Lukas Lütolf
Junge Grüne | Bisher | Gewählt
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Olten bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die aktuellen Kontrollinstrumente genügen, um Missbrauch vorzubeugen.
Beteiligung Notschlafstelle
Soll sich die Stadt finanziell an der Notschlafstelle Schlafguet beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Notschlafstelle Schlafguet füllt eine gewichtige Lücke in unserem Sozialsystem und wird rege benutzt, besonders auch von Solothurner:innen ohne Obdach. Das kann ich als Freiwilliger vor Ort direkt bestätigen und die entsprechenden Zahlen sind auf der Website (www.schlafguet-olten.ch) transparent ausgewiesen.
Verschärfung Sozialhilfe
Sollen die Bedingungen für den Bezug von Sozialhilfe verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfe zu beziehen ist nicht attraktiv: Beiträge am untersten notwendigen Bedarf, starke Kontrolle der eigenen Ein- und Ausgaben vom Amt und gesellschaftliche Stigmatisierung sind nur ein Teil der Herausforderungen. Gleichwohl stellt die Sozialhilfe einen unverzichtbaren sozialen Fallschirm dar, deren Bezug nicht künstlich weiter verschärft werden muss. Die Kosten im Sozialbereich lassen sich durch schnelle Reintegration im Arbeitsmarkt durch eine gute persönliche Betreuung senken.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Olten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
In den letzten vier Jahren hat sich in Olten schon einiges getan (Tagesstruktur Kleinholz, Elternumfrage etc.). Zudem sind bereits viele engagierte private Vereine vor Ort. Dennoch ist der Bedarf von junge Familien für externe Kinderbetreuung weiterhin gross und sollte entsprechend adressiert werden.
Betreuungsgutscheine Kinderbetreuung
Soll sich die Stadt stärker an Betreuungsgutscheinen für familienergänzende Kinderbetreuung beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besonders die untersten Einkommen müssten stärker entlastet werden.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Idee einer inklusiven Schule ist wissenschaftlich erwiesen der richtige Weg für eine tatsächliche Chancengleichheit für alle. Das funktioniert aber nur mit genügend Unterstützung und Ressourcen fürs Lehrpersonal und alle weiteren beteiligten Fachleute.
Verzicht Französisch in Primarstufe
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Französisch als zweitgrösste Landessprache ist für die Verständigung innerhalb der Schweiz von grosser Bedeutung. Um es mit Dagmar Rösler, oberste Lehrerin der Schweiz auszudrücken: «Es ist ja im Grundsatz wie mit der integrativen Schule. Man kann sie als gescheitert erklären und zurück zur Separation wollen, was die Probleme nicht lösen wird; oder man kann sich auf Weg machen, um Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu schaffen, damit der Französischunterricht grössere Wirkung hat.» (TAGI)
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbots an Volksschulen in der Stadt Olten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine europaweite Studie sowie erste Beispiele aus der Schweiz zeigen, dass insbesondere auch die Schüler:innen selbst von einem (begleiteten) Handyverbot profitieren und mehr Zeit fürs Miteinander haben. Natürlich muss aber der Umgang mit den Smartphone weiterhin zwingend im Unterricht thematisiert werden.
Soziale Durchmischung Schulen
Soll in Olten die soziale Durchmischung in Kindergärten und Primarschulen stärker gefördert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diverse Studien zeigen, dass eine soziale Durchmischung die Bildungschancengleichheit erhöht. Olten kann hier präventiv mehr machen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist keine Insel in Europa.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Demokratie ist nur dann stark, wenn alle mitbestimmen können, die auch davon betroffen sind. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Menschen, die seit zehn Jahren hier arbeiten, Steuern zahlen und sich in Vereinen einbringen, nicht mitbestimmen dürfen.
