Leila Yahiaoui
Junge Alternative JA! | 21.29.6
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Städtische Angestellte können in Bern heute mit 63 Jahren in Rente gehen. Soll das ordentliche Rentenalter auf die üblichen 65 Jahre erhöht werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll die Stadt Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Finanzielle Unterstützung Kitas
Soll Bern die städtischen Kitas stärker finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen/Sonderklassen in der Stadt Bern für verhaltensauffällige Schüler/-innen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder aus finanziell schwachen Familien sind in unserem Schulsystem klar benachteiligt. Wer mehr verdient kann sich Nachhilfe für die Kinder oder mehr Freizeit leisten - in welcher man den eigenen Kindern helfen kann. Der Besuch von Hochschulen ist mit Kosten verbunden, Stipendien sind eine Holschuld und für die Bedürftigen an dn Abschluss des Studiums geknüpft. Ein Studienabbruch/wechsel, weil man sich für den "falschen" Studiengang entschieden hat, bleibt somit Privilegierten vorbehalten
Handyverbot an Schulen
Soll die Stadt Bern ein Handyverbot an allen Berner Schulen erlassen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Ansatz, die Bildschirmzeit der Jugendlichen zu senken, ist unterstützenswert. Ein Verbannen der Handys aus der Schule löst das Problem jedoch nicht, sondern verlagert es in die Freizeit. Der Umgang mit dem Handy und Sozialen Medien muss vermittelt werden. Immer mehr Studien bringen längere Bildschirmzeiten mit psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen in Verbindung. Bildungsinstitutionen und die Stadt sind in der Pflicht, über die Risiken von übermässigem Handykonsum aufzuklären.
Einführung Ganztagesschulen
Befürworten Sie die Einführung von Ganztagesschulen an allen Schulen in der Stadt Bern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen in der Stadt Bern erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer hier lebt, ist von politischen Entscheidungen betroffen und soll somit politisches Mitspracherecht erhalten.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll die Stadt Bern mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kostenlose Drogenkontrollstelle
Die Stadt finanziert in einem Pilotprojekt alle 14 Tage eine kostenlose Kontrollstelle für Drogen auf der Schützenmatte. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Teil der medizinischen Zwischenfälle in Zusammenhang mit Drogen ist auf unsaubere Substanzen zurückzuführen. Sauberer Konsum ist wichtig. Drogenkonsum soll jedoch nicht bagatellisiert oder gefördert werden. Das Angebot sollte durch eine niederschwellige Beratungs- und Informationsstelle ergänzt werden, wo über Konsum und problematischen Konsum informiert wird. Sucht und Abhängigkeit ist als Krankheitsbild zu verstehen und fordert medizinische Behandlung - diese beginnt bei der Aufklärung.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Bern ihre finanziellen Mittel für die Kulturförderung reduzieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Grundeinkommen Kulturschaffende
Sollen Kunst- und Kulturschaffende für die Laufzeit ihrer durch die Stadt geförderten Projekte ein Grundeinkommen beanspruchen können?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Erhalt Streichelzoo
Eine städtische Volksinitiative fordert, dass der Streichelzoo im Dählhölzli erhalten bleiben muss. Unterstützen Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Laut Tierparkdirektorin des Dählhölzlis sei die artgerechte Haltung im Dählhölzli nicht umsetzbar, es habe keine Weiden für die Tiere, und im Sommer sei es an der Aare sehr heiss, die Tiere litten enorm.
Finanzen & Steuern
Steuererhöhung
Befürworten Sie eine Erhöhung der kommunalen Steuern (Steuerfusserhöhung) für natürliche Personen angesichts bevorstehender Investitionen und Defizite?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Investitionen und Defizite können unterschiedlichster Ursache sein. In jedem Budget muss deshalb neu evaluiert werden, wie finanzielle Mittel aufgebracht oder umverteilt werden können. Steuern sind ein sozialgerechtes Mittel zur Finanzierung von wichtigen staatlichen Ausgaben, da sie einkommensabhängig verrichtet werden. Im Vordergrund sollte jedoch eine Steuererhöhung für juristische Personen (Unternehmen) stehen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich sollte die Besteuerung nicht vom Zivilstand abhängen, da sonst alternative Beziehungs- und Familienmodelle (wie z.B. Verantwortungsgemeinschaften) benachteiligt werden. Die "Initiative für faire Renten" der Partei "die Mitte" behebt diese bestehende Ungerechtigkeit allerdings nicht, sondern würde sie gar zementieren, da zukünftige Änderungen einer Verfassungsänderung bedürften. Die Individualbesteuerung ist zu begrüssen, aber nur wenn sie sozial gerecht und inklusiv ist.
