Stefan Buchhofer Kioutsoukis
FDP.Die Liberalen | 09.04.1
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen können gezielt Armut vorbeugen und Kinderchancen verbessern. Wichtig ist, dass sie klar ausgerichtet, administrativ schlank und zeitlich überprüfbar sind. Sie sollen Arbeit fördern und Erwerbstätigkeit ergänzen – nicht ersetzen – und mit bestehenden Instrumenten sinnvoll abgestimmt werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfe braucht klare Regeln und konsequente Umsetzung, aber keine pauschalen Verschärfungen. Missbrauch ist zu bekämpfen, jedoch rechtsstaatlich, verhältnismässig und gezielt. Entscheidend sind wirksame Kontrolle, gute Betreuung und rasche Integration in Arbeit. Generalverdacht untergräbt Vertrauen und bindet Ressourcen, die besser in Prävention und Wiedereingliederung investiert werden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein moderater Ausbau der Elternzeit kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und die Gleichstellung stärken. Entscheidend ist eine flexible, finanzierbare Ausgestaltung, die Erwerbstätigkeit fördert und KMU nicht übermässig belastet. Ziel muss eine partnerschaftliche Lösung sein, die Verantwortung teilt und wirtschaftlich tragbar bleibt.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Hohe Krankenkassenprämien belasten viele Haushalte stark. Eine gezielte Erhöhung der Prämienverbilligung ist sinnvoll, um Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen zu entlasten. Dabei braucht es klare Anspruchskriterien und Kostenkontrolle im Gesundheitssystem, damit Solidarität und Eigenverantwortung im Gleichgewicht bleiben.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine koordinierte Spital- und Gesundheitsplanung kann Qualität sichern und Kosten dämpfen. Eine gewisse Konzentration von Leistungen ist sinnvoll, wenn sie medizinisch begründet ist und Doppelspurigkeiten abbaut. Entscheidend sind Transparenz, Qualität und Erreichbarkeit – nicht staatliche Detailsteuerung oder der Abbau bewährter regionaler Angebote.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Integration ist ein wichtiges Ziel, stösst in der Praxis aber an Grenzen. Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen die Förderung, die für sie am wirksamsten ist – das kann integrativ sein, muss es aber nicht. Entscheidend sind passende Förderangebote, genügend Ressourcen und Wahlfreiheit, statt ein starres Einheitsmodell, das weder den Kindern noch den Lehrpersonen gerecht wird.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gute Deutschkenntnisse sind zentral für den Schulerfolg. Temporäre, gezielte Sprachförderklassen können helfen, rasch ein solides Sprachniveau zu erreichen. Entscheidend ist, dass diese Angebote zeitlich begrenzt, qualitativ gut und eng mit der Integration in die Regelklasse verknüpft sind – als Brücke, nicht als Dauerlösung.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die zweite Landessprache hat im Kanton Bern eine besondere Bedeutung für Zusammenhalt und Verständigung. Sie als erste Fremdsprache zu stärken ist richtig und identitätsstiftend. Englisch ist wichtig und soll früh folgen, aber nicht auf Kosten der Landessprachen. Mehrsprachigkeit beginnt im eigenen Land.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gleiche Bildungschancen sind zentral für Leistungsfähigkeit und sozialen Aufstieg. Der Kanton soll gezielt dort unterstützen, wo das Elternhaus dies nicht leisten kann – etwa mit Förderangeboten oder ausreichend ausgestalteten Stipendien. Wichtig sind Treffsicherheit, Wirkungskontrolle und Chancengerechtigkeit statt Giesskannenprinzip.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Politische Rechte sind eng mit der Staatsbürgerschaft verbunden. Wer langfristig hier lebt und politisch mitbestimmen will, soll diesen Schritt über die Einbürgerung gehen können. Dieses Verfahren ist im Kanton Bern möglich und sinnvoll. Integration soll gefördert werden – das Stimm- und Wahlrecht bleibt jedoch an die Schweizer Staatsbürgerschaft gebunden.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gezieltes Resettlement ist ein humanitär sinnvoller und geordneter Weg, besonders schutzbedürftigen Menschen zu helfen. Es ermöglicht Planung, faire Verteilung und bessere Integration. Voraussetzung sind klare Kontingente, gute Zusammenarbeit mit Bund und Gemeinden sowie ausreichende Ressourcen für Unterbringung, Bildung und Arbeitsintegration.