Casimir von Arx
Grünliberale Partei | 0704.8
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Förderung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Gemeinde bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Gemeinde stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, aber eher, indem sie via Raumplanung und Baurechte darauf Einfluss nimmt, dass alters- und behindertengerechter Wohnraum entsteht. Die direkte Vergabe von Krediten durch die Gemeine lehne ich ab; die Gemeinde ist keine Bank.
Aktive Boden- und Immobilienpolitik
Soll die Gemeinde Köniz Liegenschaften zwecks Erhalt von bezahlbarem Wohnraum kaufen (sog. aktive Boden- und Immobilienpolitik)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Köniz?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Angebot soll mit der Nachfrage mithalten. Tagesstrukturangebote verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es müssen aber nicht alle Angebote durch die Gemeinde bereitgestellt werden. Kitas können prima durch Private betrieben werden.
Offenlegung Vormiete
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass Mieter/-innen die Höhe des vorherigen Mietpreises offengelegt wird (Abstimmungstermin 28.09.2025). Befürworten Sie diese?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gegen mehr Transparenz ist nichts einzuwenden. Aber: Die Initiative verlangt, dass der vorherige Mietzins nur bei Wohnungsnot offengelegt wird. Genau dann haben die Mieter:innen aber kaum Ausweichmöglichkeiten. Darum bringt diese Massnahme nicht so viel, wie manche sich versprechen, insbesondere nicht gegen die Wohnungsnot.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Gemeinde bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, aber nicht "so billig wie möglich". Die Beispiele, die in der Frage genannt werden, sind schlecht. Gespart wird vor allem, indem man eine saubere Bedarfsplanung macht und das baut, was es wirklich braucht. Mit der Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsmassnahmen spart man volkswirtschaftlich in der Regel nichts. Eher im Gegenteil.
Mitfinanzierung Schulanlässe
Die Elternbeiträge für Schulanlässe (z.B. Klassenlager, Exkursionen) sind seit einem Bundesgerichtsentscheid auf CHF 15 bis 25 pro Tag beschränkt. Soll die Gemeinde den Erhalt des Angebots an Schulanlässen stärker mitfinanzieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, die Gemeinde muss einspringen. Der Bundesgerichtsentscheid soll aber auch zum Anlass genommen werden, das Angebot und seine Kosten auf Optimierungsmöglichkeiten zu überprüfen.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Gemeinde stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Köniz ist nicht untätig. Mit dem Programm schritt:weise sind wir bereits engagiert. Mit der Aufhebung der Spez-Sek Lerbermatt haben wir die Durchlässigkeit auf der Sekundarstufe I erhöht. Es ist aber eine Tatsache, dass der Bildungserfolg in der Schweiz statistisch gesehen mit der sozialen Herkunft zusammenhängt.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die bilateralen Verträge mit der EU sind für unseren Wohlstand wichtig. Zudem bilden wir mit der EU in vielen Dingen eine Wertegemeinschaft. Das wird zunehmend wichtig.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Verpflichtende Integrationskurse
Soll die Gemeinde die Möglichkeit erhalten, Ausländer/-innen zur Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen zu verpflichten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integration geschieht vor allem in der Zivilgesellschaft (Vereine, Nachbarschaft etc.). Sprachkurse bringen vor allem dann etwas, wenn man sie aus eigener Motivation besucht.
Verzicht Einbürgerungsgebühren
Soll die Gemeinde auf die Erhebung eigener Gebühren bei der Einbürgerung von Ausländer/-innen verzichten (derzeit bis zu CHF 1'500 pro Person)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Gebühr ist nicht eine Strafe, sondern deckt tatsächliche Kosten. In Härtefällen kann sie aus meiner Sicht tiefer angesetzt werden. Die Gebühr von 1'500 CHF ist für die meisten Personen durchaus bezahlbar, wenn man die Einbürgerung als ein wichtiges Ziel ansieht. Unnötige Hürden für eine Einbürgerung sehe ich eher in der kantonalen und der kommunalen Wohnsitzdauer.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Sport
Soll die Gemeinde den Sport finanziell stärker unterstützen (z. B. durch Investitionen in zusätzliche Sportinfrastruktur, tiefere Nutzungsgebühren)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Vor allem zusätzliche Infrastruktur. Die Nutzungsgebühren sollen vernünftig sein, aber nicht möglichst tief.
Förderung Kinder und Jugendliche
Soll die Gemeinde mehr Freiräume und Angebote für Jugendliche schaffen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Kürzung Kulturförderung
Soll die Gemeinde Köniz die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Unterstützungsangebote FLINTA
Soll die Gemeinde zusätzliche Unterstützungsangebote zugunsten von Frauen, Lesben, intersexuellen, nicht-binären, trans und agender Personen (FLINTA) finanzieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Köniz die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das soll jede:r selbst entscheiden. Schülerinnen und Schüler sollen aber lernen, dass Gender-Stern und -Doppelpunkt (zurzeit) nicht den offiziellen Rechtschreibregeln entsprechen.
