Michael Haug
Schweizerische Volkspartei | 12.06
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Eine kantonale Regelung macht keinen Sinn. Kantonaler Flickenteppich führt zu Elternzeit-Tourismus. Problem: Bei KMU führen Abwesenheiten vielfach zu organisatorischen Schwierigkeiten. Adäquate Stellvertretungen zu finden, ist für kleinere Unternehmen enorm schwierig.
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zugang für echte Bedürftige ist zu erleichtern -> Bürokratieabbau. Der Sozialindustrie und dem Missbrauch ist konsequent der Riegel zu schieben. Verantwortungsvolle Lösungen brauchen eine konsequente Politik. Die finanzielle Sicherung unserer Sozialversicherungen ist ein Muss.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der Kostenanstieg im Gesundheitswesen ist langfristig finanziell nicht tragfähig und Massnahmen müssen ergriffen werden, um den steigenden Kosten entgegenzuwirken. Dass die KV-Prämien stark angestiegen sind und der Anstieg die Haushalte mit tiefen Einkommen stark belastet, ist unbestritten. Haushalte mit tiefen Einkommen benötigen staatliche Unterstützung in Form der individuellen Prämienverbilligung. Erhöhung der Mittel analog zum prozentualen Anstieg der Prämien.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Unser Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, aber zentral für uns alle. Immer mehr Schweizer haben Mühe, die Krankenkassenprämien noch bezahlen zu können. Die Aufhebung des Kontrahierungszwanges z.B. ermöglicht es den Kassen, in eine echte Konkurrenz zu treten. Ein solcher marktwirtschaftlicher Kassenwettbewerb stellt das geeignete Vehikel dar, um für die Versicherten vielfältigere Versicherungsmodelle und den Leistungserbringern Anreize zu wirtschaftlichem Handeln zu vermitteln.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der integrative Unterricht ist gescheitert und für praktische alle Beteiligte unbefriedigend. Individuelle Schulmodelle wie Kleinklassen, Sonderklassen oder Hochbegabtenförderung sollten wieder möglich sein.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Basel-Stadt hat die höchste Quote an Studierenden, die ihr Studium nicht erfolgreich abschliessen. Anscheinend sind 22% der Studentinnen und Studenten, die in einem Basler Gymnasium die Maturität erlangt haben, Ewig-Studierende oder brechen ihr Studium frühzeitig ab. Eine geeignete Massnahme könnten klare Übertrittskriterien von der Sekundarstufe 1 ans Gymnasium sein.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Bildung bietet Kindern einen Ausweg aus der Armut und einen Weg in eine bessere Zukunft. Das System muss viel viel durchlässig sein für Schüler aus Familien mit geringem Einkommen. Die Vergabe der Förderunterricht-Gutscheine soll nach dem Prinzip "Fördern und Fordern" erfolgen.
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Aus der Praxis und aus Studien weiss man, dass Frühlerner gegenüber Spätlernern bei Sprachen keinen echten Vorsprung aufweisen, da man bei älteren Schülern didaktisch viel effizientere Lernmethoden anwenden kann. Es ist bekannt, dass viele Schulabgänger Mängel in Deutsch, in Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächer aufweisen. Die Bevorzugung der Fremdsprachen in den Lehrplänen auf Kosten mathematisch-naturwissenschaftlicher Fächer und der Muttersprache ist zu korrigieren.
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Psychische Probleme sind viel häufiger als in anderen Berufen und nehmen immer mehr zu. Aus Personalnot und Überlastung wird ein Teufelskreis, der das System gefährdet. Die Schulleitungen und die Gemeinden müssen die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern. Nur eine Lohnerhöhung ist keine nachhaltige Motivation.
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Anforderungen für Einbürgerungen sind angemessen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die außenwirtschaftlichen Beziehungen der Schweiz sollten prioritär auf massgeschneiderte Freihandelsabkommen abzielen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integration ist ein langsamer Prozess. Viele Ausländer haben wenig bis keinen privaten Kontakt zu Schweizer Bürgern, Leben in „ihrer“ Blase, die Landessprache wird teilweise schlecht beherrscht und man ist mehr mit dem Aufbau der Existenz, der 3. Säule, Schulsystem, Alltagssorgen beschäftigt. Die Einbürgerung und damit das Wahlrecht sollte der „Abschluss“ einer erfolgreichen Integration sein.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Falscher Ansatz. Eine gezielte und massvolle Einwanderungspolitik wäre für alle Beteiligten ein Segen. Integration setzt den persönlichen Willen dazu voraus. Die meisten Leute wollen arbeiten und sich etwas aufbauen. Mehr günstiger Wohnraum in Basel würde den zugewanderten Personen mehr helfen, als die Sozialindustrie noch mehr aufzublähen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wieso das Rad neu erfinden? Pilotprojekte mit entkriminalisierenden Modellen, wie in den Niederlanden oder Malta sind der bessere Weg einen Umgang mit der Drogenproblematik zu finden, als eine umfängliche Legalisierung.
