Jonas Jäggi
Partei der Arbeit Basel | 11.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur, solange wir keine Einheitskasse mit Prämien nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit haben.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die integrative Volksschule ist der richtige Weg für eine solidarische Gesellschaft und für Chancengleichheit. Es braucht jedoch genügend Ressourcen für Binnendifferenzierung und heilpädagogische Begleitung, um den individuellen Lernbedürfnissen, sei es Unter- oder Überforderung, Rechnung zu tragen. Bei Verhaltensauffälligkeiten gilt es, das zugrundeliegende Problem anzugehen, statt "Störenfriede" in Sonderklassen abzuschieben.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Berufsbildung zu stärken, indem man das Gymnasium elitärer macht, ist der falsche Weg. Stattdessen sollten die Anstrengungen darauf zielen, den Berufsbildungsweg attraktiver zu machen und sein gesellschaftliches Ansehen zu steigern, so dass sich mehr für diesen Weg entscheiden, ob sie die gymnasialen Anforderungen erfüllen oder nicht.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Könnte auch helfen, den Lehrermangel zu reduzieren - für alle, die gerne auf Marktanreize setzen
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist ja nicht so, dass es keine Sprachanforderungen gäbe oder die sonstigen Anforderungen besonders tief wären (10 Jahre in der Schweiz für die ordentliche Einbürgerung)
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilateralen Verträge sind eine Angliederung an das neoliberale Projekt der EU. Sie sollten insgesamt im Interesse der arbeitenden Bevölkerung neu verhandelt werden. Dabei sehe ich auch die Personenfreizügigkeit kritisch, als Mittel, auf Abruf billige Arbeitskräfte ins Land bringen zu können. Die Zuwanderung aus der EU stärker zu regulieren, kann durchaus Sinn machen, zumal die Aufnahme von Flüchtlingen und Menschen mit Anspruch auf politisches Asyl unbedingte Priorität haben muss.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Cannabiskonsum ist eine weit verbreitete gesellschaftliche Realität. Die Kriminalisierung hilft nicht, einen verantwortungsbewussten Umgang zu fördern. Beim Alkohol, eine potentiell wesentlich gesundheitsgefährdendere Droge, setzen wir ebenfalls auf Eigenverantwortung. Der Schwarzmarkt fördert dagegen Kriminalität und birgt mit schwer identifizierbaren synthetischen Zusatzstoffen erhebliche zusätzliche Gesundheitsrisiken.
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Von einer lebendigen Musikszene profitieren wir alle auf vielfältige Weise. Gleichzeitig wird es immer schwieriger für freie Kulturschaffende von ihrer Kunst leben zu können, da wir uns daran gewöhnt haben, dass viel davon frei verfügbar sein sollte. So wie wissenschaftliche Forschung nur mit öffentlichen Mitteln gewährleistet werden kann, kann auch die kulturelle Vielfalt und Entwicklung, die wir uns wünschen, nur mit grosszügiger institutioneller Förderung erreicht werden.
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Allerdings spielt die Form der Entwicklungszusammenarbeit eine Rolle. Sie sollte darauf abzielen, neokoloniale Abhängigkeiten abzubauen, statt zu zementieren, und die Entwicklungsländer dabei unterstützen, die Kontrolle über ihre eigenen produktiven Ressourcen zu erlangen.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für tiefere Einkommen definitiv
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn damit ausschliessich KMUs unterstützt würden, liesse sich das diskutieren. Sonst ist es eine ziemlich direkte Umgehung der Mindeststeuervorgaben.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im öffentlichen Interesse muss günstiger Wohnraum geschützt und gefördert werden, nicht die Renditeninteressen der Eigentümer.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind schön und gut aber ohne verbindliche Einschränkungen insbesondere bei Unternehmen werden wir die Ziele nicht erreichen können.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unternehmen verpflichten, nicht Einzelpersonen. Hier genügt es Anreize zu setzen.
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität ist Grundpfeiler der Schweizer Aussenpolitik und ihre humanitären und diplomatischen Dienste. Zwangsmassnahmen gegen andere Länder sind nur zulässig, wenn sie sich auf UNO-Beschlüsse oder zwingendes Völkerrecht stützen. Aktuell beteiligt sich die Schweiz an der wirtschaftlichen Kriegsführung gegen Russland. Demgegenüber wäre sie verpflichtet, jede Unterstützung für den Völkermord in Gaza zu unterbinden. In beiden Fällen verhält sie sich im Widerspruch zur Neutralität.
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier wird nicht die Sicherheit erhöht, sondern der Überwachungsstaat ausgebaut.
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht sind essentiell für eine demokratische Gesellschaft, auch oder sogar insbesondere wenn die Inhalte kontrovers sind und vielen nicht passen. Leider dient die Bewilligungspflicht oft dazu, diese Grundrechte unter dem Vorwand von Sicherheitsbedenken zu unterlaufen, wo es eigentlich nur um die Koordination ihrer Ausübung gehen dürfte. Solange das so ist, ein klares Nein.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Märkte sind ein nützliches Instrument zur Güterallokation von dem im Idealfall alle profitieren können. "Freie Marktwirtschaft" ist jedoch ein Euphemismus für die vollständige Kommodifizierung der fiktiven "Waren" Arbeit, Boden und Kapital, was katastrophale gesellschaftliche Konsequenzen hat. Entgegen der landläufigen Meinung bedeutet es auch keineswegs weniger Bürokratie. Dass sich ein "freier Markt" selbst reguliere, ist ein utopischer Aberglaube, der leider schwer loszuwerden ist.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Bei allen Vorteilen und Möglichkeiten sollten wir nicht vergessen, dass Digitalisierung auch Bürokratisierung bedeutet. Diese ist kaum weniger invasiv, nur weil sie auf schlanken Bildschirmen und in schicken Designs daherkommt. Die Möglichkeiten zur Formalisierung sind nahezu unbegrenzt - ebenso die möglichen Nebenwirkungen von Entfremdung und potentieller Fremdbestimmung. Die digitale Sphäre herrschaftsfrei zu gestalten und Persönlichkeitsrechte zu schützen, ist eine immense Herausforderung.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Hier besteht nur scheinbar ein Widerspruch. Umweltschutz bedeutet den Erhalt unserer biologischen Lebensgrundlagen. Wenn man der Meinung ist, man könne auf Kosten unserer Lebensgrundlagen "wachsen", hat man bei der Messung bzw. der Definition von solch angeblichem Wachstum etwas falsch gemacht.
Kommentar
Unbedingt. Für jeden angeblichen Sozialhilfebetrüger gibt es unzählige Anspruchsberechtigte, die sich aufgrund des Stigmas und der bürokratischen Hürden (die für sozial benachteiligte Personen besonders einschüchternd sein können) keine Hilfe holen.