investitionen – Schüler:innen und Lehrpersonen verbringen viele Jahre darin. Gute Luftqualität, Lichtverhältnisse und Raumklima fördern nachweislich das Lernen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards wie Minergi
Austritt Kreisschule Aarau-Buchs
Soll die Stadt Aarau aus der Kreisschule Aarau-Buchs austreten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) hat sich trotz grossem Engagement vieler Beteiligter nicht durchsetzen und ist ständiger Kritik (berechtige, aber auch unberechtigte). Das Vertrauen fehlt. Die gemeinsame Organisation kann ihren Mehrwert vermitteln. Ein Neustart, auch vor dem Hintergrund einer allfälligen Fusion mit Entfelden ist sinnvoll.
Bau Oberstufenzentrum
Befürworten Sie den geplanten Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli (zusätzlich zum Standort Zelgli)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aarau braucht mehr Schulraum – deshalb ist der Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli sinnvoll. Eine etappierte Umsetzung ermöglicht Flexibilität bei der Planung und berücksichtigt wechselnde Schülerzahlen. Zwei Standorte, Telli und Zelgli, sichern langfristig eine gute Schulraumversorgung für die Stadt.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Vielfältige Bildungschancen sind zentral für Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Finanzielle Unterstützung wie Fördergutscheine kann helfen, darf aber nicht die einzige Massnahme sein. Auch gezielte Sprachförderung, ausserschulische Lernangebote oder eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen tragen wesentlich dazu bei, dass alle Kinder ihr Potenzial entfalten können – unabhängig von der sozialen Herkunft.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz – und auch für Aarau – von grosser Bedeutung. Viele Arbeitsplätze in der Region hängen vom Zugang zum europäischen Markt ab, insbesondere in Industrie, Dienstleistungen und Bildung.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auf lokaler Ebene geht es um konkrete Fragen des Alltags – etwa Verkehr, Schule oder Quartiergestaltung. Wer hier lebt, Steuern zahlt und seit vielen Jahren Teil der Gemeinschaft ist, sollte auch mitbestimmen dürfen. Nach zehn Jahren Wohnsitz in Aarau soll deshalb das kommunale Stimmrecht für Ausländer:innen möglich sein. Das stärkt Integration, Verantwortung und den Zusammenhalt in der Stadt.
Verpflichtende Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integration ist wichtig – auch, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Akzeptanz von Migration zu stärken. Integrationskurse können dabei helfen, vor allem durch den Erwerb der Sprache. Dennoch braucht es flexible Lösungen: Die Anforderungen sollten sich nach Herkunft, bisherigen Kenntnissen und Lebenssituation richten. Ein starres Pflichtmodell wäre wenig sinnvoll – Ziel ist echte Teilhabe, nicht reine Formalität.
Bau Asylunterkunft
Befürworten Sie den geplanten Bau einer Unterkunft für Asylsuchende (sog. "Integrationszentrum") auf dem Gelände Torfeld Nord?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Asyl- bzw. Integrationszentrum ist grundsätzlich sinnvoll und notwendig – aber der Standort Torfeld Nord überzeugt mich nicht. Für die Stadtentwicklung wäre ein anderer Ort besser geeignet. Zudem liegt die Zuständigkeit für solche Einrichtungen beim Kanton, nicht bei der Stadt. Eine symbolische Opposition der Stadt bringt wenig praktische Wirkung, auch wenn sie medial Aufmerksamkeit erzeugt. Wichtig ist eine konstruktive Zusammenarbeit für gute Lösungen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Abriss Markthalle
Soll die Markthalle zur Umgestaltung des Färberplatzes abgerissen werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich befürworte ich eine Umgestaltung des Färberplatzes – die heutige Markthalle wirkt schwer und trennt den Raum. Ein Umbau, der der Halle Leichtigkeit und Offenheit verleiht, wäre städtebaulich sinnvoll und ihrer architektonischen Bedeutung angemessen. Ein Teil des Platzes kann auch mit Halle neu gestaltet werden. Für den Abbruch sind aber zuviele Fragen offen und eine überzeugende Alternative fehlt.
Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit
Soll die Stadt zusätzliche Mittel zugunsten der Kinder- und Jugendfreundlichkeit einsetzen (z.B. Aufbau weiterer Eltern-Kind-Zentren in den Quartieren oder neuer Standort Jungendtreff)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich befürworte ich Massnahmen zur Stärkung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit. Angebote wie Eltern-Kind-Zentren oder Jugendtreffs sind wertvoll, sollten aber breiter gedacht und nicht nur auf enge Zielgruppen ausgerichtet sein. Wichtig ist, dass sich Nutzer:innen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen können. Aarau verfügt bereits über ein gutes Angebot – bevor neue Projekte gestartet werden, sollten die bestehenden auf Wirkung und Bedarf geprüft werden.
Bewerbung Kulturhauptstadt
Soll die Stadt Aarau die Entwicklung des Konzeptes zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 weiterverfolgen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Idee einer Bewerbung als Kulturhauptstadt ist spannend und würde Aarau kulturell (zumindest kurzfristig) bekannter machen. Angesichts der aktuellen Finanzlage und zahlreicher laufender Projekte ist eine so grosse freiwillige Investition aber nicht prioritär. Aarau verfügt bereits über ein breites und lebendiges Kulturangebot (inkl. Leuchttürmen wie Kiff, Kunsthaus etc.), das gezielt unterstützt und sichtbar gemacht werden kann.
Gemeinschaftszentren
Sollen in den verschiedenen Stadtteilen durch die Stadt mitfinanzierte Gemeinschaftszentren eingerichtet und betrieben werden, wie dies beispielsweise heute in der Telli bereits der Fall ist?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Quartierzentren und Treffpunkte für den unkomplizierten Austausch sind wichtig und entsprechen einem echten Bedürfnis in den Stadtteilen. Die Stadt soll dafür die Rahmenbedingungen schaffen und Initiativen unterstützen, ohne alles selbst zu betreiben. Entscheidend ist, dass die Bevölkerung sich aktiv beteiligt und Verantwortung übernimmt – wie beim ehemaligen Volg an der Bachstrasse in Buchs, der als gelungenes Beispiel für lokale Eigeninitiative gilt.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Aarau die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache ist nicht sinnvoll. Sprache entwickelt sich und soll offen für unterschiedliche Ausdrucksformen bleiben. Gleichzeitig soll aber auch niemand zum Gebrauch von Genderstern, Doppelpunkt oder ähnlichen Formen verpflichtet werden. Entscheidend ist ein respektvoller Umgang und die Verständlichkeit der Sprache – nicht ideologische Vorschriften in die eine oder andere Richtung.
Finanzen & Steuern
Marktmiete statt Kostenmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften gewinnorientiert vermieten (Marktmiete statt Kostenmiete)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die städtischen Wohnungen sollen grundsätzlich kostendeckend und wirtschaftlich vermietet werden, um die Finanzen der Stadt zu sichern. Eine reine Gewinnorientierung ist aber nicht das Ziel. Parallel soll Aarau den genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und gemäss der Wohnraumstrategie ein vielfältiges Wohnungsangebot für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen sicherstellen.
Steuererhöhung
Die Stadt Aarau plant bis 2029 mit operativen Verlusten im Budget. Soll die Stadt die Steuern erhöhen (aktuelle Höhe Steuerfuss: 96 Prozent)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aarau steht vor grossen Investitionen – etwa im Schulraum mit dem Oberstufenzentrum Telli oder Erweiterungen im Zelgli. Eine nachhaltige Finanzpolitik ist daher zentral. Kurzfristig soll die Situation genau beobachtet und nötigenfalls angepasst werden. Eine moderate Steuererhöhung kann sinnvoll sein, wenn gleichzeitig auf der Kostenseite Einsparungen erfolgen und klare Prioritäten gesetzt werden. Ziel ist ein langfristig ausgeglichenes, verantwortungsvolles Budget.
Erhöhung Sparanstrengungen
Soll die Stadt Aarau ihre Sparanstrengungen erhöhen (z.B. Einfrieren des Stellenbestands, Verzicht auf Investitionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aarau muss seine Finanzen im Griff behalten – auch durch gezielte Sparanstrengungen. Grosse Investitionen wie das Oberstufenzentrum Telli sind notwendig, an anderen Stellen braucht es jedoch Zurückhaltung. Deshalb lehne ich Projekte wie die Kulturhauptstadt ab, obwohl sie inhaltlich spannend wären – sie sind derzeit schlicht zu teuer. Langfristig wird Aarau nur mit einer Kombination aus Sparen und moderaten Steueranpassungen finanziell stabil bleiben.
