Ueli Bürgi
Basels starke Alternative | 45.24
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
2 Wochen Vaterschaftsurlaub sind lächerlich. Ein Elternurlaub gibt endlich die Möglichkeit, die Betreuung in der ersten Zeit partnerschaftlich aufzuteilen.
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Notfallgebühren sind nur Symptombekämpfung. Die Schweiz muss dringend mehr Hausärzt*innen ausbilden und der Zugang für alle Menschen im Kanton zu ihnen muss mit Informationskampagnen gefördert werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Unterstützung der Lehrpersonen durch qualifizierte Personen bei der individuellen Unterstützung von schwächeren bwz. hoch begabten Kindern ist zu verstärken.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Durchlässigkeit zwischen den Zügen in der Stufe 7.-9. Klasse muss verbessert werden. Zentral ist die Förderung der Chancengleichheit für alle Kinder mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund. Strengere Aufnahmekriterien würden Kinder aus gut gebildeten/reicheren Familien noch mehr begünstigen.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Fremdsprachenunterricht ab der 7. Klasse ist definitiv zu spät! Der spielerische, alltagsnahe Unterricht bei den Fremdsprachen soll gefördert werden.
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zusatzleistungen von Lehrpersonen (Elternkontakt, Koordination, Dokumentation etc.) sollen besser abgedeckt werden. Die Löhne müssen aber nur auf der Primar- und Sekundarstufe I verbessert werden, nicht in den Gymnasien.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Gegenteil, die Anforderungen müssen vereinfacht und v.a. nach objektiven Kriterien gestaltet werden. Das dreistufige Verfahren (Bürgergemeinde, Kanton, SEM) mit vielen bürokratischen Überschneidungen muss radikal vereinfacht werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die zusätzlichen Mittel müssten v.a. an Organisationen gehen, die schon jetzt die Integration und Partizipation von zugewanderten Personen verbessern. Mehr Sozialarbeiter*innen braucht es nicht.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Um allen Menschen gerecht zu werden, braucht es die Möglichkeit, kein Geschlecht anzugeben. Die Förderung der Gleichstellung der Frauen im Kanton bleibt dennoch prioritär. Die entsprechenden Mittel sind also zu erhöhen, wenn die staatlichen Aufgaben für die Gleichberechtigung in Bezug auf Angehörige der LGBTQ+ Communities erweitert werden.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine private Finanzierung durch die interessierten Kreise steht im Vordergrund.
Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton könnte von seinem enormen Reichtum problemlos etwas zurückgeben.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht aber gezielte Steuersenkungen für die untere Mittelklasse, also für diejenigen Personen mit geringem Einkommen, die zur Zeit über der Steuerschwelle liegen und sofort sehr viel Steuern bezahlen müssen. Die obersten Einkommen müssen nicht entlastet, sondern eher höher besteuert werden (wie in der angenommenen Initiative verlangt)
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die jährlichen Mehreinnahmen sollen für einen allgemeinen Klimafonds und zur Förderung aller nachhaltig und klimagerecht wirtschaftenden Unternehmen eingesetzt werden, insbesondere für kleinere und innovative Unternehmen. Also keine Rückerstattung an grosse Unternehmen, welche neu die OECD-Mindeststeuer bezahlen müssen.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt ein paar Vorteile der Quellenbesteuerung, insbesondere die Verhinderung von hohen privaten Steuerschulden. Aber die Nachteile überwiegen klar.
Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz hat diesbezüglich immer noch sehr lasche Bestimmungen, auch im europäischen Vergleich.