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gelingende Integration ist im Interesse der gesamten Gesellschaft. Frühzeitige Sprachförderung und gezielte Unterstützung helfen, Selbstständigkeit zu erreichen und Abhängigkeit von Sozialleistungen zu vermeiden. Massnahmen sollen wirksam, zielgerichtet und verbindlich sein – mit klaren Erwartungen an Eigeninitiative und Mitwirkung.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das heutige Einbürgerungsrecht stellt bereits klare und angemessene Anforderungen. Weitere Verschärfungen bringen wenig zusätzlichen Nutzen und können Integration unnötig erschweren. Entscheidend sind faire, transparente Verfahren und eine konsequente Umsetzung der bestehenden Regeln – nicht laufend neue Hürden für gut integrierte Personen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bezahlkarten können helfen, Sozialleistungen transparenter und zweckgebundener einzusetzen und den administrativen Aufwand zu reduzieren. Sie müssen jedoch praktikabel, datenschutzkonform und diskriminierungsfrei ausgestaltet sein. Entscheidend ist, dass sie Integration nicht behindern und den Alltag der Betroffenen nicht unnötig verkomplizieren.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Bilateralen sind zentral für Wohlstand, Arbeitsplätze und Planungssicherheit in der Schweiz. Sie sichern den Zugang zum EU-Binnenmarkt und funktionieren insgesamt gut. Ein reines Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit wäre wirtschaftlich riskant und politisch unrealistisch. Statt Kündigung braucht es Weiterentwicklung und pragmatische Lösungen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das Kunstmuseum Bern ist von nationaler Bedeutung und Teil der kulturellen Identität des Kantons. Eine Investition kann gerechtfertigt sein, wenn sie sich auf das Notwendige konzentriert, kostenklar geführt wird und langfristig tragfähig ist. Entscheidend sind Suffizienz und ein überzeugendes Betriebskonzept – kein Prestigeprojekt, sondern eine verantwortungsvolle Erneuerung.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine regulierte Legalisierung von Cannabis kann Jugendschutz, Prävention und Gesundheit besser sicherstellen als das heutige Verbot. Sie entzieht dem Schwarzmarkt die Grundlage und schafft klare Regeln für Konsum, Qualität und Abgabe. Voraussetzung sind strenge Auflagen, Begleitforschung und eine konsequente Präventionspolitik.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein staatliches Sprachverbot ist weder nötig noch sinnvoll. Sprache entwickelt sich und soll verständlich bleiben. Behörden und Schulen sollen situationsgerecht, adressatengerecht und klar kommunizieren können. Wichtig ist gute Lesbarkeit – nicht ideologische Vorgaben in die eine oder andere Richtung.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kantonale Verpflegung soll Wahlfreiheit bieten. Ein Angebot mit und ohne tierische Produkte trägt unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung und ist alltagstauglich. Ideologische Vorgaben – in die eine oder andere Richtung – sind fehl am Platz. Entscheidend sind Qualität, Nachhaltigkeit und Akzeptanz bei den Nutzerinnen und Nutzern.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Qualitativ hochwertiger Regionaljournalismus ist wichtig für die demokratische Meinungsbildung. Eine begrenzte, transparente Medienförderung kann sinnvoll sein, um Vielfalt und regionale Berichterstattung zu sichern. Voraussetzung sind klare Kriterien, Staatsferne, zeitliche Befristung und die Wahrung der redaktionellen Unabhängigkeit.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Landeskirchen erbringen wichtige gesamtgesellschaftliche Leistungen, etwa in der Seelsorge, Sozialarbeit und im Kulturerhalt. Eine öffentliche Unterstützung kann deshalb gerechtfertigt sein. Voraussetzung sind Transparenz, klare Leistungsaufträge und eine regelmässige Überprüfung von Umfang und Wirkung – im Sinne eines verantwortungsvollen Mitteleinsatzes.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eine Senkung der kantonalen Steueranlage stärkt den Wirtschaftsstandort, entlastet Haushalte und erhöht die Standortattraktivität. Voraussetzung ist eine solide Finanzlage und eine verantwortungsvolle Ausgabenpolitik. Steuerentlastungen müssen nachhaltig finanziert sein und dürfen zentrale staatliche Leistungen nicht gefährden.