Seraina Casutt Hofstetter

Evangelische Volkspartei | 08.01.0

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Mehrere Studien zeigen, dass starke Subventionen im Wohnungsbau oft nicht den gewünschten Effekt erzielen. In den untersuchten Regionen wurde trotz hoher Förderungen weniger gebaut, als man erwarten würde. Gleichzeitig sind die Preise weiter gestiegen. Die Forschung wertet das als klaren empirischen Befund: Umfangreiche Subventionen führen nicht automatisch zu mehr Angebot, sondern können sogar mit einer tieferen Bautätigkeit und höheren Kosten einhergehen.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Aus ökonomischer Sicht sind Ergänzungsleistungen für Familien ein teures, ineffizientes und potenziell kontraproduktives Instrument. Sie schaffen Fehlanreize, erhöhen die Staatsausgaben und wirken langfristig nicht nachhaltig.

Verschärfung Sozialhilfe

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Jeder missbräuchliche Fall bindet Mittel, die eigentlich für wirklich Bedürftige gedacht sind. Klare Kontrollen stabilisieren dieses Vertrauen und sichern die langfristige Akzeptanz des Systems.

Ausbau Elternzeit

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Länder mit längerer Elternzeit haben nicht mehr Geburten – der Ausbau bringt also wenig. Gleichzeitig verschlechtert eine längere Abwesenheit die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sinnvoller wäre, die bestehenden 16 Wochen flexibel aufzuteilen, damit Eltern selbst entscheiden können, wer wie lange zu Hause bleibt. Das wäre gleichberechtigter und ohne Mehrkosten.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Eine höhere Prämienverbilligung löst das Grundproblem nicht, sondern verteilt nur mehr Steuergeld um. Die Gesundheitskosten steigen weiter, und der Kanton trägt immer höhere Subventionen. Ökonomisch sinnvoller wäre es, die Grundversicherung zu entschlacken, also Leistungen auf das medizinisch Notwendige zu konzentrieren. Dadurch könnten die Prämien sinken. Wer mehr möchte, kann dies über Zusatzversicherungen abdecken. Das entlastet den Staat, erhöht die Kostentransparenz und stärkt die Eigenvera

Stärkung kantonale Spitalplanung

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Ja. Erfahrungen aus Dänemark zeigen, dass eine stärkere Konzentration spezialisierter Leistungen die Qualität erhöht und Kosten senkt. Für komplexe Behandlungen ist ein längerer Anfahrtsweg zumutbar, zumal die Schweiz klein ist. Eine koordinierte Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg wäre wünschenswert.

Schule & Bildung

Integratives Schulmodell

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Weder den leistungsschwächsten Kindern noch den besonders starken Schülern ist geholfen, wenn alle in einer grossen, heterogenen Klasse sitzen. Lehrpersonen werden zusätzlich belastet: Klassenhilfen ersetzen keine kleineren Klassen, denn die Verantwortung bleibt bei der Lehrkraft, und die Koordination kostet Zeit. Effektiver sind kleinere Klassen auf unterschiedlichen Niveaus, damit jedes Kind die Förderung erhält, die es wirklich braucht.

Separativer Unterricht

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Grundsätzlich sollte das individuell entschieden werden. Kinder lernen eine Sprache am schnellsten im natürlichen Kontakt mit anderen Kindern – durch Spielen, Alltagssituationen und soziale Integration, nicht durch künstlich isolierten Unterricht. Statt separaten Klassen sind Vereinstätigkeiten, Spielgruppen und frühe Einbindung in die Gemeinschaft oft wirksamer und fördern gleichzeitig die Integration.

Erste Fremdsprache Englisch

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Englisch ist für den Arbeitsmarkt heute zweifellos wichtiger als jede andere Fremdsprache. Trotzdem ist diese Frage weniger bildungspolitisch als kulturell: In der Schweiz gehört es zum Zusammenhalt und zum gegenseitigen Verständnis, dass wir die Landessprachen lernen. Aus Respekt und wegen der kulturellen Identität sollte eine Landessprache weiterhin zuerst unterrichtet werden.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Wer studieren will, findet in der Regel einen Weg. Es ist zumutbar, dass Studierende einen Teil ihrer Ausbildung durch Nebenjobs selbst mitfinanzieren. Modelle wie Teilzeitstudien oder flexible Arbeitsmöglichkeiten machen das heute gut möglich. Zusätzliche staatliche Anreize braucht es deshalb nicht.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Ein Ausländer hat jederzeit die Möglichkeit, sich einbürgern zu lassen. Politische Teilhabe sollte aus meiner Sicht der letzte Schritt der Integration sein, nicht einer der ersten. Wer dauerhaft mitbestimmen möchte, soll den Weg der Einbürgerung gehen – das schafft Verbindlichkeit, zeigt Identifikation mit dem Land und sorgt für gleiche Regeln für alle.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Ich würde das nicht befürworten. Wer in der Schweiz leben und arbeiten möchte, soll eine Aufenthaltsbewilligung erhalten, wenn er hier einer Tätigkeit nachgehen kann und für seinen Unterhalt selbst sorgt. Das reduziert wirtschaftlich motivierte Migration und entlastet das Asylsystem. Asylgesuche sollten bereits im Herkunfts- oder in sicheren Nachbarländern geprüft werden. Ich bin hier aber offen, auf Argumente einzugehen und die Diskussion zu führen.

