Michael Ruefer
Grüne Freie Liste | 09.04.1
État sociale, famille et santé
Logements d’utilité publique
Le Canton devrait-il augmenter son soutien financier pour la construction de logements d'utilité publique (p. ex. par le biais d'aides financières aux coopératives d'habitation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Prestations complémentaires (familles)
Faudrait-il introduire des prestations complémentaires pour les familles à faible revenu dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja. Es zeigt sich, dass die Lebenshaltungskosten stark steigen und viele Familien, gerade mit Personen in sozialen Berufen, aber auch in der Landwirtschaft, immer weniger gut über die Runden kommen. Für solche Fälle braucht es Unterstützungsmassnahmen.
Durcissement aide sociale
Êtes-vous favorable à un durcissement des mesures dans le domaine de l'aide sociale (p. ex. surveillance simplifiée en cas de suspicion d'abus) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Allgemein zeigt sich, dass die Sozialhilfe für viele, die darauf Anspruch hätten, nicht zugänglich ist. Die Anmeldung und Anspruchsüberprüfung sind erschwert, häufig scheitern Betroffene auch an digitalen Hürden, die zwar gut gemeint, aber für Betroffene unüberwindbar sind. Die Anspruchsüberprüfung soll vereinfacht werden. So erreicht die Sozialhilfe die Betroffenen. Durch ergänzende Massnahmen im Tieflohnsektor wird Arbeit besser entlöhnt und Menschen wandern nicht in die Sozialhilfe ab.
Extension congé parental
Le congé parental rémunéré doit-il être prolongé au-delà des 14 semaines actuelles de congé maternité et des deux semaines de congé paternité ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ja. Berichte zeigen, dass die heutige Lösung einfach zu wenig förderlich ist für die Vereinbarkeit von Erwerb und Elternschaft und zwar für beide Elternteile. Beispiele aus Skandinavien zeigen, dass die Freiheit, auch nach Elternschaft einer Arbeit zu gehen, deutlich ausgebaut werden kann durch mehr Elternzeit. Im Sinne: Ich bin frei zu entscheiden, ob ich arbeiten will oder nicht.
Réduction des primes
La réduction des primes d'assurances maladie doit-elle être renforcée afin que personne ne doive consacrer plus de 10 % de son revenu disponible à l'assurance-maladie ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja. Die Krankenkassenprämien sind ausser Rand und Band, niemand hat wirklich den Überblick. Sicherlich sind nicht nur die Versicherten an den Kostenanstiegen schuld. Die Krankenkassenlandschaft muss gestrafft werden, z.B. mit einer Einheitskasse in der Grundversicherung. Solange das System so unübersichtlich ist, braucht es mehr Prämienverbilligungen für gewisse Segmente der Bevölkerung.
Planification hospitalière cantonale
Êtes-vous favorable à un renforcement du contrôle cantonal de la planification hospitalière et de l’organisation des soins de santé (par exemple par une concentration des prestations) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ein gewisses Spitalnetz gehört zur Grundversorgung unseres Kantons. Natürlich braucht es nicht überall jede Art von Spezialisierung. Das Problem, das wir heute haben: Spitäler sind regelrechte "Profitcenter", stark auf Erträge ausgerichtet. Sie haben Anreize, möglichst viel Umsatz zu generieren. Aber Spitäler sind nie Privatunternehmen, sondern stark subventioniert durch die Kantone. Hier muss man ansetzen. Verantwortung einfordern für eine gute Grundversorgung statt immer mehr Gier.
Éducation & formation
École intégrative
Le concept de l'école intégrative prévoit que les enfants ayant des difficultés d'apprentissage ou des handicaps soient scolarisé·e·s dans des classes ordinaires. Soutenez-vous cette approche ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ich halte die Absicht für richtig, Kinder mit Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten grundsätzlich in Regelklassen zu unterrichten und ergänzend mit Heilpädagog:innen zu arbeiten. Dafür braucht es genügend Ressourcen. Ein Mindestmass an integrativer Schule ist anzustreben. Gleichzeitig muss der Kanton auch mehr in die Begabtenförderung investieren und auch hier mehr Sonderangebote schaffen, wie das BeKuBe in der Stadt Bern.
Classes séparées
Les enfants ayant une connaissance limitée de l'allemand devraient-ils être scolarisés dans des classes séparées jusqu'à ce qu'ils aient atteint un certain niveau linguistique ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Nein, besser einfach mit Stützunterricht gefördert werden., ausser für Kinder mit Fluchthintergrund ohne jegliche Deutschkenntnisse. Ein gewisses Mass an Integration ist immer anzustreben, aber klar, es ist ein Balanceakt.