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Schuldenbremse ist ein zentrales Instrument für stabile Kantonsfinanzen und Generationengerechtigkeit. Sie schafft Verlässlichkeit und Disziplin in der Finanzpolitik. Eine Lockerung würde Fehlanreize setzen und den Druck zu strukturellen Lösungen mindern. Notwendige Investitionen sind auch innerhalb der bestehenden Regeln möglich.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Individualbesteuerung stärkt die wirtschaftliche Eigenständigkeit, fördert Erwerbstätigkeit – insbesondere von Zweitverdienenden – und beseitigt Fehlanreize der heutigen Ehepaarbesteuerung. Sie ist zeitgemäss, fair und entspricht einer modernen Gesellschaft mit vielfältigen Lebensmodellen. Voraussetzung ist eine administrativ praktikable Umsetzung.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Zentrumslasten entstehen nicht nur in der Stadt Bern, sondern auch in regionalen Zentren wie Burgdorf und Langenthal. Eine breitere Abgeltung ist deshalb sachlich richtig und stärkt den innerkantonalen Ausgleich. Entscheidend sind transparente Kriterien und eine regelmässige Überprüfung, damit der Finanzausgleich fair und zielgerichtet bleibt.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts braucht es einen fairen Ausgleich. Eine moderat ausgestaltete Steuer auf Zweitliegenschaften kann dazu beitragen, Steuerausfälle abzufedern und spekulativen Leerstand zu begrenzen. Wichtig sind Augenmass, kantonale Gestaltungsspielräume und der Schutz von selbstgenutztem Wohneigentum.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Mehrheitsbeteiligung des Kantons an der BEKB sichert Stabilität, Vertrauen und regionalen Auftrag. Die Bank ist erfolgreich und gut geführt. Eine Teilprivatisierung unter 50 Prozent brächte wenig Mehrwert, würde aber den Einfluss des Kantons schwächen. Entscheidend sind gute Governance und unternehmerische Freiheit – nicht ein Rückzug um jeden Preis.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein moderater Mindestlohn kann Lohndumping verhindern und Menschen trotz Arbeit vor Armut schützen. Er muss jedoch regional und branchenverträglich ausgestaltet sein und darf insbesondere KMU nicht überfordern. Entscheidend bleibt, dass Arbeit sich lohnt und der Mindestlohn bestehende Gesamtarbeitsverträge sinnvoll ergänzt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Flexible Geschäftsöffnungszeiten stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Detailhandels und kommen veränderten Konsumgewohnheiten entgegen. Entscheidend ist, dass der Schutz der Arbeitnehmenden gewährleistet bleibt und Lösungen branchengerecht ausgestaltet werden. Mehr Flexibilität soll Betrieben Spielraum geben – nicht zu Lasten von Personal oder fairen Arbeitsbedingungen.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein Grundprinzip. Wo der Staat Aufträge vergibt, darf er Transparenz und Kontrolle verlangen. Wichtig ist ein pragmatisches, schlankes Vorgehen mit klaren Kriterien, damit wirksame Gleichstellung erreicht wird, ohne Unternehmen mit unnötiger Bürokratie zu belasten.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gleiche Regeln für alle schaffen fairen Wettbewerb. Plattformbasierte Taxidienste sollen innovativ bleiben, aber denselben Sicherheits-, Arbeits- und Qualitätsstandards unterliegen wie klassische Anbieter. Eine angemessene Regulierung schützt Kundinnen und Kunden, verhindert Sozialdumping und sorgt für gleich lange Spiesse im Markt.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein verlässlicher Service public ist Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Kanton. Gerade ländliche Regionen sind auf gute Erreichbarkeit und funktionierende Grundversorgung angewiesen. Unterstützung soll gezielt, effizient und bedarfsgerecht erfolgen – mit Augenmass und unter Nutzung neuer, flexibler Angebote.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Schweiz hat sich mit dem Atomausstieg bewusst für einen anderen energiepolitischen Weg entschieden. Statt alte Debatten neu zu öffnen, soll der Fokus auf erneuerbaren Energien, Effizienz und Versorgungssicherheit liegen. Investitionen müssen zukunftsfähig, wirtschaftlich sinnvoll und gesellschaftlich breit abgestützt sein.