Alexander Umbricht
Grünliberale Partei | 05.01 | En uffizi | Elegì
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Aarau den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
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Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Aarau bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
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Systematische Kontrollen erzeugen Misstrauen und hohe Kosten. Aarau verfügt über klare Verfahren und erfahrene Fachpersonen. Ich setze auf Vertrauen und professionelle Sozialarbeit. Stichproben sind sinnvoll, um die Qualität zu sichern – aber flächendeckende Kontrollen lehne ich ab. Wer Hilfe braucht, soll Unterstützung finden, nicht Misstrauen.
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
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A31arau verfügt bereits über gute Angebote wie die Alterswohnungen in der Walthersburg sowie die städtischen Heime Golatti und Herosé. Diese decken den Bedarf vieler Menschen ab. Neue Förderinstrumente sollen nur wo notwendig eingesetzt werden Ich will, dass Aarau Eigeninitiative stärkt und gute Rahmenbedingungen schafft. Wer altersgerecht wohnen will, soll passende Angebote finden – aber ohne neue Subventionen, die am Bedarf vorbeigehen.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
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Freiwillige Leistungen ergänzen die gesetzlich vorgeschriebene Sozialhilfe. In Aarau leisten Familienzentren, Tagesstrukturen und Freizeitangebote einen wichtigen Beitrag zur Integration und Prävention. Kürzungen würden später höhere Kosten verursachen. Ich will diese Angebote erhalten. Sie fördern Zusammenhalt, stärken Familien und verhindern soziale Probleme frühzeitig. Wer heute spart, bezahlt morgen doppelt. Aarau soll in soziale Stabilität investieren – nicht sie abbauen.
Verkauf Pflegeheime
Soll die Stadt Aarau ihre Pflegeheime (Golatti und Herosé) an private Anbieter verkaufen?
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Die Stadt betreibt die Pflegeheime Golatti und Herosé sowie Alterswohnungen im Eigenwirtschaftsbetrieb – das funktioniert gut. Ein Verkauf an eine AG, die in vollständigem Besitz der Stadt wäre, wäre grundsätzlich sinnvoll, wurde aber von der Bevölkerung klar abgelehnt. Diesen Entscheid respektiere ich.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Mittagstische, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Aarau?
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Ich möchte, dass Aarau das Tagesstrukturangebot bei Bedarf weiter ausbaut. Die Stadt subventioniert bereits Betreuung in Kindertagesstätten und Tagesfamilien, und mit der anstehenden Tagesschule in Aarau-Buchs entsteht ein noch dichteres Angebot. Ich setze mich dafür ein, dass solche Strukturen gezielt und bedarfsgerecht erweitert werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Beide Systeme können funktionieren – Integration wie auch separate Förderklassen. Entscheidend ist, dass genügend Ressourcen vorhanden sind, damit jedes Kind optimal unterstützt wird.
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Stadt bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
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Die Schülerinnen und Schüler verbringen Jahre in Schulgebäuden – ihre Lernbedingungen zählen. CO₂-Kontrolle, gute Raumluftqualität und Minergie-Standards sind keine Luxuswünsche, sondern entscheidend für Gesundheit und Lernbedingungen der Kinder.
Austritt Kreisschule Aarau-Buchs
Soll die Stadt Aarau aus der Kreisschule Aarau-Buchs austreten?
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Die KSAB ist gescheitert – trotz grossem Einsatz vieler Beteiligter. Ich trete dafür ein, dass Aarau sich aus der Kreisschule Aarau-Buchs zurückzieht.
Bau Oberstufenzentrum
Befürworten Sie den geplanten Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli (zusätzlich zum Standort Zelgli)?