Finanzen & Steuern
Einführung Schuldenbremse
Soll die Gemeinde eine kommunale Schuldenbremse einführen (zusätzlich zu den kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Köniz hat - trotz den "kantonalen Bestimmungen über den Ausgleich der Gemeindefinanzen" - eine der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen im Kanton Bern. Die Schuldenbremse zwingt den Gemeinderat und das Parlament zu einer nachhaltigen Finanzpolitik und hilft dagegen, dass die Politik die Lösung finanzieller Probleme über Jahre aufschiebt.
Senkung Steuerfuss
Soll die Gemeinde in den nächsten vier Jahren Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Finanzlage von Köniz ist instabil. Nach den Wahlen sind hohe Defizite geplant. Es liegt zurzeit nicht drin, die Steuern zu senken, auch wenn dies grundsätzlich wünschenswert ist.
Überschüsse in Klimafonds
Soll die Gemeinde Rechnungsüberschüsse in den Klimafonds überweisen (statt Schulden abzubauen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wenn Geld in den Klimafonds eingelegt wird, beudetet dies nicht, dass weniger Schulden abgebaut werden. Aus dem Klimafonds bezahlt die Gemeinde Massnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Viele dieser Massnahmen würde man auch ohne den Klimafonds ergreifen und würden damit die Gemeindekasse genau gleich belasten. Im Übrigen sind solche Massnahmen in der Regel volkswirtschaftlich rentabel.
Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen der Gemeinde Köniz erhöht werden (z.B. Verzicht auf einzelne, nicht vom Kanton/Bund vorgeschriebene Aufgaben)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Sparanstrengungen müssen erhöht werden. In den letzten Jahren wachsen der Personal- und der Sachaufwand in Köniz deutlich stärker als die Bevölkerung. Aber nicht wegen freiwilliger Aufgaben wie der Badi, der Bibliothek oder der Musikschule.
Wirtschaft & Arbeit
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Gemeinde stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Könizer Verwaltung ist auf einem guten Weg. Im obersten Kader sind Frauen aber noch zu wenig vertreten.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundlegende Sozial- und Umweltstandards sollen überall eingehalten werden. In der Praxis ist das allerdings nicht so einfach, und es bringt nur etwas, wenn die Unternehmen, die sich an diese Standards halten, wettbewerbsfähig bleiben. Sonst werden sie früher oder später verdrängt - damit ist auch der Gesellschaft und der Umwelt nicht geholfen.
Einführung Mindestlohn
Würden Sie in Köniz einen Mindestlohn von CHF 23.80 pro Stunde, wie er von einer Volksinitiative in der Stadt Bern gefordert wird, befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Mindestlohn auf Gemeindeebene ergibt keinen Sinn.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Soll die Gemeinde bei öffentlichen Aufträgen lokalen Anbietern und Produkten den Vorzug geben, selbst wenn diese teurer sind (sofern dies rechtlich zulässig ist)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei kleineren Aufträgen ist das beschaffungsrechtlich zulässig (freie Vergabe). Einen gewissen "Lokalitäts-Bonus" kann die Gemeinde dann schon geben, aber nicht, wenn das lokale Produkt viel teurer ist als eine gleichwertige Alternative.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Soll die Gemeinde Köniz bestehende Siedlungszonen verdichteter bebauen (z.B. höhere Gebäude, Reduktion Ortsbildschutz)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es in Köniz Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Kapazitätsausbau, Verbesserung Verkehrsfluss, Parkplatzerhalt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einführung Tempo 30
Soll die Gemeinde Köniz mehr Tempo-30-Zonen einführen bzw. sich dafür einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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ÖV-Förderung Jugendliche
Soll die Benutzung des öffentlichen Verkehrs von Kindern und Jugendlichen finanziell durch die Gemeinde unterstützt werden (zusätzlich zu bestehenden Vergünstigungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In einer Gemeinde wie Köniz (oder auch in der Stadt Bern) muss nicht der ÖV weiter gefördert werden, sondern Fuss- und Veloverkehr. (Fast-)Gratis-ÖV für Kinder und Jugendliche geht in Köniz vor allem zulasten des Veloverkehrs. Das ist nicht wünschenswert. Zudem kann es sehr teuer werden, wie man im Kanton Genf sieht. Der Mitnahmeeffekt dürfte gross sein. Leider gibt diese Frage bei Smartvote Abzug in der Rubrik "Ausgebauter Umweltschutz". Das ist in Köniz m. E. nicht gerechtfertigt.