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auf eigenen Flächen darf der Kanton ökologische Standards setzen und eine nachhaltige Bewirtschaftung fördern. Höhere Anforderungen sind sinnvoll, wenn sie praxisnah, verhältnismässig und gemeinsam mit der Landwirtschaft entwickelt werden. Wichtig sind Planungssicherheit, faire Übergangsfristen und eine Abgeltung zusätzlicher Leistungen.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Förderung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich ist bereits gut ausgebaut. Weitere pauschale Erhöhungen sind wenig zielgerichtet. Entscheidend sind stabile Rahmenbedingungen, technologische Offenheit und Investitionssicherheit. Fördermittel sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie einen klaren Zusatznutzen bringen und private Investitionen auslösen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Tierschutz ist ein zentraler gesellschaftlicher Wert. Höhere Standards in der Nutztierhaltung sind richtig, wenn sie das Tierwohl effektiv verbessern. Entscheidend ist eine praxisnahe Umsetzung mit realistischen Übergangsfristen und einer fairen Abgeltung für die Landwirtschaft, damit höhere Anforderungen auch wirtschaftlich tragbar bleiben.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wasserkraft ist wichtig für die Versorgungssicherheit, doch Grossprojekte im hochsensiblen Alpenraum sind sorgfältig abzuwägen. Im Grimsel- und Sustengebiet stehen Natur- und Landschaftsschutz sowie touristische Werte hohen Eingriffen gegenüber. Priorität haben Effizienzsteigerungen bestehender Anlagen und ein ausgewogener Gesamtenergiemix.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Schutz von Grossraubtieren gehört zu einer verantwortungsvollen Biodiversitätspolitik. Präventive Abschüsse sollen die Ausnahme bleiben. Entscheidend sind funktionierende Herdenschutzmassnahmen, klare Regeln und ein professionelles Bestandsmanagement, das den Schutz der Tiere mit den berechtigten Anliegen der Berglandwirtschaft in Einklang bringt.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der öffentliche Verkehr wird im Kanton Bern bereits stark gefördert. Weitere pauschale Mittelaufstockungen sind wenig zielführend. Entscheidend sind Effizienz, Angebotsqualität und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Investitionen sollen dort erfolgen, wo sie einen klaren Nutzen bringen und bestehende Infrastruktur optimal auslasten.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Verkehrssituation im Raum Bern ist angespannt, doch grossflächige Autobahnausbauten sind teuer und lösen die Probleme oft nur kurzfristig. Priorität haben ein intelligentes Verkehrsmanagement, bessere Nutzung der bestehenden Infrastruktur und die Entflechtung von Transit- und Stadtverkehr. Lösungen müssen wirksam, verhältnismässig und nachhaltig sein.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Langsamverkehr ist ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Gesamtverkehrssystems. Ein gezielter Ausbau von sicheren und durchgängigen Velo- und Fusswegen kann Staus reduzieren und die Lebensqualität erhöhen. Entscheidend sind gute Vernetzung, Priorisierung nach Wirkung und eine Koordination mit dem bestehenden Verkehrsraum.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Tempo 30 ist dort sinnvoll, wo es der Sicherheit, dem Lärmschutz oder der Aufenthaltsqualität dient. Pauschale Verbote schränken den Handlungsspielraum der Gemeinden unnötig ein. Entscheidend ist eine differenzierte, verkehrs- und ortsbezogene Anwendung statt ideologischer Vorgaben.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digitale Angebote sollen konsequent ausgebaut werden, dürfen aber analoge Zugänge nicht ersetzen. Nicht alle Menschen haben dieselben digitalen Voraussetzungen. Ein moderner Staat ist digital und inklusiv. Dienstleistungen müssen weiterhin auch persönlich oder schriftlich zugänglich bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digitale Instrumente können die politische Beteiligung erleichtern, bergen aber auch Risiken für Sicherheit, Transparenz und Vertrauen. Bevor E-Collecting eingeführt wird, braucht es robuste technische Lösungen und breite Akzeptanz. Priorität hat die Glaubwürdigkeit der direkten Demokratie – nicht die maximale Beschleunigung von Verfahren.