Integrationsförderung Ausländer/-innen

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Wer sich integrieren will, schafft das in der Regel auch – vor allem durch Eigeninitiative, Arbeit, soziale Kontakte und Alltagserfahrungen. Zusätzliche staatliche Programme sind nicht immer nötig. Entscheidend ist die Bereitschaft der Menschen selbst, sich einzubringen.

Verschärfung Einbürgerungsrecht

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Die heutigen Anforderungen von B1 mündlich und A2 schriftlich sind angemessen. Wer sich integrieren will, erreicht dieses Niveau problemlos. Eine weitere Verschärfung bringt wenig Mehrwert und schafft eher unnötige Hürden. Entscheidend ist die tatsächliche Integration im Alltag, nicht immer höhere formale Anforderungen.

Bezahlkarten für Asylsuchende

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Bezahlkarten machen das System transparenter und effizienter. Sie stellen sicher, dass staatliche Unterstützung zweckgebunden eingesetzt wird und reduzieren Missbrauchsmöglichkeiten. Gleichzeitig bleibt die Grundversorgung gewährleistet. Für die Behörden vereinfacht sich die Abwicklung, und Gemeinden werden administrativ entlastet. Insgesamt schafft das mehr Ordnung und Klarheit im Asylwesen.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Ich würde eine selbstbestimmte Schweiz grundsätzlich befürworten. Allerdings ist es unrealistisch, dass die EU ein reines Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit akzeptieren würde. Die Bilateralen sind für die EU ein Gesamtpaket, und sie hat mehrfach deutlich gemacht, dass Handel ohne Personenfreizügigkeit für sie nicht infrage kommt. Deshalb ist ein solcher Weg zwar wünschenswert, aber politisch kaum durchsetzbar.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Erneuerung Kunstmuseum Bern

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81 Millionen Franken sind eine sehr hohe Summe, und ich bezweifle, dass dieser Betrag im aktuellen finanziellen Umfeld gerechtfertigt ist. Der Kanton hat wichtigere Prioritäten als den teuren Ausbau eines Kunstmuseums. Sanierungen sollen sinnvoll und verhältnismässig sein, aber nicht in dieser Grössenordnung.

Legalisierung Cannabis

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Ich bin eher für eine Legalisierung von Cannabis. Mit einer hohen Besteuerung und klaren Regeln – etwa zur Begrenzung des THC‑Gehalts – könnte man den illegalen Handel wirksam zurückdrängen. Eine kontrollierte Abgabe schafft Transparenz, schützt Konsumierende besser und entzieht dem Schwarzmarkt die Grundlage.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Erwachsene sollen selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten. Was mich stört, ist die zunehmende Unlesbarkeit von Texten, wenn man politische Korrektheit übertreibt.

Tierische Produkte in Kantinen

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Ich würde das den Kundinnen und Kunden sowie dem Kantinenbetreiber überlassen. Sie wissen am besten, was nachgefragt wird und was wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Staat muss hier nicht regulierend eingreifen – Angebot und Nachfrage sollen das bestimmen.

Direkte Medienförderung

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Ich stehe einer direkten Medienförderung skeptisch gegenüber. Sobald der Staat Medien finanziert, entsteht immer das Risiko, dass ihre Unabhängigkeit und kritische Distanz leidet – selbst wenn es nicht beabsichtigt ist. Medien müssen frei und unabhängig bleiben, gerade um den Staat kontrollieren zu können. Regionale Berichterstattung ist wichtig, aber sie sollte durch Vielfalt, Wettbewerb und private Initiativen gesichert werden, nicht durch staatliche Gelder.