Wirtschaft & Arbeit
Ausbau Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Aarau in Zukunft bei Bauten und Anlagen vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships, z.B. beim Neubau der Schachenhalle)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Public-Private-Partnerships können bei grossen Bauprojekten sinnvoll sein, wenn sie transparent, fair und im Interesse der Stadt gestaltet werden. Im Idealfall decken sich Interessen von Privaten und Stadt. Wichtig ist, dass Aarau zu Beginn solcher Prozesse offen prüft, aber klare Kriterien vorgibt – insbesondere bei Kosten, Einflussnahme, Nutzen hinsichtlich Stadtentwicklung und langfristig positiven Auswirkungen für Aarau.
Schaffung Gewerbeflächen
Soll die Stadt Aarau neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten schaffen (z. B. Torfeld Nord, Telli-Ost, Kasernenareal)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aarau soll neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten wie Torfeld Nord, Telli-Ost oder dem Kasernenareal schaffen. Eine aktive Wirtschaftsförderung stärkt Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und die lokale Wertschöpfung. Wichtig ist, dass neue Flächen gut erschlossen, nachhaltig geplant und mit dem Stadtbild sowie dem Wohnraumangebot in Einklang gebracht werden.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Kaderpositionen ist wichtig und soll weiterhin aktiv gefördert werden. Die Stadt Aarau berücksichtigt dies bereits heute bei Anstellungen – entscheidend bleibt, dass Qualifikation und Eignung im Vordergrund stehen
Bevorzugung lokaler Anbieter
Sollen bei öffentlichen Aufträgen lokale Anbieter und Produkte vorgezogen werden, auch wenn diese etwas teurer sind (so weit rechtlich zulässig)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wo es rechtlich zulässig ist, sollen lokale Anbieter bevorzugt werden – insbesondere bei kleineren Projekten, bei denen kurze Wege, regionale Wertschöpfung und Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten Vorteile bringen. Bei grösseren Aufträgen gelten die Vergabe- und Submissionsvorschriften, die Transparenz und Fairness sichern. Entscheidend ist ein ausgewogenes Vorgehen zwischen Wirtschaftlichkeit und regionaler Verantwortung.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verdichtung ist grundsätzlich sinnvoll – sie schützt Landschaft und verhindert Zersiedelung. Entscheidend ist aber die Qualität: Verdichtetes Bauen soll gut gestaltet sein, Freiräume schaffen und den Quartiercharakter respektieren. Nicht Verdichtung um jeden Preis, sondern mit Augenmass und architektonischer Sorgfalt. Wenn qualitativ gut gearbeitet wird, ist Verdichtung die deutlich bessere Alternative zur Zersiedelung.
Tempo 30 Bahnhofstrasse
Befürworten Sie die definitive Einführung des Verkehrsregimes mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Erfahrungen mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse sind positiv: Der Verkehr verläuft insgesamt flüssiger, die Busse sind teilweise schneller unterwegs, und die Situation wirkt für alle Verkehrsteilnehmenden entspannter und sicherer. Zudem verbessert Tempo 30 die Lebens- und Aufenthaltsqualität im Zentrum und stärkt die Attraktivität der Bahnhofstrasse als urbanen Begegnungsraum. Auch das Gastrogewerbe an der Bahnhofstrasse profitiert.
Busfreie Altstadt
Soll das öffentliche Verkehrsnetz so angepasst werden, dass die Busse die Altstadt umfahren (busfreie Altstadt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine busfreie Altstadt erhöht die Aufenthaltsqualität und macht das Zentrum attraktiver und sicherer für Fussgänger:innen. Allerdings müssen noch praktische Fragen wie Erreichbarkeit und Anbindung gelöst werden. Denkbar wäre, dass kleinere Busse oder Shuttle-Lösungen bestimmte Ziele weiterhin bedienen. Ziel ist eine lebendige, verkehrsberuhigte Altstadt ohne dass der gut funktionierendem öffentlichem Verkehr beeinträchtigt wird.