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) des Basler Grossen Rats empfahl die kantonale Volksinitiative zur Ablehnung. Grund dafür ist, dass die Forderungen der Initiative nicht konkret genug für einen Alternativvorschlag waren. Von der Initiative wurden Forderungen in den Raum gestellt, ohne Umsetzungsvorschläge zu benennen.
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Biologisch gibt es zwar zwei Geschlechter. Das Hauptproblem ist aber ein rechtliches. Einfache Beispiele: Biologischer Mann, der sich als Frau fühlt im Frauengefängnis. Oder Militärdienst, etc. Die mittelfristig aufkommenden rechtlichen Probleme bei dieser Entwicklung sind ungemein grösser und unabsehbar.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Die Frage ist nicht aktuell. Erst müssen neue konkrete Pläne auf den Tisch.
Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die gemeinnützige Basler Gassenküche hat im letzten Jahr einen grossen Besucheransturm erlebt und mit einem grossen Defizit abgeschlossen. Die Teuerung setzt vielen Menschen in Basel zu. Ein kostenloses Frühstück und ein Abendessen für CHF 3.- ist nicht übertrieben viel. Hier und an ähnlicher Stelle (günstiger Wohnraum, etc.) sind die Steuergelder sicher auch gut investiert.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Steuern sind keine Einbahnstrasse. Im Zweifelsfall werden die Steuern von der Politik erhöht, dann sollte bei Überschüssen entsprechend erniedrigt werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Steuergerechtigkeit ist begrüssenswert. Fehlanreize in der Besteuerung werden beseitigt.
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Diese Steuereinnahmen sind unwillkommenes Geld. Der Gesamtbetrag (ca. 300 Mio CHF) sollte zweckgebunden für den Erhalt der Standortattraktivität Basels verwendet werden.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Initiative ist nicht geeignet, um die Reduktion von Steuerschulden zu erreichen und führt nur zu Mehraufwand bei den Arbeitgebenden und der Verwaltung, ohne die Steuerpflichtigen zu entlasten.
Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Grundsätzlich erbringen Kanton nur Angebote, wenn ein offenkundiger Mehrwert für die Gesellschaft gegeben ist.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Konzernverantwortungsinitiative will die Klagemöglichkeiten gegen kleine und grosse Schweizer Unternehmen massiv ausbauen. Sie sollen in der Schweiz auf die weltweite Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutzvorschriften verklagt werden können. Die Unternehmen haften sogar für Vorfälle von eigenständigen Drittfirmen, wenn diese von ihnen abhängig sind. Diese maximale Erhöhung des unternehmerischen Risikos ist nicht tragbar.
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sonntag ist ein Tag der Erholung, der Freizeit und der Familie. Traditionell geht man Sonntags in die Kirche oder unternimmt etwas mit der Familie. Der Sonntag ist wichtig für den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft.
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz zahlen die höchsten Preise in ganz Europa. Von der Politik können sie keine Abhilfe erwarten. Wenn sie über die Grenze zum Einkaufen fahren, bringen sie wenigstens die hiesigen Händler unter Zugzwang. Was eine wertvolle Funktion im marktwirtschaftlichen System darstellt.
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Wohnschutzgesetz ist zu stark verschärft worden, die Lockerung ist eine gute Nachjustierung.
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Parkdruck wird bei den umliegenden Quartieren erhöht. Anwohner, die auf ein Auto angewiesen sind (aufgrund Alter, Behinderung, Grossfamilie -> Einkäufe, Freizeit) müssen wegziehen.
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ein wettkampftaugliches 50-Meter-Becken ist sinnvoll. Die Kapazitätsproblem für den organisierten Sport, die Schulen und die breite Öffentlichkeit, werden entschärft.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein einfaches Bsp.: Man kann Kindern verbieten Süsses zu essen. Man kann ihnen auch leckeres gesünderes zum Essen anbieten. Was funktioniert dauerhaft? Bestrafungen und Verbote erfordern zudem eine konsequente Kontrolle und sind meist mit hohen Kosten verbunden. Zudem werden die Betroffenen versuchen auszuweichen oder Widerstand leisten, wenn ein Verbot als ungerechtfertigte Einschränkung der persönlichen Freiheit wahrgenommen wird.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Wenn es sich lohnt (Anreizsystem), wird es jeder freiwillig machen.
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die städtebaulichen Fehler sind vor langer Zeit gemacht worden und lassen sich nur mit unverhältnismässigem Aufwand korrigieren. Ein ganzheitliches Konzept wird benötigt bei dem Baumpflanzungen und Ökoflächen genauso Teil sind wie „höher“ Bauen, Verdichten, etc.
