Nadine Aeschlimann

Grünliberale Partei | 8.03
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Erhöhung Rentenalter

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Der demografischen Wandel unserer Gesellschaft stellt uns bereits jetzt vor grosse Herausforderungen. Um die Renten nachhaltig auf einem guten Niveau erhalten zu können, müssen wir auch eine Erhöhung des Rentenalters in Kauf nehmen. Dies sollte bestenfalls in einer Lösung mit einem flexibleren Rentenalter geschehen sowie müssen für branchenspezifische Arbeitnehmer:innengruppen (z.B. im Bau) Speziallösungen gefunden werden.

Kantonsübergreifende Spitalplanung

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Erhöhung Prämienverbilligung

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Einführung Elternzeit

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Das Familienbild, dass die Frau hauptsächlich zu Hause bleibt, ist in der Schweiz schon seit einiger Zeit überholt. Deshalb steht für mich die Schaffung einer flexiblen Elternzeit für beide Elternteile an erster Stelle. Dies würde den Familien die Freiheit bei der Wahl ihres Familienmodells erhöhen und damit auch die Gleichstellung der Geschlechter vorantreiben. Diese Anpassung sollte jedoch auf nationaler Ebene erfolgen, um dem Kanton Thurgau damit keinen Standortnachteil zu bescheren.

Pensionskassenvorbezug Sozialhilfe

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Schule & Bildung

Integrative Schule

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Grundsätzlich sollten, wenn immer es die Kapazitäten der Lehrpersonen ermöglichen, Kinder mit Lernschwierigkeiten in die regulären Klassen integriert werden. Sowohl Kinder mit als auch ohne Beeinträchtigungen können vom gemeinsamen Austausch profitieren. In einigen Fällen macht es jedoch mehr Sinn, wenn diese Kinder in einer Spezialklasse/-schule unterrichtet werden. Hier sollte auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Kinder und Familien eingegangen werden.

Lehrkräfte ohne Diplom

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Grundsätzlich wäre es natürlich wünschenswert, möglichst viele ausgebildete Personen für die Bildung unseres Nachwuchses einsetzen zu können. In der Realität herrscht jedoch ein Mangel an ebendiesen Fachkräften, wofür müssen hier kurzfristig. Zu diesen Personen ohne Lehrdiplom gehören auch Studierende in Ausbildung, die nach einer gewissen Zeit sicherlich ebenfalls einen guten Job leisten können.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Der Bildungsgrad der Eltern ist heutzutage immer noch der grösste Indikator für den späteren Erfolg der Kinder. Auch wenn unser Bildungswesen (gerade mit unserem dualen Bildungssystem) bereits von hoher Durchlässigkeit und Qualität ist, müssen wir die Chancengleichheit weiter verbessern Person die möglichkeit zur vollen Ausschöpfung ihres Potentials zu geben und die sog. Intergenerationelle Bildungsmobilität zu verbessern (Quelle: https://www.bfs.admin.ch)

Zinslose Darlehen an Studierende

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Grundsätzlich bin ich sehr glücklich darüber, dass wir in der Schweiz ein Bildungssystem haben, in dem auch Personen aus einem wenigerverdienenden Haushalt die Möglichkeit eines Studiums erhalten. Dabei muss man sich bewusst sein, dass Stipendien ausschliesslich an Personen verteilt werden, die diese nachweislich auch tatsächlich benötigen. Zinslose Darlehen würden die Kosten eines Studiums für Geringverdienende erhöhen und damit aktiv zur Verminderung der Chancengleichheit beitragen.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz unabdingbar. Nur der uneingeschränkte Zugang zum europäischen Markt erlaubt es unseren Unternehmen, in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld zu bestehen und international an der Spitze zu bleiben.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Mehr als ein Viertel (26,2%) der Einwohner:innen des Kanton Thurgau besitzen keine Schweizer Staatsbürgerschaft. Diese Personen werden zurzeit, obwohl sie Steuern bezahlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben partizipieren, nicht in die Gesetzgebungsprozesse eingebunden.

Rückforderung Asylsozialhilfe

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Lockerung Sprachanforderungen Einbürgerung

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Die Einbürgerung sollte meiner Meinung nach in allen Kantonen so ähnlich wie möglich geregelt werden. Es kann nicht sein, dass man im einen Kanton ein:e "bessere:r" Schweizer:in sein muss, um eingebürgert werden zu können. Der "Schweizer Standard" für die Sprachkenntnisse bei einer Einbürgerung liegt bei B1 mündlich und A2 schriftlich (Thurgau bisher B2 mündlich und B1 schriftlich). Der Thurgau soll sich diesem Standard ebenfalls angleichen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Verbot genderneutrale Sprache

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Wenn immer möglich sollte in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten die Verwendung von genderneutraler Sprache verwendet werden. Es gibt sicherlich Orte, wo dies nicht immer möglich ist. Aber ein generelles Verbot der Verwendung einer genderneutralen Sprache ist meiner Ansicht nach eine Verleumdung der gesellschaftlichen Fortschritte, die wir in den vergangenen Jahren durchmachen durften.