Verzicht Einbürgerungsgebühren
Soll bei Einbürgerungen von in der Schweiz geborenen Ausländer/-innen auf die Erhebung einer Gebühr verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist nicht nachvollziehbar, warum Menschen, die seit Geburt hier arbeiten, Steuern zahlen und sich in Vereinen einbringen, nicht mitbestimmen dürfen und die vollen Rechte erhalten. Diese finanzielle Hürde ist eine unnötige Barriere nebst allen anderen Tests für die Einbürgerung.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das aktuell geforderte B1 entspricht bereits einem hohen Standard (siehe: https://www.zhaw.ch/de/linguistik/institute-zentren/ilc/dienstleistung/pruefungszentrum-goethe-institut/goethe-zertifikat-b1), den wohl nicht alle hier geborenen Schweizer:innen erreichen. Nichtsdestotrotz müssen die generellen Bemühungen und Unterstützung auch zur umfassenden sprachlichen Integration erhöht werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Sport
Soll die Stadt den Sport finanziell stärker unterstützen (z. B. durch Investitionen in zusätzliche Sportinfrastruktur)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Olten ist eine Sportstadt! Davon zeugen unzählige Vereine, die mit wenig bis hunderte von Mitgliedern einen grossen Anteil an der Lebensqualität und Attraktivität der Stadt verantworten. Diese Leistung muss durch niederschwellige Beratungsangebote, einfache Reservationssysteme und Förderbeiträgen unterstützt werden. Die Stadt macht hier bereits einiges, aber die Fördertöpfe sind relativ ungleich verteilt.
Förderung Kinder- und Jugendangebote
Soll die Stadt Olten zusätzliche Mittel zugunsten von Angeboten für Kinder und Jugendliche einsetzen (z. B. Ausbau der Spielplatzinfrastruktur, Einbeziehung von Kindern/Jugendlichen in die Planung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Robi, die Garage 8, das Cultibo und weitere Player machen bereits eine sehr gute und wichtige Arbeit, aber es braucht noch mehr Anstrengungen von Seiten der Stadt. Hier haben wir Grünen/Jungen Grünen mit einem Vorstoss für ein soziokulturelles Angebot bereits Vorarbeit geleistet (https://www.olten.ch/_docn/4970662/24-02-05_pr_%C3%BCberp._Auftrag_Soziokulturelles_Angebot_Beant.pdf). Durch verstärkte Partizipation könnten Kinder und Jugendliche noch mehr miteinbezogen werden.
Stärkere Kulturförderung
Soll die Stadt Olten mehr Geld für die Kulturförderung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Ablehnung der Kulturfachstelle war ein Fehler. Denn diese hätte fundiert und nachvollziehbar den Bedarf ausweisen und insbesondere auch freischaffende Künstler:innen mehr unterstützen können. Diese Unterstützung muss nun aber auch ohne gesprochen werden.
Ganzjähriger Zugang Aareufer
Befürworten Sie einen ganzjährigen Zugang zum Aareufer auch im Bereich der Badi?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Trotz Aufwertung des Ländiwegs fehlt es in Olten an direkten Aarezugängen. Hier sind aber kreative Lösungen wie gefragt, um den kostenlosen Zugang im Bereich der Badi zu ermöglichen. Ein ideales Beispiel für die Möglichkeit einer breiten Mitwirkung durch die Bevölkerung (zB. Ideen-Wettbewerb)
Geschlechtsneutrale Sprache erlauben
Soll städtischen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen erlaubt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die städtischen Stellen sollten schlussendlich allen Einwohnenden von Olten dienen und entsprechend kommunizieren können. Diese sprachlichen Anpassungen nehmen niemanden etwas weg.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kommunaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
In Anbetracht der grossen notwendigen Investitionen (Neuer Bahnhofsplatz, Winkelunterführung, Stadttheater, Stadtteilverbindung Hammer, Kunstmuseum/Haus der Fotografie, Krematorium, Schulhäuser) wäre eine Steuersenkung unseriös.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Olten erhöht werden (z.B. durch Einfrieren des Stellenbestandes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Olten ist nun endlich daran, den Investitionsstau der letzen Jahrzehnte aufzuarbeiten. Dazu kommt eine Entwicklung hin zu einer bürger:innen-freundlicheren Verwaltung (Bsp. in der Sozialregion), die durch harten Massnahmen wie ein Einfrieren des Stellenbestandes massiv reduziert werden müsste.
