Mirjam Roder

Grüne Freie Liste | 15.07.5 | Incumbent | Elected
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Erhöhung Rentenalter

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Das Rentenalter von 63 Jahren für städtische Angestellte sollte nicht auf 65 Jahre erhöht werden, da es ein wichtiger Bestandteil attraktiver Arbeitsbedingungen in der Stadt Bern ist. Angesichts der teils niedrigeren Löhne im Vergleich zu anderen Arbeitgebern ist dieses frühere Rentenalter ein Ausgleichsfaktor, der zur Wettbewerbsfähigkeit der Stadtverwaltung beiträgt. Für diejenigen, die gerne länger als 65 arbeiten möchten, sollte jedoch eine Flexibilisierung möglich sein.

Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe

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Verschärfung Sozialhilfe

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Finanzielle Unterstützung Kitas

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Die Mitarbeitenden der Kitas üben eine wichtige, aber oftmals wenig wertgeschätzte Tätigkeit aus. Anständige Anstellungsbedingungen sind daher das Mindeste. Die privaten Kitas verlieren ihre Mitarbeitenden auch nicht an städtische Kitas, sondern an andere Branchen mit besseren Arbeitsbedingungen. Die städtischen Kitas sorgen zudem primär dort für ein Angebot an Betreuungsplätzen, wo private Anbieter fehlen.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Eine inklusive Bildung, in der alle Schüler:innen gemeinsam unterrichtet werden, fördert die soziale Integration und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Anstatt Schüler:innen auszugrenzen, sollten Massnahmen zur individuellen Förderung und gezielten Unterstützung innerhalb der regulären Klassen verstärkt werden. Lehrpersonen sollten dabei aber genügend Unterstützung erhalten.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Im Bildungssystem sollte Chancengerechtigkeit gewährleistet sein, indem berücksichtigt wird, dass nicht alle die gleichen Startbedingungen haben und Ungleichheiten ausgeglichen werden.

Handyverbot an Schulen

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Eine solche Massnahme ist schwierig umzusetzen und vor allem bei den Schüler:innen durchzusetzen. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, den Schüler:innen einen verantwortungsvollen Umgang mit Handys und sozialen Medien beizubringen.

Einführung Ganztagesschulen

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Ganztagesschulen sind ein wesentliches Element, um beiden Elternteilen eine Erwerbsarbeit zu ermöglichen.

Migration & Integration

Erhöhung Einbürgerungsanforderungen

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Kündigung Bilaterale Verträge

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Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Integrationsförderung Zugewanderte

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Gesellschaft, Kultur & Ethik

Kostenlose Drogenkontrollstelle

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Der Konsum von Drogen geschieht mit oder ohne Kontrollstelle. Eine solche Kontrollstelle ermöglicht es aber Konsumierenden, Substanzen auf gefährliche Verunreinigungen zu prüfen, was das Risiko von Überdosierungen und gesundheitlichen Schäden erheblich verringern kann. Gleichzeitig bietet die Kontrollstelle eine Möglichkeit zur Aufklärung und Beratung.

Kontrolle Lohngleichheit

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Kürzung Kulturförderung

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Die Kulturförderung ist für die Stadt Bern von groser Bedeutung, da sie nicht nur zur Lebensqualität der Bewohner:innen beiträgt, sondern auch ein wichtiger Faktor für die Attraktivität der Stadt ist. Eine Reduzierung der finanziellen Mittel würde die vielfältige und innovative Kulturszene schwächen. Kultur schafft Begegnungsräume, fördert den Austausch und stärkt den sozialen Zusammenhalt.

Grundeinkommen Kulturschaffende

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Nimmt das geförderte Projekt ein hohes Pensum in Anspruch, unbedingt! Kulturschaffende sollten von ihrer Kunst leben können, da ist die Existenzsicherung das mindeste.

Erhalt Streichelzoo

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Tiere sind keine Unterhaltungsobjekte, die jederzeit zum streicheln zur Verfügung stehen müssen. Eine solche Tierhaltung ist nicht mehr zeitgemäss. Die Aufhebung des Streichelzoos im Rahmen der künftigen Ausrichtung des Tierparks ist deshalb richtig. Zudem bietet das Dählhölzli gute Alternativen in Form von grünen Klassenzimmern.

Finanzen & Steuern

Steuererhöhung

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Die finanzielle Situation der Stadt ist herausfordernd, kann und muss aber mit dem bestehenden Steuersatz gelöst werden.