Legalisierung Cannabis

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Trotz Verbot ist Cannabis heute eine gehypte Droge und wird mehr oder weniger geduldet. Eine Legalisierung von Cannabis entlastet deshalb nicht nur die Polizei sondern sichert auch die Qualität der konsumierten Produkte. Auch Patienten, die auf eine Behandlung mit Cannabis angewiesen sind, hätten es künftig einfacher, da sie keine Spezialbewilligung mehr benötigen würden. Zudem wird aus dem Schwarzmarkt ein neuer Markt geschaffen, der besser kontrolliert und reguliert werden kann.

Legalisierung Leihmutterschaft

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Finanzierung Kulturprojekte durch Lotteriefond

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Kultur ist ein wichtiges Gut in unserem Kanton, das es zu fördern und schützen gilt. Durch die ausschliessliche Finanzierung durch den Lotteriefonds können jedoch nur projektbezogene Unterstützungen im Kulturbereich getätigt werden. Jährlich wiederkehrende Ausgaben für kulturelle Institutionen werden durch den Lotteriefonds nicht gedeckt und würden ersatzlos entfallen.

Assistierte Sterbehilfe Pflegeheime

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Jede:r sollte für sich selbst entscheiden können, ob er/sie aus dem Leben scheiden und dabei auf die assisiterte Sterbehilfe zurückgreifen möchte. Dies soll unabhängig von der Wahl des Heims (wobei oftmals andere Faktoren wie Standort und Betreuungsqualität von grösserer Wichtigkeit sind) im geschützten und bekannten Umfeld der Betroffenen möglich sein. Der Prozess muss jedoch klar kontrolliert und definiert sein, um das Handeln im Interesse der betroffenen Person sicherstellen zu können.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Wir haben bereits jetzt zu wenige finanzielle Mittel im Kanton Thurgau, um unsere vielfältigen kantonalen Aufgaben angemessen erfüllen zu können. Angesichts dieser vielen anstehenden Investitionen und gleichzeitig wegfallenden Einnahmen (Nationalbank, Finanzausgleich) sind weitere Steuersenkungen in der aktuellen Finanzlage nicht angebracht.

Eigenbetreuungsabzug

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Der Eigenbetreuungsabzug manifestiert das traditionelle Familienmodell und verhindert unter dem Strich, dass jene Personen (mehrheitlich weiblich) eine zusätzliche Unterstützung erhalten, welche nach der Geburt ins Arbeitsleben zurückkehren.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Bei diesen Ausgaben muss genau angeschaut werden, ob sie eine Gesetzesgrundlage haben, also nötig sind, oder nur «nice to have». Die Digitalisierung muss gezielt vorangetrieben werden, so dass ein Effizenzgewinn entsteht und dadurch Kosten reduziert werden.

Individualbesteuerung

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Wirtschaft & Arbeit

Vorkaufsrecht Versorgungsunternehmen

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Kontrolle Lohngleichheit

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Einführung Mindestlohn

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Konkurrenzverbot öffentliche Dienstleistungen

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Freihandelsabkommen mit USA

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Raumplanung

Standortentwicklung Wilwest

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Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Lockerung Wohnbauvorschriften

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Umwelt & Energie

Solarpflicht bei Sanierungen

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Fördermassnahmen bedrohte Arten

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Landwirtschaftsland für Thur-Projekt

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Klimaschutz durch Anreize

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Bau von Windkraftwerken

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Verschärfung ökologischer Leistungsnachweis

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Verkehr

Verbot Tempo 30

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Strassenprojekt Bodensee-Thurtalstrasse

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Bevor Milliarden in eine neue Autobahn investiert werden (die Netto nur mehr Verkehr und keine wirkliche Entlastung schafft), können wir das Geld besser in den öffentlichen Verkehr investieren.

Förderung Elektromobilität

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Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Strikte Neutralitätspolitik

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Ausbau 5G-Mobilfunknetz

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Förderung Gemeindefusionen

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Sicherheit & Polizei

Polizeiliche Einsicht elektronische Geräte

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Automatisierte Fahrzeugfahndung

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Erhöhung Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Grundsätzlich ist erwiesen, dass die freie Marktwirtschaft langfristig mit starken Effizienzgewinnen verbunden ist. Kurz- und mittelfristig gibt es jedoch Verlierer:innen, deren Anliegen ernst genommen und gemeinsam Lösungen ausgearbeitet werden sollten.

Stärkere Besteuerung Vermögender

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Bestrafung Krimineller

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