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Soll in der Gemeinde Köniz die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Köniz ist bereits auf einem guten Weg, aber wir sind noch nicht am Ziel. Mit dem Programm "Fuss Velo Köniz" fördert der Gemeinderat seit Jahren die Realisierung eines sicheren, attraktiven und zusammenhängenden Velowegnetzes. Das ist nichts Neues.
Umwelt & Energie
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Umwelt-, Landschafts-, Ortsbild- und Denkmalschutz)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für den Solarausbau und für Wärmepumpen wurden viele Hürden schon abgebaut, vor allem bei der Baubewilligungspflicht.
Mehr Klimaschutzmassnahmen
Soll die Gemeinde Köniz mindestens CHF 1 Mio. jährlich für Massnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel ausgeben (rund 0.4% des Budgets)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Diese Investitionen lohnen sich in der Regel auch volkswirtschaftlich. 1 Mio. CHF pro Jahr kann Köniz ohne Weiteres für effiziente Massnahmen ausgeben.
Ausbau Solarenergie
Soll die Gemeinde Köniz Massnahmen ergreifen, um den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen (z.B. finanzielle Unterstützung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Köniz kann via Baureglement den Ausbau fördern. Eine direkte finanzielle Unterstützung ist bei der Gemeinde aber auf der falschen Flughöhe.
Entsiegelung Strassenraum
Soll in Köniz jährlich mindestens 0.5 Prozent des Strassenraums entsiegelt und begrünt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Beziehungen zur EU sind für unseren Wohlstand und für die Stärkung unserer Werte in der Welt wichtig. Die Bilateralen III sind zu befürworten. Sie dienen dazu, dass auf dem EU-Markt grundsätzlich für alle dieselben Spielregeln gelten. Die Schweiz kann davon abweichen, aber das hat möglicherweise einen Preis. Dieser Preis wiedeurm muss verhältnismässig sein. Das ist aus meiner Sicht ein fairer Mechanismus.
Ausbau Online-Schalter
Sollen Verwaltungsdienstleistungen vor Ort (an den Schaltern der Gemeinde) zugunsten eines Online-Schalters abgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ausbau Gemeindekommunikation
Soll die Gemeinde Köniz ihre Kommunikationsaktivitäten weiter ausbauen (z.B. auf Social Media)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Budget der Fachstelle Kommunikation wurde auf 2025 massiv aufgestockt. Das muss nun reichen. Es ist auch nicht nötig, auf allen (Social-Media-)Kanälen präsent zu sein. Wer sich für die Gemeinde Köniz interessiert, hat schon heute sehr leicht die Möglichkeit, mit allen Infos bedient zu werden (z. B. Köniz App, Newsletter).
Einführung Finanzkontrolle
Soll in Köniz eine vom Gemeinderat unabhängige Finanzkontrolle (analog zu Kanton und Bund) eingerichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, selbstverständlich! Die Kontrolleur:innen können nicht den Kontrollierten unterstellt sein. Köniz hat bereits eine Finanzkontrolle. Sie ist aber nicht unabhängig. Statt dass sie dem Gemeinderat unterstellt ist, soll sie vom Parlament gewählt werden. Die Stadt Bern hat vorgemacht, dass das möglich ist. Ohne zusätzliches Personal und ohne Mehrkosten. Wer nicht unabhängig kontrolliert werden will, möchte wohl Spielraum für Gesetzesverstösse, die nicht ans Tageslicht kommen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Bekämpfung Littering
Soll in Köniz mehr gegen Littering unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Höhere Bussen kann die Gemeinde nicht festlegen.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Köniz (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Köniz?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Das Ziel sind funktionierende Märkte. Nicht jeder freie Markt funktioniert. Auch nicht jeder regulierte Markt. Von funktionierenden Märkten profitiert die Gesellschaft insgesamt.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentaire
Selbstverständlich braucht es Umwerteilung. Die Vermögensunterschiede in der Schweiz wachsen. Das ist prolematisch. Ein vollständiger Ausgleich ist aber nicht nötig und auch nicht sinnvoll.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Bestrafung und Wiedereingliederung sind grundsätzlich kein Widerspruch. Während der Verbüssung einer Strafe (Freiheitsentzug) kann und soll an der Wiedereingliederung gearbeitet werden.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
In erster Linie sollen Umweltschutzmassnahmen so beschaffen sein, dass sie mit einer funktionierenden Wirtschaft vereinbar sind. Das ist oft möglich. Umwelt und Wirtschaft sind nicht einfach ein Widerspruch. Die Umwelt ist aber unsere Lebensgrundlage. Die Wirtschaft muss im Einklang mit der Umwelt sein. Wirtschaftswachstum zulasten der Umwelt ist in der Regel keine gute Idee.
Commentaire
Die Gemeinde Köniz arbeitet in Sachen Sozialhilfe schon heute effizient im Vergleich mit anderen Gemeinen. Es ist nicht nötig, diese Schraube weiter anzuziehen.