Verzicht Teuerungsausgleich
Die Stadt Olten verzichtete fürs 2025 auf einen Teuerungsausgleich bei den städtischen Angestellten. Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Teuerungsausgleich hätte nebst einer Entlastung für die untersten Einkommen und einem Entgegenwirken der Teuerung auch ein Zeichen der Dankbarkeit ausgesendet. Da ein Teuerungsausgleich aber proportional mit dem Lohn zunimmt, sind auch Alternativen wie der kürzlich geforderte 1'000 CHF-Bonus offen zu prüfen.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, und von ihnen kontrollierte Unternehmen (Tochterkonzerne), zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einführung Mindestlohn
Eine Gesetzesinitiative, die am 9. Februar 2025 vor das Volk kommt, verlangt einen kantonalen Mindestlohn von CHF 23 pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Vereinfachung temporäre Bauten
Sollen die Regelungen für temporäre Bauten (z.B. Buvetten) vereinfacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Olten soll wo immer auch private Initiativen unterstützen und ermöglichen. Selbstverständlich aber ohne, dass am Schluss jegliche öffentliche Plätze mit einem faktischen Konsumzwang belegt sind.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Geschlechtergemische Teams funktionieren nachweislich in allen Bereichen der Zusammenarbeit, Effizienz und Zielorientierung besser.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Sind Sie für eine weitere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zum Schutz unseres Kultur- und Naturlandes ist eine qualitativ hochwertige Verdichtung zwingend. Dazu gehören aber trotz höhere Bauweise insbesondere auch grüne Aufenthaltsflächen und eine gute Mischung von Wohnungen aller Preisklassen.
Unterirdisches Parkhaus
Soll in der Oltner Innenstadt ein zusätzliches unterirdisches Parkhaus errichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die aktuelle Debatte zielt (nach dem Volksnein von 2010) wieder auf ein unterirdisches Parkhaus unter dem Munzingerplatz oder dem Kloster. Das ist einerseits mit hohen baulichen Kosten verbunden und verhindert den Suchverkehr in die Innenstadt nicht. Im Rahmen der Masterplanung Schützenmatte ist aber eine Variante zu prüfen, die Zugänge via ERO und Hammer ermöglichen und möglicherweise nebst dem Kloster- und Munzingerplatz auch das Parkfeld Schützi obsolet machen würde.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in Olten zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Kapazitätsausbau, Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehende Infrastruktur genügt längstens und sollte im Gegenteil zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs eher reduziert werden, ohne Zugänge für mobilitätseingeschränkte Personen zu verunmöglichen.
Einführung Tempo 30
Soll in Olten auf allen Hauptstrassen Tempo 30 eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 hat innerorts nur Vorteile (Lärm- und Staureduktion, erhöhte Sicherheit, mehr Platz für Langsamverkehr etc.). Für noch mehr Argumente kann mein Beitrag in entsprechender Parlamentsdebatte nachgelesen werden: https://gruene-olten.ch/blog/news-gemeindeparlament/gruener-dezember-rueckblick-volle-kraft-voraus-dank-tempo-30
Ausbau Langsamverkehr
Soll in der Stadt Olten die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unsere Stadt benötigt einen gezielten und bedürfnisorientierten Ausbau des ÖV und Fuss- und Veloverkehrsrouten für die notwendige klimafreundliche Mobilititätswende.
Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Ortsbild- und Denkmalschutzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir Grünen/Jungen Grünen haben mit einem entsprechenden Vorstoss erfolgreiche eine entsprechende Auslegeordnung verlangt: https://gruene-olten.ch/wp-content/uploads/sites/3/2021/12/20211123_Ortsbildschutz-und-Klimaschutz.pdf
Entsiegelung und Begrünung
Soll in Olten jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden (primär durch Reduktion der Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Energiestadt-Gold-Zertifizierung
Soll Olten die Energiestadt-Gold-Zertifizierung anstreben und entsprechende Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Olten hat sich dieses Ziel bereits gesetzt, sollte es aber so schnell wie möglich erreichen und somit ihre Vorbildsfunktion bzgl. Klimaschutz wahrnehmen.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ist die Schweiz keine Insel in Europa. Daher sind engere Beziehungen unabdingbar, jedoch mit so viel Mitspracherecht wie möglich
Gemeindefusionen
Soll die Stadt Olten Gemeindefusionen mit benachbarten Gemeinden anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Exakt diese Frage habe ich gemeinsam mit Gian Baumann und Timo Probst in einem überparteilichen Auftrag gestellt (https://www.olten.ch/_docn/5103268/24-05-06_pr_Interpellation_SP_JSP_Gr%C3%BCne_Junge_betr._Gemeindefusionen_Beantwortung.pdf). Meine Haltung: Eine so enge Zusammenarbeit wie möglich ist unbedingt anzustreben und nach detaillierter Prüfung der Vor- & Nachteile auch eine Fusion.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität als Geschäftsmodell mit mitunter zweifelhafter Handelspartner begleitet die Schweiz schon seit ihrer Gründung 1848. Sich für Menschenrechte und Demokratie stark zu machen, muss daher eine Kernaufgabe eines sogenannt neutralen Staats sein.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr, öffentlichen Plätzen etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Ausbau der Videoüberwachung verdrängt Kriminalität weiter aus dem öffentlichen Bewusstsein, verhindert sie jedoch nicht. Daher müssen entsprechende Probleme mittels präventiven Massnahmen und gezielter Polizeiarbeit (bsp. bei Clan-Kriminalität) angegangen werden.
