Tobias Neuhaus
Die Mitte | 03.14
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Familienzulagen
Der Kantonsrat hat kürzlich einer Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn zugestimmt (+ 30 Fr. pro Monat). Befürworten Sie diese Erhöhung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung Kinderbetreuung
Sollen die Gemeinden im Kanton Solothurn verpflichtet werden, einen Teil der Kosten für externe Kinderbetreuung zu übernehmen (Unterstützung via Betreuungsgutscheine durch Kanton und Gemeinden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf eine bedarfsgerechte Umsetzung soll geachtet werden. Viel Gestaltungsfreiraum für Gemeinden, bei uns Grenchen existieren Betreuungsgutscheine - eine Beteiligung durch den Kanton würden wir begrüssen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krankenkassenprämien bleiben die Sorge Nr. 1 in der CH-Bevölkerung. Obwohl hier im Grundsatz nur eine Symtombekämpfung stattfindet - ist diese eine vorübergehende Entlastung für die Haushalte.
Höhere private Gesundheitskostenbeteiligung
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es muss was getan werden bezüglich Gesundheitskosten - die Notfallgebühr finde ich sehr sinnvoll.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir müssen ehrlich sein...auch wenn es schön wäre. Die Praxis der letzten Jahre zeigt - die Umsetzung stösst an seine Grenzen und bereitet Schwierigkeiten.
Religionen im Regelunterricht
Soll das Thema Religionen in die dafür vorgesehenen Fächer des Regelunterrichts integriert werden (Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an der Volksschule)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Verantwortung soll bei den Kirchgemeinden bleiben.
Abschaffung Frühenglisch
Soll Frühenglisch zugunsten der Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verlängerung Sekundarschule P
Soll die Sekundarschule P im ganzen Kanton von zwei auf drei Jahre verlängert werden (Dauer wie Sek B und Sek E)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Handyverbot an Volksschulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen im Kanton Solothurn?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Erfahrungen aus dem Kanton Aargau zeigen - es funktioniert. Dies kommt bei Lehrkörpern wie Schülern gut an.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Kostenpflichtiger Sprachunterricht
Sollen Eltern den Sprachunterricht ihrer Kinder künftig selber bezahlen müssen, sofern diese vor der Einschulung (Kindergarten) nicht genügend gut Deutsch sprechen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entgegen dem Ja, läuft in Grenchen zurzeit ein Pilotprojekt zu diesem Thema - aufgrund des hohen Ausländeranteils mit Kindern mit Migrationshintergrund ist es deshalb sinnvoll den Weg mal anders zu gehen. Die Gemeinde Grenchen macht deshalb Deutsch zur Pflicht vor der Einschulung, so profitieren in logischer Konsequenz auch die bereits Deutsch sprechenden Kinder (es wird ein besseres Schulniveau erreicht). Durch die Pflicht bezahlt Grenchen die Kosten, bei nicht Nachkommen wird gebüsst.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Solothurn erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Senkung Einbürgerungsgebühren
Soll der Kanton Solothurn die Einbürgerungsgebühren für unter 25-jährige senken (aktuell zwischen 1000 und 2500 CHF für alle Einzelpersonen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Die mündlichen sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung in Solothurn wurden jüngst erhöht (von B1 auf B2). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Sterbehilfe in Heimen
Das Solothurner Kantonsparlament hat entschieden, dass alle Heime künftig Sterbehilfe zulassen müssen. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gleichberechtigung der Heime steht dabei im Fokus.
Schliessung Schule für Mode und Gestaltung
Soll die Schule für Mode und Gestaltung in Olten als Sparmassnahme geschlossen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot Einweg-E-Zigaretten
Befürworten Sie ein Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kantonales Verbot ist sinnlos, müsste schweizweit gelten.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Würden Sie zur Stabilisierung der Kantonsfinanzen auch Steuererhöhungen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Alternative-Besteuerung der Initiative "Faire Steuern" der Mitte ist klar zu bevorzugen. Aufgrund des administrativen Aufwandes welche Kosten in Millionenhöhe verursacht, wird die Individualbesteuerung von allen Kantonen und verschiedenen Parteien abgelehnt. Bei der Alternativen-Besteuerung wird weiterhin nur eine Steuererklärung bei Ehepaaren eingereicht, die Steuern sind nach Individualberechnungen nach dem grösseren Beitrag der Beiden zu entrichten - ohne Zusammenlegung der Einkommen.
Einführung Hundesteuer
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Hundesteuer von 35 Fr. pro Jahr (ersetzt die Kontrollzeichengebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wegfall Teuerungsausgleich
Durch den Wegfall des Teuerungsausgleichs 2025 für Mitarbeitende des Kantons können rund 13 Mio. Franken eingespart werden. Befürworten Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aufgrund des strukturellen Defizites - Nationalbankgewinne hin oder her, ein Mittelwert ist für die Budgetberechnungen in Zukunft wünschenswert.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren Stellenbestand/Pensum mit Ausnahme der Lehrpersonen und Justiz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe hier Handlungsbedarf - Die Zahl der staatlichen Stellen in der Verwaltung des Kantons Solothurn wächst. Von 2010 bis 2020 erhöhte sich der Stellenbestand des Solothurner Staatspersonals von 2'864 auf 3'344 Vollzeitstellen, am 31.12.2022 waren es sogar 3’464 Stellen. Das Stellenwachstum ist damit doppelt so hoch wie dasjenige der Bevölkerung. Neue Stellen schaffen stets weitere Begehrlichkeiten mit entsprechenden Folgekosten für Bürgerinnen und Bürger.