Finanzierung Landeskirchen

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Die Kirchen leisten viel mehr, als sie kosten – vor allem durch koordinierte Freiwilligenarbeit für ältere und vulnerable Menschen. Würden sie sich vollständig selbst finanzieren müssen, fielen viele dieser Angebote weg und der Staat müsste sie als Sozialleistungen übernehmen. Auch kulturell wären Verluste gross. Kirchen sind wie die Landessprachen Teil unseres kulturellen Erbes.

Finanzen & Steuern

Steuersenkung

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Eine Senkung der Steueranlage stärkt die Standortattraktivität des Kantons und zieht finanzstärkere Personen sowie Unternehmen an. Das erhöht langfristig die Steuereinnahmen und schafft wirtschaftliche Dynamik. Zudem bleibt mehr Geld bei den Menschen und Betrieben, die es erfahrungsgemäss effizienter und zielgerichteter einsetzen als der Staat. Das fördert Investitionen, Innovation und Wachstum.

Lockerung Schuldenbremse

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Ich kann mich hier nicht eindeutig auf eine Seite schlagen. Mir ist wichtig, dass wir zukünftigen Generationen keine unnötigen Schulden hinterlassen und finanziell solide bleiben. Gleichzeitig sehe ich, dass gewisse Investitionen sinnvoll sein können. Entscheidend ist für mich, dass der Kanton verantwortungsvoll haushaltet und nur dort mehr ausgibt, wo es langfristig wirklich notwendig ist.

Individualbesteuerung

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Ehepaare sollen nicht als Einzelpersonen besteuert werden. Eine Ehe bedeutet gegenseitige Verantwortung – finanziell wie im Alltag. Aus Sicht des Staates bildet ein Ehepaar eine wirtschaftliche Einheit, die gemeinsam plant, entscheidet und trägt. Die Individualbesteuerung würde diese Realität ignorieren und könnte traditionelle Familienmodelle benachteiligen. Das heutige System anerkennt, dass Partnerschaften gemeinsam funktionieren und nicht zwei völlig getrennte Einzelhaushalte sind.

Anpassung Finanzausgleich

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Steuer auf Zweitliegenschaften

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Wirtschaft & Arbeit

Teilprivatisierung BEKB

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Einführung kantonaler Mindestlohn

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Ein einheitlicher Mindestlohn von 4'200 Franken klingt gut gemeint, hätte aber unerwünschte Folgen. Ein so hoher Mindestlohn würde Menschen mit geringerer Produktivität aus dem ersten Arbeitsmarkt drängen, weil viele Betriebe sie zu diesem Lohn nicht mehr anstellen könnten. Das Risiko steigt, dass genau jene, die Unterstützung brauchen, in staatliche Programme oder die Arbeitslosigkeit abrutschen. Flexiblere Löhne ermöglichen mehr Einstiegschancen und erhalten Arbeitsplätze.

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Eine vollständige Liberalisierung der Öffnungszeiten würde zwar mehr Flexibilität bringen, aber sie hätte auch soziale Kosten. Gerade an Festtagen sollen Mitarbeitende Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Das Arbeitsgesetz schützt zwar, aber nicht vor indirektem wirtschaftlichem Druck. Verlässliche Ruhezeiten sind wichtig für Gesundheit, Familie und Gesellschaft.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Ich sehe keine Notwendigkeit für strengere staatliche Kontrollen. In meinem eigenen Berufsleben wurde ich nie gezwungen, zu einem Lohn zu arbeiten, den ich nicht akzeptiert habe – Löhne entstehen durch Verhandlung, Qualifikation und Marktbedingungen. Unternehmen sollten nach Leistung und Funktion bezahlen, nicht nach Geschlecht. Wo Ungleichheiten bestehen, können bestehende Gesetze bereits greifen. Zusätzliche Kontrollen schaffen vor allem Bürokratie, aber nicht automatisch mehr Fairness.

Regulierung Taxi-Plattformen

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Ich sehe keinen Grund für zusätzliche Regulierung. Wenn ein Unternehmen wie Uber eine Dienstleistung anbietet und Kundinnen und Kunden diese freiwillig nutzen, sollte der Staat nicht unnötig eingreifen. Entscheidend ist, dass bestehende Arbeits- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden – dafür braucht es keine neuen Hürden. Mehr Regulierung würde vor allem Innovation bremsen und den Wettbewerb verzerren, ohne dass ein klarer Nutzen entsteht.

