David Aebi
Schweizerische Volkspartei | 06.04.1
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Familien sollen von ihrer Arbeit leben können. Entscheidend sind gute Rahmenbedingungen, faire Löhne und tragbare Kosten, nicht neue staatliche Dauerleistungen. Unterstützung soll gezielt und zeitlich begrenzt erfolgen, ohne falsche Anreize zu schaffen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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Sozialhilfe ist wichtig für Menschen in Not. Damit sie akzeptiert bleibt, muss Missbrauch konsequent verhindert werden. Kontrollen sollen verhältnismässig, rechtsstaatlich und zielgerichtet erfolgen.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Die heutige Regelung ist ein sinnvoller Kompromiss. Entscheidend für Familien sind flexible Arbeitsmodelle, Planungssicherheit und tragbare Kosten. Ein weiterer Ausbau der bezahlten Elternzeit würde vor allem KMU zusätzlich belasten, ohne die eigentlichen Probleme zu lösen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Die steigenden Krankenkassenprämien sind ein ernstes Problem. Entscheidend ist jedoch, die Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen und Effizienz zu steigern. Prämienverbilligungen sollen gezielt Bedürftigen helfen, ohne starre Grenzen einzuführen, die das System weiter verteuern.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Eine gute Gesundheitsversorgung braucht Qualität, Effizienz und Koordination. Eine stärkere kantonale Planung kann helfen, Doppelspurigkeiten zu vermeiden und Kosten zu dämpfen. Dabei ist wichtig, dass die Grundversorgung regional gut erreichbar bleibt und nicht rein zentralistisch entschieden wird.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen sollen wenn möglich gemeinsam mit anderen Kindern unterrichtet werden. Entscheidend ist jedoch, dass die nötige Unterstützung vorhanden ist und der Unterricht für alle Beteiligten funktioniert. Integration darf kein Sparmodell sein und muss sich am Wohl der Kinder orientieren.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Gute Deutschkenntnisse sind die Voraussetzung für erfolgreichen Unterricht und Integration. Temporäre Sprachklassen können Kindern helfen, rasch die nötigen Grundlagen zu erwerben. Ziel muss immer die Integration in die Regelklasse sein – nicht eine dauerhafte Trennung.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Die Landessprachen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenhalts. Kinder sollen zuerst eine zweite Landessprache lernen und so früh Verständnis für die Schweiz entwickeln. Englisch ist wichtig und soll weiterhin einen hohen Stellenwert haben – aber nicht auf Kosten der Landessprachen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Gleiche Bildungschancen sind wichtig. Kinder sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern ihr Potenzial entfalten können. Unterstützung muss jedoch gezielt, wirkungsvoll und an klare Voraussetzungen geknüpft sein. Fördermassnahmen dürfen Eigenverantwortung und Leistung nicht ersetzen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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Politische Mitbestimmung ist an das Bürgerrecht geknüpft. Wer dauerhaft hier lebt und mitentscheiden will, soll den Weg der Einbürgerung gehen. Integration und Mitwirkung im Alltag sind wichtig, das Stimm- und Wahlrecht soll jedoch Schweizerinnen und Schweizern vorbehalten bleiben.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Humanitäre Hilfe ist wichtig. Der Fokus soll jedoch darauf liegen, Menschen möglichst nahe an ihrer Heimat zu unterstützen und bestehende Verpflichtungen verantwortungsvoll zu erfüllen. Die Aufnahme zusätzlicher Resettlement-Flüchtlinge darf die Integrationsfähigkeit von Gemeinden, Schulen und Arbeitsmarkt nicht überfordern.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Gute Integration ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sprachkenntnisse, Bildung und klare Regeln sind der Schlüssel. Unterstützung soll gezielt dort eingesetzt werden, wo sie Wirkung zeigt, und mit klaren Erwartungen an Eigenleistung und Mitwirkung verbunden sein.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Die Einbürgerung soll den erfolgreichen Abschluss der Integration markieren. Dazu gehören ausreichende Sprachkenntnisse, Kenntnisse unserer Regeln und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Klare und einheitliche Anforderungen schaffen Fairness und Akzeptanz.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Bezahlkarten können dazu beitragen, die Verwendung von Unterstützungsleistungen transparenter zu machen und Fehlanreize zu reduzieren. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass die Unterstützung für den vorgesehenen Lebensunterhalt eingesetzt wird. Entscheidend ist eine pragmatische und unbürokratische Umsetzung.