Noe Staubli
Sozialdemokratische Partei | 01.12
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Baden auf stadteigenen Wohnliegenschaften ausschliesslich gemeinnützigen Wohnungsbau betreiben (so wie z.B Brisgi-Areal und Oberstadtstrasse 1)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Baden bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kostenmiete städtische Wohnungen
Soll die Stadt Baden alle Wohnungen in städtischem Besitz ohne Gewinn vermieten (Kostenmiete statt Marktmiete)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wohnen ist ein Grundbedürfnis aller Bürger und Bürgerinnen und sollte nicht zum Profitspiel werden, erst recht nicht von der Stadt selbst.
Förderung Kinderbetreuung
Die Stadt Baden erhöht per Januar 2026 den Gemeindebeitrag für externe Kinderbetreuung (neu max. CHF 103 pro Tag für Vorschulkinder). Soll dieser Beitrag weiter erhöht werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Gemeindebeitrag zur Kinderbetreuung sollte erhöht werden. Bezahlbare Kitas entlasten Familien finanziell, fördern Chancengleichheit und verhindern, dass Eltern – insbesondere Mütter – ihre berufliche Laufbahn unterbrechen müssen. Mehr Unterstützung stärkt Familien, Wirtschaft und Gleichstellung.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Mittagstische, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Baden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Ausbau des Tagesstrukturangebots ist sinnvoll. Mittagstische, Spielgruppen und Ferienbetreuung entlasten Familien, fördern Chancengleichheit und ermöglichen es Eltern, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Das stärkt Kinder, Eltern und die lokale Gemeinschaft.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte keine Wiedereinführung von Förderklassen. Die Integration von Kindern mit Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten stärkt ihr Selbstwertgefühl und ihre Motivation. Gemeinsames Lernen fördert gegenseitige Unterstützung, soziale Kompetenz und gesellschaftliche Akzeptanz für Vielfalt.
Kostengünstige Schulhausbauten
Sollen bei der Projektbewertung anstehender Schulhausneubauten und Erweiterungen die Kosten höher gewichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Kosten sollten nicht höher gewichtet werden. Ein gut gestaltetes Schulhaus schafft ein positives Lernumfeld und trägt wesentlich zur Bildungsqualität bei. Bildung ist eine zentrale Investition in unsere Gesellschaft und sollte nicht zugunsten kurzfristiger Einsparungen an Qualität verlieren.
Religiöse Dispense an Schulen
Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich tendiere zu Nein. Religionsfreiheit ist wichtig, doch Schule soll Integration und Chancengleichheit fördern. Fächer sollten möglichst so gestaltet werden, dass alle teilnehmen können. Eine Dispens sollte nur in Ausnahmefällen erteilt werden, wenn keine Anpassung möglich ist oder dem Kind ernsthafte Gefahr droht.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ja. Bildung legt den Grundstein unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Jedes Kind sollte unabhängig vom familiären Umfeld die gleichen Chancen haben. Förderunterricht für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ist eine gezielte Investition in Chancengleichheit und langfristigen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern. Die Personenfreizügigkeit erleichtert es, Fachkräfte zu gewinnen, etwa in Pflege und Betreuung, und fördert den Austausch. Sie bringt auch Vorteile für Reisen in benachbarte Länder. Mein Hauptfokus liegt jedoch auf der Stadt Baden und regionalen Anliegen.
Politische Mitsprache Ausländer/-innen
Soll die Stadt Baden Ausländer/-innen ermöglichen, politische Anliegen einzubringen (z.B. Bevölkerungsanliegen zuhanden des Einwohnerrats)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Alle Einwohner*innen von Baden sollten mitgestalten können, unabhängig vom Schweizer Pass. Wer hier lebt, soll Anliegen einbringen dürfen und so zur Entwicklung der Stadt beitragen. Politische Teilhabe stärkt den Zusammenhalt und die Identifikation mit unserer Gemeinschaft.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auf Gemeindeebene sollte die Staatsangehörigkeit keine Rolle spielen. Wer seit zehn Jahren hier lebt, ist mit der Stadt vertraut und engagiert, oft mehr als neu zugezogene Personen mit Schweizer Pass. Langjährige Einwohner*innen ohne Pass sollen mitbestimmen können und so aktiv zur Entwicklung der Stadt beitragen.