Wirtschaft & Arbeit
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzielle Unterstützung Stahlwerk Gerlafingen
Soll der Kanton Solothurn das Stahlwerk Gerlafingen bei Bedarf finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Solothurn und der Bund sollen sich daran beteiligen. Die Stahlproduktion ist auch von nationaler Bedeutung - diese soll weiterhin in der Schweiz möglich gemacht werden.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig vorweg in der neuen Initiative - "KMU sind dagegen vollständig vom Geltungsbereich ausgenommen". "Betroffen sind Grossunternehmen (neben Kapitalgesellschaften rechtsformunabhängig auch Stiftungen oder Vereine). An den von der entsprechenden EU-Richtlinie (CSDDD) vorgegebenen Schwellenwerten (450 Mio. Umsatz + 1'000 Mitarbeitende) soll sich auch eine Schweizer Regulierung orientieren". (dies aus dem Initiativtext) Dies schliesst somit auch die umstrittenen Praktiken der FIFA mit ein.
Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schwächt die Berufslehre - gefährdet Jobs durch mögliche Firmenabwanderungen und belastet KMUs in Branchen mit sonst schon tiefen Margen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umwelt & Energie
Totalrevision Energiegesetz
Befürworten Sie die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes (Volksabstimmung 9. Februar 2025)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Einklang mit Umwelt & Wirtschaft. Dank wertvollen Anreizsystemen und Fördermassnahmen - erzeugen wir mehr erneuerbare Energie. Von wirklichen Verboten ist nicht die Rede - Unabhängigkeit & Versorgungssicherheit werden gestärkt!
Lockerung Umweltschutz für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aufhebung AKW-Bauverbot
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zurzeit aufgrund der Rahmenbedingungen und der Technik nicht sinnvoll.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz hat aktuell eines der strengsten Tierschutzgesetze. Anpassungen sind keine vorgesehen.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn wir den ökologischen Fussabdruck verringern wollen, muss sich auch die Mobilität anpassen, dies ist grundsätzlich zu begrüssen. Es müssen jedoch auch mögliche Anreizsysteme zur Motivationserhöhung für die Bevölkerung geschaffen werden um auf den öV umzusteigen - sonst wird es nicht funktionieren.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn es um die Steigerung der Verkehrssicherheit geht, Ja - ansonsten, Nein.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Solothurn die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot Tempo 30
Soll Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts verboten werden (z.B. Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Quartierstrassen, Tempo 30 - Ja. Auf verkehrsorientierten Hauptstrassen, Tempo 30 - klares Nein.
Politisches System & Digitalisierung
Stimmrechtsalter 16
Befürworten Sie eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange die Mündigkeit und Volljährigkeit mit 18 Jahren besteht. (bei Vertragsunterzeichnungen u.a.) Sehe ich keinen Grund das Stimmrechtsalter zu senken.
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stimme einem EU-Beitritt klar nicht zu. Mit dieser Frage sind jedoch die zurzeit hängigen Bilateralen-Verträge gemeint und diese gilt es weiterzuführen. Dies unter folgenden Voraussetzungen...Solange der Schutz der Sozialwerke gesichert, eine Schutzklausel zur eigenständigen Regulierung der Zuwanderung enthalten und ein unabhängiges Schiedsgericht vorhanden ist.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität muss anders gestaltet werden. Nichts tun hätte den Russen geholfen - wäre das wirklich besser gewesen? Wir sollten zu unseren Werten stehen, wirtschaftliche Sanktionen sind ein Zeichen dafür. Ich bin für militärische Neutralität, aber nicht so wie es die "Neutralitätsinitiative" der SVP strikt will.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, auf öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Solothurn ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch in Grenchen haben die Delikte zugenommen - eine höhere Polizeipräsenz würde dem entgegenwirken.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die soziale Marktwirtschaft wie wir sie in der Schweiz kennen - ist ideal. Die Sozialpartnerschaft soll liberal gelebt werden.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die Erziehung ist Privatsache - welches Familienmodell gelebt wird soll in der freien Entscheidung der Erziehungsberechtigten bleiben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Je nach Tat macht eine Wiedereingliederung Sinn. Auch bei jüngeren Tätern - kommt auf das Delikt an. Im Grundsatz, vor allem bei Mord und anderen gröberen kriminellen Wiederholungsdelikten macht eine Wiedereingliederung kaum Sinn, die Verachtung bei einer weiteren unmenschlichen Tat schürt verständlicherweise die Abneigung der allgemeinen Gesellschaft gegen diese Praktik.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich wäre der Ansatz richtig - aber die Realität sieht anders aus. Wir alle müssten unseren Lebensstandart extrem anpassen. Weltweit wäre dies zu begrüssen, nur national würden wir uns isolieren und unseren Wohlstand zu Gunsten anderen Nationen verlieren. Die Armut in der Schweiz würde zunehmen, von sozial kann hier nicht die Rede sein. Bleiben wir bei der Realität und verfallen nicht dem gutgläubigen Idealismus.
Kommentar
Inflation und Teuerung lassen grüssen - eine logische Folge davon.