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die bilateralen Verträge sichern der Schweiz den Zugang zu wichtigen Märkten und schaffen Planungssicherheit für Wirtschaft und Arbeitsplätze. Sie sollen kritisch weiterentwickelt werden, statt sie vorschnell zu kündigen. Die Personenfreizügigkeit bleibt dabei ein zentrales Diskussionsthema, das Lösungen braucht, ohne die wirtschaftlichen Grundlagen zu gefährden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Kultur ist wichtig und soll unterstützt werden. Angesichts der angespannten finanziellen Lage des Kantons müssen Investitionen jedoch sorgfältig priorisiert werden. Ein Kantonsbeitrag in dieser Höhe ist schwer zu rechtfertigen, wenn gleichzeitig in zentralen Bereichen wie Bildung, Sicherheit oder Infrastruktur grosser Handlungsbedarf besteht.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Der Schutz von Jugendlichen und der Gesundheit hat Vorrang. Eine generelle Legalisierung von Cannabis wirft offene Fragen bezüglich Prävention, Verkehrssicherheit und gesellschaftlicher Folgekosten auf. Bestehende Pilotprojekte und Präventionsarbeit sollen ausgewertet werden, bevor weitere Schritte diskutiert werden.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Die Amtssprache soll für alle verständlich, klar und einheitlich sein. Geschlechtsneutrale Sonderzeichen erschweren die Lesbarkeit und führen zu Uneinheitlichkeit. Gleichstellung ist wichtig, soll aber nicht über Sprachvorschriften in Behörden und Schulen geregelt werden.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Kantonale Kantinen sollen eine vielfältige und ausgewogene Verpflegung anbieten. Dazu gehören auch Gerichte mit tierischen Produkten. Vegetarische und vegane Angebote sind sinnvoll, eine einseitige Vorgabe ohne Wahlfreiheit lehne ich jedoch ab.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Unabhängige Medien sind zentral für die Demokratie. Eine direkte staatliche Finanzierung birgt jedoch die Gefahr von Abhängigkeiten und Einflussnahme. Rahmenbedingungen für Medienvielfalt sind wichtig, die inhaltliche Berichterstattung soll aber nicht vom Staat finanziert werden.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Die Landeskirchen erbringen wichtige gesellschaftliche Leistungen, etwa in der Seelsorge, der Jugendarbeit oder in sozialen Bereichen. Diese Aufgaben kommen der ganzen Gesellschaft zugute. Die Beiträge sollen transparent eingesetzt und regelmässig überprüft werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Steuersenkungen können Familien und Unternehmen entlasten und die Standortattraktivität stärken. Voraussetzung ist eine solide Finanzlage des Kantons. Entlastungen dürfen nicht zu Lasten der Kernaufgaben oder zu neuen Schulden führen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Die Schuldenbremse hat sich bewährt und sorgt für stabile Kantonsfinanzen. Sie verhindert, dass heutige Ausgaben auf kommende Generationen abgewälzt werden. In ausserordentlichen Situationen bietet das bestehende System bereits genügend Spielraum. Eine generelle Lockerung lehne ich ab.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Das heutige Steuersystem weist Ungleichheiten auf, die korrigiert werden müssen. Eine vollständige Individualbesteuerung würde jedoch das System stark verkomplizieren und neue Ungerechtigkeiten schaffen. Zielführender sind gezielte Entlastungen für Familien und Ehepaare, unabhängig vom gewählten Lebensmodell.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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Zentrumslasten sollen dort entschädigt werden, wo sie tatsächlich anfallen. Auch Städte wie Burgdorf und Langenthal erbringen wichtige Leistungen für ihre Regionen. Eine ausgewogenere Verteilung stärkt die gesamte kantonale Struktur und ist gegenüber allen Regionen fair.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Die Abschaffung des Eigenmietwerts soll Eigentümerinnen und Eigentümer entlasten und das Steuersystem vereinfachen. Zusätzliche Steuern auf Zweitliegenschaften würden diese Wirkung relativieren und neue Ungerechtigkeiten schaffen. Wichtig sind stabile und planbare Rahmenbedingungen für Eigentum.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Die Berner Kantonalbank ist für den Kanton, die Gemeinden und viele KMU von grosser Bedeutung. Eine Mehrheitsbeteiligung sichert Stabilität, Einfluss und Vertrauen. Eine Reduktion unter 50 Prozent würde Kontrollmöglichkeiten schwächen, ohne einen klaren Mehrwert zu bringen.