Einstellungsstopp Verwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Bern (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Erhöhung Sparanstrengungen
Sollte die Stadt Bern mehr Sparanstrengungen unternehmen, um ein ausgeglichenes Budget auszuweisen (z.B. Verzicht auf einzelne, nicht vom Kanton/Bund vorgeschriebene Aufgaben)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einführung Schuldenbremse
Soll die Stadt zusätzlich zu den kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen (Gemeindegesetz) eine kommunale Schuldenbremse einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wirtschaft & Arbeit
Sonntagsverkauf Altstadt
Soll sich die Stadt Bern dafür einsetzen, dass Läden in der Altstadt am Sonntag geöffnet haben dürfen (z.B. durch Schaffung einer sog. Tourismuszone in der Innenstadt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein offener Laden am Sonntag bedeutet immer auch, dass viele Menschen am Sonntag arbeiten müssen. Der Detailhandel ist eine der Tieflohnbranchen - sollen diese Menschen auch noch am Sonntag arbeiten müssen? Bern hat den Tourist*innen in kultureller, architektonischer wie auch historischer Hinsicht vieles zu bieten - auch ohne Konsum am Sonntag.
Verzicht auf städtische Dienstleistungen
Soll die Stadt Bern auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Stadtgärnerei, einzelne EWB-Dienstleistungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Einführung Mindestlohn
Eine städtische Initiative verlangt die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 23.80 brutto pro Stunde. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kaum jemand würde freiwillig für weniger als 23.80 pro Stunde arbeiten. Wer die Wahl hat, entscheidet sich für einen besser bezahlten Job. Viele Menschen haben diese Wahl nicht - ihre Arbeit muss trotzdem geleistet werden und ist in vielen Fällen elementar für unsere Infrastruktur und unser System. Ca. 10'000 Menschen in Bern leben trotz Vollzeitstelle unter dem Existenzminimum - das darf nicht sein.
Lockerung Lärmschutzregeln Gastrobetriebe
Sollen die Lärmschutzregeln für Gastrobetriebe im öffentlichen Raum (z.B. Pop-Up-Bars, Aussenbestuhlungen von Restaurants) gelockert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es soll für Gastrobetriebe möglich sein, ihren Betrieb am Abend mit Aussenbestuhlung zu führen, ohne dass sie dafür Lärmklagen von Anwohnenden erhalten. Pop-Ups geniessen jedoch bereits zu viele Privilegien und Sondergenehmigungen, welche für ansässige Betriebe nicht gelten. Zudem nehmen sie Freiraum ein und vermindern so die Aufenthaltsorte ohne Konsumationszwang in der Stadt.
Verbot kommerzielle Werbung
Soll in der Stadt Bern ein vollständiges Verbot für kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Viele Städte wurden in den 50-60er Jahren für Autos geplant. Dabei wurden der Fuss- wie auch der Veloverkehr stark vernachlässigt. Das Ergebnis sind die Philosophie, man habe im Auto das Recht, überall hin zu fahren und Strassen, die für den Fuss- und Veloverkehr zwischen unattraktiv und lebensgefährlich sind. Diese städtebaulichen Fehlplanungen und die daraus resultierenden Paradigmen können und müssen korrigiert werden.
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Bern gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern (z.B. verpflichtende Kostenmiete bei allen Baurechtsverträgen, Abgabe von vergünstigtem Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wohnen ist ein Grundrecht - mit Mieten dürfen keine ungerechtfertigten Profite erzielt werden.
Höheres Bauen
Eine städtische Volksinitiative fordert, dass in Bern künftig höher gebaut werden darf (ausserhalb der Altstadt). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verdichtetes Bauen und namentlich Aufstocken auf bestehenden Gebäuden ist aus ökologischer Sicht zu befürworten. Die FDP-Initiative geht das Wohnraum-Problem jedoch eindimensional an. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Gemeinnützige Wohnungen sollten Standard werden und es ist eine effektive Mietzinskontrolle notwendig. Da die FDP-Initiative keine Vorgaben zu Belegung und Nutzung enthält, werden Eigentümer*innen bauen, was maximale Rendite einbringt - es entsteht nicht mehr bezahlbarer Wohnraum.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass der "Appell an den gesunden Menschenverstand" für die Erreichung von Zielen nicht reicht, zumal der Begriff für jedes Individuum etwas anderes bedeutet. Anreize allein reichen nicht - Verbote allein häufig auch nicht. Wenn bspw. Erdöl- oder Gasheizungen verboten werden, muss der Ersatz der Heizungsanlage bei Bedarf finanziell unterstützt werden. Die Massnahmen müssen verpflichtend umgesetzt werden - auf freiwilliger Basis sind wir zu langsam unterwegs.