Ausbau Integrationsangebot
Soll die Stadt Baden ihr Integrationsangebot für neuzugezogene Ausländer/-innen erweitern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein erweitertes Integrationsangebot erleichtert neuzugezogenen Ausländer*innen den Start, fördert Sprachkenntnisse, gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Chancen. Gute Integration stärkt den sozialen Zusammenhalt, nutzt der lokalen Wirtschaft und trägt zu einer offenen, lebendigen Stadtgemeinschaft bei.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung erhöht werden (aktuell Niveau B1 mündlich, A2 schriftlich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Einbürgerung ist bereits anspruchsvoll, eine höhere sprachliche Hürde unnötig. Integration hängt nicht allein von Sprache ab. Menschen lernen Sprachen unterschiedlich leicht – ich selbst hatte 8 Jahre Französischunterricht und würde wohl keinen Einbürgerungstest in der Romandie bestehen. Solche Hürden könnten gut integrierte Personen ausschließen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Förderung Bäderkultur
Soll die Stadt Baden das gemeinnützige Projekt zur Wiederbelebung und Vermittlung der Bäderkultur im historischen Bad zum Raben finanziell unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur und die Geschichte Badens sind wichtig und verdienen Unterstützung. Die Nutzung des Projekts und die Höhe der finanziellen Beiträge müssen jedoch gut geprüft werden, da Ressourcen auch für Service Public, Mietzinsbeiträge und Bildung benötigt werden.
Förderung Kinder und Jugendliche
Soll die Stadt Baden zusätzliche Mittel zugunsten von Angeboten für Kinder und Jugendliche einsetzen (z. B. Ausbau der Spielplatzinfrastruktur, Einbeziehung von Kindern/Jugendlichen in die Planung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt und Gesellschaft. Mehr und bessere Angebote schaffen Lebensraum, fördern ein stabiles Umfeld und entlasten Eltern finanziell. Öffentliche Angebote reduzieren den Bedarf an teuren privaten Lösungen und tragen zu einer guten Kindheit und Jugend bei.
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Baden die Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Kultur ist essenziell für eine lebendige Stadt. Kunst, Musik, Tanz oder Theater bereichern unser Leben, fördern kreatives Denken und inspirieren. Baden ist kulturell vielfältig – diese Vielfalt zu erhalten und zu fördern ist wichtig und sollte nicht durch Kürzungen geschwächt werden.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Baden die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Als Mann finde ich, dass hier vor allem nicht-Männern zugehört werden sollte, da ich nicht weiß, wie es ist, in der Sprache „vergessen“ zu werden. Inklusivität ist wichtig und sollte auch sprachlich sichtbar sein, jedoch ohne Zwang. Ein übermäßiges Pushen könnte Ablehnung erzeugen. Aber auf keinen Fall sollte geschlechtsneutrale Sprache verboten werden.
Finanzen & Steuern
Einführung Schuldenbremse
Soll die Stadt Baden eine Schuldenbremse einführen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eine starre Schuldenbremse würde Baden den Handlungsspielraum nehmen, auch in wichtigen Bereichen wie Bildung, Service Public oder Klimaschutz zu investieren. Schulden können sinnvoll sein, wenn sie zukunftsorientierte Projekte finanzieren, die unserer Stadt langfristig nutzen und sozialen Zusammenhalt stärken.
Senkung Steuerfuss
Eine Initiative fordert die Senkung des Steuerfusses von 92% auf 89% in Baden. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eine Senkung des Steuerfusses entlastet auf den ersten Blick alle gleich, senkt jedoch die städtischen Einnahmen und gefährdet dadurch Unterstützungsangebote für einkommensschwächere Haushalte. Gerade diese sind auf Investitionen in Bildung, Service Public, Kultur und Soziales angewiesen, die durch Mindereinnahmen geschwächt würden.
Steuerüberschüsse für Stadtentwicklung
Sollen allfällige Überschüsse aus Steuereinnahmen ausschliesslich in die Weiterentwicklung der Stadt verwendet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Überschüsse sollten vorrangig in die Weiterentwicklung der Stadt fließen – etwa in Bildung, Service Public, Kultur, Klima- und Sozialprojekte. So profitieren alle und die Lebensqualität steigt. Ganz ausschließen würde ich jedoch Rücklagen oder Schuldabbau nicht, um in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben.