Anglais comme première langue
Faut-il enseigner l’anglais comme première langue étrangère dans le canton de Berne, à la place d’une langue nationale (le français ou l’allemand selon la région) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nein. Viele Menschen in der Schweiz sprechen schon heute viel zu schlecht eine zweite Landessprache und unterhalten sich lieber auf Englisch, wenn sie aus verschiedenen Sprachregionen kommen. Das ist doch absurd. Wir leben grundsätzlich nicht in einem angelsächsischen Kulturraum, so "gäbig" der Rückgriff auf Englisch auch sein mag.
Égalité chances éducatives
Le Canton devrait-il davantage s’engager pour une égalité des chances en matière de formation (p. ex. par des cours de rattrapage subventionnés destinés aux élèves issus de familles à faible revenu) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ja. Wobei der Kanton Bern eine solide Volksschule hat. Sie hat den Auftrag - zusammen mit ergänzenden Angeboten, auch in der Heilpädagogik -, möglichst viele Schülerinnen und Schüler mitzunehmen. Mit guten Bedingungen - Arbeitsbedingungen, Klassengrössen, Spielraum bei der Unterrichtsgestaltung und hochwertigem Schulraum - stärken wir die Volksschule.
Migration & intégration
Droit de vote étrangers
Seriez-vous favorable à ce que les personnes étrangères qui résident en Suisse depuis au moins dix ans obtiennent le droit de vote et d'éligibilité au niveau communal, dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja, für mich diskussionslos. Integration passiert über Teilhabe. Stimm- und Wahlrecht sind ein wichtiges Element dabei. Als ersten Schritt sollen die Gemeinden das Recht erhalten zu entscheiden, ob sie dieses Recht gewähren wollen oder nicht.
Accueil direct des réfugiés
Le canton de Berne doit-il s'engager pour que davantage de réfugiés provenant directement des camps (par exemple en Grèce ou à Gaza) soient accueillis en Suisse (réfugiés dits de réinstallation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, es kann nicht sein, dass die Länder an der EU-Aussengrenze alle Hilfe selbst leisten, zumal wie z.B. auf Samos ein regelrechtes Business damit gemacht wird, was sehr bedenklich ist. Wir benötigen ein Mindestmass an Menschlichkeit. Menschen sind keine Ware, sondern benötigen Sinn und Perspektiven. Da kann auch der Kanton Bern seinen Beitrag leisten.
Intégration des étrangers
Le canton de Berne doit-il soutenir davantage les étrangères et les étrangers dans leur intégration (p. ex. promotion linguistique étendue, travailleur·euse·s sociaux supplémentaires) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja. Ich kann aber zu wenig abschätzen, inwiefern der Kanton hier schon unterstützt. Grundsätzlich sind profunde Sprachkenntnisse aber der Schlüssel für die Integration, privat wie beruflich.
Durcissement naturalisation
Selon vous, les conditions de naturalisation cantonales (p. ex. les connaissances linguistiques), devraient-elles être revues à la hausse ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nein, die Einbürgerung dauert heute schon absurd lange und ist gespickt mit Bürokratie. Auch die Gebühren sind in gewissen Gemeinden zu hoch und wirken abschreckend. Wer sich einbürgern lassen möchte, soll das ohne grosse Hindernisse tun können. Denn der Willen alleine zeugt schon von einer grossen Integrationsbereitschaft.
Cartes de paiement (asile)
Êtes-vous favorable à l'introduction de cartes de paiement pour les requérants d'asile (au lieu d'argent liquide) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nur Bares ist Wahres! Im Ernst: Wenn es darum geht, Asylsuchende noch viel stärker zu bewachen, bin ich skeptisch. Wir diskutieren darüber, ob man im öV oder am Weihnachtsmarkt noch mit Bargeld bezahlen kann. Wenn das als Grundrecht verstanden wird - für staatliche wie für private Transaktionen - dann soll es eben für alle gelten.
Résiliation des accords bilatéraux
La Suisse doit-elle dénoncer les accords bilatéraux avec l'Union européenne (UE) et viser un accord de libre-échange sans libre circulation des personnes ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein. Die Schweiz fährt grosso modo gut mit den Bilateralen und einem freien Waren- und Personenverkehr. Wir sollten aber Acht auf die Folgen der Zuwanderung geben. Gerade auch, weil viele Fachkräfte, z.B. im Gesundheitssektor und im Bau in Deutschland, Italien, Spanien oder Portugal fehlen, wenn sie in die Schweiz zum Leben und Arbeiten kommen. Das ist glaub ich nicht der Sinn der Sache. Wir müssen gewisse Berufe und Branchen so stärken, dass sie für die gesamte Bevölkerung attraktiv sind.