Mehr Mittel für Gassenarbeit
Die Stadt Olten budgetiert fürs 2025 CHF 120'000 für die Gassenarbeit. Sollte dieser Betrag erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zugunsten des überparteilichen Kompromisses und der dreijährigen Pilotphase sind CHF 120'000 grundsätzlich okay. Gleichwohl zeigen die Erfahrungen aus den ersten Monaten, dass das Bedürfnis für die aufsuchende Sozialarbeit in Olten sehr gross ist. Eine entsprechende Abstockung ist daher notwendig und wohl nur eine Frage der Zeit.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Polizeipräsenz kann einerseits das subjektive Sicherheitsgefühl von bestimmten Gesellschaftsgruppen verstärken, andererseits marginalisierte Teile der Gesellschaft noch weiter an den Rand und aus dem allgemeinen Bewusstsein verdrängen. Hier sind kontextspezifische Lösungen gefragt. Im Zweifelsfall ist die Polizei jedoch einem privaten Sicherheitsdienst vorzuziehen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die sogenannt freie Marktwirtschaft verursacht längerfristig und ohne ausgleichende Massnahmen eine starke Ungleichheit zwischen Arm und Reich sowie irreversible Umwelt- und Klimaschäden. Innovation und Wirtschaften kann und muss in einem sozial- und umweltverträglichen Rahmen stattfinden (Stichwort Donut-Ökonomie).
Stärkere Besteuerung Vermögender
Wie beurteilen Sie diese Aussage: "Vermögende sollen sich stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen."
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Kommentar
Soziale Ungleichheit ist ein zentrales Problem in unseren heutigen Gesellschaften. Dazu kommt, dass insbesondere Superreiche (siehe Musk) die demokratischen Institutionen unterwandern. Eine gerechtere Verteilung tut auch mit Blick auf die notwendige gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation für eine nachhaltige Zukunft not.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Obwohl die Bestrafung, respektive Verurteilung, von Straftäter:innen für das Gerechtigkeitsempfinden einer Gesellschaft und geschädigter Personen wichtig sein kann, ist längerfristig die Wiedereingliederung erwiesenermassen günstiger und sicherer für die Allgemeinheit.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
"Kein exponentielles Wachstum auf einem begrenzten Planeten" ist eine Binsenweisheit, aber wahr, denn bis jetzt fand keine Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbauch statt (Bereits vor 15 Jahren festgestellt von Seidl und Zahrnt, "Postwachstum", 2010). Es braucht daher jetzt Massnahmen für eine qualitative wirtschaftliche Entwicklung, bevor schwindende Ressourcen und Umweltkrisen dem Wachstum selbst Grenzen setzen.
Kommentar
Grundsätzlich hat Olten aktuell noch genügend bezahlbaren Wohnraum für alle Einkommensklassen. Nichtsdestotrotz hat die Förderung von gemeinnützigen Wohnraum mehrere Vorteile: - Olten kann sich wappnen, sollte sich das Einzugsgebiet der Agglomeration Zürich erweitern - Durch gemeinnützien Wohnraum kann kann eine gewisse Wohnqualität auch für bezahlbare Wohnungen garantiert werden, was in reinen privatrechtlichen Mietverhältnissen nicht unbedingt der Fall ist