Service Public im ländlichen Raum

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Ich bin dagegen. Wer ländlich wohnt, entscheidet sich bewusst für tiefere Wohnkosten und weniger Anbindung. Das sollte der Staat nicht künstlich ausgleichen. Mehr Unterstützung würde Pendeln fördern, was ökologisch und verkehrstechnisch problematisch ist, und die Zersiedlung verstärken. Wir sollten dichter und nachhaltiger wohnen statt immer mehr Infrastruktur in Randgebiete zu verlagern.

Umwelt & Energie

AKW-Neubau erlauben

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Atomkraftwerke ermöglichen eine stabile, saubere und CO₂‑arme Stromproduktion. Sie machen uns unabhängiger von ausländischen Energieimporten und stärken die Versorgungssicherheit – gerade im Winter, wenn erneuerbare Energien weniger liefern. Moderne Reaktoren sind deutlich sicherer und wirtschaftlich effizient, was langfristig stabile Strompreise unterstützt. Deshalb soll sich der Kanton Bern für die Aufhebung des Neubauverbots einsetzen.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Bäuerinnen und Bauern haben ein eigenes, starkes Interesse daran, ihr Land gesund zu halten – es ist ihre Lebensgrundlage. Niemand hat ein Interesse daran, Böden oder Produkte unnötig zu belasten. Die Landwirtschaft arbeitet bereits unter strengen Vorgaben, Kontrollen und Marktanforderungen. Weitere Verbote würden ihre Arbeit erschweren, ohne dass ein klarer zusätzlicher Nutzen entsteht. Man sollte den Bauern zutrauen, ihren Job verantwortungsvoll zu machen.

Förderung erneuerbarer Energien

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Ich bin skeptisch, ob höhere Förderbeiträge wirklich viel bewirken. Viele ersetzen ihre Heizungen ohnehin, wenn es technisch oder wirtschaftlich nötig ist. Zusätzliche Subventionen verursachen hohe Kosten, ohne garantierten Mehrnutzen. Wichtiger ist, dass erneuerbare Technologien effizient und bezahlbar bleiben, statt immer stärker vom Staat abhängig zu werden.

Strengerer Tierschutz

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Ausbau Wasserkraft

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Das Grimsel‑ und Sustengebiet gehört zu den besten Standorten der Schweiz für zusätzliche Wasserkraft. Dort kann mit vergleichsweise wenig Eingriff viel Winterstrom produziert werden – genau dann, wenn wir ihn am dringendsten brauchen. Wasserkraftwerke dienen zudem als natürliche „Batterien“: Sie speichern Energie und stabilisieren das Netz. Ein Ausbau stärkt die Versorgungssicherheit, ist klimafreundlich und nutzt vorhandene Infrastruktur optimal.

Schutz Grossraubtiere

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Verkehr

ÖV-Ausbau

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Autobahnausbau

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Ausbau Langsamverkehr

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Verbot Tempo 30

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Die Einführung oder das Verbot von Tempo 30 sollte nicht zentral vom Kanton vorgeschrieben werden. Die betroffenen Gemeinden kennen ihre Strassen, Verkehrsflüsse und Bedürfnisse am besten. Sie sollen selbst entscheiden können, wo Tempo 30 sinnvoll ist und wo nicht. Ein kantonales Verbot würde lokale Handlungsspielräume unnötig einschränken und praxisnahe Lösungen verhindern.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Digitale Unterschriftensammlung

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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Strikte Neutralitätspolitik

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Die Schweiz soll ihre Neutralität klar, glaubwürdig und konsistent wahren. Sie muss unabhängig bleiben und ihre Vermittlerrolle schützen, aber gleichzeitig internationale Verantwortung übernehmen. Sanktionen sollen nur dann unterstützt werden, wenn sie völkerrechtlich breit abgestützt sind und die Neutralität nicht untergraben.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Videoüberwachung darf kein Ersatz für echte Sicherheitsarbeit sein.

Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen

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Nationalität in Polizeimeldungen

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Ob die Nationalität genannt wird, sollte eine fachliche Entscheidung der Polizei bleiben – abhängig vom Kontext und der Relevanz für die Ermittlungen. Eine starre Pflicht führt schnell zu Verzerrungen und unnötigen Spannungen. Wichtig ist, dass Informationen sachlich und zweckgebunden kommuniziert werden, nicht pauschal oder politisch aufgeladen.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Vollzeit-Kinderbetreuung

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Ich habe mir das als Kind gewünscht und wünsche das auch allen anderen. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Familien unterschiedlich sind und verschiedene Modelle funktionieren können. Wichtig ist, dass Kinder verlässliche Betreuung und emotionale Präsenz erhalten – wie das organisiert wird, sollte jede Familie selbst entscheiden.

Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz

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