Société, cultur & éthique
Rénovation Musée d'art Bern
Le canton souhaite participer à hauteur d'environ 81 millions de francs suisses à la rénovation et à la reconstruction du Musée des Beaux-Arts de Berne (rénovation de l'ancien bâtiment et remplacement de l'extension dite « Atelier 5 »). Êtes-vous favorable à cette proposition ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Das Kunstmuseum braucht dringend eine Sanierung und einen Ersatz des Erweiterungsbaus. Es ist absolut nicht mehr auf der Höhe der Zeit, was seine Infrastruktur betrifft. Dass es Vorbehalte gibt zu den Kosten, kann ich nachvollziehen. Trotzdem: Ein Kunstmuseum gehört zu einer Kantons- und Bundesstadt und Bern ist ohnehin nicht mit vielen Kunst-Begegnungsräumen gesegnet - im Gegensatz etwa zu Basel oder Zürich oder Lausanne. Im Sinne der Kohäsion im Kanton hoffe ich auf Support vom Land.
Légalisation cannabis
Le canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la légalisation du cannabis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ich kenne mich mit Drogenpolitik generell zu wenig aus. Aber Cannabis hat erwiesenermassen viele positive gesundheitliche Effekte. Die soll man nutzen können. Dass Cannabis wie eine wahnsinnig harte Drogen behandelt und stigmatisiert wird, leuchtet nicht ein.
Interdiction langage neutre
Faut-il interdire aux instances cantonales (autorités, écoles) d'utiliser un langage neutre sur le plan du genre dans leurs communications écrites en recourant à l'astérisque ou à d'autres signes similaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sprachvarianten zu verbieten ist doch kindisch. Wir leben nicht in einer Diktatur. Allgemein sollen wir in Zeiten von KI und Schnellfutter-Texten mehr Acht geben auf eine bewusst gewählte Sprache. Das sollte gerade im Behörden- und Schulkontakt an oberster Stelle stehen. Damit eine gute Zugänglichkeit und gegenseitiges Verständnis und Nachvollziehbarkeit gewährleistet sind.
Produits animaux en cantine
Les cantines et restaurants du personnel appartenant au canton doivent-ils être tenus de proposer des plats contenant des produits animaux (par exemple, pas uniquement des options végétaliennes à la cafétéria de l’université) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Allgemein sind wir angehalten, auf unseren Fleischkonsum zu achten. Der Umwelt und dem Tierwohl zuliebe. Ich bin aber eher für Flexibilität: Gerade in Kantinen ist es heutzutage immer schwierige, den "Massengeschmack" zu treffen. Die Balance zwischen Tradition und Innovation und ein guter Mix zwischen Kohlenhydraten, Proteinen, Mineralen, Fetten und Vitaminen sind entscheidend. Und dann sollte es auch noch schmecken. Eine Verpflichtung zu Fleisch ist Humbug, es gibt genügend Alternativen.
Soutien direct aux médias
Êtes-vous favorable à un soutien direct des médias par le canton (p. ex. aide financière aux médias pour la couverture régionale et cantonale) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja. In den letzten zehn Jahren hat auch im Kanton Bern eine regelrechte Erosion der regionalen und lokalen Medienberichterstattung stattgefunden. Es gibt den Platzhirschen TX Group, der fast schon ein Monopol hält, aber kaum mehr aus den unterschiedlichen Ecken des Kantons berichtet. Weitere Produkte wie Plattform J und Berner Zeitung sind stark ideologisch geprägt und Telebärn arbeitet mit wenigen Ressourcen und erfüllt seinen Informationsauftrag mal besser, mal schlechter. Deshalb: Ja!