Einstellungsstopp Verwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Baden (Einfrieren des Stellenbestands)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Einstellungsstopp würde Servicequalität und Erreichbarkeit verschlechtern, Wartezeiten verlängern und das bestehende Personal überlasten. Baden wächst und braucht genügend Fachkräfte in Bildung, Betreuung, Verwaltung und Infrastruktur, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Fehlende Stellen führen oft zu höheren Folgekosten durch Verzögerungen, Fluktuation oder Qualitätsmängel.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Unternehmen mit Sitz in der Schweiz sollen auch im Ausland Sozial- und Umweltstandards einhalten. Verantwortung endet nicht an der Landesgrenze. Wer von globalen Geschäften profitiert, muss auch für faire Arbeitsbedingungen und den Schutz der Umwelt sorgen – das ist eine Frage von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.
Vereinfachung temporäre Bauten
Sollen die Regelungen für temporäre Bauten (z.B. Buvetten) vereinfacht werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
wenn soziale, ökologische und sicherheitsrelevante Standards bestehen bleiben. Vereinfachte Regelungen können kleinen, lokalen Betrieben, Vereinen und Kulturprojekten helfen und den öffentlichen Raum beleben. Sie dürfen jedoch nicht zu Lasten von Umwelt-, Arbeits- oder Lärmschutz gehen oder den öffentlichen Raum einseitig kommerzialisieren.
Ausbau Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Baden die öffentlich-privaten Partnerschaften im Rahmen des "Wirtschaftsstandorts Baden 4.0" weiter ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Öffentlich-private Partnerschaften bergen das Risiko, dass Profitinteressen über dem Gemeinwohl stehen. Erfahrungen zeigen, dass solche Projekte nicht immer günstiger oder effizienter sind und teils höhere Folgekosten verursachen. Wirtschaftlicher Ausbau kann Nutzen bringen, darf aber nicht zu steigenden Mieten, mehr Verkehr oder sinkender Lebensqualität führen.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich unterstütze Gleichberechtigung und gleiche Chancen für alle. Für Kaderpositionen haben nicht alle die gleichen Möglichkeiten, die nötigen Qualifikationen zu erwerben, was zu Ungleichverteilungen führt. Wir müssen gleiche Chancen und gezielte Förderung sichern und so die Ursachen bekämpfen – entscheidend bleiben Eignung und Qualifikation, nicht das Geschlecht oder eine Quote.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Sollen bei öffentlichen Aufträgen lokale Anbieter und Produkte (so weit rechtlich zulässig) vorgezogen werden, auch wenn diese etwas teurer sind?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Öffentliche Aufträge sollten, wo rechtlich möglich, lokale Anbieter bevorzugen, auch wenn dies etwas teurer ist. So bleiben Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region, Transportwege werden kürzer und die lokale Wirtschaft gestärkt. Öffentliche Gelder sollen dem Gemeinwohl dienen, nicht nur dem günstigsten Angebot.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ja, wenn Verdichtung bezahlbaren Wohnraum schafft und nicht nur Luxusprojekte. So verhindern wir Zersiedelung und schützen Natur- und Landwirtschaftsflächen. Verdichtete Quartiere müssen genügend Grünräume, Freiflächen, Schulen und ÖV-Anbindung bieten, damit Lebensqualität und soziale Durchmischung erhalten bleiben.
Einführung Tempo 30
Sollen auf Hauptverkehrsachsen innerorts Geschwindigkeitsreduktionen (z.B. Tempo 30) vorgenommen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Tempo 30 erhöht Sicherheit und senkt Lärm deutlich. Studien zeigen, dass innerorts die Fahrzeit kaum steigt, da Ampeln und Verkehr stärker bremsen als das Tempolimit. Wichtig sind ein guter Verkehrsfluss und schneller ÖV. Wer auf das Auto angewiesen ist, soll nicht unnötig behindert werden – mit kluger Umsetzung profitieren alle.
Reduktion Parkplätze
Befürworten Sie die Reduktion der Parkplätze bei der Planung des Parkhauses am Schadenmühlenplatz von 350 Stellplätzen auf 110?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Nach meiner Beobachtung ist der Parkplatz oft nur teilweise ausgelastet, daher könnte eine Reduktion sinnvoll sein. Wichtig ist, dass auch mit 110 Plätzen alle, die auf das Auto angewiesen sind, einen Parkplatz finden. Die Planung sollte sich am tatsächlichen Bedarf orientieren, um unnötige Bau- und Unterhaltskosten zu vermeiden.