Höhere Unternehmenssteuern für Klimamassnahmen
Eine städtische Initiative fordert zur Finanzierung von Klimamassnahmen unter anderem eine Erhöhung von Unternehmenssteuern und Gebühren. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Mehr Massnahmen für Biodiversität
Braucht es in der Stadt Bern zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. Regelungen zur Schaffung von Grünräumen bzw. zum Bodenschutz)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Früherer Ausstieg Erdgas
Die Stadt Bern möchte bis 2045 aus dem Erdgas aussteigen. Würden Sie einen deutlich früheren Termin befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Solarpflicht Neubauten
Eine kantonale Volksinitiative (Solar-Initiative) fordert, dass bei Neubauten und Renovierungen eine Solarpflicht besteht (mit Ausnahmen). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Verkehr
Höhere Parkgebühren für SUVs
Soll die Stadt für grosse, emissionsintensive Fahrzeuge (bspw. SUVs) höhere Parkgebühren erheben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in der Stadt Bern zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzangebot)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der MIV ist platzineffizient und sollte nicht weiter gefördert werden. Das ÖV-Angebot und die Fahrradinfrastruktur sollte ausgebaut werden, damit diese attraktiver werden als der MIV, was wiederum zu weniger Verkehrsaufkommen und entsprechend höherem Verkehrsfluss führen würde.
Autofreier Bahnhofplatz
Die Stadt Bern will den Bahnhofplatz für den motorisierten Individualverkehr sperren. Befürworten Sie dieses Vorhaben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Sperrung des Bahnhofsplatzes ist zu begrüssen, bedarf jedoch zahlreichen weiteren Massnahmen, um eine einfache Verlagerung des MIV zu verhindern. Durch "Umsteige-Hubs" am Stadtrand (wie das P+R Neufeld) und einem verbesserten ÖV-Angebot in der Stadt soll es möglich und attraktiv sein, das Auto am Stadtrand stehen zu lassen oder ganz auf den ÖV umzusteigen. Für eine langsamere, sichere, lebenswerte Stadt Bern.
Politisches System & Digitalisierung
Vergrösserung Stadtregierung
Soll die Berner Stadtregierung von fünf auf sieben Mitglieder erweitert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Digitalisierung macht auch vor der Mobilität nicht Halt. Züge und andere öffentliche Verkehrsmittel werden autonomer und vernetzer. Aus dieser Sicht ist das Sicherstellen der Netzversorgung zu befürworten. Mögliche Risiken dieses Wachstums sind jedoch (noch)nicht abzuschätzen. Mit jedem Ausbau steigt auch die Nutzung - wir konsumieren stetig mehr digital und werden somit in allen Lebensbereichen abhängiger von einem stabilen Netz. "Wer Strassen sät, wird (indiesem Fall:Daten-)Verkehr ernten"
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sicherheit & Polizei
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Verschäfte Umgang mit Demonstrationen würde an den Grundpfeilen der Demokratie rütteln
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung (z.B. im Strassenverkehr und auf öffentlichen Plätzen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig die, die schon Geld haben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Strafe hat als abschreckendes Mittel eine Berechtigung, um Straftaten zu verhindern. Nachdem jemand straffällig geworden ist soll jedoch das Verhindern weiterer Straftaten im Fokus stehen. Gründe für die Straftat müssen eruiert und gemeinsam mit der "kriminellen" Person analysiert werden. Es ist für angemessene Edukation des straffällig gewordenen Menschen zu sorgen, damit ein straffälliges Verhalten nicht mehr nötig bzw. als Option angesehen wird.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Das einzige, was wir uns wirklich nicht leisten können, ist eine zerstörte Lebensgrundlage, eine zerstörte Natur.
Commentaire
Sozialhilfebezüger*innen werden nach wie vor stigmatisiert. Das führt dazu, dass rund 9000 Menschen sich aus Scham nicht beim Amt für Sozialhilfe melden - das ist ein Viertel aller Armutsbetroffenen in der Stadt Bern (Stand 2021) Unser Sozialsystem soll den Bedürftigsten helfen - nicht künstliche Hürden und ein Klima der Scham und Angst schaffen. Wirtschaftliche Sozialhilfe soll keine Holschuld sein.