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Der von der Regierung vorgestellte Tramnetzentwicklungsplan 2030 wird die Innenstadt kaum entlasten, dafür aber neue teure Verbindungen schaffen, welche nicht sinnvoll sind. Dieses neue und teure Projekte für Tramverbindungen sind nicht zeitgemäss. Angesichts sinkender Passagierzahlen sind zukunftsfähigere Mobilitätsformen zu evaluieren wie der Einsatz von mehr Elektrobussen.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Eine moderne Infrastruktur ist das Rückgrat der Wirtschaft. Überlastete Strassen und Züge kosten die Volkswirtschaft jährlich mehrere Milliarden Franken.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Mobilität ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft: Bahn, Auto und Flugzeug bringen uns zur Arbeit, zum Einkaufen oder in die Ferien. Ich bin dagegen, dass einzelne Verkehrsteilnehmer laufend gegeneinander ausgespielt werden. Die mobilitätsbeschränkenden und fiskalischen Schikanen unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit sind inakzeptabel. Der immer umweltfreundlichere Individualverkehr muss fliessen können.
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es gibt gute und schlechte Beispiele von Veloinfrastrukturen. Ein schlechtes Beispiel wäre die Einführung eines Fahrradspur auf Autobahnen… Einige Interessenverbände gehen hier zu dogmatisch vor, ein Lastenvelo ersetzt nun mal keinen 40 Tonnen LKW. Gleiches gilt für Transporter von Handwerkern und anderen Gewerbetreibenden.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es muss eine absolute Transparenz bei der Parteienfinanzierung gegeben sein, egal auf welcher Ebene. Speziell auch Spenden aus dem Ausland für politische Gruppierungen müssen transparent sein. Eine absolute Transparenz sollte auch bei Lobbyismus, Think Tanks, NGO`s und den weiteren lautstarken Akteuren gegeben sein.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Intelligente Lösungen sind meist nicht schwarz oder weiss, sondern grau. Mehrere EU-Mitgliedstaaten setzen aktuell das Schengen-Abkommen temporär und für gewisse Teile der Landesgrenze aus, und das auch für längere Zeit.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aushöhlungsversuche der Neutralität bewirken nur eines: Die Schweiz wird nicht mehr als neutraler Staat wahrgenommen und ist darum auch nicht mehr für alle Konfliktparteien glaubwürdig.
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Nicht nur im Gesundheitswesen, auch in vielen anderen Bereichen lassen sich Synergien nutzen und Herausforderungen gemeinsam lösen. Schon immer brauchte die Stadt das Land und das Land profitierte idealerweise von der Stadt. Das sollte auf Augenhöhe erfolgen.
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Viele Kündigungen sind eine Abstimmung mit den Füssen. Aus Personalnot und Überlastung entsteht mal wieder ein Teufelskreis, der das System und damit unsere Sicherheit gefährdet. Gemäss Bericht des Verwaltungsrechtlers Markus Schefer von der Universität Basel sind die Probleme: Zu viel Arbeit, zu wenig Wertschätzung (abgelehnt von Öffentlichkeit und Politik) und fehlendes Vertrauen in die Führung.
Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Probieren statt studieren.
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Sicherheit Beteiligter und Unbeteiligter ist Auftrag der Polizei, ob die Demonstranten das wollen oder nicht. Die Polizisten lassen sich auch nicht gerne anfeinden, bespucken oder verletzen. Die Kosten für Sachbeschädigungen, Spayereien und den Polizeieinsatz bezahlt die schweigende Allgemeinheit.
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Im Fall der Dreirosenanlage sind die positiven Effekte belegt.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Korrekt. Wer es nicht glaubt sollte sich mit jemanden aus dem ehemaligen Ostblock unterhalten, der die Planwirtschaft noch miterlebt hat.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Commentaire
Korrekt. Wie das Internet, lässt sich die Digitalisierung nicht aufhalten. Es liegt an uns die Digitalisierung positiv einzusetzen oder negativ im Sinne von mehr Überwachung, Kontrolle, Repression.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Es gibt da kein „einfaches“ Rezept. Einzelfallentscheidung. Einen Wirtschaftskriminellen, betrunkener Autofahrer oder Schwerstkriminellen mit langem Strafregister über einen Kamm scheren zu wollen ist sinnfrei.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Diese Aussage ist hart ideologisch gefärbt und spaltet die Gesellschaft. Die zukünftigen Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz müssen gemeinsam angegangen werden.
Commentaire
Um unser Altersvorsorgesystem zukunftsfähig zu machen, sollte das Rentenalter an die Lebenserwartung geknüpft werden. Das Rentenalter sollte lediglich mit dem Faktor 0.8 zur Lebenserwartung erhöht werden. So können wir älter werden, aber auch künftig 20 Prozent unseres Lebens im Ruhestand verbringen.