Aktive Boden- und Immobilienpolitik
Zur Umsetzung einer aktiven Boden- und Immobilienstrategie soll der Stadt ein Guthaben von CHF 30 Mio. zur Verfügung gestellt werden. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mit einer aktiven Boden- und Immobilienstrategie kann die Stadt bezahlbaren Wohnraum sichern, Bodenspekulation verhindern und Flächen für öffentliche Nutzung erhalten. Das Guthaben von 30 Mio. ermöglicht es, schnell und gezielt zu handeln und so die Stadtentwicklung nachhaltig im Interesse der Bevölkerung zu gestalten.
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Soll in der Stadt Baden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Ausbau der Fuss- und Veloinfrastruktur zwingt niemanden zu umweltfreundlicher Mobilität, erleichtert sie aber für alle, die es wollen, und macht sie attraktiver für jene, die sie bisher nicht als praktisch genug sehen. Sichere und gute Wege fördern nachhaltige Fortbewegung, entlasten den Autoverkehr und steigern die Lebensqualität.
ÖV-Ausbau
Soll das ÖV-Angebot auf dem gesamten Stadtgebiet ausgebaut werden (z.B. zusätzliche Bus- und S-Bahnverbindungen, Erhöhung Fahrtakt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Ausbau des ÖV in Baden ist zentral, um alle Quartiere besser zu verbinden, Staus zu reduzieren und den Umstieg vom Auto zu erleichtern. Dichtere Bus- und S-Bahn-Takte verbessern die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Schulen und Freizeitangeboten, stärken den Wirtschaftsstandort und entlasten gleichzeitig die Umwelt.
Umwelt & Energie
Verbot fossile Heizungen
Der Entwurf der neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) sieht unter anderem ein Verbot von neuen Öl- und Gasheizungen (bei Neubau und Ersatz) vor. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Öl- und Gasheizungen sind nicht mehr zeitgemäss und verursachen über Jahrzehnte hohe CO₂-Emissionen. Wärmepumpen sind in der Schweiz zwar teurer in der Anschaffung, aber günstiger im Betrieb und oft schon nach wenigen Jahren wirtschaftlicher. Ein Verbot fördert den Ausbau der nötigen Infrastruktur und senkt langfristig die Kosten für klimafreundliches Heizen.
Priorisierung Gebäudesanierung
Soll die Stadt Baden dem Sanieren von bestehenden Gebäuden eine höhere Priorität geben gegenüber dem Abriss/Neubau?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sanierungen sind oft umweltfreundlicher, günstiger und können Mietkosten stabil halten, da sie bestehende Bausubstanz und graue Energie erhalten. Sie schützen das Ortsbild und vermeiden unnötigen Abfall. Weder Neubau noch Sanierungen sollten zu Luxuswohnungen führen, sondern bezahlbaren Wohnraum sichern. Neubau nur bei maroder Substanz oder deutlichem Wohnraumgewinn.
Erleichterung Wohnbau
Soll die Erleichterung des Wohnbaus in Baden im Rahmen der neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) stärker gewichtet werden (z.B. Verzicht auf Grünflächenziffern und Baumpflanzpflicht)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, doch nicht auf Kosten von Grünflächen und ökologischer Qualität. Diese sind zentral für Klima und Lebensqualität in Baden. Lockerungen ohne klare Auflagen für bezahlbare Mieten bergen das Risiko, dass vor allem private Grossinvestoren profitieren und hochpreisige Wohnungen statt bezahlbarem Wohnraum entstehen.
Entsiegelung Strassenraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt Baden vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mehr Begrünung und Entsiegelung verbessern Klima, Luftqualität und Regenwasserrückhalt und schaffen Lebensräume für Tiere. Sie erhöhen die Lebensqualität und machen die Stadt widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen. Die Vorteile für Umwelt und Bevölkerung überwiegen deutlich mögliche Nachteile wie Kosten oder Pflegeaufwand.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
In einer globalisierten Welt sind zu starke Grenzen nicht mehr zeitgemäss. Die EU ist wichtigster Handelspartner der Schweiz. Engere Beziehungen sichern Marktzugang, erleichtern Fachkräftegewinnung und stärken Forschung, Bildung, Energieversorgung sowie gemeinsame Umweltabkommen und Klimaziele. Gemeinsame Standards fördern Handel, Stabilität und nachhaltige Entwicklung.
