Alexander Umbricht

Grünliberale Partei | 05.01 | Bisher | Gewählt
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Der gemeinnützige Wohnungsbau schafft bezahlbare Wohnungen, bindet aber Kapital und Personal der Stadt. In Aarau gibt es bereits aktive Wohnbaugenossenschaften, die solche Projekte realisieren können. Ich will, dass Aarau bezahlbaren Wohnraum ermöglicht, aber nicht selbst baut. Die Stadt soll mit Genossenschaften und Privaten kooperieren und Anreize für nachhaltige, verdichtete Bauformen schaffen. So bleibt Wohnen bezahlbar – ohne neue Abhängigkeiten.

Einsatz Sozialdetektiv/-innen

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Systematische Kontrollen erzeugen Misstrauen und hohe Kosten. Aarau verfügt über klare Verfahren und erfahrene Fachpersonen. Ich setze auf Vertrauen und professionelle Sozialarbeit. Stichproben sind sinnvoll, um die Qualität zu sichern – aber flächendeckende Kontrollen lehne ich ab. Wer Hilfe braucht, soll Unterstützung finden, nicht Misstrauen.

Förderung altersgerechtes Wohnen

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A31arau verfügt bereits über gute Angebote wie die Alterswohnungen in der Walthersburg sowie die städtischen Heime Golatti und Herosé. Diese decken den Bedarf vieler Menschen ab. Neue Förderinstrumente sollen nur wo notwendig eingesetzt werden Ich will, dass Aarau Eigeninitiative stärkt und gute Rahmenbedingungen schafft. Wer altersgerecht wohnen will, soll passende Angebote finden – aber ohne neue Subventionen, die am Bedarf vorbeigehen.

Kürzung Sozialausgaben

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Freiwillige Leistungen ergänzen die gesetzlich vorgeschriebene Sozialhilfe. In Aarau leisten Familienzentren, Tagesstrukturen und Freizeitangebote einen wichtigen Beitrag zur Integration und Prävention. Kürzungen würden später höhere Kosten verursachen. Ich will diese Angebote erhalten. Sie fördern Zusammenhalt, stärken Familien und verhindern soziale Probleme frühzeitig. Wer heute spart, bezahlt morgen doppelt. Aarau soll in soziale Stabilität investieren – nicht sie abbauen.

Verkauf Pflegeheime

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Die Stadt betreibt die Pflegeheime Golatti und Herosé sowie Alterswohnungen im Eigenwirtschaftsbetrieb – das funktioniert gut. Ein Verkauf an eine AG, die in vollständigem Besitz der Stadt wäre, wäre grundsätzlich sinnvoll, wurde aber von der Bevölkerung klar abgelehnt. Diesen Entscheid respektiere ich.

Ausbau Tagesstrukturen

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Ich möchte, dass Aarau das Tagesstrukturangebot bei Bedarf weiter ausbaut. Die Stadt subventioniert bereits Betreuung in Kindertagesstätten und Tagesfamilien, und mit der anstehenden Tagesschule in Aarau-Buchs entsteht ein noch dichteres Angebot. Ich setze mich dafür ein, dass solche Strukturen gezielt und bedarfsgerecht erweitert werden.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Beide Systeme können funktionieren – Integration wie auch separate Förderklassen. Entscheidend ist, dass genügend Ressourcen vorhanden sind, damit jedes Kind optimal unterstützt wird.

Kostengünstige Schulhausbauten

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Die Schülerinnen und Schüler verbringen Jahre in Schulgebäuden – ihre Lernbedingungen zählen. CO₂-Kontrolle, gute Raumluftqualität und Minergie-Standards sind keine Luxuswünsche, sondern entscheidend für Gesundheit und Lernbedingungen der Kinder.

Austritt Kreisschule Aarau-Buchs

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Die KSAB ist gescheitert – trotz grossem Einsatz vieler Beteiligter. Ich trete dafür ein, dass Aarau sich aus der Kreisschule Aarau-Buchs zurückzieht.