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Das Projekt bietet flexible Strukturen mit fünf Baukörpern, einem öffentlichen Zentrumsbau mit Mensa, Aula und Sporthallen sowie viel Umschwung – ideal für modernes Lernen. Durch die gebündelte Infrastruktur entstehen Synergien, etwa bei Fachräumen, Sportanlagen oder der Mensa.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Ich setze mich für gleiche Bildungschancen ein – etwa durch Förderunterricht-Gutscheine für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen. Das ist ein urliberales Anliegen: Alle sollen ihr Potenzial entfalten können. Aarau bietet bereits Begabtenförderung und spezielle Unterstützungsangebote – diese sollen gezielt ergänzt werden.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die bilateralen Verträge sichern Arbeitsplätze, Forschung und Wohlstand – gerade für eine vernetzte Region wie Aarau.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
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Wer seit zehn Jahren hier lebt, Steuern zahlt und sich einbringt, soll auch auf Gemeindeebene mitbestimmen dürfen. Gleiche Pflichten sollen auch gleiche Rechte bedeuten – das stärkt Integration und Zusammenhalt.
Verpflichtende Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
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Sprache ist zentral für Integration und Teilhabe. Ein obligatorischer Kurs kann sinnvoll sein, sollte aber auf Herkunft, Geschichte und persönliche Situation Rücksicht nehmen – nicht nach dem Giesskannenprinzip.
Bau Asylunterkunft
Befürworten Sie den geplanten Bau einer Unterkunft für Asylsuchende (sog. "Integrationszentrum") auf dem Gelände Torfeld Nord?
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Das Projekt sieht vor, auf dem Gelände Torfeld Nord ein kantonales Integrationszentrum mit rund 250 Plätzen zu errichten. Ich unterstütze das, auch wenn ein anderer Ort städtebaulich viel sinnvoller wäre. Der Entscheid liegt aber beim Kanton(!) – sinnvoller Widerstand ist nur möglich, wenn wir eine gute Alternative anbieten können.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Abriss Markthalle
Soll die Markthalle zur Umgestaltung des Färberplatzes abgerissen werden?
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Der Färberplatz soll neu gedacht werden – die bestehende Markthalle blockiert zu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Laut Stadtrat und im Rahmen eines Testbetriebs wurde geprüft, welchen Mehrwert ein Rückbau bringen würde: Bessere Einbettung in die Altstadt, mehr Aufenthaltsqualität und Flexibilität im Aussenraum.
Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit
Soll die Stadt zusätzliche Mittel zugunsten der Kinder- und Jugendfreundlichkeit einsetzen (z.B. Aufbau weiterer Eltern-Kind-Zentren in den Quartieren oder neuer Standort Jungendtreff)?
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Ich befürworte zusätzliche Mittel für Kinder- und Jugendfreundlichkeit, wo tatsächlich Mehrwert entsteht und breite Bevölkerungsschichten profitieren können.
Bewerbung Kulturhauptstadt
Soll die Stadt Aarau die Entwicklung des Konzeptes zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 weiterverfolgen?
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Die Idee einer Kulturhauptstadt ist schön, aber der Aufwand und die Kosten wären für Aarau zu hoch. Priorität hat es, das aktuelle Kulturangebot in Aarau zu erhalten und finanziell langfristig abzusichern (zB Kiff), bevor teure neue Projekte lanciert werden.
Gemeinschaftszentren
Sollen in den verschiedenen Stadtteilen durch die Stadt mitfinanzierte Gemeinschaftszentren eingerichtet und betrieben werden, wie dies beispielsweise heute in der Telli bereits der Fall ist?
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Gemeinschaftszentren wie das GZ Telli zeigen, was möglich ist: Das Zentrum ist bereits Anlaufstelle für Begegnung, Alltagsfragen, Projekte und Räume für Kurse und Veranstaltungen im Quartier. Solche Angebote sollen aber nur realisiert werden, wenn wirkliche Nachfrage besteht. Der Betrieb darf punktuell auch von der Bevölkerung mitgetragen werden – nicht alles muss ausschliesslich städtisch betrieben werden.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Aarau die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
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Ich persönlich bevorzuge geschlechtsneutrale Sprache, weil sie alle Menschen miteinbezieht. Aber Sprache soll frei bleiben – auch wer ohne Genderstern oder ähnliche Zeichen schreibt, verdient genauso Respekt und Offenheit.