Ausbau Online-Schalter
Sollen Verwaltungsdienstleistungen vor Ort (am Schalter im Stadtbüro) zugunsten eines Online-Schalters abgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Verwaltungsdienstleistungen vor Ort sollten nicht abgebaut werden. Gute digitale Angebote sind wichtige Alternativen, aber der persönliche Schalter bleibt für viele Menschen unverzichtbar. Erst wenn klar ist, wie stark Online-Dienste genutzt werden, kann über einen Abbau diskutiert werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Neutralität bedeutet für mich nicht, keine Haltung zu zeigen. Die Schweiz sollte bei gravierenden Verletzungen von Menschenrechten oder Völkerrecht wirtschaftliche Sanktionen einsetzen können. Strikte Neutralität ohne solche Reaktionen würde bedeuten, Unrecht tatenlos hinzunehmen.
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Auf keinen Fall. Schengen erleichtert Reisen ohne Grenzkontrollen, spart Zeit und bietet einheitliche Visaregeln. Die Schweiz profitiert vom Schengen-Informationssystem für mehr Sicherheit und vom Dublin-Abkommen im Asylwesen. Zudem stärkt es Wirtschaft und Tourismus. Ein Austritt würde Kosten, Bürokratie und Unsicherheit erhöhen.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Baden (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sicherheit an Orten wie Bahnhöfen oder Unterführungen ist wichtig, doch Videoüberwachung bekämpft meist nur Symptome. Bessere Beleuchtung, mehr Polizeipräsenz und Sozialarbeit wirken direkter. Datenschutzbedenken, besonders an Schulen, müssen ernst genommen werden. Kameras sollten nur gezielt und mit klarer Zweckbindung eingesetzt werden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Baden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr Polizeipräsenz kann Sicherheit geben, muss aber bürgernah, gut ausgebildet und verhältnismässig sein. Polizei soll mit der Bevölkerung zusammenarbeiten, nicht nur kontrollieren. Präsenz allein verhindert nicht alle Straftaten, daher braucht es auch Prävention durch Bildung, Sozialarbeit und gute Sozialisierung, um Probleme an der Ursache zu bekämpfen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine völlig freie Marktwirtschaft nützt vor allem den Stärksten und verschärft Ungleichheit. Sie ist wachstums- und profitorientiert, oft zulasten von Umwelt und sozialen Rechten. Ein solidarisches Wirtschaftssystem mit starker öffentlicher Hand sorgt für faire Chancen, schützt Grundbedürfnisse und fördert Nachhaltigkeit statt reinen Profit.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Comment
Umverteilung kann die wachsende Schere zwischen Arm und Reich verkleinern, Chancengleichheit fördern und sozialen Zusammenhalt stärken. Eine fairere Besteuerung würde die Mittelschicht entlasten. Jeder und jede, die arbeitet, sollte sich ein gutes Leben und etwas Luxus leisten können. Weniger Ungleichheit stabilisiert Wirtschaft und Demokratie und bekämpft Armut. Milliardäre lehne ich klar ab – so viel Vermögen in einzelnen Händen ist gesellschaftlich schädlich.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Strafe allein verhindert keine weiteren Verbrechen. Wiedereingliederung senkt Rückfallquoten, schützt damit potenzielle Opfer und spart langfristig Kosten. Jeder Mensch verdient die Chance, sein Leben zu ändern. Länder wie Norwegen zeigen, dass Resozialisierung zu mehr Sicherheit und einer funktionierenden Gesellschaft führt. Die allerwenigsten entscheiden sich bewusst für Kriminalität – oft ist sie ein Resultat der eigenen Vergangenheit.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Klimaschutz ist dringend notwendig, auch wenn er das Wirtschaftswachstum bremst. Wir haben nur eine Erde und wenig Zeit, sie zu retten. Wenn es derzeit keine Alternativen gibt, müssen auch Verbote möglich sein – selbst wenn sie unsere Freiheit etwas einschränken. Ziel bleibt, mit Innovation, Anreizen und fairen Regeln schnell wirksamen Umweltschutz zu erreichen.
Comment
Die Ressourcen welche wir dafür aufwenden müssen, sollten besser in ein noch besseres Sozialhilfesystem gesteckt werden. Jedoch ist ein solcher Missbrauch nicht wünschenswert.