Anna Lena Nora Engeler
GRÜNE | 03.01 | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Familienzulagen
Der Kantonsrat hat kürzlich einer Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn zugestimmt (+ 30 Fr. pro Monat). Befürworten Sie diese Erhöhung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Obwohl hier auch Familien begünstigt werden, die finaziell nicht auf diese Erhöhung angewiesen sind, ist es eine konkrete Entlastung bei Geringverdienenden. Hier kann ein unmittelbarer positiver Effekt in den Familienbudgets erziehlt werden, die aufgund von hohen Prämien und steigenden Lebenshaltungskosten stark unter Druck sind.
Förderung Kinderbetreuung
Sollen die Gemeinden im Kanton Solothurn verpflichtet werden, einen Teil der Kosten für externe Kinderbetreuung zu übernehmen (Unterstützung via Betreuungsgutscheine durch Kanton und Gemeinden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollte sogar im Interesse der Gemeinden sein, dies zu tun. Investitionen in die Betreuungskosten zahlen sich langfristig aus durch eine höhere Erwerbstätigkeit (inbesondere von Frauen) und somit auch höheren Steuereinnahmen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Grundproblem der steigenden Kosten im Gesundheitswesen und notwendige Reformen auf nationaler Ebene werden damit nicht gelöst. Aber die Prämienverbilligungen sind eine direkte Entlastung für Personen mit geringem Einkommen und man kann hier Familien stärken.
Höhere private Gesundheitskostenbeteiligung
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen darf nicht abhängig sein von den finanziellen Möglichkeiten einer Person. Das Gesundheitswesen muss auch künftig solidarisch und für alle offen bleiben.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integrative Schulklassen können nur funktionieren wenn sie mit genügend Ressourcen ausgestaltet sind. Es braucht zusätzliche Sozial- und Heilpädagogen zur Unterstützung der Lehrpersonen, damit alle Kinder in den Regelklassen optimal betreut und gefördert werden. Mit der heutigen, minimalen Untersützungsmassnahmen kann das Modell nicht erfolgreich umgesetzt werden.
Religionen im Regelunterricht
Soll das Thema Religionen in die dafür vorgesehenen Fächer des Regelunterrichts integriert werden (Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an der Volksschule)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die religiöse Ausbildung soll wo gewünscht privat organisiert werden. Religion und Ethik unabhängig von Konfession, sprich insbesondere im historischen und humanistischen Kontext kann im Regelunterricht integriert werden.
Abschaffung Frühenglisch
Soll Frühenglisch zugunsten der Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schule hat nicht nur die Aufgabe Kompetenzen zu vermittel sondern vor allem auch die Lust und Freude am Lernen. Frühenglisch ist äusserst beliebt bei den SchülerInnen und bedient ein Bedürfnis das künftig wohl noch wachsen wird. Dies abzuschaffen wäre wohl kontraproduktiv. Wenn die Schulen mit genügend Ressourcen ausgestaltet sind, müssen diese Kompetenzen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Verlängerung Sekundarschule P
Soll die Sekundarschule P im ganzen Kanton von zwei auf drei Jahre verlängert werden (Dauer wie Sek B und Sek E)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Verlängerung würde aus meiner Sicht zur Stärkung unseres dualen Bildungssystems beittragen. Wir haben in vielen Bereichen einen aktuen Fachkräftemangel und müssen eine Aufwertung der Lehrberufe gegenüber der Matura erreichen. Die Entscheidung für den einen oder anderen Weg muss aus meiner Sicht aktuell zu früh getroffen werden, was dazu führt, dass sich mehr Leute für den gymnasialen Weg entscheiden.
Handyverbot an Volksschulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen im Kanton Solothurn?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Handys sind im Unterricht bereits heute verboten. Das Handy gehört zum Alltag dazu ob uns das passt oder nicht. Wir müssen unseren Kindern die Kompetenzen mitgeben, mit den neuen Technologien umzugehen und sich zu schützen, das erreichen wir nicht mit einem Verbot.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleiche Bildungschancen sind die grundlage für spätere gesellschaftliche Teilhabe. Die Förderung allein an das Einkommen zu knüpfen wäre aber falsch.
Migration & Integration
Kostenpflichtiger Sprachunterricht
Sollen Eltern den Sprachunterricht ihrer Kinder künftig selber bezahlen müssen, sofern diese vor der Einschulung (Kindergarten) nicht genügend gut Deutsch sprechen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Hürden zum Spracherwerb müssen so niedrig sein wie irgendmöglich. Investitionen in die frühe Sprachförderung zahlen sich im späteren Schulverlauf aus und sollten daher zum Wohle der Kinder möglichst barrierefrei zugänglich sein.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Migrationspolitik kann nicht von einem Einzelstaat gelöst werden und eine Zusammenarbeit mit der EU - ob im heutigen Rahmen oder auch mit verändertem Vorgehen - wird zwingend nötig sein.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Solothurn erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde wer in der Schweiz lebt, arbeitet, die Schule besucht und Steuern zahlt, soll sich auch am politischen Prozess beteiligen dürfen. Das darf aber auch an gewisse Voraussetzungen im Bereich Integration und Spracherwerb geknüpft sein.