Individualbesteuerung

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Einstellungsstopp Verwaltung

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Ein Einstellungsstopp würde den Handlungsspielraum der Stadt einschränken und die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen langfristig gefährden.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Die Stadt unternimmt bereits einiges, um ein ausgeglichenes Budget zu erreichen. In den vergangenen Jahren schloss die Rechnung zudem jeweils deutlich besser als budgetiert. Es braucht aber auch weiterhin ein wachsames Auge auf die Stadtfinanzen und Zurückhaltung bei neuen Aufgaben.

Einführung Schuldenbremse

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Wirtschaft & Arbeit

Sonntagsverkauf Altstadt

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Eine Ausweitung der Öffnungszeiten bringt einen höheren Aufwand mit sich, den sich gerade kleinere Läden erst leisten können müssen und übt Druck auf die Arbeitnehmenden aus. Auch diese wollen Sonntags Zeit mit Freunden und Familie verbringen können. Ausserdem lebt die Altstadt von ihrer besonderen Atmosphäre, die nicht nur durch Konsum geprägt werden sollte.

Verzicht auf städtische Dienstleistungen

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Einführung Mindestlohn

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Wer arbeitet, muss davon leben können.

Lockerung Lärmschutzregeln Gastrobetriebe

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Nicht flächendeckend, aber punktuell dort, wo Gastro und Kultur bereits heute präsent sind. Die Lockerung der Lärmschutzregeln für Gastrobetriebe im öffentlichen Raum kann zu einer lebendigeren Innenstadt beitragen und Bern zu einer Stadt machen, die auch Stadt sein darf.

Verbot kommerzielle Werbung

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Kommerzielle Werbung fördert nachweislich den Konsum und trägt somit zur Erhöhung der Treibhausgasemissionen bei. Statt für Werbung von grossen Playern sollte dieser Werberaum für kulturelle, politische oder gemeinwohlorientierte Inhalte genutzt werden. Dem lokalen Gewerbe und den KMUs sollte es aber weiterhin möglich sein auf sich aufmerksam zu machen. Zudem müssten die entgangenen Einnahmen von etwa 5 Millionen Franken pro Jahr für die Stadt in die Planungen einbezogen werden.

Wohnpolitik & Stadtentwicklung

Schaffung Superblocks

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Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Es braucht gemeinnützigen Wohnungsbau, damit das Leben in der Stadt bezahlbar bleibt.

Höheres Bauen

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Die Initiative klingt auf den ersten Blick gut und einfach, birgt aber viele Gefahren. Eine nachhaltige Planung erfordert an bestimmten Orten mehr als ein zusätzliches Geschoss. Zudem steigt durch die faktische Aufzonung der Wert der Grundstücke. Gerade im innerstädtischen Bereich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sehr exklusive und teure oder einfach nur grössere Wohnungen entstehen würden.

Umwelt & Energie

Klimaschutz durch Anreize

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Anreize und Zielvereinbarungen sind wichtig, reichen alleine aber nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen.

Höhere Unternehmenssteuern für Klimamassnahmen

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Die Verwendung des Geldes im Fonds ist zu unklar. Sobald die Klimaziele erreicht werden, soll der Klimafond zuhanden des regulären Budgets wieder aufgelöst werden - de facto handelt es sich also, um eine bleibende Steuer- und Gebührenerhöhung.

Mehr Massnahmen für Biodiversität

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Früherer Ausstieg Erdgas

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Je früher desto besser - der Zeitplan muss aber realistisch bleiben.

Solarpflicht Neubauten

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Verkehr

Höhere Parkgebühren für SUVs

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Förderung motorisierter Individualverkehr

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Autofreier Bahnhofplatz

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Politisches System & Digitalisierung

Vergrösserung Stadtregierung

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Ausbau 5G-Mobilfunknetz

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Strikte Neutralitätspolitik

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Engere Beziehungen zur EU

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Sicherheit & Polizei

Verschärfung Demonstrationsregeln

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Erhöhung Polizeipräsenz

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Kündigung Schengen-Abkommen

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Ausbau Videoüberwachung

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Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Damit langfristig alle profitieren bräuchte es eine verantwortungsbewusste Marktwirtschaft mit Kostenwahrheit und die Förderung einer Kreislaufwirtschaft.

Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Um einen echten Wandel im Umweltschutz zu erlangen, muss die Wirtschaft mitgedacht werden. Aber die Priorität darf nicht auf mehr Wachstum sein.

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