Financement églises
Le canton de Berne soutient les églises nationales à hauteur d'environ 73 millions de francs par an (contribution de base et prestations à l'ensemble de la société). Êtes-vous favorable à ce soutien ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja, die Kirchen sind weiterhin nah bei den Leuten, auch wenn sie stark unter Druck stehen, sich aus Gemeinden zurückziehen. Ihre sozialen Leistungen sind unverzichtbar, niederschwellig und Ersatz für manches teurere, professionelle Angebot. Der Kanton Bern ist in der Psychotherapie und Psychiatrie komplett unterfinanziert, die Kirchen springen dort vielerorts in die Bresche mit Sozialarbeit, psychologischer Betreuung (Care Team), diakonischen Diensten und Integrationsprojekten
Finances & impôts
Baisse des impôts
Êtes-vous favorable à la réduction prévue de l'imposition au niveau cantonal, au cours des quatre prochaines années ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wenn der Kanton tatsächlich zu viel Geld einnehmen würde und es nicht verwenden könnte, ist das eines. Leider handelt es sich hier um ein überhaupt nicht nachhaltiges Wahlgeschenk der Bürgerlichen und zwar an die Menschen mit hoher Steuerprogression, hohen Einkommen. Dafür erhält das Lehrpersonal keinen hinreichenden Teuerungsausgleich und fällt im Vergleich zu anderen Kantonen zurück, die Sanierung von kantonalen Schulen und Lehrwerkstätten wird auf die lange Bank geschoben etc. Kurzsichtig!
Assouplissement frein à l’endettement
Seriez-vous en faveur d'un assouplissement du frein à l'endettement cantonal ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Der mehrjährige Betrachtungszeitraum, der erst vor Kurzem eingeführt wurde, deckt kurzfristige Schwankungen gut ab. Der Kanton Bern muss auf seine Aufgaben Acht geben. Umso unverständlicher sind Steuersenkungen, die einzig und alleine den finanziellen Spielraum weiter einschränken. Der Kanton Bern segelt - auch selbstverschuldet - finanziell am Wind.
Imposition individuelle
Les couples mariés devraient-ils être imposés en tant que personnes individuelles (imposition individuelle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Grundsätzlich sollen Personen, auch wenn sie verheiratet sind, gleich besteuert werden. Es soll aber auch weiterhin jedem Ehepartner offenstehen, ob er arbeiten will oder nicht. Wenn solche Ehepaare, bei denen nur ein Teil arbeitet, künftig viel mehr Steuern bezahlen müssen, werden solche Lebensmodelle diskriminiert. Und Steuerausfälle von 630 Mio. Franken können Bund und Kantone nicht verkraften. Es wurde schon zu viel geschröpft.
Adaptation péréquation financière
Le canton de Berne a adapté la péréquation financière de manière à ce que les villes de Berthoud et Langenthal soient indemnisées pour les charges liées à leur statut de centre urbain, de ce fait la ville de Berne recevra moins d'argent. Êtes-vous favorable à cette mesure ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Das finde ich total daneben. Die Stadt Bern und Agglomeration erwirtschaften 46% des kantonalen BIPs und das BIP pro Kopf liegt hier 80% über jenem des Gesamtkantons und der Schweiz. Die Leistungen an Infrastruktur, Kultur, sozialen Dienstleistungen und Naherholung sollen anständig abgegolten werden. Viele ländliche Gemeinden profitieren vom FILAG, vom kantonalen Finanz- und Lastenausgleich. Sollen wir dort auch kürzen? Was heisst das für unseren Zusammenhalt?
Impôt résidences secondaires
Le canton de Berne doit-il autoriser un impôt supplémentaire sur les résidences secondaires dans le cadre de la suppression de la valeur locative ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, dies ist zwingend nötig. Der Kanton Bern leidet in gewissen Regionen stark unter dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen. Es braucht Gegenmassnahmen zur Abschaffung des Eigenmietswerts, damit nicht noch mehr Anreize zum Bau von Zweitliegenschaften bestehen - oft auf Kosten der lokalen Bevölkerung.
Économie & travail
Privatisation partielle BCBE
Le canton de Berne doit-il diminuer sa part dans la Banque cantonale bernoise (BCBE) à moins de 50 % (privatisation partielle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein. Es ist sinnvoll, wenn der Kanton über das Bankenwesen eine gewisse Kontrolle hat. Wir hatten in den vergangenen Jahren genügend Exzesse, z.T. auch mit (ehemaligen) Kantonalbanken, wie der ZKB. Das ist eine ungute Entwicklung.
Salaire minimum cantonal
Êtes-vous favorable à l'introduction d'un salaire minimum de 4'200CHF pour un emploi à temps plein (environ 24 CHF de l'heure) applicable à tous les salariés ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Wenn ich schaue, wie viele Menschen heute im Tieflohnsektor arbeiten, häufig ohne Sonderzeitentschädigung oder Teuerungsausgleich, dann frage ich mich, wie sie sich das Leben hier leisten können. Die Mieten steigen, die Lebensmittel werden teurer, während Löhne weitgehend stagnieren. Andere Kantone machen erste Erfahrungen mit Mindestlöhnen und diese wirken sich v.a. positiv auf die Arbeitnehmenden aus, ohne stark Jobs zu "verdrängen". Dafür sind die Märkte oft auch zu klein.
