Silvia Huber
Grünliberale Partei
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Olten bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz von Bürgerrechten und Privatsphäre ist fundamental für eine freie Gesellschaft. Die Aufdeckung von Sozialmissbrauch ist Aufgabe der Stadt/Polizei. Gefragt sind vertrauensbasierte und kosteneffiziente Lösungen, die soziale Gerechtigkeit fördern und gleichzeitig die individuelle Freiheit respektieren. Sozialmissbrauch muss durch präventive Massnahmen und ggf. verbesserte interne Kontrollen vorgebeugt werden, ohne dabei die ethischen Grundsätze unserer Gesellschaft zu gefährden.
Beteiligung Notschlafstelle
Soll sich die Stadt finanziell an der Notschlafstelle Schlafguet beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Sollen die Bedingungen für den Bezug von Sozialhilfe verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfe ist eine zentrale Aufgabe unseres Gemeinwesens. Sie sollte jedoch immer als Hilfe zur Selbsthilfe gesehen werden. Statt den Zugang zu erschweren, sollte der Fokus auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gelegt werden. Z.B. durch die Bereitstellung ausreichender Kinderbetreuungsangebote, Qualifizierungsmassnahmen, finanzielle Anreize - Arbeit soll gefordert werden und sich lohnen.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Olten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Betreuungsgutscheine Kinderbetreuung
Soll sich die Stadt stärker an Betreuungsgutscheinen für familienergänzende Kinderbetreuung beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es muss sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse aller Schüler und Schülerinnen ausreichend berücksichtigt werden und die notwendigen Unterstützungsstrukturen vorhanden sind.
Verzicht Französisch in Primarstufe
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bildungsgutscheine können ein Mittel sein, um Chancengleichheit zu fördern. Die alleinige Verteilung von Gutscheinen reicht jedoch nicht aus - sie muss mit einer sorgfältigen Überprüfung der Bildungsqualität der jeweiligen Massnahmen einhergehen. Da dies zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand führen kann, sind Massnahmen zur Verbesserung und Stärkung des öffentlichen Schulsystems grundsätzlich vorzuziehen. Diese können gezielter und effizienter umgesetzt werden und kämen allen Schülern zugute.
Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen in der Stadt Olten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Soziale Durchmischung Schulen
Soll in Olten die soziale Durchmischung in Kindergärten und Primarschulen stärker gefördert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bilateralen Verträge sind das Fundament für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU. Sie sichern unseren Zugang zum EU-Binnenmarkt, fördern Forschung und Innovation und ermöglichen den wichtigen Austausch von Fachkräften. In einer Zeit globaler Herausforderungen bieten sie uns einen stabilen Rahmen für wirtschaftliche Prosperität und politische Kooperation, ohne unsere Souveränität zu gefährden.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine pauschale Erteilung des Stimm- und Wahlrechts ohne erkennbares Engagement, Eigeninitiative und Bekenntnis zu demokratischen Werten halte ich für verfehlt, zumal die Möglichkeit einer Einbürgerung besteht.
Verzicht Einbürgerungsgebühren
Soll bei Einbürgerungen von in der Schweiz geborenen Ausländer/-innen auf die Erhebung einer Gebühr verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Sport
Soll die Stadt den Sport finanziell stärker unterstützen (z. B. durch Investitionen in zusätzliche Sportinfrastruktur)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Fokus sollte auf der nachhaltigen Förderung des Breitensports liegen, so dass alle Oltner und Olterninnen davon profitieren können. Neue Sportinfrastruktur ist dafür nicht zwingend erforderlich, der Unterhalt der bestehenden hingegen schon.
Förderung Kinder- und Jugendangebote
Soll die Stadt Olten zusätzliche Mittel zugunsten von Angeboten für Kinder und Jugendliche einsetzen (z. B. Ausbau der Spielplatzinfrastruktur, Einbeziehung von Kindern/Jugendlichen in die Planung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Olten verfügt bereits über ein beachtliches Angebot an grossen Kinderspielplätzen. Der Fokus sollte auf die Schaffung von Begegnungszonen für alle Generationen gelegt werden. Dies kann die Einrichtung von Kleinstspielplätzen, Grünzonen, Sitzgelegenheiten in der Stadt beinhalten. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Zielgruppen in die Planung einbezogen werden müssen.
Stärkere Kulturförderung
Soll die Stadt Olten mehr Geld für die Kulturförderung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies hängt von der finanziellen Situation ab. Kulturförderung sollte im Moment im gegebenen Budgetrahmen erfolgen und könnte zum Beispiel durch die Schaffung einer Kulturkommission kosteneffizient verbessert werden.
Ganzjähriger Zugang Aareufer
Befürworten Sie einen ganzjährigen Zugang zum Aareufer auch im Bereich der Badi?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als attraktive Verbindung für Fussgänger und Velofahrer würde dies den Langsamverkehr in Olten deutlich stärken. Gleichzeitig würde das Aareufer zum wichtigen ganzjährigen Treffpunkt und Erholungsort. Oltens Charakter als "Flussstadt" zu fördern steigert die Lebensqualität aller.
Geschlechtsneutrale Sprache erlauben
Soll städtischen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist für mich eine Frage untergeordneter Bedeutung. Ich würde mich hier an die kantonalen Vorgaben halten wollen, im Sinne der Effizienz und Einheitlichkeit.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kommunaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angesichts der geplanten Investitionen und der aktuellen Finanzlage der Stadt erscheinen Steuersenkungen in den nächsten vier Jahren unrealistisch. Gleichzeitig lehne ich eine Steuererhöhung entschieden ab, da dies eine negative Dynamik auslösen würde (Wegzug einkommensstarker Einwohner und Unternehmen).
