Matthias Stürmer
Evangelische Volkspartei | 13.04.8
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einkommensschwache Familien sollen wo immer sinnvoll möglich unterstützt werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Missbrauch von Sozialhilfe gefährdet den gesellschaftlichen Solidaritätsgedanken. Deshalb muss Sozialhilfebetrug durch verhältnismässige Eingriffe aufgedeckt und bestraft werden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Junge Eltern müssen wo immer möglich unterstützt werden, sodass Kinderkriegen wieder attraktiver wird.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prämienverbilligungen sind wichtig, um Menschen mit niedrigem Einkommen zu entlasten.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die stetig steigenden Krankenkassenprämien zeigen, dass die Gesundheitskosten wo möglich gesenkt werden müssen. Darum ist es sinnvoll, die Grundversorgung regional und die Spitzenmedizin zentral anzubieten. Nur so bleibt eine gute Gesundheitsversorgung langfristig finanzierbar.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder mit Einschränkungen sollen nicht ausgegrenzt werden, sondern insbesondere in der Bildung integriert werden. Voraussetzung ist, dass genügend Lehrpersonen zur Verfügung stehen und diese die entsprechende Ausbildung mitbringen.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprache ist wichtig im Alltag, deshalb wird diese am besten auch zusammen mit anderen Kindern zusammen erlernt.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Englisch ist sehr wichtig für den internationalen Anschluss der Schweiz und sollte im Unterricht gestärkt werden. Dennoch hat Französisch aufgrund des zweisprachigen Kantons Bern Priorität.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengerechtigkeit in der Bildung ist sehr wichtig um die Vererbung von Armut zu verhindern. Darum müssen Jugendliche und Studierende aus Familien mit niedrigem Einkommen unterstützt werden, sodass sie in der Ausbildung nicht aufgrund der finanziellen Situation eingeschränkt sind.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Wahlrecht auf Gemeindeebene fördert das politische Interesse, verstärkt die lokale Integration der ausländischen Bevölkerung und erhöht so die Identifikation mit der Schweiz.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solidarität mit Kriegsflüchtlingen entspricht der humanitären Tradition der Schweiz.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration von Ausländerinnen und Ausländer ist die wichtigste politische Massnahme für eine langfristig stabile Gesellschaft. Die deutsche Sprache spielt dabei eine entscheidende Rolle und sollte stärker staatlich gefördert werden.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Einbürgerungsverfahren ist heute schon sehr anspruchsvoll und mit vielen Hürden versehen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Asylsuchende sollten nicht unnötig belastet werden. Zudem ist die finanzielle Hilfe zu knapp, dass grössere Mengen ins Ausland fliessen könnten.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Europa ist unser wichtigster und zuverlässigster Partner, weshalb die Bilateralen Verträge mittelfristig in ein Rahmenabkommen überführt werden sollten.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selber bin ich kein grosser Kunst-Fan, aber die aktuelle Planung mit Kostenbeteiligung von 40% durch Externe scheint ein guter Kompromiss zu sein.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch wenn ich grundsätzlich eine Entkriminalisierung von Cannabis befürworte, lehne ich eine generelle Legalisierung ab. Eine Teil-Legalisierung wäre aus meiner Sicht einzig gerechtfertigt, wenn der Jugendschutz konsequent umgesetzt und sehr viel in Präventation und Information investiert würde.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verbote finde ich in diesem Kontext wenig sinnvoll. Besser sind klare Empfehlungen, wie Geschlechter-gerechte Sprache konkret im Alltag umsetzt werden soll.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zwang für Fleisch-Menus macht aus Nachhaltigkeits-Perspektive keinen Sinn (auch wenn ich gerne Fleisch esse).
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Seriöse Berichterstattung über politische und gesellschaftliche Entwicklungen sind essenziell für die fundierte Meinungsbildung. Allerdings ist diese journalistische Arbeit heute kaum finanziell kostendeckend, weshalb eine staatliche Subvention wichtig und richtig ist.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landeskirchen leisten einen wichtigen sozialen und gesellschaftlichen Beitrag und involvieren dabei viel unbezahlte Freiwillige. Wenn dies der Kanton alles über Leistungsverträge mit Externen finanzieren müsste, käme das viel teurer.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch wenn wir als Familie eine hohe Steuerrechnung bezahlen, finde ich es doch wichtig, dass wir diesen Beitrag an die Gemeinschaft leisten. Gleichzeitig fände ich es auf nationaler Ebene wichtig, dass durch eine höhere Vermögenssteuer und eine faire Erbschaftssteuer die Schere zwischen Armen und Reichen nicht weiter aufgeht.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse verhindert, dass künftige Generationen nicht übermässige Schulden abbezahlen müssen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung schafft zwar die Heiratsstrafe ab, führt jedoch zu neuen Ungerechtigkeiten bei Einverdienerfamilien. Darum unterstützen wir als EVP die Fairness-Initiativen, die 2024 eingereicht wurden und die Heiratsstrafe bei der AHV und den Bundessteuern abschaffen: https://www.evppev.ch/newsartikel/fairness-initiativen-eingereicht-heiratsstrafe-bei-renten-und-steuern-soll-endlich-fallen
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Stadtberner kann ich diese Reduktion bei den Zentrumslasten der Stadt Bern nicht befürworten.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das war in der Abstimmung so vorgesehen: Zweiwohnungsbesitzende sparen durch die Abschaffung des Eigenmietwerts und können deshalb eine zusätzliche Steuer auf ihre Zweitliegenschaft bezahlen.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Kantonalbank sollte mehrheitlich im Besitz des Kantons sein, sonst müsste ihr Name geändert werden.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Mindestlohn tönt sinnvoll und ist in vielen Branchen durch Gesamtarbeitsverträge bereits sichergestellt. Dennoch würde ein flächendeckender Mindestlohn im Kanton Bern wichtige Integrationsarbeitsplätze und andere Spezialfälle unnötig verunmöglichen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Online-Shopping ist ja heute schon 24/7 möglich, darum braucht es nicht eine weitere Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohngleichheit von Frauen und Männern ist absolut zentral, aber darf nicht zu mehr Bürokratie bei KMUs und bei öffentlichen Beschaffungen führen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Generell braucht es eine sinnvolle und griffige Plattformregulierung auf nationaler Ebene.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die ländlichen Gebiete erhalten heute schon sehr viel Unterstützung durch die städtischen Gebiete. Dennoch ist es im Sinne der nachhaltigen Entwicklung wichtig, dass ökologische und soziale Massnahmen gefördert werden.
Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Atomkraftwerke sind zu teuer und aufgrund der nuklearen Brennstoffe und des radioaktiven Mülls nicht nachhaltig. Besser ist die konsequente Förderung von Wasser-, Sonnen-, Erd- und Windenergie.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus ökologischer Sicht ist die zu unterstützen, insbesondere wenn es die biologische Landwirtschaft fördert.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies sind wichtige Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoss.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vernünftiger Tierschutz ist wichtig.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Wasserkraftwerke und Wasserspeicher (Energiespeicher) sind wichtig für die Energiewende.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Generelle Anmerkung zu diesem Thema: Ich habe die politische Tragweite des Wolfes noch nie verstanden. Gibt es da nicht Fachleute, die das besser einschätzen können als Parlamentsmitglieder bzw. die breite Bevölkerung?
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selbstverständlich ist die Förderung des öffentlichen Verkehrs ein wichtiger Pfeiler der Energiewende.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausbau von Autobahnen habe ich grundsätzlich noch nie befürwortet.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Förderung von Velo und anderen Langsamverkehrsmitteln ist gut für Umwelt und Gesellschaft.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 macht an vielen Orten durchaus Sinn.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Alle Behördenleistungen des Kantons Bern sollten baldmöglichst digital zugänglich sein. Kurzfristig ist ein "digital-only" Prinzip nicht realistisch, sollte aber längerfristig das Ziel sein um effektiv Kosten zu sparen (Abschaltung des analogen Kanals) und finanzielle Mittel für eine nachhaltige digitale Infrastruktur freizumachen. Für "digital-only" braucht es digitale Inklusion (Zugang für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen etc.) und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
E-Collecting mittels E-ID ist eine wichtige Möglichkeit um Betrug bei Unterschriftssammlungen zu verhindern. Auf Bundesebene ist ein Pilotprojekt im Gange, bei dem sich der Kanton Bern anschliessen sollte.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Da kommt mir Mani Matter in den Sinn: Dene wos guet geit, giengs besser Giengs dene besser wos weniger guet geit Was aber nid geit, ohni dass's dene Weniger guet geit wos guet geit
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neutralität macht nur dort Sinn, wo Menschenrechte und internationale Verträge eingehalten werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung sollte nur dort angewendet werden, wo die Sicherheit nachweislich verbessert wird.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange die Polizistinnen und Polizisten gut ausgebildet sind, können auch Menschen mit ausländischem Pass sehr gut unsere Sicherheit gewährleisten.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aktuelle Vorfälle in der Stadt Bern zeigen, dass unbewilligte Demonstrationen stärker eingeschränkt werden müssen.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz ist generell sinnvoll, auch wenn so unliebsame Tatsachen sichtbar werden. Allenfalls können durch mehr Behördentransparenz auch ungerechtfertigte Spekulationen und populistische Tendenzen reduziert werden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein, aktuell haben wir genügend Polizeipräsenz, finde ich.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Wie die heutigen Börsen zeigen, funktioniert der Kapitalismus nur beschränkt. Die Reichen können sich alle Anwälte leisten und so ihren Reichtum noch vermehren - finde ich nicht richtig und sinnvoll für unsere Welt. Eine zweckmässige Regulierung nützt uns allen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die eigenen Eltern sind sicher die beste Kinderbetreuung. Wenn jedoch das Einkommen nicht ausreicht oder berufliche Vorstellungen der Eltern so nicht erfüllt werden können, gibt es heute auch sehr gute externe Betreuungsangebote.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Kriminelle müssen aus Gerechtigkeitsgründen und aus Sicherheitsüberlegungen ihrer Tat angemessen bestraft werden. Meines Erachtens ist das Strafmass heute tendenziell oft zu harmlos.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Absolut einverstanden, ein wirkungsvoller Umweltschutz benötigt auch Verbote.
Kommentar
Steigende Mieten zeigen, dass bei Gewinn-orientierten Immobilienbesitzern nicht das Wohl der Gesellschaft, sondern die Rendite im Vordergrund steht. Hier braucht es Alternativen, ein Eingreifen der Politik für mehr bezahlbaren Wohnraum ist nötig.