Bau Oberstufenzentrum

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Das Projekt bietet flexible Strukturen mit fünf Baukörpern, einem öffentlichen Zentrumsbau mit Mensa, Aula und Sporthallen sowie viel Umschwung – ideal für modernes Lernen. Durch die gebündelte Infrastruktur entstehen Synergien, etwa bei Fachräumen, Sportanlagen oder der Mensa.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Ich setze mich für gleiche Bildungschancen ein – etwa durch Förderunterricht-Gutscheine für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen. Das ist ein ur­liberales Anliegen: Alle sollen ihr Potenzial entfalten können. Aarau bietet bereits Begabtenförderung und spezielle Unterstützungsangebote – diese sollen gezielt ergänzt werden.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die bilateralen Verträge sichern Arbeitsplätze, Forschung und Wohlstand – gerade für eine vernetzte Region wie Aarau.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Wer seit zehn Jahren hier lebt, Steuern zahlt und sich einbringt, soll auch auf Gemeindeebene mitbestimmen dürfen. Gleiche Pflichten sollen auch gleiche Rechte bedeuten – das stärkt Integration und Zusammenhalt.

Verpflichtende Integrationskurse

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Sprache ist zentral für Integration und Teilhabe. Ein obligatorischer Kurs kann sinnvoll sein, sollte aber auf Herkunft, Geschichte und persönliche Situation Rücksicht nehmen – nicht nach dem Giesskannenprinzip.

Bau Asylunterkunft

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Das Projekt sieht vor, auf dem Gelände Torfeld Nord ein kantonales Integrationszentrum mit rund 250 Plätzen zu errichten. Ich unterstütze das, auch wenn ein anderer Ort städtebaulich viel sinnvoller wäre. Der Entscheid liegt aber beim Kanton(!) – sinnvoller Widerstand ist nur möglich, wenn wir eine gute Alternative anbieten können.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Abriss Markthalle

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Der Färberplatz soll neu gedacht werden – die bestehende Markthalle blockiert zu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Laut Stadtrat und im Rahmen eines Testbetriebs wurde geprüft, welchen Mehrwert ein Rückbau bringen würde: Bessere Einbettung in die Altstadt, mehr Aufenthaltsqualität und Flexibilität im Aussenraum.

Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit

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Ich befürworte zusätzliche Mittel für Kinder- und Jugendfreundlichkeit, wo tatsächlich Mehrwert entsteht und breite Bevölkerungsschichten profitieren können.

Bewerbung Kulturhauptstadt

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Die Idee einer Kulturhauptstadt ist schön, aber der Aufwand und die Kosten wären für Aarau zu hoch. Priorität hat es, das aktuelle Kulturangebot in Aarau zu erhalten und finanziell langfristig abzusichern (zB Kiff), bevor teure neue Projekte lanciert werden.

Gemeinschaftszentren

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Gemeinschaftszentren wie das GZ Telli zeigen, was möglich ist: Das Zentrum ist bereits Anlaufstelle für Begegnung, Alltagsfragen, Projekte und Räume für Kurse und Veranstaltungen im Quartier. Solche Angebote sollen aber nur realisiert werden, wenn wirkliche Nachfrage besteht. Der Betrieb darf punktuell auch von der Bevölkerung mitgetragen werden – nicht alles muss ausschliesslich städtisch betrieben werden.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ich persönlich bevorzuge geschlechtsneutrale Sprache, weil sie alle Menschen miteinbezieht. Aber Sprache soll frei bleiben – auch wer ohne Genderstern oder ähnliche Zeichen schreibt, verdient genauso Respekt und Offenheit.

Finanzen & Steuern

Marktmiete statt Kostenmiete

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Ich befürworte, dass Aarau ihre Wohnliegenschaften (mit Ausnahme von expliziten Sozialwohnungen) künftig stärker marktorientiert vermietet – also eher Marktmiete als Kostenmiete. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass für soziale Leistungen weiterhin gezielt Ausnahmen gelten. Und: Zusätzlich soll Aarau genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern.

Steuererhöhung

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Ohne Steuererhöhung wird es langfristig nicht gehen – die Stadt steht vor grossen Investitionen, etwa in neue Schulräume wie das Oberstufenzentrum Telli oder Erweiterungen im Zelgli. Gleichzeitig müssen wir auch auf der Kostenseite genau hinschauen und Prioritäten setzen, um das Gleichgewicht zu wahren.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Die Stadt muss ihre Finanzen im Griff behalten – auch durch gezielte Sparanstrengungen. Grosse Investitionen wie das Oberstufenzentrum Telli sind nötig, an anderen Stellen braucht es Zurückhaltung. Gleichzeitig wird es ohne moderate Steuererhöhungen kaum gelingen, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen.