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einkaufstourismus ist v.a. ein Symptom für die zu hohen Preise in der Schweiz. In vielen Bereichen sind die höheren Preise in der Schweiz ökonomisch durch nichts gerechtfertigt, sondern dienen nur der Abschöpfung der höheren Kaufkraft (Pharma, Elektronikgeräte, Medien etc.). Hier müssen gezielt Preissenkungen durchgesetzt werden.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bürokratische Vereinfachungen aufgrund der Praxiserfahrungen können geprüft werden. Die inhaltlichen Anforderungen sollen im Grundsatz bestehen bleiben.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein zweites Hallenbad in einer Stadt mit 190'000 Bewohnerinnen entspricht eher den Bedürfnissen der Bevölkerung als ein Musical-Theater.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize und die staatliche Förderung von alternativen Energien sind sehr wichtig. Es braucht aber auch klare Regeln in allen Bereichen mit hohem CO2-Ausstoss, insbesondere beim Verkehr, bei den Heizungen und bei den energieintensiven Industrien.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solar-Anlagen auf Dächern und bei Infrastrukturbauten sind viel besser als grosse Photovoltaik-Anlagen in unberührten Alpentälern! Die Verpflichtung auf Dächern von Privathäusern soll verhältnismässig sein (ab einer bestimmten Dachfläche).
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
V.a. braucht es weniger kosmetische Begrünungen, sondern effektiv die Begrünung von bisher versiegelten Flächen. Dazu sind auch Vorgaben für kantonale Neubauten zu erlassen. Eine grosse geteerte Umgebung wie beim neuen Biozentrum darf es nicht mehr geben.
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine neue Tramlinie 30 durch den Petersgraben würde neue Möglichkeiten für flexible Tramführungen und Entlastung der Innerstadtlinien schaffen.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der neue gigantische Rheintunnel löst die Verkehrsprobleme nicht, sondern verlagert sie an die neuen Knotenpunkte. Er beeinträchtigt bestehende Grün- und Erholungszonen stark und führt zu jahrelangen Störungen durch die Bautätigkeit, v.a. auf der Dreirosenmatte.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Getrennte Velorouten sind sinnvoll und reduzieren den Gebrauch des Autos in der Stadt. Gleichzeitig erhöhen sie auch die Sicherheit der Fussgänger*innen.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Koordination und eine gemeinsame Politik ist in vielen Bereichen dringend und sinnvoll. Die getrennte Entwicklung der Spitäler etwa in den beiden Kantonen ist absurd. Allerdings muss der Kanton BS gegenüber dem Kanton BL klarer auftreten und die Bedürfnisse der Bevölkerung wahrnehmen.
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einsatz von Bodycams muss in ein Einsatzkonzept mit klarer Führung und Begleitung der Polizist*innen eingebettet werden.
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einsatz der Polizei muss verhältnismässig sein. Keine präventiven Interventionen mit Kampftruppen gegen unbewilligte Demonstrationen. Liberale Bewilligungspraxis, auch für Routen in der Innerstadt. Verbot für Gummischrot.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gezielte Erhöhung der Präsenz an Hotspots kann sinnvoll sein. Das Schwergewicht muss auf der Verbesserung der sozialen Sicherheit gelegt werden im Sinne einer Gewaltprävention.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Nicht einmal die Befürworter"innen der "reinen" Marktwirtschaft würden diese absolute Aussage unterstützen, sie wurde und wird in der Welt laufend und heute noch sichtbarer widerlegt. Die Freiheit aller Menschen auch in der wirtschaftlichen Tätigkeit muss unbedingt gefördert werden. Der freie Markt ist aber dazu nicht geeignet.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Sowohl Chancen und Risiken sind sehr hoch, eine genaue Abwägung ist nicht möglich.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Grundsätzlich hat auch ein Krimineller ein Recht auf Wiedereingliederung und entsprechende Massnahmen. Schärfere Strafen helfen dabei nicht. Allerdings hat die Gesellschaft auch einen Anspruch auf Schutz vor Wiederholungstätern. Dies im Bewusstsein, dass es keine absolute Garantie geben kann in Bezug auf die Risiko einer Rückfälligkeit.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Nachhaltiger Umweltschutz fördert neue Sektoren in der Wirtschaft. Modelle jenseits des Wirtschaftswachstums müssen gefördert werden, z.B. die Formen der Kreislaufwirtschaft.
Kommentar
Es braucht kein höheres Rentenalter für alle, unabhängig von Beruf und Lebenssituation. Hingegen sind verbesserte Lösungen für einen flexiblen Eintritt ins Rentenalter zu schaffen.