Finanzen & Steuern
Marktmiete statt Kostenmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften gewinnorientiert vermieten (Marktmiete statt Kostenmiete)?
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Ich befürworte, dass Aarau ihre Wohnliegenschaften (mit Ausnahme von expliziten Sozialwohnungen) künftig stärker marktorientiert vermietet – also eher Marktmiete als Kostenmiete. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass für soziale Leistungen weiterhin gezielt Ausnahmen gelten. Und: Zusätzlich soll Aarau genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern.
Steuererhöhung
Die Stadt Aarau plant bis 2029 mit operativen Verlusten im Budget. Soll die Stadt die Steuern erhöhen (aktuelle Höhe Steuerfuss: 96 Prozent)?
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Ohne Steuererhöhung wird es langfristig nicht gehen – die Stadt steht vor grossen Investitionen, etwa in neue Schulräume wie das Oberstufenzentrum Telli oder Erweiterungen im Zelgli. Gleichzeitig müssen wir auch auf der Kostenseite genau hinschauen und Prioritäten setzen, um das Gleichgewicht zu wahren.
Erhöhung Sparanstrengungen
Soll die Stadt Aarau ihre Sparanstrengungen erhöhen (z.B. Einfrieren des Stellenbestands, Verzicht auf Investitionen)?
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Die Stadt muss ihre Finanzen im Griff behalten – auch durch gezielte Sparanstrengungen. Grosse Investitionen wie das Oberstufenzentrum Telli sind nötig, an anderen Stellen braucht es Zurückhaltung. Gleichzeitig wird es ohne moderate Steuererhöhungen kaum gelingen, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen.
Wirtschaft & Arbeit
Ausbau Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Aarau in Zukunft bei Bauten und Anlagen vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships, z.B. beim Neubau der Schachenhalle)?
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Grundsätzlich kann man Public-Private-Partnerships prüfen, etwa bei grossen Projekten wie der Schachenhalle. In Aarau fehlt dafür aber wohl die politische Mehrheit, und viele Modelle bergen Risiken bei Transparenz und Kontrolle. Deshalb nur prüfen, wenn klare Regeln und Vorteile für die Stadt bestehen.
Schaffung Gewerbeflächen
Soll die Stadt Aarau neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten schaffen (z. B. Torfeld Nord, Telli-Ost, Kasernenareal)?
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Die Stadt muss wirtschaftliche Perspektiven und Arbeitsplätze sichern – und dazu braucht es neue Gewerbeflächen. Beispiele: Im Entwicklungsrichtplan Telli Ost ist eine Zone „Arbeiten und Wohnen (AW5)“ vorgesehen, also gemischte Nutzungen inklusive Gewerbe. Beim Torfeld Nord wurde schon ein Planungskredit bewilligt, um das Gebiet zu entwickeln – auch mit gewerblicher Nutzung.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
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Die Stadt soll sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einsetzen, aber nicht "sklavisch durchsetzen". Es geht um Chancengleichheit, nicht um Zwang.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Sollen bei öffentlichen Aufträgen lokale Anbieter und Produkte vorgezogen werden, auch wenn diese etwas teurer sind (so weit rechtlich zulässig)?
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Wir sind ein Exportland – Offenheit beim Einkauf ist zentral. Lokalität darf kein Hauptkriterium sein. Wenn aber Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker gewichtet werden, führt das automatisch zu mehr regionalen Vergaben – wegen kürzerer Transportwege und geringerer Emissionen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Verdichtung ist besser als Zersiedelung – aber nur, wenn sie qualitativ gut umgesetzt wird. Ich wünsche mir eine dichte, lebendige Stadt mit hochwertigen Freiräumen statt ein Mittelmass aus grauer Masse und Verkehr.