Libéralisation des horaires commerciaux
Êtes-vous favorable à une libéralisation totale des heures d'ouverture des commerces (fixation à la discrétion de l'entreprise, dans le respect de la loi sur le travail) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein, wir benötigen keine 24-Stunden-Gesellschaft wie in den USA, die derzeit gerade komplett den bachab gehen. Wir benötigen eine gewisse Flexibilität, aber vor allem auch humane Arbeitsbedingungen für Angestellte in einem Sektor, der nicht von hohen Löhnen gesegnet ist.
Égalité salariale femmes-hommes
Êtes-vous en faveur d'un contrôle plus strict de l'égalité des salaires entre hommes et femmes (p.ex. lorsque des entreprises bénéficient de marchés publics) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Allerdings braucht es vor allem eine starke Sanktionierung bei säumigen Unternehmen. Zu viel Bürokratie und "Zahle bigele" bei Unternehmen, die nichts zu verbergen haben und lohntransparent agieren, bringt nichts und kostet zu viel.
Régulation plateformes de taxi
Êtes-vous favorable à une réglementation plus stricte des plateformes qui proposent des services de taxi (p. ex. obligation d'autorisation pour les taxis Uber) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Auch hier zeigt sich ein "Race to the bottom", wenn nicht reguliert wird. Taxifahrende werden rasch ausgebeutet und rutschen in den Schwarzmarkt ab. Das führt oft in die Kriminalität, das kann niemand wollen.
Service public rural
Le Canton de Berne devrait-il davantage soutenir l'offre des services publics (p. ex. transports publics, services administratifs) dans les régions rurales ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja. Wie in der Medienlandschaft sind v.a. auf Bundesebene immer mehr Angriffe auf die diese Grunddienstleistungen zu konstatieren. Ja, Gewohnheiten verändern sich. Aber wir schulden es unserem Zusammenhalt, dass auch abgelegene Gemeinden einigermassen gut erreichbar sind und z.B. auch Gesundheitsdienstleistungen angeboten werden, auch für die soziale Vernetzung, die auch durch Vereine immer weniger abgesichert ist.
Environnement & énergie
Levée interdiction nucléaire
Le Canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la levée de l'interdiction de construire de nouvelles centrales nucléaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Um Gottes willen nein! Das wäre ein fatales Zeichen für die Förderung der erneuerbaren Energien. Die Schweiz muss bis 2050 einen Stommehrbedarf von ca. 20 TwH decken und zusätzlich so viel aus bisheriger Atomenergie ersetzen. Dazu müssen wir einen Gang hochschalten. AKWs kosten heute 20-30 Mio. Franken und benötigen 15-20 Jahre für Planung und Bau.
Exigences écologiques agriculture
Le canton doit-il renforcer les exigences écologiques pour les surfaces agricoles louées (p. ex. interdiction des pesticides synthétiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Die Landwirtschaft in der Schweiz und im Kanton ist stark subventioniert. Deshalb soll sie hohen ökologischen Anforderungen genügen. Zudem sind Pestizide, Boden- und Gewässerverschmutzung, zusammen mit Verlust von Biodiversität ein immer grösser werdendes Problem (siehe Berichterstattung Fliessgewässerbelastung Kt. Luzern). Hier braucht es dringend strengere Auflagen und mehr Kontrollen.
Énergies renouvelables
Les subventions cantonales pour les énergies renouvelables dans le domaine du bâtiment doivent-elles être augmentées (p. ex. pour le remplacement des systèmes de chauffage ou les infrastructures de recharge pour la mobilité électrique) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Noch immer werden im Kanton Bern nur 40% der Heizungen mit erneuerbaren Energien geheizt. In der Region Bern sogar nur 20%. Es zeigt sich, dass Öl- und Gasheizungen viel zu langsam ersetzt werden, auch weil die finanzielle Anreize zu gering sind. Der Anteil an Elektromobilität im Kanton liegt sogar nur bei 5%, auch die Ladeinfrastruktur hinkt massiv hinterher, aber natürlich auch der Ersatz von Benzinern und Diesel, der hinterherhinkt.