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Olten erhöht werden (z.B. durch Einfrieren des Stellenbestandes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die kontinuierliche Evaluation sinnvoller Sparmöglichkeiten ist eine zentrale Aufgabe des Stadtrats. Eine starre Einfrierung des Stellenbestands ist hingegen nicht zielführend. Die personelle Ausstattung der Verwaltung muss flexibel an die aktuellen Erfordernisse und Aufgaben der Stadt angepasst werden können.
Verzicht Teuerungsausgleich
Die Stadt Olten verzichtete fürs 2025 auf einen Teuerungsausgleich bei den städtischen Angestellten. Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unsere Stadt ist darauf angewiesen, die besten Mitarbeitenden zu rekrutieren und zu halten. Diese Massnahme sendet ein falsches Signal und würdigt die Arbeit der städtischen Angestellten nicht angemessen. Hinzu kommt, dass der Teuerungsausgleich bereits in den Vorjahren nicht oder nur teilweise gewährt wurde.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, und von ihnen kontrollierte Unternehmen (Tochterkonzerne), zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Vereinfachung temporäre Bauten
Sollen die Regelungen für temporäre Bauten (z.B. Buvetten) vereinfacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidendes Kriterium muss die Fachkompetenz sein.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Sind Sie für eine weitere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Unterirdisches Parkhaus
Soll in der Oltner Innenstadt ein zusätzliches unterirdisches Parkhaus errichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in Olten zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Kapazitätsausbau, Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses.
Einführung Tempo 30
Soll in Olten auf allen Hauptstrassen Tempo 30 eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf allen Hauptstrassen ist zu pauschal. Ich befürworte einen situativen Ansatz: Dort, wo die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer erhöht werden kann, macht eine Temporeduktion Sinn. Jeder Streckenabschnitt muss individuell betrachtet werden (Verkehrsaufkommen, Unfallstatistiken, Anwohnerdichte und die Bedeutung für den öffentlichen Verkehr).
Ausbau Langsamverkehr
Soll in der Stadt Olten die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Ortsbild- und Denkmalschutzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Entsiegelung und Begrünung
Soll in Olten jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden (primär durch Reduktion der Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Starre prozentuale Vorgaben halte ich für kontraproduktiv. Stattdessen sollte ein ganzheitlicher Ansatz zur Stadtentwicklung verfolgt werden, der die Entsiegelung und Begrünung von Flächen als wichtiges Ziel verfolgt.
Energiestadt-Gold-Zertifizierung
Soll Olten die Energiestadt-Gold-Zertifizierung anstreben und entsprechende Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gemeindefusionen
Soll die Stadt Olten Gemeindefusionen mit benachbarten Gemeinden anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gemeindefusionen sollten als langfristiges Ziel verfolgt werden, u.a. um unserer Stadt innerhalb des Kantons grösseres Gewicht zu verleihen, eine verbesserte Raumplanung zu ermöglichen und eine verbesserte Ressourcennutzung zu ermöglichen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland stehen nicht im Widerspruch zur Schweizerischen Neutralität. Die Sanktionen wurden als Antwort auf Russlands schwerwiegende Verletzung fundamentaler Normen des Völkerrechts verhängt, was in Übereinstimmung mit der Schweizerischen Neutralitätspolitik steht.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Mehr Mittel für Gassenarbeit
Die Stadt Olten budgetiert fürs 2025 CHF 120'000 für die Gassenarbeit. Sollte dieser Betrag erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Ich befürworte die Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Meine Unterstützung endet dort, wo der Schutz der Arbeitnehmerrechte und faire Arbeitsbedingungen nicht mehr gewährleistet sind. Ich plädiere für eine sozial verantwortliche Marktwirtschaft, die wirtschaftliche Freiheit mit angemessenen Arbeitnehmerrechten und sozialen Sicherheiten in Einklang bringt.
Stärkere Besteuerung Vermögender
Wie beurteilen Sie diese Aussage: "Vermögende sollen sich stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen."
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Kommentar
Grundsätzlich befürworte ich ein faires und effizientes Steuersystem, das soziale Verantwortung berücksichtigt. Unser Steuersystem ist bereits progressiv gestaltet, wodurch Besserverdienende proportional mehr beitragen. Dem stimme ich in der heutigen Form grundsätzlich zu, eine generell stärkere Belastung halte ich aber für kontraproduktiv.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
An erster Stelle muss der Schutz der Bevölkerung stehen, danach folgt die Wiedereingliederung. Bestrafung an sich ist kein Wert und dient niemandem.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Es ist falsch, Umweltschutz gegen Wirtschaft auszuspielen. Ein verstärkter Umweltschutz trägt langfristig zu einem stärkeren Wirtschaftswachstum bei. Die Frage ist falsch gestellt respektive tendenziös.
Kommentar
Oltens relativ hoher Leerwohnungsbestand bedeutet nicht zwingend, dass genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht. Eine Wohnungspolitik, die gezielt bedürftige Gruppen unterstützt, fördert soziale Durchmischung, wirtschaftliche Attraktivität und demografische Stabilität. Bei Neubauten sozialer Wohnungen ist Durchmischung entscheidend, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Segregation zu vermeiden.