Jakub Walczak
Jungsozialist*innen | 11.05.3
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Städtische Angestellte können in Bern heute mit 63 Jahren in Rente gehen. Soll das ordentliche Rentenalter auf die üblichen 65 Jahre erhöht werden?
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Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll die Stadt Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
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Ebenfalls sollte diese nicht zurückgezahlt werden müssen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Sanktionen)?
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Das Gesetz sollte gelockert werden. Beispielsweise müsste auch die Verknüpfung zum Aufenthalts- und Niederlassungsrecht entfernt werden, sodass Menschen nicht auf Sozialhilfe wegen Angst vor Verlust einer Aufenthaltsbewilligung verzichten müssten.
Finanzielle Unterstützung Kitas
Soll Bern die städtischen Kitas stärker finanziell unterstützen?
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Vor allem die Kitas im Besitz der Stadt Bern müssen durch die Stadt stärker unterstützt und gegenüber privaten Kitas billiger bzw. auch gratis sein, während sie trotzdem möglichst gute Arbeitsbedingungen beibehalten.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen/Sonderklassen in der Stadt Bern für verhaltensauffällige Schüler/-innen?
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Die integrative Schule gehört beibehalten und muss zusätzliche finanzielle Mittel erhalten, um dem Auftrag gerecht nachgehen zu können.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Bildung ist ein wichtiger Aspekt für Chancengleichheit und ist für viele Gruppen weiterhin unzugänglich bzw. weniger zugänglich ist. Der Staat soll diese benachteiligten Gruppen, wie Migrant*innen, ärmere Familien oder neurodiverse Menschen, stärker unterstützen.
Handyverbot an Schulen
Soll die Stadt Bern ein Handyverbot an allen Berner Schulen erlassen?
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Die Schüler*innen sollen mehr dabei zu sagen haben, was an ihren Schulen erlassen wird und wie sie mit möglichen Problematiken umgehen möchten.
Einführung Ganztagesschulen
Befürworten Sie die Einführung von Ganztagesschulen an allen Schulen in der Stadt Bern?
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Dabei sollten jedoch auch Verpflegung und Kinderbetreuung als Auftrag vom Staat verstanden und somit nicht kostenpflichtig sein.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen in der Stadt Bern erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
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Die Anforderungen für Einbürgerung müssen gesenkt werden und der Prozess kostenfrei für die sich einbürgernden Personen sein. Es ist im Interesse von uns allen, dass Menschen einen einfacheren Zugang zur Einbürgerung erhalten.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Ein Freihandelsabkommen würde mehrere positive Aspekte der bilateralen Verträge rücknehmen. Stattdessen soll sich die Schweiz mehr dafür einsetzen, dass die EU Menschenrechte z.B. an ihren Aussengrenzen einhält statt die Rüstung Europa zu stärken und bei Verhandlungen auch diese Themen aufgreifen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
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Das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene soll Ausländer*innen voraussetzungslos zugestanden werden und an keine Mindestaufenthaltszeit in der Schweiz gebunden sein.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll die Stadt Bern mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Viele Stellen, die sich mit Migrationsfragen befassen, sind unterfinanziert und überbelastet. Die Stadt Bern muss diese mit mehr Mitteln versorgen und vermehrt unterstützen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kostenlose Drogenkontrollstelle
Die Stadt finanziert in einem Pilotprojekt alle 14 Tage eine kostenlose Kontrollstelle für Drogen auf der Schützenmatte. Befürworten Sie dies?
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Die Stadt hat Verbesserungspotenzial in ihrer Drogenpolitik, beispielsweise durch eine häufigere Präsenz der Kontrollstelle, Unterstützung von Studien zur Legalisierung oder mehr Drogenabgabestellen auch an anderen Orten.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
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Die Lohngleichheit, von allen Geschlechtern soll (gleich wie das Einhalten von Arbeitsbedingungen) bei allen Unternehmen auf dem Gebiet der Stadt Bern strenger kontrolliert werden.
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Bern ihre finanziellen Mittel für die Kulturförderung reduzieren?