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist wichtig, liegt jedoch primär in der Verantwortung des Bundes. Der Kanton Bern soll seine Mittel auf Aufgaben konzentrieren, die er wirksam beeinflussen kann. Bestehende Engagements sind regelmässig auf Wirkung und Effizienz zu überprüfen, statt sie pauschal auszubauen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Die Schweiz muss Völkerrecht und Menschenrechte ernst nehmen und darf auf schwere Verletzungen reagieren. Gezielte Sanktionen können ein legitimes Mittel sein, sofern sie völkerrechtlich abgestützt, koordiniert und verhältnismässig sind. Eine starre Neutralitätsauslegung schwächt die Glaubwürdigkeit der Schweiz.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sicherheit ist wichtig, doch ein flächendeckender Ausbau der Videoüberwachung ist kein Allheilmittel. Eingriffe in die Privatsphäre müssen verhältnismässig bleiben. Videoüberwachung soll gezielt, zeitlich begrenzt und an klaren Sicherheitsproblemen ausgerichtet eingesetzt werden – eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Prävention und Präsenz.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gut integrierte Personen mit C-Bewilligung können wertvolle sprachliche und kulturelle Kompetenzen in den Polizeidienst einbringen. Voraussetzung sind hohe Anforderungen an Ausbildung, Loyalität, Rechtsverständnis und Integrität. Eine Öffnung kann die Verankerung der Polizei in einer vielfältigen Gesellschaft stärken, ohne Abstriche bei Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Versammlungsfreiheit ist ein zentrales Grundrecht. Pauschale Verschärfungen sind nicht zielführend und können eskalierend wirken. Entscheidend sind klare Regeln, verhältnismässiges polizeiliches Handeln und der Dialog mit Veranstaltenden. Polizeikosten sollen nur bei klarer Verursachung und schweren Verstössen verrechnet werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Nennung der Nationalität trägt in der Regel wenig zum Verständnis eines Delikts bei und birgt das Risiko von Stigmatisierung. Polizeimeldungen sollen sachlich, präzise und relevant informieren. Angaben zur Herkunft sind nur dann sinnvoll, wenn sie für die Fahndung oder den konkreten Fall tatsächlich notwendig sind.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Sicherheit entsteht nicht allein durch permanente Sichtbarkeit. Wichtiger sind gezielte Präsenz an neuralgischen Orten, gute Präventionsarbeit und Nähe zur Bevölkerung. Polizeiarbeit soll situationsgerecht, effizient und vertrauensbildend sein – nicht durch flächendeckende Präsenz, sondern durch klugen Ressourceneinsatz.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation, Wohlstand und Chancen für breite Bevölkerungsschichten. Langfristig profitieren viele davon, wenn Wettbewerb funktioniert und klare Regeln gelten. Gleichzeitig braucht es einen starken Ordnungsrahmen, der Missbrauch verhindert und dafür sorgt, dass niemand dauerhaft abgehängt wird.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Kinder profitieren vor allem von stabilen Beziehungen und guter Betreuung – nicht von einem bestimmten Rollenmodell. Familien sollen frei entscheiden können, wie sie Erwerbs- und Betreuungsarbeit aufteilen. Staatliche Politik sollte Vielfalt ermöglichen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, statt ein Lebensmodell zu bevorzugen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Strafen sind notwendig, um Recht durchzusetzen und Opfer zu schützen. Langfristige Sicherheit entsteht jedoch vor allem durch erfolgreiche Wiedereingliederung. Wer nach einer Strafe Perspektiven erhält, wird seltener rückfällig. Ein wirksames Strafsystem verbindet Konsequenz mit Resozialisierung – beides gehört zusammen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Umweltschutz ist wichtig, darf aber nicht in einem grundsätzlichen Gegensatz zur Wirtschaft stehen. Nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo ökologische Ziele mit Innovation und Wertschöpfung verbunden werden. Entscheidend sind wirksame Massnahmen mit Augenmass – nicht ein Entweder-oder zwischen Umwelt und wirtschaftlicher Entwicklung.
Comment
Gemeinnütziger Wohnungsbau kann punktuell zur Entspannung des Wohnungsmarkts beitragen. Eine stärkere Förderung ist dort sinnvoll, wo sie gezielt wirkt, Fehlanreize vermeidet und private Investitionen ergänzt statt verdrängt. Entscheidend sind klare Kriterien und eine gute Einbettung in die Raum- und Bodenpolitik – nicht eine pauschale Subventionslogik.