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Faire Löhne sind wichtig. Ein staatlich festgelegter Einheitsmindestlohn würde jedoch die unterschiedlichen Branchen und Regionen nicht berücksichtigen und könnte Arbeitsplätze gefährden. Bewährt haben sich Gesamtarbeitsverträge, Aus- und Weiterbildung sowie gezielte Entlastungen für tiefe Einkommen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Flexible Öffnungszeiten können sinnvoll sein, müssen aber Rücksicht auf Mitarbeitende und kleinere Betriebe nehmen. Eine vollständige Liberalisierung würde vor allem grossen Anbietern Vorteile bringen und den Druck auf Personal und KMU erhöhen. Bewährte kantonale Regelungen mit gezielten Ausnahmen sind der bessere Weg.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein wichtiges Prinzip. Bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten, sind transparente und verhältnismässige Kontrollen sinnvoll. Entscheidend ist, dass der administrative Aufwand für Betriebe möglichst gering bleibt.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Digitale Plattformen gehören heute zur Mobilität. Entscheidend ist jedoch, dass für alle Anbieter die gleichen Regeln gelten – insbesondere bei Bewilligungen, Arbeitsbedingungen und Sicherheit. Eine angemessene Regulierung schützt fairen Wettbewerb und die einheimischen Betriebe.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Ein verlässlicher Service public ist auch in ländlichen Gebieten wichtig. Öffentlicher Verkehr und gut erreichbare Verwaltungsdienstleistungen sichern die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung. Entscheidend ist eine bedarfsgerechte und effiziente Umsetzung, die regionale Unterschiede berücksichtigt.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
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Die sichere und bezahlbare Energieversorgung ist zentral. Ein generelles Verbot nimmt zukünftigen Generationen Handlungsspielraum. Eine Aufhebung bedeutet nicht automatisch den Bau neuer Anlagen, sondern hält technologische Optionen offen. Entscheidend bleiben Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Entsorgung.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Die Landwirtschaft entwickelt sich laufend weiter und reduziert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bereits heute. Pauschale Verbote auf verpachteten Flächen würden die Praxis stark einschränken und die Versorgungssicherheit gefährden. Zielführender sind freiwillige Programme, Innovation und gezielte Anreize statt zusätzliche staatliche Vorgaben.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Förderbeiträge können sinnvolle Anreize schaffen, um Investitionen in erneuerbare Energien und energieeffiziente Gebäude zu erleichtern. Entscheidend ist, dass Massnahmen freiwillig bleiben, technologieoffen ausgestaltet sind und sich wirtschaftlich lohnen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Die Schweiz verfügt bereits über sehr hohe Tierschutzstandards. Pauschale zusätzliche Vorgaben wie ein permanenter Zugang zum Aussenbereich sind nicht für alle Tierarten, Haltungsformen oder Wetterbedingungen sinnvoll. Tierwohl muss praxisnah, tiergerecht und betrieblich umsetzbar verbessert werden.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Die Wasserkraft ist eine zentrale Säule der erneuerbaren Energieversorgung der Schweiz. Der gezielte Ausbau bestehender Anlagen kann einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Voraussetzung sind sorgfältige Abwägungen, hohe Umweltstandards und der Schutz sensibler Natur- und Landschaftsräume.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Der Schutz von Wildtieren ist wichtig. Gleichzeitig müssen Landwirtschaft, Alpbewirtschaftung und Sicherheit der Bevölkerung berücksichtigt werden. Ein pragmatisches Wildtiermanagement mit gezielten Eingriffsmöglichkeiten ist notwendig, um Schäden zu begrenzen und die Akzeptanz in den betroffenen Regionen zu erhalten.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Ein gut funktionierender öffentlicher Verkehr ist wichtig für Pendler, Lernende und die Erreichbarkeit der Regionen. Zusätzliche Mittel sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie einen echten Nutzen bringen – insbesondere im ländlichen Raum. Der ÖV ergänzt den Individualverkehr, ersetzt ihn aber nicht.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
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Die Verkehrsbelastung rund um Bern ist hoch und betrifft Pendler aus dem ganzen Kanton. Gezielte Ausbauten wie Umfahrungen und Kapazitätserweiterungen können Staus reduzieren und Wohngebiete entlasten. Wichtig ist eine gute Abstimmung mit dem öffentlichen Verkehr und der Schutz der betroffenen Quartiere.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Sichere Wege für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende sind wichtig, insbesondere für Kinder und den Alltagsverkehr. Der Ausbau soll gezielt, sicherheitsorientiert und dort erfolgen, wo er sinnvoll genutzt wird. Dabei müssen die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Tempo 30 hat seine Berechtigung in Wohnquartieren und sensiblen Bereichen. Auf verkehrsorientierten Hauptstrassen braucht es jedoch eine leistungsfähige Verkehrsabwicklung für Pendler, Gewerbe und den öffentlichen Verkehr. Temporegelungen sollen differenziert und situationsgerecht erfolgen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Digitale Angebote sollen konsequent ausgebaut werden, weil sie vieles vereinfachen. Gleichzeitig muss der Zugang zu staatlichen Dienstleistungen auch weiterhin persönlich oder analog möglich bleiben. Der Staat darf niemanden ausschliessen, nur weil er nicht digital unterwegs ist.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