Wirtschaft & Arbeit

Ausbau Public-Private-Partnerships

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Grundsätzlich kann man Public-Private-Partnerships prüfen, etwa bei grossen Projekten wie der Schachenhalle. In Aarau fehlt dafür aber wohl die politische Mehrheit, und viele Modelle bergen Risiken bei Transparenz und Kontrolle. Deshalb nur prüfen, wenn klare Regeln und Vorteile für die Stadt bestehen.

Schaffung Gewerbeflächen

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Die Stadt muss wirtschaftliche Perspektiven und Arbeitsplätze sichern – und dazu braucht es neue Gewerbeflächen. Beispiele: Im Entwicklungsrichtplan Telli Ost ist eine Zone „Arbeiten und Wohnen (AW5)“ vorgesehen, also gemischte Nutzungen inklusive Gewerbe. Beim Torfeld Nord wurde schon ein Planungskredit bewilligt, um das Gebiet zu entwickeln – auch mit gewerblicher Nutzung.

Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen

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Die Stadt soll sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einsetzen, aber nicht "sklavisch durchsetzen". Es geht um Chancengleichheit, nicht um Zwang.

Bevorzugung lokaler Anbieter

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Wir sind ein Exportland – Offenheit beim Einkauf ist zentral. Lokalität darf kein Hauptkriterium sein. Wenn aber Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker gewichtet werden, führt das automatisch zu mehr regionalen Vergaben – wegen kürzerer Transportwege und geringerer Emissionen.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtung

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Verdichtung ist besser als Zersiedelung – aber nur, wenn sie qualitativ gut umgesetzt wird. Ich wünsche mir eine dichte, lebendige Stadt mit hochwertigen Freiräumen statt ein Mittelmass aus grauer Masse und Verkehr.

Tempo 30 Bahnhofstrasse

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Ich befürworte die definitive Einführung von Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse in Aarau. Der Testbetrieb hat gezeigt: kürzere Wartezeiten für Fussgänger:innen, bessere Pünktlichkeit des Busverkehrs und ein flüssigerer Verkehrsablauf.

Busfreie Altstadt

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Eine busfreie Altstadt kann die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen. Wichtig ist aber, dass das Gewerbe erreichbar bleibt und die Verbindung zum Bahnhof kurz und zuverlässig bleibt. Modelle mit kleineren, emissionsfreien Bussen sollen geprüft werden.

Priorisierung Velowege

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Aarau ist eine Velostadt – mit noch viel Potenzial. Sichere und durchgängige Velowege machen das Velo attraktiver und entlasten gleichzeitig die Strassen, was auch dem Autoverkehr zugutekommt. Entscheidend ist: Es geht in der Frage um NEUE städtische Parkplätze, nicht um den Abbau bestehender.

Neubau Zurlindensteg

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Ich unterstütze eine priorisierte Umsetzung des Neubaus/Zurlindenstegs. Die existierende Fuss-/Velobrücke ist für die gemischte Nutzung zu schmal und führt zu Konflikten und gefährlichen Situationen. Der Einwohnerrat hat zudem bereits einen Projektierungskredit für Ersatz oder Ergänzung beschlossen.

Ausbau Sportanlagen Schachen

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Der Ausbau der Sportanlagen im Schachen ist bereits beschlossen.

Umwelt & Energie

Verbot fossile Heizungen

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Bei neuen Heizungen oder einem Ersatz soll auf fossile Systeme verzichtet werden. Bestehende Anlagen können noch eine Zeit weiterlaufen. Wichtig ist, dass der Umstieg auf erneuerbare Heizungen einfach und bezahlbar bleibt – ohne zusätzliche bürokratische Hürden.

Erhalt Mitteldamm

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Wenn wir mehr erneuerbaren Strom wollen, müssen wir auch vor der eigenen Haustür handeln. Der teilweise Rückbau des Mitteldamms ist bereits bewilligt – es geht nur noch um ein Reststück. Wer Windräder und Solaranlagen anderswo fordert, sollte sich hier nicht verweigern.