Senkung Einbürgerungsgebühren
Soll der Kanton Solothurn die Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige senken (aktuell zwischen 1000 und 2500 CHF für alle Einzelpersonen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es kann nicht sein, dass gut integrierte Ausländer:Innen aus rein finanziellen Gründen auf eine Einbürgerung verzichten. Die betrifft insbesondere Secondos/Secondas die hier aufgewachsen sind. Die Demokratie soll die Bevölkerung möglichst genau abbilden und das geht nur, wenn auch alle die hier wohnen und arbeiten sich politisch äussern können.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Die mündlichen sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung in Solothurn wurden jüngst erhöht (von B1 auf B2). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprache ist eine Grundvoraussetzung für Integration und daher finde ich es richtig hier gewisse Vorgaben zu machen. Es muss aber auch entsprechende Angebote geben, die den Spracherwerb ermöglichen und erleichtern.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Sterbehilfe in Heimen
Das Solothurner Kantonsparlament hat entschieden, dass alle Heime künftig Sterbehilfe zulassen müssen. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sterbehilfe ist in der Schweiz legal für alle mündigen Personen. Mit dem Eintritt in ein Heim gebe ich nicht meine Souveränität ab. Das bedeutet auch, dass ich weiterhin Entscheidungen über mein eigenes Leben und Sterben selbständig treffen darf.
Schliessung Schule für Mode und Gestaltung
Soll die Schule für Mode und Gestaltung in Olten als Sparmassnahme geschlossen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verbot Einweg-E-Zigaretten
Befürworten Sie ein Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es geht nicht darum E-Zigaretten zu verbieten sondern lediglich um solche zum Einweggebrauch. Dies verursachen neben Plastikmüll, Umweltgiften auch Elektroschrott, die häufig auf der Strasse landen. Es gibt genügend Alternativen zum Mehrweggebrauch.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist möglich die offizielle Kommunikation genderneutral zu gestalten ohne Genderstern. Sprache soll dem Dialog dienen und nur im Dialog gelangt man zu gegenseitigem Verständnis. Wenn die Sprache so komplex gestaltet wird, dass sie an sich gewisse Personen vom Dialog ausschliesst, so ist das keine gute Entwicklung.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Würden Sie zur Stabilisierung der Kantonsfinanzen auch Steuererhöhungen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gerade im Bereich der Besteuerung von sehr hohen Erbschaften (z.b. ab 5 Mio) oder hohen Vermögen, sollten Steuern erhöht bzw. eingeführt werden. Auch im Bereich der Besteuerung von Holdinggesellschaften gibt es noch Potential. Diese Möglichkeiten sollen ausgeschöpft werden bevor eine Erhöhung der Besteuerung von Einkommen diskutiert wird.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist die logische Konsequenz aus sich verändernden Lebensrealitäten. Doppelverdienende werden künftig immer mehr zur Norm werden. Das ist wirtschaftlich gesehen in Zeiten von Fachkräftemangel eine wichtige Entwicklung und die sollte nicht bestraft werden bei einer Heirat. Die Heirat bietet auch die gegenseitige finanzielle Absicherung, auf diese wird häufig verzichtet aufgrund von massiv höheren Steuern nach einer Heirat.
Einführung Hundesteuer
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Hundesteuer von 35 Fr. pro Jahr (ersetzt die Kontrollzeichengebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wegfall Teuerungsausgleich
Durch den Wegfall des Teuerungsausgleichs 2025 für Mitarbeitende des Kantons können rund 13 Mio. Franken eingespart werden. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Gewährung des Teuerungsausgleichs ist keine Lohnerhöhung sondern ermöglicht lediglich den Lebensstandard zu halten. Sprich es ist eine faktische Lohnkürzung diesen nicht zu gewähren, was den Kanton als Arbeitgeberin - und ja auch der Kanton steht in Konkurrenz um die begehrten Fachkräfte - nicht gerade attraktiv macht.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren Stellenbestand/Pensum mit Ausnahme der Lehrpersonen und Justiz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Kanton Solothurn ist im interkantonalen Vergleich eher schlank aufgestellt. Der Kantonsrat muss die Flexibilität behalten, um auf neue Entwicklungen zu reagieren. Mit einem generellen Einstellungstopp geht diese verloren.
Wirtschaft & Arbeit
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist keine Insel und selbst wenn, so zeigt das Beispiel von England, dass man nicht besser fährt wenn man sich selber von Europa lossagt. Die komplexen Herausforderungen unserer Zeit erfordern einen gemeinsamen Lösungsweg.