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Die direkte Demokratie lebt von Vertrauen und Transparenz. Digitale Lösungen können Chancen bieten, werfen aber auch Fragen zur Sicherheit, Kontrolle und Missbrauchsgefahr auf. Bevor E-Collecting eingeführt wird, müssen diese Punkte überzeugend geklärt sein.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Internationale Hilfe ist wichtig. Der Kanton soll sich jedoch auf seine Kernaufgaben konzentrieren und bestehende Engagements wirksam einsetzen. Entscheidend ist die Qualität und Wirkung der Projekte – nicht eine generelle Ausweitung der Mittel.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Die Neutralität ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik. Eine zurückhaltende Anwendung wirtschaftlicher Sanktionen stärkt die Glaubwürdigkeit der Schweiz als unabhängige und vermittelnde Akteurin. Humanitäre Hilfe und diplomatische Bemühungen sollen im Vordergrund stehen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Videoüberwachung kann an sensiblen Orten zur Prävention beitragen und die Arbeit der Sicherheitskräfte unterstützen. Wichtig sind klare gesetzliche Grundlagen, Verhältnismässigkeit und der Schutz der Privatsphäre. Sie darf gezielt eingesetzt werden, nicht flächendeckend.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Der Polizeidienst ist eine zentrale hoheitliche Aufgabe mit weitreichenden Befugnissen. Dafür braucht es eine klare staatsbürgerliche Bindung und uneingeschränktes Vertrauen der Bevölkerung. Die Schweizer Staatsangehörigkeit bleibt aus meiner Sicht eine wichtige Voraussetzung.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
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Das Demonstrationsrecht ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, um Sicherheit, öffentliche Ordnung und die Rechte Dritter zu schützen. Unbewilligte oder gewalttätige Aktionen sollen konsequent geahndet und verursachte Kosten fair verrechnet werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
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Polizeimeldungen sollen sachlich informieren und die Unschuldsvermutung wahren. Die Nationalität ist nicht in jedem Fall relevant. Wo sie für das Verständnis eines Falls wichtig ist, soll sie weiterhin transparent kommuniziert werden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Eine sichtbare Polizeipräsenz wirkt präventiv und stärkt das Sicherheitsgefühl. Sie ermöglicht frühzeitiges Eingreifen und den direkten Kontakt zur Bevölkerung. Entscheidend ist, dass Präsenz bürgernah, verhältnismässig und gut koordiniert erfolgt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Eine freie Marktwirtschaft ist ein zentraler Motor für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Geld muss zuerst verdient werden bevor es umverteilt werden kann.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Kinder brauchen verlässliche Bezugspersonen und ein stabiles Umfeld. Wie Familien Betreuung und Erwerbsarbeit organisieren, soll jedoch ihre eigene Entscheidung bleiben. Entscheidend ist die Qualität der Betreuung – nicht, ob sie zu Hause oder extern erfolgt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentari
Straftaten müssen konsequent verfolgt und sanktioniert werden. Gleichzeitig ist die erfolgreiche Wiedereingliederung entscheidend, um Rückfälle zu verhindern und die Sicherheit langfristig zu erhöhen. Beides gehört zusammen – Strafe und Verantwortung für einen Neustart.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Ein wirksamer Umweltschutz ist wichtig. Er muss jedoch so gestaltet sein, dass Wirtschaft, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit nicht geschwächt werden. Nachhaltige Lösungen entstehen durch Innovation, Effizienz und Anreize – nicht durch ein Gegeneinander von Umwelt und Wirtschaft.
Commentari
Wohnen ist wichtig, aber der Staat soll nicht mit immer neuen Subventionen in den Markt eingreifen. Entscheidend sind genügend Bauland, effiziente Verfahren und Planungssicherheit. So entsteht Wohnraum nachhaltig, ohne neue Abhängigkeiten oder Mehrbelastungen für Eigentümer und Steuerzahler.