Förderung Biodiversität

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Eine hohe Biodiversität stärkt unsere Lebensqualität – sie verbessert das Stadtklima, fördert die Erholung und macht Aarau widerstandsfähiger gegen Hitze und Schädlinge. Aarau soll Grünflächen naturnah pflegen, mehr einheimische Bäume setzen und die Bevölkerung für Themen wie Neobioten sensibilisieren.

Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Die Schweiz ist wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell eng mit der EU verbunden – davon profitiert auch Aarau. Zudem steht uns die EU auch wertemässig am nächsten: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte verbinden uns weit stärker als mit anderen Partnern.

Fusion mit Unterentfelden

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Ein Zusammenschluss mit Unterentfelden KANN sinnvoll sein, wenn beide Seiten profitieren. Wichtig ist, dass die Bedingungen auch für Aarau stimmen – finanziell, organisatorisch und in der gemeinsamen Entwicklung. Die letzte Medienmitteilung zum bisherigen Stand (versandt am 20. Oktober 2025) zeigt leider, dass die Steuerungsgruppe zu wenig Integration und Synergienutzung anstrebt. Wenn das Projekt gerettet werden soll: Fusion erst per Januar 2030, Klärung Schul- und anderer Fragen bis dann.

Strikte Neutralitätspolitik

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Strikte Neutralität ist Selbstbetrug – sie hilft am Ende nur Aggressoren wie Putin und Russland. Neutralität darf nicht Gleichgültigkeit heissen: Die Schweiz muss Haltung zeigen, wenn Völkerrecht verletzt und Freiheit bedroht wird. Als kleines Land sind wir darauf angewiesen, dass sich andere auch so verhalten.

Sicherheit & Polizei

Kündigung Schengen-Abkommen

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Das Schengen-Abkommen erleichtert Reisen, Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Eine Kündigung würde zu mehr Bürokratie, höheren Kosten und längeren Wartezeiten führen – und auch Aarau als vernetzte Stadt im Mittelland treffen.

Bekämpfung Littering

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Littering stört, kostet und schadet Umwelt und Stadtbild. Ich befürworte konsequenteres Vorgehen – etwa mit höheren Bussen und mehr Kontrollen, kombiniert mit Aufklärung und gut platzierten Abfallstationen. Sauberkeit ist auch eine Frage des Respekts.

Ausbau Videoüberwachung

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Sicherheit ist wichtig, aber Videoüberwachung ist kein Allheilmittel. Ich setze lieber auf Präsenz von Menschen – Polizei, Sozialarbeit, Hauswarte – statt auf mehr Kameras, die kaum präventiv wirken und Datenschutzfragen aufwerfen. An neuralgischen Punkten kann sie sinnvoll sein, wenn rechtlich sauber geregelt. Auf keinen Fall sollen Private oder Firmen Kameras zu kommerziellen Zwecken betreiben.

Verbot privates Feuerwerk

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Der Entscheid zum Verbot von privatem Feuerwerk ist bereits gefällt.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Eine sichtbare Polizeipräsenz stärkt das Sicherheitsgefühl und beugt Konflikten vor. Regelmässige Rundgänge – besonders nachts und auch in den Quartieren – können viel bewirken, ohne neue Gesetze oder teure Massnahmen.

Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Wichtig ist aber, dass faire Regeln gelten und ökologische sowie soziale Grenzen respektiert werden – nur so profitieren wirklich alle.

Umverteilung

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Eine gewisse Umverteilung ist notwendig, damit Chancen fair bleiben und niemand durchs Raster fällt. Der Staat soll aber Anreize zum Arbeiten und Investieren bewahren – Ausgleich ja, Gleichmacherei nein.

Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Strafe allein verhindert keine Kriminalität – das zeigen zahlreiche Studien aus der Kriminologie. Entscheidend ist, dass Menschen nach einer Straftat wieder in die Gesellschaft integriert werden: durch Ausbildung, Arbeit und soziale Begleitung. Wer eine Perspektive hat, wird deutlich seltener rückfällig. Das schützt die Bevölkerung nachhaltiger als reine Härte.

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