Finanzielle Unterstützung Stahlwerk Gerlafingen
Soll der Kanton Solothurn das Stahlwerk Gerlafingen bei Bedarf finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Stahlwerkgerlafingen leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in dem sie Stahlrecycling betreibt. Wir können es uns nicht leisten unsere endlichen Ressourcen immer schneller zu Verbrauchen und müssen auf Kreislaufwirtschaft setzen. Neben Industriearbeitsplätzen die erhalten werden können ist das für mich das gewichtigste Argument für eine Untersützung durch den Kanton und den Bund.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Den Grossteil des ökologischen Fussabdrucks von Schweizer:Innen wird durch den Konsum von Gütern aus dem Ausland verursacht. Wir müssen hier Verantwortung für unseren Konsum übernehmen und sicherstellen, dass durch diesen keine Menschenrechte oder Umweltstandards verletzt werden. Das ist fair gegenüber den Produktionsländern und unumgänglich um unseren Planeten lebenswert zu erhalten.
Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ob der Mindestlohn mit einer Höhe von 23 CHF/h richtig gewählt ist weiss ich nicht. Ich stehe aber 100% hinter dem Grundsatz, dass man vom Lohn seiner Arbeit leben können muss. Wer Vollzeit arbeitet, soll nicht unter dem Existenzminimum leben müssen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Detailhandel ist unter Druck durch den Onlinehandel und möchte dies mit einer Liberalisierung kompensieren. Dies schlägt sich aber direkt nieder in einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des Personals in einem Niedriglohnsektor.
Umwelt & Energie
Totalrevision Energiegesetz
Befürworten Sie die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes (Volksabstimmung 9. Februar 2025)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unser Energiegesetz ist 34 jährig. In dieser Zeit hat sich vieles gewandelt und diese Entwicklungen müssen auf gesetzlicher Ebene abgebildet werden. Das Energiegesetz ist eine gute Basis um Veränderungen weiter zu unterstützen ohne gleichzeitig Verbote von bestehenden Technologien, diese werden maximal mit Auflagen versehen.
Lockerung Umweltschutz für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau von erneuerbaren Energien soll in erster Linie auf bestehenden Dachflächen und im Siedlungsgebiet erfolgen.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr wird künftig eine noch zentralere Rolle einnehmen und ist wichtig für den Schutz der Umwelt und unseren endlichen Kulturlandreserven. Auf der gleichen Fläche können im öffentlichen Verkehr ein Vielfaches der Personen transportiert werden als auf den Strassen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Solothurn die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Velo ist das effizienteste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel im Nah- und Mitteldistanzverkehr. Dieses Potential müssen wir zur Entlastung der Infrastruktur (Strasse/ÖV) unbedingt nutzen. Das könne wir nur wenn man sich mit dem Velo sicher und schnell bewegen kann.
Verbot Tempo 30
Soll Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts verboten werden (z.B. Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Temporeduktionen können dazu beitragen den Verkehr flüssig zu halten. Innerorts soll zudem die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden im Vordergrund stehen. Da sich hier oft Langsamverkehr und motorisierter Verkehr mischt, muss auch eine Temporeduktion als Massnahme zur Sicherheit möglich bleiben.
Politisches System & Digitalisierung
Stimmrechtsalter 16
Befürworten Sie eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stimmbevölkerung sollte sogut wie möglich die Bevölkerung abbilden. Heute entscheiden vielfach Personen über 60 über die Zukunft von Jugendlichen. Hier sollte ein Ausgleich geschaffen werden. Beteiligen muss sich ja niemand aber wer sich interessiert soll sich auch beteiligen dürfen.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine enge Beziehung ist durch die Lage und wirtschaftlichen Verknüpfungen der Schweiz unumgänglich. Die EU ist jedoch auch sehr schwerfällig, unflexibel und wenig innovativ. Ein gewisses Mass an Souveränität ist darum sinnvoll.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, auf öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Solothurn ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die Schere zwischen Arm und Reich geht weltweit immer weiter auf. Wer glaubt, dass dies zum Wohl Aller ist glaub auch an den Samichlaus.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Für ein Kind ist ein liebevolles Zuhause mit Eltern die sich Zeit nehmen können wichtig. Wie dieses ausgestaltet wird, sollen die Eltern indiviuell entscheiden können und es gibt kein Modell das für alle stimmt. Eltern sollen in ihrer indivduellen Entscheidung bestmöglich unterstützt werden.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Eine reine Bestrafung ohne Wiedereingliederungsmassnahmen ist in erster Linie teurer für die Gesellschaft.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ich bin nicht überzeut, dass die Wirtschaft zwingend immer weiter wachsen muss. Eine stabile Entwicklung, die nicht mehr Ressourcen verbraucht als sich nachbilden können, auf Recyclin setzt wo dies nicht möglich ist und Menschenrechtsstandards einhält ist nachhaltig und ethisch.
Kommentar
Die Zahlen auf denen die Abstimmung zur Rentenalterserhöhung für Frauen basierten, waren massiv zu pessimistisch. Die AHV hat Milliardenreserven und der prognostizierte Untergang lässt auf sich warten.