Luca Glogger
Jungfreisinnige | 08.05.2
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eltern, welche arbeiten, sich wirtschaftlich beteiligen und eine Familie aufbauen, sollten ihre Grundkosten decken können. Das System muss so ausgestaltet werden, dass die Armutsprävention in diesem Bereich gestärkt werden kann. Dabei ist jedoch ein Vorgehen zu wählen, das keine Fehlanreize am Arbeitsmarkt schafft. Zudem müssten Finanzierung und Kostenfolgen im Voraus klar definiert und sorgfältig kalkuliert werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Missbrauch von Sozialleistungen ist weder gegenüber der Gesellschaft noch gegenüber Personen, die korrekt Unterstützung beziehen, akzeptabel. Aus meiner Sicht können Verschärfungen in diesem Bereich sinnvoll sein, sofern die eingesetzten Kontroll- und Überwachungsmethoden klar geregelt, verhältnismässig und für die Betroffenen möglichst wenig belastend sind. Pauschale oder flächendeckende Überwachung lehne ich klar ab.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Aus sozialer Sicht sprechen mehrere Argumente für einen Ausbau der Elternzeit. Ein verlängerter Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub kann sich positiv auf die Eltern-Kind-Bindung, die frühkindliche Entwicklung und die familiäre Stabilität auswirken. Gleichzeitig darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass ein solcher Ausbau insbesondere für KMU eine zusätzliche Belastung darstellen und unbeabsichtigte Effekte auf den Arbeitsmarkt haben kann.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Aus meiner Sicht sollte keine pauschale 10-%-Grenze eingeführt werden. Stattdessen sollte der Fokus stärker auf einer wirksamen Kostenkontrolle im Gesundheitswesen liegen, da die Krankenkassenprämien bereits heute hoch sind und weiter steigen dürften. In diesem Zusammenhang sollten auch strukturelle Lösungen offen geprüft werden, sofern sie langfristig zu mehr Kostentransparenz und Stabilität führen.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine stärkere kantonale Steuerung bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Die Qualitätssteigerung durch Spezialisierung und eine bessere Planbarkeit sprechen grundsätzlich dafür. Gleichzeitig sehe ich das Risiko zentralistischer Fehlentscheide sowie mögliche Nachteile für die Erreichbarkeit und regionale Versorgung. Eine stärkere Steuerung sollte daher nur gezielt und unter Berücksichtigung regionaler Bedürfnisse erfolgen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das Ziel der integrativen Schule überzeugt mich insbesondere in Bezug auf soziale Integration und Chancengleichheit. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Lehrpersonen und Klassen überfordert werden und die Qualität der Förderung darunter leidet. Entscheidend ist für mich daher, dass Integration nur mit ausreichenden Ressourcen und passenden Unterstützungsangeboten umgesetzt wird.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Separater Unterricht kann pädagogisch sinnvoll sein, wenn er zeitlich begrenzt, klar strukturiert und auf eine rasche Integration in den Regelunterricht ausgerichtet ist. Entscheidend sind klare Ziele, individuelle Förderung und ein enger Bezug zum regulären Schulbetrieb.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Da ich die Schule erst vor wenigen Jahren abgeschlossen habe, erlebe ich diese Frage aus eigener Erfahrung. Der Französischunterricht sollte attraktiver und praxisnäher gestaltet werden, etwa durch Austausche mit anderen Schulen, statt durch das Durcharbeiten wenig ansprechender Unterlagen. Englisch als erste Fremdsprache sehe ich im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit als Vorteil. Französisch sollte kompakter und besser strukturiert vermittelt werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Aus meiner Sicht kann ein stärkeres Engagement für gleiche Bildungschancen sozial wirksam und langfristig sinnvoll sein. Gleichzeitig erfordert es klar definierte Zielgruppen, effiziente Förderinstrumente und eine tragfähige Finanzierung.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich halte es für wichtig, dass politische Mitbestimmungsrechte grundsätzlich an die Staatsbürgerschaft geknüpft bleiben. Mir ist dabei bewusst, dass der Einbürgerungsprozess anspruchsvoll und nicht immer einfach ist. Dennoch bietet die Einbürgerung für Personen, die dauerhaft in der Schweiz leben und sich hier engagieren möchten, einen klaren und fairen Weg, um volle politische Rechte zu erlangen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die humanitären Argumente für Resettlement sind grundsätzlich nachvollziehbar. Dennoch bin ich der Ansicht, dass zusätzliche Aufnahmen nur sehr zurückhaltend erfolgen sollten. Entscheidend sind klar definierte Kontingente, gesicherte Integrationskapazitäten sowie ein stärkerer Fokus auf internationale Zusammenarbeit und Unterstützung in den Herkunfts- und Erstaufnahmeregionen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich sehe die Einbürgerung als einen bewussten Schritt, der mit klaren und nachvollziehbaren Anforderungen verbunden sein sollte. Insbesondere ausreichende Sprachkenntnisse halte ich für wichtig, um sich aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben beteiligen zu können. Gleichzeitig sollten die Anforderungen fair, verhältnismässig und realistisch ausgestaltet sein.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte geordnete und transparente Systeme sowie Instrumente zur Missbrauchsprävention. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Bezahlkarten nicht zu Stigmatisierung führen oder unnötige Probleme im Alltag der Betroffenen verursachen. Eine praxistaugliche und faire Umsetzung ist daher zentral.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz wirtschaftlich wichtig. Gleichzeitig sehe ich die Personenfreizügigkeit kritisch, da sie die Steuerungsmöglichkeiten bei der Zuwanderung einschränkt. Ziel sollte sein, den Freihandel und Marktzugang zur EU zu sichern, dabei aber mehr Eigenständigkeit, insbesondere in der Zuwanderungspolitik, zu wahren. Ein vollständiger Abbruch der bilateralen Beziehungen ist aus meiner Sicht nicht zielführend.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, und das Kunstmuseum erfüllt dabei eine zentrale Rolle. Dennoch sehe ich eine kantonale Beteiligung in dieser Grössenordnung kritisch. Aus meiner Sicht braucht es bei solchen Projekten eine klare Prioritätensetzung sowie eine sorgfältige Prüfung von Kosten, Nutzen und alternativen Finanzierungsformen. Der Erhalt kultureller Institutionen ist wichtig, sollte jedoch verhältnismässig und finanzpolitisch verantwortungsvoll erfolgen.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich befürworte ich Regulierung statt Verbote. Eine Legalisierung und klare Regulierung von Cannabis könnten dazu beitragen, den Schwarzmarkt einzudämmen und den Konsum besser zu kontrollieren. Gleichzeitig sehe ich es kritisch, dass andere Substanzen wie Alkohol, die ebenfalls gesundheitliche Risiken bergen, vergleichsweise weniger streng reguliert sind.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In der schriftlichen Kommunikation von Behörden und Schulen halte ich klare, gut lesbare und neutrale Formulierungen ohne Sonderzeichen für sinnvoll. Dies dient der Verständlichkeit und Einheitlichkeit staatlicher Kommunikation. Persönlich stehe ich geschlechtsneutraler Sprache jedoch nicht feindlich gegenüber; mir ist wichtig, dass sie freiwillig eingesetzt wird und nicht zulasten der Lesbarkeit oder Verständlichkeit geht.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Für mich steht bei dieser Frage die individuelle Wahlfreiheit klar im Vordergrund. Auch wenn ich selbst vegetarisch lebe und das Anliegen, Tierleid zu reduzieren, gut nachvollziehen kann, sollte der Staat keine bestimmten Ernährungsformen vorschreiben. Öffentliche Kantinen sollten daher ein vielfältiges Angebot ermöglichen und unterschiedliche Lebensweisen respektieren.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gegenüber einer direkten staatlichen Finanzierung von Medien bin ich grundsätzlich skeptisch, da eine klare Distanz zwischen Staat und redaktioneller Arbeit wichtig ist, um Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit zu wahren. Gleichzeitig sind die Argumente für den Erhalt einer vielfältigen regionalen Berichterstattung nachvollziehbar, insbesondere angesichts des wirtschaftlichen Drucks auf lokale Medien.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe der kantonalen Unterstützung der Landeskirchen grundsätzlich skeptisch gegenüber. Als weltweit einflussreiche und finanziell gut vernetzte Institutionen verfügen Kirchen grundsätzlich über die Möglichkeit, Mittel auch anderweitig zu beschaffen. Gleichzeitig müssen die Leistungen in den Bereichen Seelsorge, Sozialarbeit, Bildung und Integration, von denen auch nichtreligiöse Personen profitieren, als klar positiv und gesellschaftlich wertvoll anerkannt werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine Senkung der kantonalen Steueranlage, sofern sie finanzpolitisch verantwortungsvoll umgesetzt wird. Tiefere Steuern entlasten Bevölkerung und Unternehmen und stärken die Standortattraktivität des Kantons. Gleichzeitig ist wichtig, dass zentrale staatliche Leistungen weiterhin gesichert bleiben und die Senkung auf einer stabilen Finanzlage basiert.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich lehne eine Lockerung der kantonalen Schuldenbremse ab. Sie ist ein zentrales Instrument für finanzpolitische Disziplin und schützt zukünftige Generationen vor einer übermässigen Verschuldung. Notwendige Investitionen sollten innerhalb der bestehenden finanziellen Rahmenbedingungen priorisiert werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine sachlich begründete Anpassung des Finanzausgleichs. Auch Städte wie Burgdorf und Langenthal übernehmen zunehmend Zentrumslasten, die über ihre Gemeindegrenzen hinauswirken und entsprechend berücksichtigt werden sollten. Gleichzeitig ist wichtig, dass die besondere Rolle der Stadt Bern weiterhin angemessen abgegolten wird und die Kriterien transparent sowie regelmässig überprüft werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe einer zusätzlichen Steuer auf Zweitliegenschaften skeptisch gegenüber. Die Abschaffung des Eigenmietwerts sollte mit mehr Eigentumsfreiheit und Planungssicherheit einhergehen und nicht durch neue Abgaben relativiert werden. Neue Steuern als Ersatz für den Eigenmietwert erachte ich daher als wenig zielführend.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Reduktion der kantonalen Beteiligung an der BEKB kann dazu beitragen, staatliche Risiken zu verringern und die Trennung von Staat und Wirtschaft klarer zu gestalten. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass zentrale Aufgaben der Bank, insbesondere im Bereich des Service public und der regionalen Versorgung, weiterhin zuverlässig gewährleistet bleiben. Eine allfällige Teilprivatisierung sollte daher nur erfolgen, wenn diese Leistungen langfristig abgesichert sind.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Existenzsichernde Löhne sind mir in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig sehe ich die Kritik an staatlich festgelegten Mindestlöhnen und verstehe die Bedenken hinsichtlich Eingriffen in den Arbeitsmarkt. Da ich mich mit den möglichen Auswirkungen, insbesondere für wirtschaftlich schwächere Unternehmen, noch nicht vertieft auseinandergesetzt habe, halte ich eine sorgfältige Abwägung für zentral. Aus meiner Sicht braucht es Lösungen, die Arbeit fair entlöhnen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten, da ich viele Arbeitnehmende kenne, die mit den heutigen starren Regelungen nicht zwingend zufrieden sind. Einheitlich gesetzlich festgelegte Öffnungszeiten sind nicht für jedes Geschäft oder jede Branche sinnvoll. Entscheidend ist für mich jedoch, dass das Arbeitsgesetz strikt eingehalten wird und fair sowie nachhaltig gehandelt wird. Personalressourcen sollen dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich benötigt werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein zentrales Prinzip, das konsequent eingehalten werden muss. Strengere Kontrollen können dort sinnvoll sein, wo der Staat als Auftraggeber auftritt. Wichtig ist mir jedoch, dass diese Kontrollen verhältnismässig, zielgerichtet und ohne unnötige Bürokratie erfolgen, insbesondere mit Blick auf KMU.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine schlanke und verhältnismässige Regulierung von Plattformen wie Uber, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Dabei ist mir wichtig, dass Mindeststandards bei Sicherheit und Arbeitsbedingungen eingehalten werden, ohne innovative Geschäftsmodelle unnötig einzuschränken. Ziel sollte sein, gleiche Regeln für gleiche Leistungen anzuwenden und dabei Flexibilität und Innovation zu erhalten.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mir ist bewusst, dass Service-Public-Angebote in ländlichen Gebieten oft mit hohen Kosten bei vergleichsweise geringer Nachfrage verbunden sind. Gleichzeitig entwickeln sich viele kleinere Orte zunehmend weiter und werden wirtschaftlich attraktiver. Aus meiner Sicht sollte daher niemand in unserem kleinen, aber vielfältigen Land aufgrund seines Wohnorts Anschlussprobleme an den öffentlichen Verkehr haben.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte die Aufhebung des Verbots klar. Bei einer Besichtigung eines Kernkraftwerks konnte aufgezeigt werden, wie hoch die heutigen Sicherheitsstandards sind. Im Vergleich zu anderen Energieträgern kann Kernenergie bei Betrieb und Erneuerung effizienter sein. Auch die Entsorgung radioaktiver Abfälle ist langfristig geplant und kontrollierbar. Wichtig ist in erster Linie, dass keine weiteren Kraftwerke vom Netz gehen, solange weiterhin eine starke Energieabhängigkeit besteht.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich sehe ich den Kanton in einer Vorbildfunktion im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, insbesondere bei eigenen, verpachteten Flächen. Strengere ökologische Anforderungen können sinnvoll sein, sofern sie praxisnah ausgestaltet werden und nicht ausschliesslich auf pauschalen Verboten beruhen. Wichtig ist mir, dass Landwirte ausreichend Übergangsfristen, Alternativen und Planungssicherheit erhalten, damit ökologische Ziele und wirtschaftliche Tragbarkeit miteinander vereinbar bleiben.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe einer Erhöhung der Förderbeiträge grundsätzlich positiv gegenüber, sofern sie gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Anreize für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur können den Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen, ohne auf starre Vorgaben zu setzen. Wichtig ist mir, dass die Förderung technologieoffen, effizient und finanziell tragbar ausgestaltet wird und Marktmechanismen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte strengere Tierschutzregelungen, da mir das Wohl von Nutztieren sehr am Herzen liegt. Hohe Tierschutzstandards gehören für mich zu einer verantwortungsvollen Landwirtschaft. Wichtig ist dabei, dass neue Vorgaben praxisnah umgesetzt werden und den Betrieben ausreichend Zeit und Unterstützung für die Anpassung gegeben wird.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe einem Ausbau der Wasserkraftwerke grundsätzlich positiv gegenüber, da Wasserkraft eine erneuerbare und heimische Energiequelle ist und zur Versorgungssicherheit beiträgt. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass das Grimsel- und Sustengebiet ökologisch sensibel ist. Ein Ausbau sollte daher massvoll, gut begründet und mit konsequenten Ausgleichs- und Schutzmassnahmen erfolgen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte grundsätzlich einen stärkeren Schutz von Grossraubtieren, da der Artenschutz und eine funktionierende Biodiversität wichtig sind. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Konflikte mit der Landwirtschaft und der lokalen Bevölkerung ernst genommen werden müssen. Präventive Abschüsse sollten daher nur als letztes Mittel eingesetzt werden, wenn andere Schutz- und Präventionsmassnahmen nicht ausreichen und die Akzeptanz vor Ort nicht mehr gewährleistet ist.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr Mittel für den ÖV können ökologisch und gesellschaftlich sinnvoll sein, müssen jedoch bedarfsgerecht, effizient und finanzierbar eingesetzt werden.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe dem Ausbau der Autobahn A1/A6 grundsätzlich positiv gegenüber, insbesondere dort, wo bestehende Engpässe zu regelmässigen Staus und Sicherheitsproblemen führen. Ein gezielter Ausbau kann den Verkehrsfluss verbessern und Wohngebiete entlasten. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass solche Projekte in eine Gesamtverkehrsstrategie eingebettet sind und durch Massnahmen im öffentlichen Verkehr sowie im Verkehrsmanagement ergänzt werden.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte einen zügigeren Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr, insbesondere dort, wo er die Sicherheit erhöht und tatsächlich genutzt wird. Velowege können einen sinnvollen Beitrag zur Entlastung des Verkehrs leisten.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen grundsätzlich, da diese Strassen eine wichtige Funktion für den Verkehrsfluss haben. Ausnahmen sollen jedoch möglich bleiben, wenn sie sachlich begründet sind.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich unterstütze den konsequenten Ausbau digitaler Dienstleistungen, da sie Effizienz und Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Ein reines Digital-Only-Prinzip lehne ich jedoch ab. Der Kanton muss seine Leistungen auch für Menschen zugänglich halten, die digitale Angebote nicht oder nur eingeschränkt nutzen können.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte die Einführung von E-Collecting, sofern sie auf einem sicheren, unabhängigen und praktikablen System basiert. Die Lösung darf weder unnötig komplex noch unverhältnismässig teuer sein, und hohe Sicherheits- sowie Datenschutzstandards müssen gewährleistet sein. Der heutige analoge Weg der Unterschriftensammlung soll weiterhin bestehen bleiben und sinnvoll ergänzt werden.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich lehne einen Ausbau des finanziellen Engagements des Kantons Bern in der Entwicklungszusammenarbeit ab. Der Kanton sollte sich in erster Linie auf seine Kernaufgaben konzentrieren und bestehende Strukturen sowie Leistungen im eigenen Zuständigkeitsbereich optimieren. Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes und sollte nicht zulasten kantonaler Prioritäten ausgeweitet werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Neutralität der Schweiz sollte im historischen Kontext betrachtet und zeitgemäss weiterentwickelt werden. Dabei gilt es, unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe sorgfältig abzuwägen und keine unüberlegten Entscheide zu treffen. Politisches Handeln im Einklang mit dem Völkerrecht und internationalen Partnern soll dabei weiterhin möglich bleiben.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mir ist wichtig, dass sich die Menschen in unserem Land im öffentlichen Raum sicher fühlen. Ein gezielter Ausbau der Videoüberwachung kann präventiv wirken und zur Verhinderung sowie Aufklärung von Straftaten beitragen. Dies allein reicht jedoch nicht aus. Bei Vergehen muss konsequent und rechtsstaatlich durchgegriffen werden. Eine verbesserte Beweislage kann dabei helfen, fundierte Entscheide zu treffen und Straftaten wirksam zu ahnden.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich stehe einer Öffnung des Polizeidienstes für Personen mit C-Niederlassungsbewilligung zurückhaltend gegenüber. Der Polizeidienst ist eine zentrale hoheitliche Aufgabe und erfordert ein hohes Mass an Vertrauen sowie Kenntnis des schweizerischen Rechts- und Gesellschaftssystems. Gut integrierte Personen sollen fair behandelt werden, wobei eine Einbürgerung als Voraussetzung aus meiner Sicht ein sinnvoller Weg bleibt.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte klare Regeln und ein konsequentes Vorgehen bei unbewilligten Demonstrationen, insbesondere wenn die öffentliche Ordnung oder Sicherheit gefährdet ist. Wichtig ist mir, dass gewalttätiges oder stark sachbeschädigendes Verhalten konsequent und rechtsstaatlich geahndet wird. Eine verursachergerechte Verrechnung von Polizeikosten halte ich in solchen Fällen für einen guten Anfang.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich lehne eine standardmässige Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen in Polizeimeldungen ab. Relevant sollen in erster Linie Tat, Umstände und Gefährdungslage sein. Die Nationalität sollte nur dann genannt werden, wenn sie für das Verständnis des Falls oder die öffentliche Sicherheit tatsächlich von Bedeutung ist.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei, da sie präventiv wirkt und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken kann. Wichtig ist dabei ein gezielter und verhältnismässiger Einsatz, der Vertrauen schafft und vorhandene Ressourcen effizient nutzt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Ich stimme der Aussage grundsätzlich zu. Eine freie Marktwirtschaft schafft langfristig Wohlstand und Innovation, wovon breite Teile der Gesellschaft profitieren können. Voraussetzung sind jedoch klare Rahmenbedingungen, fairer Wettbewerb und ein Staat, der dort eingreift, wo Marktversagen auftritt.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Ich bin der Ansicht, dass es keine allgemeingültige Lösung für die Kinderbetreuung gibt. Ob ein Elternteil zu Hause bleibt oder externe Betreuung genutzt wird, sollte von den Bedürfnissen des Kindes und der Familie abhängen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft und eine zweite Chance sind mir wichtig. Gleichzeitig muss das Strafmass die Schwere der Tat angemessen widerspiegeln. Heute werden gewisse Delikte sehr hart bestraft, während Straftaten mit schweren Folgen für Menschen teils vergleichsweise milde sanktioniert werden. Resozialisierung bleibt zentral, dennoch braucht es in einzelnen Bereichen eine Anpassung des Strafmasses.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Ein starker Umweltschutz ist notwendig, sollte jedoch nicht grundsätzlich auf Kosten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden. Ziel muss es sein, Umwelt und Wirtschaft durch Innovation, Technologie und marktwirtschaftliche Anreize miteinander zu verbinden, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Comment
Es sollte nur bedingt zu einer generellen Ausweitung der staatlichen Förderung kommen. Der Kanton soll gezielt dort unterstützend eingreifen, wo nachweislich bezahlbarer Wohnraum fehlt. Entscheidend zur Entspannung des Wohnungsmarktes sind jedoch raschere Bewilligungsverfahren, weniger Regulierungen und höhere bauliche Dichten, damit mehr Wohnraum entstehen kann.