Priorisierung Velowege
Soll der Ausbau von sicheren und durchgängigen Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem Bau neuer, städtischer Parkplätze haben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aarau ist bereits eine Velostadt, hat aber noch Potenzial, den Veloverkehr sicherer und attraktiver zu machen. Ein gut ausgebautes Velonetz entlastet die Strassen und sorgt auch für flüssigeren Autoverkehr. Vorrang beim Ausbau heisst hier: Verzicht auf neue städtische Parkplätze, nicht der Abbau bestehender, die für das Gewerbe wichtig sind. Ziel ist eine ausgewogene Verkehrspolitik mit Zukunft
Neubau Zurlindensteg
Soll die Stadt den Neubau des Zurlindenstegs priorisiert umsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zurlindensteg ist für das stark gewachsene Quartier Aarau Nord zu schmal und den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Für Fuss- und Veloverkehr braucht es einen Ersatzneubau, der sicher, leistungsfähig und zukunftstauglich ist. Eine moderne Verbindung stärkt die Quartierentwicklung, verbessert die Anbindung an die Innenstadt und fördert den umweltfreundlichen Verkehr.
Ausbau Sportanlagen Schachen
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Sportanlagen im Schachen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ie Sportanlagen im Schachen erfüllen ein wichtiges Bedürfnis für Schulen, Vereine und die Bevölkerung. Nach mehreren Jahrzehnten ist eine Modernisierung überfällig. Der Ausbau stärkt den Breiten- uns Spitzensport gleichermassen, fördert Gesundheit und Zusammenhalt und sorgt dafür, dass Aarau auch künftig attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten bietet.
Umwelt & Energie
Verbot fossile Heizungen
Befürworten Sie ein Verbot von fossilen bzw. nicht erneuerbaren Heizsystemen in der Stadt Aarau (z.B. Ölheizungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein schrittweises Verbot fossiler Heizsysteme ist sinnvoll – besonders bei Neubauten oder Heizungserneuerungen. Gleichzeitig müssen die administrativen Hürden für umweltfreundliche Alternativen gesenkt werden, damit keine unnötigen Mehrkosten entstehen. Bestehende Anlagen sollen weiterbetrieben werden dürfen, bis ein sinnvoller Ersatz möglich ist. Ziel ist eine realistische und sozial verträgliche Energiewende in Aarau.
Erhalt Mitteldamm
Soll bei der Erneuerung des Wasserkraftwerks Aarau der bestehende Mitteldamm erhalten bleiben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mein Herz ist beim Mitteldamm - Der Verlust des Mitteldamms ist darum bedauerlich, doch für die Energiewende braucht es den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion, auch bei der Wasserkraft. Der Neubau des Kraftwerks Aarau leistet dazu einen wichtigen Beitrag, und entlang der Aare sind ökologische Ersatzmassnahmen vorgesehen. Wir brauchen mehr sauberen Strom - gleichzeitig bleibt Stromsparen zentral.
Förderung Biodiversität
Braucht es in der Stadt Aarau zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. ökologische Aufwertung städtische Grünflächen, Inventarisierung wertvoller Bäume)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Biodiversität in der Stadt macht Aarau lebenswerter – für Menschen, Tiere und Pflanzen. Es braucht zusätzliche Massnahmen wie die ökologische Aufwertung von Grünflächen, die Inventarisierung wertvoller Bäume und eine Sensibilisierung der Bevölkerung, etwa zum Umgang mit Neobioten. Gerade beim Thema Bäume besteht noch Handlungsbedarf. Eine vielfältige Stadtnatur stärkt Klima, Wohlbefinden und Lebensqualität.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz – davon profitieren auch der Kanton Aargau und die Stadt Aarau mit ihren Unternehmen und Arbeitsplätzen. Engere Beziehungen sichern wirtschaftliche Stabilität und erleichtern den Zugang zu europäischen Märkten. Ebenso wichtig ist die Einbindung der Schweizer Hochschulen in EU-Forschungsprogramme wie Horizon, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.
