Barbara Keller

Sozialdemokratische Partei | 22.15.2 | Sortant.e | Élu·e
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Erhöhung Rentenalter

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Ein höheres Rentenalter bedeutet, länger zu arbeiten und weniger lang eine Rente zu beziehen. Das ist faktisch eine Rentenkürzung. Dabei bräuchte es gerade für Menschen mit tiefen Renten endlich Kompensation für die immer höheren Mieten und Krankenkassenprämien.

Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe

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Verschärfung Sozialhilfe

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Finanzielle Unterstützung Kitas

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Familien mit einem geringen und mittleren Einkommen brauchen bezahlbare Kita-Plätze, damit sie sich das Leben in der Stadt leisten können.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Wir möchten nicht separieren, sondern eine inklusive Schule. Das heisst aber auch, dass wir uns für kleiner Klassen, Ganztagesschulen, besser Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen sowie mehr unterrichten im Team einsetzen.

Förderung gleiche Bildungschancen

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Wir wollen qualitativ hochstehende Bildungsangebote. Kinder aus bildungsfernen Familien müssen besonders unterstützt werden, so dass sie einen ihrer Fähigkeiten und Interessen entsprechenden Bildungsweg wählen können.

Handyverbot an Schulen

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Ich lehne Handys an Schulen nicht kategorisch ab, denn die Kinder müssen den Umgang damit erlernen. Die Regelung im Umgang mit sämtlichen elektronischen Geräten soll in der Kompetenz der jeweiligen Schulstandorte liegen.

Einführung Ganztagesschulen

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Viele Frauen arbeiten bis heute Teilzeit in niedrigen Prozentbereichen. Ein ausschlaggebender Grund dafür ist, dass es zu wenige Möglichkeiten gibt, Kinder tagsüber in geeigneten Strukturen betreuen zu lassen. Die Ganztagesschule ist somit ein wichtiges Element für die bessere Vereinbarkeit. Ganztagesschulen sind aber ebenso wichtig für Chancengleichheit. Ganztagesschulen unterstützen insbesondere die Integration und die Förderung aller Schüler:innen, da die Kinder individuell gefördert werden.

Migration & Integration

Erhöhung Einbürgerungsanforderungen

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Ich engagiere mich in der Koordinationsgruppe Bern der Demokratie-Initiative. In der Schweiz ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung von der Demokratie ausgeschlossen. Das wollen wir ändern! Wer seit mindestens fünf Jahren hier lebt, soll das Recht auf Einbürgerung haben, mit objektiven Kriterien. Willkürliche und schikanöse Verfahren müssen endlich ein Ende haben.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Das ein Viertel der Bevölkerung kein Stimmrecht hat, ist ein Skandal. Wer hier seit Jahren lebt, arbeitet und Steuern zahlt, muss politisch mitbestimmen dürfen.

Integrationsförderung Zugewanderte

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Bern soll ein Zuhause für alle sein: Menschen sollen sich bei uns nicht nur willkommen fühlen, sondern auch Integrations- und Arbeitsmöglichkeiten finden. Dazu gehört auch der Zugang zum öffentlichen Raum, sowie der Zugang zu Arbeit.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Kostenlose Drogenkontrollstelle

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Kontrolle Lohngleichheit

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Frauen verdienen in der Schweiz 18 Prozent weniger als Männer – obwohl der Grundsatz «Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» seit 1981 in der Bundesverfassung steht. Offensichtlich schafft es der Bund nicht, diesen verfassungsrechtlichen Grundsatz umzusetzen, oder? Da wir Lohnungleichheit nicht hinnehmen, ist es unsere Pflicht da genau hinzuschauen.

Kürzung Kulturförderung

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Der Zugang zur Kultur sollte für alle niederschwellig sein. Bei der Kulturförderung geht es darum, Menschen dazu zu befähigen, Kultur zu schaffen, die wir als Konsument*innen schlussendlich geniessen können. Kultur soll in Bern nachhaltig und divers entstehen können. Die Förderung der sozialen Sicherheit von Kulturschaffenden kostet. Künftig werden nur Projekte gefördert, die branchenübliche Honorare und Sozialversicherungsbeiträge budgetieren. Das ist richtig so, auch wenn es kostet.

Grundeinkommen Kulturschaffende

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Ich verstehe Kulturförderung sehr breit: Es geht um die Kultur der Gesellschaft, darum, diese zu ermöglichen und zu stärken. Es geht darum, den Menschen dazu zu befähigen, über sich selbst nachzudenken, Vielfalt zu entdecken, sie kennenzulernen und umzusetzen. Die soziale Sicherheit in Kunst und Kultur muss gefördert werden. Wenn professionelle Kunst- und Kulturschaffende für die Laufzeit ihrer Projekte ein Grundeinkommen beanspruchen können, wird der Druck auf die Kulturszene verringert.

Erhalt Streichelzoo

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Ich unterstütze die Neuausrichtung des Tierparks, denn der heutige Streichelzoo im Dählhölzli ist nicht tiergerecht.