Protection animale d'élevage
Êtes-vous favorable à des réglementations plus strictes en matière de protection des animaux d'élevage (p. ex. accès permanent à l'extérieur) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Die Schweiz mit ihrer stark subventionierten Landwirtschaft soll weiterhin hohe Standards gelten. Schweizer Nutztierhaltung und Fleischproduktion sind aufgrund von Freihandelsabkommen auch national kaum konkurrenzfähig. Sie können sich durch ausgezeichnete Qualität und hohe Standards von Billigprodukten abheben. Auch aus tierethischen Gründen sollen in der Nutztierhaltung hohe Standards gelten.
Énergie hydraulique
Êtes-vous favorable à l'extension des centrales hydroélectriques dans la région du Grimsel et du Susten ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, eindeutig. Der Kanton Bern liefert derzeit rund 9.1. der Schweizer Wasserkraft (v.a. Kraftwerke Oberhasli). Durch die beiden Ausbauprojekte kann die Stromproduktion durch Wasserkraft fast verdreifacht werden. Natürlich müssen im Fall des Trift-Projekts noch offene Punkte geklärt werden und die Unterstützung der Gemeinde Innertkirchen gesichert werden. Die jahrelangen Baustellen werden das Gebiet stark belasten. Aber der Kompromiss mit den ökologischen Ausgleichsflächen ist zu begrüssen.
Protection grands prédateurs
Le canton de Berne devrait-il accorder davantage d'importance à la protection des grands prédateurs (loups et lynx), par exemple en réduisant les tirs préventifs ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, im Grundsatz ist ein besserer Schutz wichtig, gerade, wenn ganze Populationen getötet werden, oft schon nur bei geringfügigen Übergriffen. Gleichzeitig gibt es tatsächlich "wildernde" Wölfe, die blutrünstig einfach ganze Schafherden attackieren und zwar nicht zur Nahrungsaufnahme, sondern aus einer Laune heraus. Diese müssen im Zaum gehalten werden.
Transport
Développement transports publics
Le canton doit-il allouer davantage de moyens financiers au développement des transports publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja. Gerade das Angebot in den Randregionen steht immer mehr unter Druck. Und in der Region Bern wird das Angebot, besonders die S-Bahn, schon länger nicht mehr wirklich ausgebaut. Für die Förderung des Regionalen Personenverkehrs ist entscheidend, wieviel Geld der Bund für Abgeltungen zur Verfügung steht. Er beteiligt sich mit der Hälfte an den Abgeltungen. Der Kanton gilt zusätzlich den Ortsverkehr ab, wobei auch die Gemeinden einen Teil berappen.
Développement autoroutier
Êtes-vous favorable au projet d'extension de l'autoroute A1/A6 près de Berne (notamment contournement est de Berne, raccordement Wankdorf, élargissement de la chaussée Wankdorf-Schönbühl) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein, kategorisches Nein. Das wichtigste all dieser massiven Ausbauprojekte - der Grauholz-Ausbau - wurde im November 2024 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt. Nun will BR Albert Rösti den Ausbau trotzdem durchstieren. Dagegen wehre ich mich mit allen Mitteln. Der Bypass Bern-Ost hätte sicherlich gewisse Verbesserungen für die Stadt gebracht, aber der Bund will ihn nun nicht mehr (als Retourkutsche auf das Autobahn-Nein zum Grauholz-Ausbau). Deshalb gehört das ganze Paket abgelehnt.
Mobilité douce
Faut-il développer plus rapidement les infrastructures destinées à la mobilité douce (p. ex. pistes cyclables) dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, hier gibt es noch viel zu tun. Der Veloanteil am Gesamtverkehr liegt in den meisten Regionen (nach Etappen) bei ca. 10%, nach Distanz sogar bei nur rund 5%. Die Stadt Bern hat sich einen Anteil von 30% als neues Ziel gesetzt (nach Anzahl Wegen). In diese ambitionierte Richtung sollen sich auch andere Regionen bewegen. Dafür brauchts gut abgetrennte Velorouten, wenn viel Autoverkehr herrscht, Knoten und Kreisel, die gut umfahren werden können. Auch bei den Fusswegen brauchts Verbesserungen.
Interdiction 30 km/h
Êtes-vous favorable à l'interdiction de la limitation de vitesse à 30 km/h sur les routes à forte circulation dans les agglomérations ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nein. Tempo 30 hilft nicht nur in Quartieren, sondern auch auf Durchgangsstrassen massiv, um Strassenunfälle zu vermeiden und Lärm zu begrenzen. Auch der Verkehr kann verflüssigt werden. Tempo 30 ist eine Erfolgsgeschichte und hat z.B. in der Stadt in den letzten 20 Jahren beigetragen, die Anzahl Strassentoter fast auf 0 zu senken. Gerade auch im Umfeld von Schulen, die häufig an Durchgangsstrassen liegen, ist Tempo 30 für die Sicherheit sinnvoll.
Institutions & médias
Administration numérique
Les services administratifs sur place (par ex. au guichet) doivent-ils être réduits au profit d'offres électroniques (principe de la priorité au digital) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Die Richtung mag sicher nicht falsch sein. Dennoch ist es wichtig, dass alle Dienstleistungen zugänglich für sämtliche Bevölkerungsschichten bleiben. Gerade die ländliche, die ältere Bevölkerung oder auch Menschen mit wenigen finanziellen Mitteln oder sozial isolierte Personen haben im Schnitt einen schlechteren Zugang zu digitalen Dienstleistungen. Eine Studie aus Dänemark hat gezeigt, dass Obdachlose massiv ausgegrenzt werden durch Digitalisierung von Dienstleistungen (z.B. durch ID-Nummern).
Collecte numérique de signatures
Le canton doit-il s'engager en faveur de l'introduction de l'e-collecting (collecte numérique de signatures) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ich befürworte tiefere Hürden bei der Unterschriftensammlung grundsätzlich, wenn ich sehe, wie aufwändig das heute ist, wenn ich selbst auf der Strasse bin. Allerdings finde ich das persönliche Gespräch, die Interaktion mit anderen Menschen für politische Anliegen auch elementar. Demokratie und deren Instrumente sollen uns eben eine persönliche Begegnung wert sein. Demokratie per Mausklick ist bestimmt "gäbig", aber leider auch ziemlich bequem & unpersönlich, kann aber andere Menschen erreichen.
Coopération au développement
Le Canton de Berne doit-il augmenter son soutien financier à la coopération au développement ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja. Wobei ich hier v.a. den Bund in der Pflicht sehe, der nur rund 0.5% seines Budgets für Entwicklungszusammenarbeit ausgibt, obwohl die Schweiz und Schweizer Banken - z.B. über Vermögensverwaltung von Machthabern - sehr stark in Länder verstrickt ist, in denen grosse Ungleichheiten, Machtmissbrauch oder gar Konflikte herrschen. Auch sollen die Waffenexporte wieder gelockert werden. Das ist Gift für diese Länder. Entwicklungszusammenarbeit muss deshalb ganzheitlich gedacht werden.
Neutralité stricte
La Suisse devrait-elle interpréter sa neutralité de manière stricte (renoncer dans une large mesure aux sanctions économiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein, ganz im Gegenteil. Russische Oligarchien und Ölmagnaten aus arabischen Ländern mit sehr dunkler menschenrechtlicher Lage wird in der Schweiz weiterhin die Aufwartung gemacht. Die Schweiz ist über ihre Finanzdienstleistungen und -transaktionen heute viel stärker Konfliktpartei als es einem neutralen Land anstehen würde. Eine striktere Auslegung der Neutralität heisst folgerichtig: Diese Transaktionen werden per sofort unterbunden? Will das die SVP?
Sécurité & police
Vidéosurveillance renforcée
Êtes-vous favorable à un renforcement de la vidéosurveillance dans les lieux publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Nein. Ich fühle mich insgesamt in meinem Umkreis in der Region Bern sehr sicher und wünsche nicht, dass die Bevölkerung mehr überwacht wird. Ich bin der Meinung, mit der Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Strassen können wir die subjektive Sicherheit von Menschen noch stark erhöhen - Aufenthaltsqualität statt Betonwüsten, Cafés, Geschäfte und öffentliche Infrastruktur statt monotone Quartiere mit Büros und Wohnungen. Das führt zu Zusammenhalt und gegenseitiger Verantwortung. Überwachung: nein.
Police ouverte aux étrangers
Dans le canton de Berne, la nationalité suisse est requise pour exercer la fonction de policier. À l'avenir, les étrangers titulaires d'un permis de séjour C devraient-ils également être admis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, für Menschen, die schon 5 oder 10 Jahre in der Schweiz leben, sollte Polizeidienst möglich sein. Eine gewisse Diversität sollte auch im Polizeikorps abgebildet sein, besonders heute, da die Polizei auch viel stärker eine soziale Rolle übernimmt. Dies kann Hemmschwellen senken und fördert den Respekt zwischen Bevölkerung und Polizei.