Fusion mit Unterentfelden
Soll die Stadt Aarau einen Zusammenschluss mit der Gemeinde Unterentenfelden anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Zusammenschluss mit Unterentfelden scheint derzeit nicht sinnvoll, da wichtige Voraussetzungen – insbesondere eine Zusammenführung der Schulsysteme – fehlen. Grundsätzlich sollen Fusionen geprüft werden, aber nur, wenn sie gute Bedingungen auch für Aarau bietet. Momentan sind diese ersichtlich. Aarau sollte seine eigenen Interessen klar sichtbar machen und erst dann weiterführende Gespräche aufnehmen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine strikt verstandene Neutralität ist unrealistisch und letztlich Selbstbetrug, weil sie nur Aggressoren wie Putin nützt. Die Schweiz soll ihre Neutralität aktiv und wertebasiert verstehen – sie darf bei schweren Völkerrechtsverletzungen nicht tatenlos bleiben. Wirtschaftliche Sanktionen sind ein legitimes Mittel, um Frieden, Menschenrechte und internationale Sicherheit zu unterstützen.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Schengen-Abkommen erleichtert Reisen, Handel und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa. Eine Kündigung würde zu mehr Bürokratie, längeren Wartezeiten und höheren Kosten führen – auch für die Region Aarau, die wirtschaftlich stark mit der EU verflochten ist. Sicherheit lässt sich durch internationale Kooperation besser gewährleisten als durch eine Rückkehr zu starren Grenzkontrollen.
Bekämpfung Littering
Soll in Aarau mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
egen Littering soll Aarau gezielt vorgehen – allerdings ohne spezielle Abfallpolizei, sondern über die bestehenden Ordnungsdienste. Wichtig ist vor allem Prävention statt Repression: ausreichend Abfalleimer, saubere öffentliche WCs und ein ansprechendes Stadtbild wirken besser als hohe Bussen allein. Sauberkeit stärkt das Wohlbefinden und das Verantwortungsgefühl in der Bevölkerung.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Aarau (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine flächendeckende Videoüberwachung lehne ich ab – sie trägt das Risiko eines schleichenden Überwachungsstaats. An neuralgischen Punkten wie Bahnhöfen oder Unterführungen kann sie jedoch sinnvoll sein, sofern sie rechtlich klar geregelt und verhältnismässig eingesetzt wird. Wichtig ist: Keine Kameras durch Private zu kommerziellen Zwecken. Sicherheit ja – aber mit Augenmass und Respekt vor der Privatsphäre.
Verbot privates Feuerwerk
Soll die Stadt das Abbrennen von privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein ganzjähriges Verbot von lautem Feuerwerk ist sinnvoll – aus Rücksicht auf Tiere, Umwelt und Menschen, die unter Lärm leiden. Leise Feuerwerke wie Vulkane oder Lichterfontänen sollen aber weiterhin erlaubt bleiben. Der Entscheid wurde bereits gefällt. Es wäre schön, zum Jahreswechsel wieder die Silvesterglocken zu hören, statt nur das Krachen der Böller.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Aarau (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärker sichtbare Polizeipräsenz – insbesondere durch nächtliche Rundgänge – kann das subjektive Sicherheitsempfinden deutlich stärken. Sie wirkt präventiv, fördert den Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei und trägt zu einem sicheren, respektvollen Zusammenleben in Aarau bei.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Wohlstand und Arbeitsplätze. Langfristig profitieren alle – vorausgesetzt, es gibt klare Regeln und soziale Leitplanken, damit Wettbewerb fair bleibt und niemand zurückgelassen wird.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentaire
Ein funktionierender sozialer Frieden ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Nur wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit gewährleistet sind, kann eine Wirtschaft nachhaltig wachsen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
er Schutz der Gesellschaft ist wichtig, aber Strafe allein genügt nicht. Langfristig ist die Wiedereingliederung von Straffälligen entscheidend, um Rückfälle zu verhindern und die Sicherheit zu stärken. Ziel muss sein: Verantwortung übernehmen – und danach eine zweite Chance ermöglichen.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
in stärkerer Umweltschutz ist notwendig – er steht aber nicht im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg. Nachhaltiges Wirtschaften sichert langfristig auch den Wohlstand, denn eine gesunde Umwelt ist die Grundlage jeder funktionierenden Wirtschaft. Ziel muss sein, Ökologie und Ökonomie zu verbinden – beides gehört zusammen, ganz im Sinne der DNA der GLP.
Commentaire
Letztendlich ist ein guter Mix aus privaten Anbietern, Genossenschaften sowie teuren und günstigen Wohnungen wichtig unter Berücksichtigung der Berücksichtigung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen.