Thomas Widmer-Huber
Evangelische Volkspartei | 04.01 | Sortant.e | Élu·e
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Ausbau der Elternzeit ist sinnvoll. Zur Ausgestaltung und Finanzierung braucht es noch gute Lösungen. Kleine KMUs haben finanziell und personell weniger Spielraum aus grosse Firmen.
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Den Zugang vereinfachen, zusätzliche Kommunikation an Menschen mit Migrationshintergrund. Die Ansätze sind nicht grundsätzlich zu erhöhen. Arbeit soll sich lohnen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Basel-Stadt ist grundsätzlich in dieser Hinsicht schon sehr gut aufgestellt. Allerdings braucht es die Anpassung an die Teuerung.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja zur Einführung einer Notfallgebühr, die aber nicht zu hoch sein darf. Eher nein aus grundsätzichen Gründen: Mit den Kosten für die Krankenkasse und ihren steigenden Prämien zahlen insbesondere die Mittelstandfamilien, welche nicht von der Prämienverbilligung profitieren, sehr viel, m.E. zu viel. Parallel zur wirkungsvollen Bekämpfung der Kostenexplosion im Gesundheitswesen sollte der Kanton analog zu Modellen im Ausland künftig einen höheren Anteil der Gesundheitskosten übernehmen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Aber die Initiative war nötig, weil die integrative Schule massive Probleme ausgelöst hat und somit zu engagierten Debatten und weiteren Abklärungen. Ich bin gespannt auf die Diskussion der Gegenvorschlag-Massnahmen der Regierung und der Bildungs- und Kulturkommission und werde mich dann entscheiden, wie ich abstimmen will. Förderklassen, wie sie als eine von verschiedenen Massnahmen und in anderer Ausgestaltung in der Vorlage der Bildungs- und Kulturkommission vorgesehen sind, begrüsse ich.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber die Massnahmen sollen nicht dazu führen, dass wie im Kanton ZH Schülerinnen und Schüler, die sich die private Förderung zur Vorbereitung auf die Prüfungen nicht leisten können, benachteiligt werden. Grundsätzlich sollte verstärkt auf die Wahl einer Berufslehre hingewirkt werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Eine kürzlich erschienene Studie zeigte auf, dass die Bildungschancen immer noch stark vom Bildungshintergrund der Eltern abhängig sind. Darum braucht es gezielte Förderungsmassnahmen.
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund müssen zuerst mal Deutsch lernen. Kinder brauchen mehr Zeit als Jugendliche, um eine Sprache zu lernen, es braucht entsprechend viel Zeitgefässe, damit wirklich ein Sprachbad möglich ist. Da dies nicht gegeben ist, sollte auf der Primarstufe lieber verzichtet, dafür ab Sekundarstufe mehr Zeit zur Verfügung stehen.
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber die Lohnunterschiede sind teilweise sehr gross. Deshalb sind Anpassungen zu prüfen. Das wird jedoch eine Erhöhung der Gesamt-Lohnsumme für Lehrpersonen bewirken.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Anforderungen sind angemessen
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber nicht um jeden Preis, darum «eher». Die Schweiz verkraftet keine 10 oder mehr Millionen Menschen, muss die Regelungen zur Personenfreizügigkeit selbst definieren können, auch wenn freiheitsliebende Entscheidungen im Blick auf Handel und Wohlstand gewisse Nachteile mit sich bringen. Aber das ist nicht wirklich ein Thema für den Grossen Rat.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber die Einbürgerung soll gefördert werden. Die Einbürgerungsbedingungen in einzelnen Bereichen sollten überprüft werden. Zum Beispiel sollte die Wohnsitzpflicht in der Schweiz in verschiedenen Kantonen zusammengezählt, damit die Zählung der Jahre in der Schweiz bei einem Kantonswechsel nicht mehr von vorne beginnt.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Allerdings sollte dies eher in Zusammenarbeit mit Institutionen, die bereits in dem Bereich arbeiten, angegangen werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Von Experten wird darauf hingewiesen, dass ein nicht schädigender Konsum erst ab Mitte Zwanzig, mit der vollendeten Reifung des Gehirns, möglich ist. Über eine Legalisierung diskutieren könnte man bei Personen ab 25 Jahren. Gegen eine Legalisierung bei jungen Menschen spricht auch das Risiko einer Psychose.
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mit der Umsetzung der Trinkgeldinitiative wurden einige Verbesserungen angegangen (z.B. Clubförderung). Deren Wirkung sollte in 2-3 Jahren evaluiert werden, bevor weitere Massnahmen ergriffen werden. Zudem ist die Initiative unklar: Die Abgrenzung zwischen Institutionen und freiem Schaffen ist nicht so klar wie dargelegt wird, da viele Musikschaffende sowohl freischaffend als auch in Orchestern oder unterrichtend tätig sind.
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Diskriminierung ist Unrecht. Queers sind aber auch ohne dieses Gesetz vor Diskriminierung und Gewalt geschützt. Weniger Schutz haben nun Frauen: Zu Frauenhaus oder Frauenbadi hat neu jede Person Zugang, die amtlich als Frau gilt. Der in Schulen propagierte neue Geschlechtsbegriff birgt die Gefahr, dass Kinder bei ihrer Identitätsfindung verunsichert werden statt in ihrer Identität als Knabe oder Mädchen bestärkt zu werden. Immer mehr Menschen wollen ihre Geschlechtsumwandlung rückgängig machen.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton profitiert davon, auch durch zusätzliche Steuereinnahmen
Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gerade als Kanton mit gesunden Finanzen sollten wir unseren Reichtum teilen.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zu diskutieren und zu beurteilen – auch mit dem Gemeinderat Riehen – sind die Auswirkungen auf Riehen. Eine kantonale Steuersenkung könnte zu einer Erhöhung der Steuern in Riehen führen, wobei aber – weil die Riehener weniger Steuern als die Basler zahlen müssen - der effektive Steuerbetrag für die Personen in Riehen nach einer kantonalen Steuersenkung tiefer sein könnte. Da sind noch Fragen offen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Individualbesteuerung würde eine extreme Zunahme von Administration auslösen. Dass sich die Besteuerung von Paaren ändern muss, ist klar. Darum setzt sich die EVP mit der Mitte für die Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» ein.
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es ist zu prüfen, in welchem Umfang dies geschehen soll.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Arbeitnehmende im Detailhandelsbereich sollten vor einer weiteren Ausweitung ihrer Arbeitszeiten geschützt werden. Der Sonntag soll soweit möglich Familientag bleiben.
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der administrative Aufwand wäre zu gross. Die Schweiz hat schon Massnahmen zum Schutz der heimischen Wirtschaft getroffen, z.B. bei den Bauern. Die massiv höheren Preise in der Schweiz haben nicht nur mit den höheren Löhnen und teureren Ladenmieten zu tun, sondern mit der Überlegung, dass die Schweizer eine höhere Kaufkraft haben. Damit mehr Leute in der Schweiz einkaufen, können Schweizer Geschäfte mit tieferen Preisen a la Aldi gründen.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine erste Evaluation hat ergeben, dass der Wohnschutz einerseits seinen Zweck erfüllt, also hilft, dass Mieten weniger steigen. Andererseits zeigt sich aber auch, dass die aktuelle Gesetzgebung bremsend auf Sanierungsvorhaben wirkt, gerade auch bei energetischen Sanierungen. Darum sollten einzelne gezielte Lockerungen vorgenommen werden.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber nur vereinzelt, Basel ist nur begrenzt vergleichbar mit Grossstädten, wo «Superblocks» geschaffen wurden.
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wenn es nicht möglich ist, an diesem Standort ein wettkampftaugliches 50 Meter-Becken zu erstellen, sollte ein anderer Standort gesucht werden.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es braucht Anreize, z.B. wie in einem meiner Vorstösse gefordert. Es soll geprüft werden, ob die IWB bei Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Genossenschaften Planung, Installation, Betrieb und Finanzierung übernehmen kann. Manche Hausbesitzer (ob auf bestehenden Bauten oder bei Neubauten) sind durch zusätzliche Verpflichtungen fachlich wie auch finanziell zu sehr gefordert.
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber ohne Aufhebung von Parkplätzen. Es gibt noch zahlreiche andere Flächen, die entsiegelt werden können.
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zur Entlastung der heute von sehr vielen Linien befahrenen Achse Barfüsserplatz – Schifflände usw. ist diese Linie wichtig.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja Dringend nötig, überfällig. Ich bin im Unterstützungs-Komitee. Über die Reduktion der Kapazität der Osttangente ist zu diskutieren, wobei die Osttangente schon nur wegen Unfällen und Bauarbeiten vollumfänglich erhalten bleiben muss.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Erhöhung der Gebühren für Parkkarten war zu gross. Um die Allmend zu entlasten braucht es unter anderem die Möglichkeit, mehr Parkplätze auf privatem Grund zu erstellen.
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich befürworte den Ausbau der Velorouten, die Initiative geht aber zu weit, insbesondere mit ihren Folgen für Autoparkplätze.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aber die Schweiz sollte den Grenzschutz trotzdem ausbauen und verstärkte Personenkontrollen durchführen
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dringend nötig
Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, nötig zum Schutz der Polizisten und für Abklärungen, wenn Polizisten bei Angriffen verletzt werden. Im Grossen Rat habe ich dafür
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Recht zu demonstrieren ist zu respektieren. Andererseits haben auch die Bevölkerung und das Gewerbe ihre Rechte und Bedürfnisse. Unbewilligte Demos sollen verhindert werden, wenn keine Absprachen mit den Veranstaltern vor Ort getroffen werden können. Je nach Situation ist auch eine Spontanbewilligung möglich. In meinem vom Grossen Rat überwiesenen Vorstoss fordere ich, dass sich die friedlich Demonstrierenden möglichst vor den Vermummten fernhalten. Das auch im Blick auf Polizeikontrollen.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die stärkere Präsenz wirkt präventiv und erhöht das subjektive Sicherheitsempfinden
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Einverstanden, weil wir analog zu anderen Ländern in Europa, wo die Sozialdemokraten viel Einfluss haben, auch in der Schweiz keine freie sondern eine SOZIALE Marktwirtschaft haben. Wer im Blick auf die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz über den «Kapitalismus» herzieht, hat nicht verstanden, was Kapitalismus war und ursprünglich ist. Bei uns ist die Macht des Kapitals und der Wirtschaft politisch stark eingeschränkt, wir haben eine soziale Marktwirtschaft.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Commentaire
Es öffnen sich durch die Digitalisierung insgesamt viele positive Möglichkeiten. Aber die Risiken sind nicht aus den Augen zu verlieren und aus Leerläufen gilt es zu lernen. Wie bei allen neuen Möglichkeiten geht es darum, verantwortlich damit umzugehen und auch die Reduktion der negativen Aspekte bei der Weiterentwicklung einzubeziehen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Kriminelle Menschen brauchen weiterhin Chancen zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Auch sie haben eine Würde und sollen Therapieangebote erhalten. Im Blick auf Tötungsdelikte von Menschen mit psychischen Störungen muss weiterhin genau geprüft werden, welche Straftäterinnen und Straftäter verwahrt werden sollen – und wie lange. Von Gesetzes wegen muss bei lebenslänglich Verwahrten regelmässig geprüft werden, ob es therapeutische Fortschritte gibt, und die Verwahrung aufgelöst werden kann
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Grundsätzlich sollten wir Wege suchen, welche die Pole "Umwelt - Wirtschaft" überwinden bzw. über sie hinausführen. Es nützt uns langfristig nichts, wenn die Wirtschaft wächst, aber die Welt, in der wir leben, lebensfeindlicher wird, wenn Konflikte um Ressourcen entstehen usw., was wiederum negative wirtschaftliche Folgen hat. Die EVP setzt sich für ein nachhaltiges sozial und umweltverträgliches Wirtschaften ein.
Commentaire
Eine Erhöhung des Rentenalters wird langfristig unumgänglich sein und ist vor dem Hintergrund, dass wir älter werden und in der Regel auch lange gesund sind, sinnvoll und vertretbar. Es wurde kürzlich das AHV-Alter der Frauen angehoben, die Zahlen des Bundes müssen vertieft unter allen Blickwinkeln geprüft werden, eine weitere Erhöhung kann warten.