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Die finanzielle Förderung der Kultur ist sehr wichtig und soll ausgebaut werden. Dabei müssen auch die (bürokratischen) Hürden gesenkt werden, um solche Förderung zu erhalten.
Grundeinkommen Kulturschaffende
Sollen Kunst- und Kulturschaffende für die Laufzeit ihrer durch die Stadt geförderten Projekte ein Grundeinkommen beanspruchen können?
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Ein solches Grundeinkommen würde Menschen in Kreativberufen vermehrt helfen, sich weniger in prekären Lebensverhältnissen zu befinden und wäre deswegen begrüssenswert.
Erhalt Streichelzoo
Eine städtische Volksinitiative fordert, dass der Streichelzoo im Dählhölzli erhalten bleiben muss. Unterstützen Sie dies?
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Das Konzept vom Streichelzoo lässt sich mit dem Tierwohl schlecht vereinbaren.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Befürworten Sie eine Erhöhung der kommunalen Steuern (Steuerfusserhöhung) für natürliche Personen angesichts bevorstehender Investitionen und Defizite?
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Zuerst muss der Steuersatz für juristische Personen mit der maximalen Abweichung vom Steuersatz für natürliche Personen erhöht werden. Die Stadt Bern hat damit zum einen die Möglichkeit mehr Einnahmen zu generieren, um dringende Investitionen tätigen zu können. Andererseits kann die Stadt Bern damit der ungerechten Steuerpolitik des Kantons entgegenwirken, welche immer wieder Steuergeschenke für Unternehmen beinhaltet. Reicht diese Massnahme nicht aus, braucht es auch diese Massnahme.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Die Einführung der Individualbesteuerung darf jedoch nicht zu Ausfällen bei den Staatsfinanzen führen, sondern muss durch erhöhte Progression bei Steuern hoher Einkommen, von Erbschaften oder Kapitaleinkommen kompensiert werden.
Einstellungsstopp Verwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Bern (Einfrieren des Stellenbestands)?
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In den letzten Jahren wurde bereits mehrfach im Stadtbudget gespart. Angesichts der kommenden nötigen Investitionen und dem Bedarf nach einer stärker ausgebauten Stadt wäre ein Einstellungsstopp höchst schädlich und ein Ausbau sowie Rücknahme der Sparmassnahmen viel zielführender.
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollte die Stadt Bern mehr Sparanstrengungen unternehmen, um ein ausgeglichenes Budget auszuweisen (z.B. Verzicht auf einzelne, nicht vom Kanton/Bund vorgeschriebene Aufgaben)?
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Ein sogenanntes ausgeglichenes Budget bedeutet meistens eine Lücke bei nötigen Investitionen und ist somit schädlich, wenn Verbesserungen das Ziel der Politik sein sollten.
Einführung Schuldenbremse
Soll die Stadt zusätzlich zu den kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen (Gemeindegesetz) eine kommunale Schuldenbremse einführen?
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Dazu soll auch die kantonale und nationale Schuldenbremse abgeschafft werden, sowie die kantonale Einschränkung der Verschuldung der Gemeinden. Diese sind höchst schädlich für den von uns als JUSO vorgeschlagenem Ausbau vom Sozialstaat und müssen zumindest gelockert werden, auch weil die Schweizer Verschuldung im internationalen Vergleich sehr tief ist und Vieles noch problemlos möglich wäre.
Wirtschaft & Arbeit
Sonntagsverkauf Altstadt
Soll sich die Stadt Bern dafür einsetzen, dass Läden in der Altstadt am Sonntag geöffnet haben dürfen (z.B. durch Schaffung einer sog. Tourismuszone in der Innenstadt)?
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Ruhetage wie Sonntage sind extrem wichtig für Arbeiter*innen, um sich von der Arbeit und sonstigem Stress erholen zu können.
Verzicht auf städtische Dienstleistungen
Soll die Stadt Bern auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Stadtgärnerei, einzelne EWB-Dienstleistungen)?
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Die Stadt Bern soll private, vor allem nicht demokratisch geführte Unternehmen, mehr konkurrenzieren, da sie im Gegensatz zu ihnen ein demokratisch legitimiertes Organ ist. Auch die Betriebe im städtischen Besitz sollten jedoch vermehrt demokratisiert - also den Mitarbeiter*innen und der Bevölkerung mehr Mitsprache erlaubt - werden.
Einführung Mindestlohn
Eine städtische Initiative verlangt die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 23.80 brutto pro Stunde. Befürworten Sie dies?
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Ich bin ebenfalls für die JUSO Stadt Bern im Initiativkomitee für diese Initiative.
Lockerung Lärmschutzregeln Gastrobetriebe
Sollen die Lärmschutzregeln für Gastrobetriebe im öffentlichen Raum (z.B. Pop-Up-Bars, Aussenbestuhlungen von Restaurants) gelockert werden?
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Es soll ebenfalls einfacher werden, unkommerzielle Events in der Öffentlichkeit zu veranstalten, auch wenn sie Lärm verursachen.
Verbot kommerzielle Werbung
Soll in der Stadt Bern ein vollständiges Verbot für kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum eingeführt werden?
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Werbung, vor allem für Konsumgüter, ist grösstenteils Manipulation zur Förderung von Konsum und somit sowohl unproduktiv als auch schädlich.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
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Solche Superblocks können viele Aspekte des Stadtlebens besser vereinbaren, vor allem auch wenn sie von Autos befreit werden und kostenfreie/bezahlbare Angebote sowie konsumfreie Zonen beinhalten.
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Bern gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern (z.B. verpflichtende Kostenmiete bei allen Baurechtsverträgen, Abgabe von vergünstigtem Bauland)?
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Die Stadt Bern muss auch die Mieten auf dem Stadtgebiet aktiv kontrollieren und die Mieter*innen bei Möglichkeit einer Anfechtung informieren und wenn möglich unterstützen, um die Mietpreise zu senken. Den Bauland soll die Stadt vor allem selber nutzen und wenn sie ihn abgeben will, dann soll dies nur an basisdemokratische Genossenschaften möglich sein, nicht an private Investor*innen und Firmen.
Höheres Bauen
Eine städtische Volksinitiative fordert, dass in Bern künftig höher gebaut werden darf (ausserhalb der Altstadt). Befürworten Sie dies?
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Die Initiative ist sehr allgemein gehalten. Es gibt wichtigere Faktoren, um die Wohnungsnot in der Stadt Bern und die enormen Preise zu bekämpfen. In erster Linie soll Wohnraum nicht länger zur Profitgenerierung genutzt werden und ausschliesslich zu Kostenmiete vermietet werden. Die Stadt kann dazu beitragen, indem sie Mietpreiskontrollen bzgl. Vormiete oder Zinsanpassungen durchführt, vermehrt selber baut oder indem sie basisdemokratische Wohn- und Baugenossenschaften fördert.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
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Höhere Unternehmenssteuern für Klimamassnahmen
Eine städtische Initiative fordert zur Finanzierung von Klimamassnahmen unter anderem eine Erhöhung von Unternehmenssteuern und Gebühren. Befürworten Sie dies?
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Ich bin für die JUSO Stadt Bern auch im Initiativkomitee der hier genannten Klimagerechtigkeitsinitiative. Viel zu oft werden Verzögerungen bei der Klimapolitik mit fehlendem Geld rechtfertigt. Dennoch muss das Geld einfach eingenommen werden, was die Initiative vorschlägt, denn die Bekämpfung der Klimakrise muss priorisiert werden, auch in der Finanzpolitik.
Mehr Massnahmen für Biodiversität
Braucht es in der Stadt Bern zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. Regelungen zur Schaffung von Grünräumen bzw. zum Bodenschutz)?
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Früherer Ausstieg Erdgas
Die Stadt Bern möchte bis 2045 aus dem Erdgas aussteigen. Würden Sie einen deutlich früheren Termin befürworten?
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Der Klimastreik fordert einen Gasausstieg sowie Netto Null bis 2030. Ich unterstütze diese Forderungen und bin auch dafür, möglichst schnell aus jeglichen fossilen Energien auszusteigen.