Répression des manifestations
Faut-il adopter une approche plus stricte face aux manifestations (renforcement des autorisations, intervention plus ferme de la police en cas de manifestations non autorisées, facturation systématique des frais de police) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Demonstrationen sind grundrechtlich geschützt. Bei unbewilligten Demonstrationen, die in Gewalt ausarten können, gilt es abzuwägen: Soll die Polizei die potentiell gewaltbereiten Demonstrierenden gewähren lassen - mit dem Risiko, dass Gewaltexzesse ausbrechen - oder soll die Polizei einschreiten und die Demo auflösen - und so die Versammlungsfreiheit zugunsten der öffentlichen Ordnung beschneiden? Das ist ein Dilemma, dem sich die Behörden stellen müssen. Es ist nur im Einzelfall zu beantworten.
Mention nationalité par police
La nationalité des suspects doit-elle être systématiquement mentionnée dans les communiqués de police du canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ich sehe den Mehrwert hinter der Nennung einer Nationalität nicht, ausser dass es Ressentiments schürt. Mindestens ebenso interessant ist, wo die Straftaten passieren (im Kanton sind rund 2/3 der angezeigten Stratftaten Vermögensdiebstähle), wie man unsichere Orte sicherer machen kann und auch kriminelle Strukturen offenlegen kann. Die Täterschaft zu kennen, gehört auch zu den relevanten Informationen - aber sie darf den systemischen Blick auf Straftaten nicht verstellen, inkl. Prävention.
Présence policière renforcée
La présence policière devrait-elle être visiblement renforcée ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nein. Ich fühle mich sicher im öffentlichen Raum, ausser an gewissen dunklen Ecken und unwirtlichen Orten. Es ist aber Aufgabe der Gesellschaft und der Behörden, solche Orte ausfindig zu machen und die Sicherheit dort zu verbessern.
Valeurs
Économie marché libre
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "A long terme, une économie de libre marché profite à toutes et tous."
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Unsere derzeitige Welt zeigt, dass es in der freien Marktwirtschaft auch viele Verlierer gibt - Leute, die sich keine Wohnung mehr leisten können; Menschen, die trotz Arbeit unter dem Existenzminimum leben; Menschen, die wirtschaftlich ausgebeutet und in ihrer Menschenwürde verletzt werden. Darum braucht es den Staat, der interveniert und gerade bei nicht funktionierenden Märkten korrigierend eingreift und Verlierer unserer Wirtschaftsordnung unterstützt.
Parent au foyer temps plein
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Pour un enfant, il est préférable qu'un des parents reste à la maison à plein temps pour s'occuper de lui."
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Solche Pauschalaussagen bringen uns als Gesellschaft nicht weiter. Ein faires System haben wir dann, wenn eine Wahlfreiheit besteht, welches Elternteil wieviel arbeiten oder sich der Kinderbetreuung widmen darf. Gerade unser Steuersystem muss so flexibel ausgestaltet sein, dass eine Klaviatur von Möglichkeiten bespielt werden kann. Vielleicht ändert sich das ja auch zwischen gewissen Lebensphasen? Dann sollen Mütter nicht bestraft werden dafür (z.B. steuerlich).
Sanctions contre criminels
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Punir les criminels est plus important que de les réintégrer dans la société."
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Das kann man nie so pauschal sagen. Selbstverständlich muss nach Schwere der Straftat unterschieden werden oder die Vorgeschichte eines Straftäters betrachtet werden. Selbstverständlich gibt es es Straftaten wie Tötungsdelikte, die kaum je eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft rechtfertigen.
Protection environnement
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Une plus forte protection de l'environnement est nécessaire, même si son application limite la croissance économique."
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Der Nachhaltigkeitsgedanke lautet ja: heutige Bedürfnisse zu befriedigen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken. Das bedeutet, wir dürfen nicht am Ast sägen, auf dem wir sitzen. Die Leitgedanke lässt sich immer nur im konkreten Tun umsetzen, es ist ein stetiges Abwägen zwischen kurzfristigem Profit - zu Lasten langfristiger ökologischer Schäden. Wie lange bleibt kurzfristiger Profit als Wachstum erkennbar? Ab wann zeigen sich Risse? Das erfordert viel Einbildungskraft!
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Die Mieten steigen auch im Kanton sehr stark. Leerkündigungen und massive Mietzinsaufschläge sorgen für Schlagzeilen. Aber auch Kurzzeitvermietungen via Airbnb, touristische Nutzungen bedrohen Wohnraum, der für die lokale Bevölkerung zur Verfügung stehen soll. Die Förderung von Wohnbaugenossenschaften ist ein guter Ansatz, der gleichzeitig auch die Eigeninitiative fördert.