Tempo 30 Bahnhofstrasse
Befürworten Sie die definitive Einführung des Verkehrsregimes mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse?
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Ich befürworte die definitive Einführung von Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse in Aarau. Der Testbetrieb hat gezeigt: kürzere Wartezeiten für Fussgänger:innen, bessere Pünktlichkeit des Busverkehrs und ein flüssigerer Verkehrsablauf.
Busfreie Altstadt
Soll das öffentliche Verkehrsnetz so angepasst werden, dass die Busse die Altstadt umfahren (busfreie Altstadt)?
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Eine busfreie Altstadt kann die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen. Wichtig ist aber, dass das Gewerbe erreichbar bleibt und die Verbindung zum Bahnhof kurz und zuverlässig bleibt. Modelle mit kleineren, emissionsfreien Bussen sollen geprüft werden.
Priorisierung Velowege
Soll der Ausbau von sicheren und durchgängigen Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem Bau neuer, städtischer Parkplätze haben?
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Aarau ist eine Velostadt – mit noch viel Potenzial. Sichere und durchgängige Velowege machen das Velo attraktiver und entlasten gleichzeitig die Strassen, was auch dem Autoverkehr zugutekommt. Entscheidend ist: Es geht in der Frage um NEUE städtische Parkplätze, nicht um den Abbau bestehender.
Neubau Zurlindensteg
Soll die Stadt den Neubau des Zurlindenstegs priorisiert umsetzen?
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Ich unterstütze eine priorisierte Umsetzung des Neubaus/Zurlindenstegs. Die existierende Fuss-/Velobrücke ist für die gemischte Nutzung zu schmal und führt zu Konflikten und gefährlichen Situationen. Der Einwohnerrat hat zudem bereits einen Projektierungskredit für Ersatz oder Ergänzung beschlossen.
Ausbau Sportanlagen Schachen
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Sportanlagen im Schachen?
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Der Ausbau der Sportanlagen im Schachen ist bereits beschlossen.
Umwelt & Energie
Verbot fossile Heizungen
Befürworten Sie ein Verbot von fossilen bzw. nicht erneuerbaren Heizsystemen in der Stadt Aarau (z.B. Ölheizungen)?
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Bei neuen Heizungen oder einem Ersatz soll auf fossile Systeme verzichtet werden. Bestehende Anlagen können noch eine Zeit weiterlaufen. Wichtig ist, dass der Umstieg auf erneuerbare Heizungen einfach und bezahlbar bleibt – ohne zusätzliche bürokratische Hürden.
Erhalt Mitteldamm
Soll bei der Erneuerung des Wasserkraftwerks Aarau der bestehende Mitteldamm erhalten bleiben?
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Wenn wir mehr erneuerbaren Strom wollen, müssen wir auch vor der eigenen Haustür handeln. Der teilweise Rückbau des Mitteldamms ist bereits bewilligt – es geht nur noch um ein Reststück. Wer Windräder und Solaranlagen anderswo fordert, sollte sich hier nicht verweigern.
Förderung Biodiversität
Braucht es in der Stadt Aarau zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. ökologische Aufwertung städtische Grünflächen, Inventarisierung wertvoller Bäume)?
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Eine hohe Biodiversität stärkt unsere Lebensqualität – sie verbessert das Stadtklima, fördert die Erholung und macht Aarau widerstandsfähiger gegen Hitze und Schädlinge. Aarau soll Grünflächen naturnah pflegen, mehr einheimische Bäume setzen und die Bevölkerung für Themen wie Neobioten sensibilisieren.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Die Schweiz ist wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell eng mit der EU verbunden – davon profitiert auch Aarau. Zudem steht uns die EU auch wertemässig am nächsten: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte verbinden uns weit stärker als mit anderen Partnern.
Fusion mit Unterentfelden
Soll die Stadt Aarau einen Zusammenschluss mit der Gemeinde Unterentenfelden anstreben?