Solarpflicht Neubauten
Eine kantonale Volksinitiative (Solar-Initiative) fordert, dass bei Neubauten und Renovierungen eine Solarpflicht besteht (mit Ausnahmen). Befürworten Sie dies?
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Eine Solarpflicht könnte beim notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien sehr hilfreich sein.
Verkehr
Höhere Parkgebühren für SUVs
Soll die Stadt für grosse, emissionsintensive Fahrzeuge (bspw. SUVs) höhere Parkgebühren erheben?
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in der Stadt Bern zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzangebot)?
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Es braucht vermehrt eine Verdrängung des motorisierten Individualverkehrs aus der Stadt. Um dies für alle zu ermöglichen, muss der öffentliche Verkehr auch zugänglicher gestaltet werden sowie kostenfrei zur Nutzung sein, indem Ticketkontrollen abgeschafft werden.
Autofreier Bahnhofplatz
Die Stadt Bern will den Bahnhofplatz für den motorisierten Individualverkehr sperren. Befürworten Sie dieses Vorhaben?
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Politisches System & Digitalisierung
Vergrösserung Stadtregierung
Soll die Berner Stadtregierung von fünf auf sieben Mitglieder erweitert werden?
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Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Diese darf nicht bedingungslos sein. Die neoliberale Wirtschaftspolitik und menschenfeindliche Migrationspolitik der EU müssen stärker bekämpft werden. Programme wie Erasmus müssen sichergestellt werden und auch andere positive Aspekte der EU z.B. in einem Rahmenabkommen abgesichert werden, das jedoch keinen Abbau der sozialen Errungenschaften beinhalten kann.
Sicherheit & Polizei
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
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Das Recht auf Ausübung der Versammlungs- und Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Güter in einer Demokratie. Die Bewilligungspflicht für Demonstrationen gehört abgeschafft und soll durch eine Meldepflicht ersetzt werden.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Im Gegenteil: es soll so wenig Polizeipräsenz wie rechtlich möglich geben (mit dem Ziel der Abschaffung der Polizei) und es bedarf einer Ombudsstelle zum Melden von polizeilichem Fehlverhalten und Gewalt. Die Polizei ist in erster Reihe ein Organ zum Schutz vom herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystem und dient im Interesse vom Kapital, weswegen sie auch abgeschafft und durch alternative Sicherheitsstrukturen ersetzt werden soll.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
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Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr und auf öffentlichen Plätzen)?
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Videoüberwachung an öffentlichen Orten soll gehört bekämpft, auch wenn sie vom Kanton aufgezwungen wird.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Von einer sogenannten "freien Marktwirtschaft" profitieren vor allem jene, die bereits über enorm viel Kapital verfügen, durch Ausbeutung anderer Menschen reich werden oder Glück haben. Langfristig würden nur von einer sozialistischen, demokratischen Planwirtschaft alle (und zumindest die arbeitenden 99% der Menschheit) profitieren, die allen ein Leben in Würde ermöglichen könnte.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Bestrafung hat meistens kontraproduktive Folgen und bekämpft auch nur die Symptome aber nicht die Ursachen der Kriminalität. Wenn wir die Bekämpfung von Kriminalität ernst meinen, dann muss z.B. Armut und Prekarität abgeschafft werden durch Überwindung des Kapitalismus oder auch viel mehr Ressourcen in psychische Unterstützung eingesteckt werden, sowohl im Alltag für alle wie auch für Menschen, die Straftaten begehen.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Wir müssen unsere Wirtschaft nicht auf der Basis von Wachstum und Profit organisieren (wie heute im Kapitalismus) sondern auf der Basis vom Interesse der Menschen und der Umwelt (also in einer ökosozialistischen Gesellschaft). Es ist das heute herrschende Wirtschaftssystem, das die Klimakrise zu verantworten hat und welches überwunden werden muss, um diese konsequent und gerecht zu lösen.
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Das ordentliche Rentenalter soll stattdessen gesenkt werden.