Finanzen & Steuern

Steuererhöhung

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Individualbesteuerung

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Einstellungsstopp Verwaltung

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Die Stadt Bern wächst. Dies bringt auch neue Herausforderungen. Steigende Schüler*innenzahlen bedeuten beispielsweise auch mehr Schulsozialarbeit. Themen wie psychischen Gesundheit sowohl bei Erwachsenen, aber auch bei Jugendlichen und Kindern muss jetzt angegangen werden und darf auch keinen Fall auf später verschoben werden. Deshalb bin ich gegen einen Einstellungsstopp.

Erhöhung Sparanstrengungen

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Wir ergreifen Partei für mehr Chancengleichheit und das Ende von Armut. Dafür muss Bern seinen sozialpolitischen Spielraum in einem bürgerlichen Kanton konsequent nutzen. Mit einem städtischen Mindestlohn, einem guten und bezahlbaren Kita-Angebot, für Ganztagesschulen und einer ausgebauten Schulsozialarbeit.

Einführung Schuldenbremse

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Wirtschaft & Arbeit

Sonntagsverkauf Altstadt

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Eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten muss gleichzeitig mit dem Schutz der Angestellten und einem Gesamtarbeitsvertrag für den Detailhandel einhergehen.

Verzicht auf städtische Dienstleistungen

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Ich will einen starken Service public, der die Grundversorgung aller sicher stellt.

Einführung Mindestlohn

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Angesichts steigender Armut und sinkender Kaufkraft ist die Einführung eines Mindestlohns dringend nötig. Deshalb stehe ich aktuell selber für diese Initiative auf der Strasse. Alle Menschen müssen von einer beruflichen Vollzeittätigkeit leben können. Alles andere ist sozialpolitisch nicht zu rechtfertigen. Für einen Lohn zum Leben!

Lockerung Lärmschutzregeln Gastrobetriebe

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Hier gilt es immer abzuwägen, dass die betroffenen Quartiere gleichzeitig auch Wohnquartiere bleiben können. Die Wohn- und Lebensqualität darf nicht beeinträchtigt werden. Ich setze mich aber auch für ein lebendiges Nachtleben ein, welches seinen Namen auch verdient hat. Es ist ein Miteinander gefragt.

Verbot kommerzielle Werbung

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Wohnpolitik & Stadtentwicklung

Schaffung Superblocks

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Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Damit Bern weiterhin unabhängig vom Einkommen für alle bezahlbar bleibt, die hier leben möchten, brauchen wir eine aktive Wohnbaupolitik und mehr städtische und gemeinnützige Wohnungen.

Höheres Bauen

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Diese Initiative ist reine heisse Luft vor den Wahlen. Die Revision der Bauordnung ist derzeit im Gang. Dort können Anliegen für verdichtetes Bauen berücksichtig werden.

Umwelt & Energie

Klimaschutz durch Anreize

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Im Zentrum stehen öffentliche Investitionen gegen die Klimakrise. Wir setzen nicht ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen, sondern auch auf Vorgaben wie einen Absenkpfad.

Höhere Unternehmenssteuern für Klimamassnahmen

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Ich unterstütze mehr Investitionen in den Klimaschutz, die Finanzierung sollte aber nicht über neue Gebühren und die Belastung der Kaufkraft der Menschen geschehen.

Mehr Massnahmen für Biodiversität

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Früherer Ausstieg Erdgas

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Solarpflicht Neubauten

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Verkehr

Höhere Parkgebühren für SUVs

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Förderung motorisierter Individualverkehr

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Autofreier Bahnhofplatz

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Politisches System & Digitalisierung

Vergrösserung Stadtregierung

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Ausbau 5G-Mobilfunknetz

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Strikte Neutralitätspolitik

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Engere Beziehungen zur EU

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Sicherheit & Polizei

Verschärfung Demonstrationsregeln

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Erhöhung Polizeipräsenz

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Kündigung Schengen-Abkommen

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Ausbau Videoüberwachung

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Ich bin vehement gegen eine weitere Ausdehnung der Videoüberwachung. Videoüberwachung stellt immer einen Eingriff in die Grundrechte der gefilmten Personen dar, was nicht leichtfertig eingegangen werden sollte. Erfahrungen aus dem angelsächsischen Raum zeigen, dass eine Videoüberwachung keine Sicherheit schafft (sondern nur eine örtliche Verlagerung krimineller Aktivitäten), aber ein subjektives Unsicherheitsgefühl erzeugt.

Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Die Reichen werden immer reicher und Arme immer ärmer. Milliarden von Menschen leben heute in Armut und unsere Umwelt wird zerstört. Ich will für eine Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben. Eine Gesellschaft, in der nicht Profitinteressen, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. Eine Gesellschaft, in der niemand wegen der Herkunft, des Äusseren oder der Lebensweise benachteiligt wird. Die Realität ist heute anders. Deshalb stimmt diese Aussage nicht.

Bestrafung Krimineller

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Die Wiedereingliederung ist die beste Art, Rückfälle zu vermeiden. Zahlreiche Studien zeigen die positiven Effekte solcher Programme.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Nur wenn wir unseren Planeten und das Klima retten, können künftige Generationen ein gutes und würdiges Leben führen. Ein stärkerer Umweltschutz muss primär zu Lasten der Überreichen gehen, welche für Klima- und Umweltzerstörung die grösste Verantwortung tragen.

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