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Ein Zusammenschluss mit Unterentfelden KANN sinnvoll sein, wenn beide Seiten profitieren. Wichtig ist, dass die Bedingungen auch für Aarau stimmen – finanziell, organisatorisch und in der gemeinsamen Entwicklung. Die letzte Medienmitteilung zum bisherigen Stand (versandt am 20. Oktober 2025) zeigt leider, dass die Steuerungsgruppe zu wenig Integration und Synergienutzung anstrebt. Wenn das Projekt gerettet werden soll: Fusion erst per Januar 2030, Klärung Schul- und anderer Fragen bis dann.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Strikte Neutralität ist Selbstbetrug – sie hilft am Ende nur Aggressoren wie Putin und Russland. Neutralität darf nicht Gleichgültigkeit heissen: Die Schweiz muss Haltung zeigen, wenn Völkerrecht verletzt und Freiheit bedroht wird. Als kleines Land sind wir darauf angewiesen, dass sich andere auch so verhalten.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
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Das Schengen-Abkommen erleichtert Reisen, Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Eine Kündigung würde zu mehr Bürokratie, höheren Kosten und längeren Wartezeiten führen – und auch Aarau als vernetzte Stadt im Mittelland treffen.
Bekämpfung Littering
Soll in Aarau mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
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Littering stört, kostet und schadet Umwelt und Stadtbild. Ich befürworte konsequenteres Vorgehen – etwa mit höheren Bussen und mehr Kontrollen, kombiniert mit Aufklärung und gut platzierten Abfallstationen. Sauberkeit ist auch eine Frage des Respekts.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Aarau (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
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Sicherheit ist wichtig, aber Videoüberwachung ist kein Allheilmittel. Ich setze lieber auf Präsenz von Menschen – Polizei, Sozialarbeit, Hauswarte – statt auf mehr Kameras, die kaum präventiv wirken und Datenschutzfragen aufwerfen. An neuralgischen Punkten kann sie sinnvoll sein, wenn rechtlich sauber geregelt. Auf keinen Fall sollen Private oder Firmen Kameras zu kommerziellen Zwecken betreiben.
Verbot privates Feuerwerk
Soll die Stadt das Abbrennen von privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
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Der Entscheid zum Verbot von privatem Feuerwerk ist bereits gefällt.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Aarau (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
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Commentari
Eine sichtbare Polizeipräsenz stärkt das Sicherheitsgefühl und beugt Konflikten vor. Regelmässige Rundgänge – besonders nachts und auch in den Quartieren – können viel bewirken, ohne neue Gesetze oder teure Massnahmen.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Wichtig ist aber, dass faire Regeln gelten und ökologische sowie soziale Grenzen respektiert werden – nur so profitieren wirklich alle.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentari
Eine gewisse Umverteilung ist notwendig, damit Chancen fair bleiben und niemand durchs Raster fällt. Der Staat soll aber Anreize zum Arbeiten und Investieren bewahren – Ausgleich ja, Gleichmacherei nein.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Strafe allein verhindert keine Kriminalität – das zeigen zahlreiche Studien aus der Kriminologie. Entscheidend ist, dass Menschen nach einer Straftat wieder in die Gesellschaft integriert werden: durch Ausbildung, Arbeit und soziale Begleitung. Wer eine Perspektive hat, wird deutlich seltener rückfällig. Das schützt die Bevölkerung nachhaltiger als reine Härte.
Commentari
Der gemeinnützige Wohnungsbau schafft bezahlbare Wohnungen, bindet aber Kapital und Personal der Stadt. In Aarau gibt es bereits aktive Wohnbaugenossenschaften, die solche Projekte realisieren können. Ich will, dass Aarau bezahlbaren Wohnraum ermöglicht, aber nicht selbst baut. Die Stadt soll mit Genossenschaften und Privaten kooperieren und Anreize für nachhaltige, verdichtete Bauformen schaffen. So bleibt Wohnen bezahlbar – ohne neue Abhängigkeiten.